DE1097618B - Elastische Kugelgelenkverbindung fuer Zahnprothesen - Google Patents

Elastische Kugelgelenkverbindung fuer Zahnprothesen

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Publication number
DE1097618B
DE1097618B DEG28045A DEG0028045A DE1097618B DE 1097618 B DE1097618 B DE 1097618B DE G28045 A DEG28045 A DE G28045A DE G0028045 A DEG0028045 A DE G0028045A DE 1097618 B DE1097618 B DE 1097618B
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DE
Germany
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joint
inner sleeve
ball
capsule
lever
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Pending
Application number
DEG28045A
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English (en)
Inventor
Massimiliano Gilmozzi
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MASSIMILIANO GILMOZZI
Original Assignee
MASSIMILIANO GILMOZZI
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

  • Elastische Kugelgelenkverbindung für Zahnprothesen Die Erfindung betrifft eine elastische Kugelgelenkverbindung für Zahnprothesen. Derartige Gelenkverbindungen mit einer in der Zahnprothese eingebetteten, zylindrischen Gelenkkapsel und einem in der Gelenkkapsel gleitbar angeordneten, von Federn beeinflußten Kugelteil, der einen Fortsatz zur Befestigung an einem Haltezahn aufweist, sind bekannt. Bei bekannten Gelenkverbindungen dieser Art ist die Gelenkkapsel an dem ihrer Öffnung nächstliegenden Ende mit einer in der Innenwand umlaufenden Nut versehen, die einen C-förmigen Sprengring aufnimmt.
  • Der Sprengring ragt in seiner Ruhestellung radial in das Innere der Gelenkkapsel hinein. Beim Einsetzen der Zahnprothese wird die Gelenkkapsel so über den an dem Haltezahn befestigten Kugelteil geschoben, daß der Sprengring momentan ausgedehnt wird und den Weg für die Kugel freigibt. Sobald der Kugelteil ganz von der Gelenkkapsel aufgenommen ist, zieht sich der Sprengring wieder zusammen und verhindert das Herausgleiten der Kugel bzw. das Lösen der Zahnprothese.
  • Eine Einrichtung dieser Art weist eine Reihe von Nachteilen auf. Zunächst unterliegen die Gelenkteile während des Lösens und Verbindens einer starken Abnutzung, da der Sprengring beim Herausgleiten fest gegen die Kugel gedrückt wird. Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß die Spannkraft des Sprengringes allmählich nachläßt und die Gefahr besteht, daß bereits bei geringen Belastungen das Kugelgelenk unbeabsichtigterweise gelöst wird. Wenn andererseits die Spannkraft des Sprengringes zu groß ist, werden zu große Rückwirkungskräfte auf dem Haltezahn ausgeübt, was leicht zu Schäden führt. Schließlich besteht bei der angegebenen Bauart noch die Gefahr, daß sich der Sprengring in seiner Nut verschiebt und sich so wenn die Gelenkteile miteinander verbunden sind, hinter den Steg legt, der den Kugelteil mit dem Haltezahn verbindet, wodurch das Lösen beider Gelenkteile voneinander verhindert wird.
  • Es bestand demnach die Aufgabe, eine elastische Kugelgelenkverbindung für Zahnprothesen zu schaffen, bei der keinerlei Abnutzung auftritt und die eine stets sichere und doch leicht lösbare Verbindung der Gelenkteile gewährleistet.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß in der Gelenkkapsel eine zylindrische Innenhülse verstellbar angeordnet ist, in welcher die von einer Feder beeinflußte Gelenkkugel gleitbar geführt ist, wobei die Innenhülse das Austreten der Gelenkkugel aus der Innenhülse in einer ersten eingerasteten Stellung verhindert und in einer zweiten Stellung ermöglicht.
  • Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung weist die Geleukachse eine L-förmige Aussparung auf, die einen zu einer Querebene der Gelenkachse im wesentlichen parallel gerichteten Arm besitzt, in welchem ein an der Innenhülse befestigter Hebel gleitet, wobei der genannte Arm eine Rast aufweist, welche die Schließstellung der Gelenkverbindung bestimmt und in welcher der Hebel der Innenhülse lösbar festgehalten wird. Zweckmäßigerweise wird dabei die Innenhülse von einer Feder so beeinflußt, daß der Hebel gegen die Wand in der Rast gedrückt wird.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist die Innenhülse einen Flanschteil auf, welcher einerseits als Anschlag gegenüber der Gelenkkapsel dient und andererseits in der Schließstellung das Austreten der Gelenkkugel aus der Innenhülse verhindert.
  • Durch die so beschriebene Einrichtung wird eine Kugelgelenkverbindung für Zahnprothesen geschaffen, die die Nachteile der bisherigen Verbindungen dieser Art beseitigt: Die Gelenkteile werden ohne mechanische Beanspruchung, also ohne Abnutzungserscheinungen miteinander verbunden und voneinander gelöst. Der durch einen an der Innenhülse befindlichen Flanschfortsatz gebildete bajonettartige Verschluß gewährleistet eine stets gleichbleibende, sichere, keinen Alterungserscheinungen unterworfene Gelenkverbindung. Außerdem werden die Beanspruchungen der Prothese weitgehend gedämpft und Relativbewegungen der beiden Gelenkteile gegeneinander in ausreichendem Maße ermöglicht.
  • Der an der Innenhülse befestigte Hebel wird von außen je nach Bedarf in die (Sffnungs- oder Schließstellung gebracht. In der Schließstellung, in der er in eine in der Gelenkkapsel vorgesehene Rast einschuappt, versperrt der an der Innenhülse angebrachte Flanschfortsatz dem Steg zwischen Kugel und Befestigungsstück am Haltezahn den Weg aus der Gelenkkapsel.
  • In der Öffnungsstellung ist der Flanschfortsatz aus dem Weg des Verbindungssteges zurückgezogen, und die Gelenkkapsel gleitet ohne Widerstand über den Kugelteil hinweg.
  • In zweckmäßiger Weise sorgt die gleitende Innenhülse noch dafür, daß der in der Prothese befindliche Schlitz, der die Hin- und Herbewegung des Hebels ermöglicht, in der Schließstellung durch die Hülsenwand verschlossen ist. Dadurch wird verhindert, daß irgendwelche Verunreinigungen in das Innere der Gelenkkapsel gelangen.
  • Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung gehen näher aus der Beschreibung und der Zeichnung eines Ausführungsbeispiels hervor.
  • Fig. 1 ist eine Ansicht der Kugel; Fig. 2 stellt einen Längsschnitt durch die vollständige Verbindung dar; Fig. 3 ist eine Ansicht der Kapsel bzw. der äußeren zylinderförmigen Hülse; Fig. 4 zeigt eine Ansicht der vollständigen Verbindung; Fig. 5 ist eine Ansicht der inneren, zylinderförmigen Hülse, und Fig. 6 zeigt schematisch eine an der Zahnbrücke und am Haltezahn aufgesetzte Verbindung.
  • In der Zeichnung ist 1 die Kugel, 2 die Gelenkkapsel bzw. die äußere zylinderförmige Hülse und 3 die zylindrische Innenhülse.
  • Die Kugel 1 ist mit ihrem Fortsatz 5 am Verankerungs- bzw. Haltezahn 4 befestigt Die Gelenkkapsel 2 ist am Ende des Restgebisses 6 befestigt, ihre Vorsprünge 7 erleichtern diese Befestigung und liefern eine gute Anschluß- und Befestigungsfläche im Kunstharz.
  • Die Innenhülse 3 ist in die Gelenkkapsel 2 eingeschoben, wobei der Flanschteil der Innenhülse3, der einen größeren Durchmesser aufweist, nach außen ragt und als Anschlag dient. Außerdem ist ein kleiner Hebel 8 vorgesehen, der durch die Aussparung 9 der Gelenkkapsel 2 hindurchgreift und sich in der Rast 10 in der Wand der KapseI 2 abstützt.
  • Die Kugel 1 wird in die Innenhülse 3 eingeführt, welche ihrerseits von der Außenhülse 2 umschlossen wird. Die Feder 11 drückt als Druckdämpfer auf die Kugel 1, während die Feder 12 gegen den Boden der Innenhülse 3 und damit den kleinen Hebel 8 gegen die obere Wand des Querarms der Aussparung 9 drückt.
  • Der Hebel 8 ist in dem Querarm der Aussparung 9 in zwei Endstellungen verstellbar. In der einen Endstellung wird er fest in der in der Wand der Gelenk- kapsel 2 vorgesehenen Rast 10 gehalten, und ein Vorsprung des Flanschteils der Innenhülse 3 verhindert das Austreten der Kugel 1 aus der Kapsel 2. In der anderen Endstellnng ist der Vorsprung von der Ausnehmung 9 inrückgezogen, und die Kugel 1 und damit die Prothese kann herausgenommen werden.
  • Die Bestandteile, die Abmessungen, das Material, die Form u. dgl. können verändert werden, ohne daß dabei der Rahmen des Erfindungsgedankens verlassen wird.
  • PATENTANSPROCIIE: 1. Elastische Kugelgelenkverbindung für Zahnprothesen mit einer in der Zahnprothese eingebetteten zylindrischen Gelenkkapsel und einem in der Gelenkkapsel gleitbar angeordneten, von Federn beeinflußten Kugelteil, der einen Fortsatz zur Befestigung an einem Haltezahn aufweist, dadurch tekennzeishnet, daß in der Gelenlçkapsel (2) eine zylindrische Innenhülse (3) verstellbar angeordnet ist, in welcher die von einer Feder (11) beeinflußte Gelenkkugel (1) gleitbar geführt wird, wobei die Innenhülse (3) das Austreten der Gelenkkugel (1) aus der Innenhülse(3) in einer ersten eingerasteten Stellung verhindert und in einer zweiten Stellung ermöglicht.

Claims (1)

  1. 2. Kugelgelenkverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkkapsel (2) eine L-förmige Aussparung (9) aufweist, die einen zu einer Querebene der Gelenkkapsel (2) im wesentlichen parallel gerichteten Arm besitzt, in welchem ein an der Innenhülse (3) befestigter Hebel (8) gleitet, wobei der genannte Arm eine Rast (10) aufweist, welche die Schließstellung der Gelenkverbindung bestimmt und in welcher der Hebel (8) der Innenhülse (3) lösbar festgehalten wird.
    3. Kugelgelenkverbindung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenhülse (3) von einer Feder (12) so beeinflußt wird, daß der Hebel (8) gegen die Wand in der Rast (10) gedrückt wird.
    4. Kugelgelenkverbindung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenhülse (3) einen Flanschteil aufweist, welcher einerseits als Anschlag gegenüber der Gelenkkapsel (2) dient und andererseits in der Schließstellung das Austreten der. Gelenkkugel (1) aus der Innenhülse (3) verhindert In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1 042503.
DEG28045A 1958-09-29 1959-09-26 Elastische Kugelgelenkverbindung fuer Zahnprothesen Pending DE1097618B (de)

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IT1097618X 1958-09-29

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3372483A (en) * 1964-04-22 1968-03-12 Bona Hans Dalla Dental prosthesis
DE3139947A1 (de) * 1980-10-17 1982-06-03 Bossola, Ettore, 00187 Roma Aufhaengevorrichtung fuer zahnprothesen
EP0065265A1 (de) * 1981-05-20 1982-11-24 Wilhelm Dr. Lorenz Federelement für kieferorthopädische Platten

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1042503A (fr) * 1950-09-30 1953-11-02 Système d'attache pour prothèses dentaires

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