DE1097600B - Verfahren und Anlage zum Entwaessern von Naturgas - Google Patents

Verfahren und Anlage zum Entwaessern von Naturgas

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DE1097600B
DE1097600B DEP15458A DEP0015458A DE1097600B DE 1097600 B DE1097600 B DE 1097600B DE P15458 A DEP15458 A DE P15458A DE P0015458 A DEP0015458 A DE P0015458A DE 1097600 B DE1097600 B DE 1097600B
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gas
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gas flow
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Asbury S Parks
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ASBURY S PARKS
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ASBURY S PARKS
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/26Drying gases or vapours
    • B01D53/261Drying gases or vapours by adsorption

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Description

  • Verfahren und Anlage zum Entwässern von Naturgas Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anlage zum Entwässern von Naturgas oder von Kohlenwasserstoffe und Wasser enthaltenden, unter Druck stehenden Gasströmen.
  • Es ist ein Verfahren zum Entwässern von Naturgas oder von Kohlenwasserstoffe und Wasser enthaltenden, unter Druck stehenden Gasströmen bekannt, bei dem der Gas strom zum Entfernen bestimmter adsorbierbarer Fraktionen eine erste Trockenmittelpackung durchströmt, während eine zweite Trockenmittelpackung regeneriert wird, und bei dem der Gasstrom nach Sättigung der ersten Trockenmittelpackung zyklisch so umgeleitet wird daß er die jeweils regenerierte Packung durchströmt.
  • Das neue Verfahren kennzeichnet sich den bekannten Verfahren gegenüber dadurch, daß dem Gasstrom vor dem Durchströmen der ersten Trockenmittelpackung in einer besonderen Kammer ein Strom aus erwärmtem Regenerierungsgas zugemischt wird, das zum Regenerieren der zweiten Trockenmittelpackung verwendet wird.
  • Die Anlage zur Ausführung des Verfahrens zum Entwässern von Naturgas mft zwei Trockenmittelpackungen kennzeichnet sich durch einen Einheitskesselaufbau, der zwischen zwei Auslaßenden einen Einlaß für einen Hauptgasstrom hat, wobei eine Trockenmittelpackung zwischen dem Einlaß und jedem Auslaßende eingesetzt ist, durch eine Vorrichtung, die den Hauptgasstrom über die eine oder die andere der Trockenmittelpackung richtet, durch eine Scheidekammer, die zwischen diesen Trockenmittelpackungen angeordnet ist, und durch eine Vorrichtung, die einen erwärmten Regenerierungsgasstrom in den Kessel über dasjenige Auslaßende leitet, das nicht als Hauptgasstromauslaß dient.
  • Auf diese Weise wird ein Verfahren und eine An lage geschaffen, die im Arbeiten und im Aufbau sehr einfach ist; die eine Mindestzahl von Kesseln und Regelvorrichtungen verwendet und die infolgedessen nicht nur die Anlagekosten, sondern auch die Unterhaltungskosten wesentlich verringert.
  • Bei den bekannten Verfahren ist eine größ Trockenmittelpackung und ein länger dauernder Entwässerungszyklus erforderlich, da kein Vermischen des Hauptgasstroms mit dem aus Regenerierungsgas bestehenden Gasstrom erfolgt, so daß Flüssigkeiten aus demRegenerierungsstrom entfernt werden. Bei der neuen Anlage ist es möglich, einen einzigen Kessel zu verwenden.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen, in denen Ausführungsformen der Erfindung dargestellt sind, näher erläutert. In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine Ansicht der erfindungsgemäßen Anlage zur Ausführung des Verfahrens mit den schematisch dargestellten Regelvorrichtungen, Ventilen usw.; Fig. 2 ist ein Schnitt eines einzigen Kessels, der die bei den Trockenmittelpackungen enthält; Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2; Fig. 4 ist eine Ansicht des Kessels einer Abänderung, und Fig. 5 ist eine Ansicht eines abgeänderten Kessels, der zur Ausführung des Verfahrens verwendet werden kann.
  • Der zylindrische Kessel 10 hat in seinen entgegengesetzten Enden ringförmige Flansche 11 und 12, an denen mittels Schraubenbolzen 15 die geflanschten Deckel 13 und 14 befestigt werden, die die Stirnenden dieses Kessels abschließen. Der Kessel 10 ist in einer waagerechten Ebene aufgestellt und kann von lotrechten Trägern oder Stützen 16 getragen werden. Ein Einlaß rohr 17, das den zu entwässernden oder zu behandelnden Hauptgasstrom zuführt, ist in der Wand des Kessels 10 an einer zwischen den Stirnenden des Kessels befindlichen Stelle befestigt. Vorzugsweise erfolgt die Befestigung des Rohres 17 im wesentlichen im Mittelabschnitt des Kessels. Vom Deckel 13 geht eine Auslaßleitung 18 aus, während eine ähnliche Auslaßleitung 19 vom Deckel 14 abzweigt. Wie später noch ausführlich beschrieben, verläuft der Strom über den KessellO abwechselnd vom Einlaß 17 zu dem einen oder dem anderen Auslaß 18 oder 19. Wenn der Strömungslauf vom Einlaß 17 zum Auslaß 18 führt, arbeitet der Auslaß 19 als Einlaß für den Regenerierungsgasstrom. Wenn der Gasstrom vom Einlaß 17 zum Auslaß 19 strömt, arbeitet die Leitung 18 als Einlaß für einen Regenerierungsgasstrom.
  • Das Einlaßrohr 17 mündet in eine Mittelkammer 20 im Mittelabschnitt des Kessels 10. In dieser Kammer befindet sich nahe dem Mündungsende des Rohres 17 eine V-förmige Prallwand21. Diese Prallwand bildet den üblichen Strömungsbrecher und begünstigt die Scheidung aller Flüssigkeiten oder flüssigen Fraktionen aus dem einströmenden Gas strom. Die geschiedenen Flüssigkeiten fallen- in die Kammer 20 und in einen Flüssigkeitsspeicher 22. Dieser Flüssigkeitsspeicher 22 hat vorzugsweise die Form eines zylindrischen Gehäuses23, das mit seinem oberen Ende mit der Einlaßkammer 20 in Verbindung steht, so daß ein freier Flüssigkeitsdurchlaß aus der Kammer in den Flüssigkeitsspeicher 22 erfolgen kann. Ein Wasserablaßrohr 24 geht vom unteren Ende des Gehäuses 23 aus, während ein Flüssigkeitsstandregler 25 mit einem Schwimmer 26 das Arbeiten eines Motorventils 27 steuert, das in das Wasserablaßrohr eingeschaltet ist, um auf diese Weise den Abstand zwischen Wasser und den flüssigen Kohlenwasserstoffen im Flüssigkeitsspeicher 22 zu regeln. Die Einzelheiten des Motorventils 27 und des Standreglers 25 sind nicht dargestellt, da diese Teile von bekannter Ausführung sind.
  • Ein Auslaßrohr 28 für flüssigen Kohlenwasserstoff geht von dem Gehäuse 23 an einer Stelle aus, die in der Mitte der Höhe dieses Gehäuses liegt und dazu verwendet wird, um die flüssigen Kohlenwasserstoffe aus dem Flüssigkeitsspeicher abzuleiten. Ein Standregler29 mit einem Schwimmer30 regelt das Arbeiten eines Ventils 31 in dem Auslaßrohr 28 für flüssigen Kohlenwasserstoff. Beim Ansammeln der Flüssigkeiten in dem Flüssigkeitsspeicher 22 wird der Spiegel dieser Flüssigkeiten von Standreglern aufrechterhalten, und die Flüssigkeiten werden selbsttätig in den Auslaßrohren 24 und 28 abgeleitet.
  • Der die flüssigen Fraktionen und die Flüssigkeiten enthaltende Gasstrom strömt in den Kessel über das Einlaßrohr 17 ein und trifft zuerst auf die Prallwand 21, so daß Flüssigkeiten und flüssige Fraktionen aus dem Gasstrom getrennt werden. Die abgeschiedenen Flüssigkeiten fallen nach unten in die Kammer 20, während das Gas in der einen Richtung oder in der anderen Richtung in Längsrichtung des Kessels geleitet wird. Im Innenraum des Kessels befinden sich nahe der Kammer 20 zwei zusammengefaßte Siebgruppen oder Einsatzgruppen 32 und 33, die als Gaswäscher dienen. Beim Abströmen des Gasstromes aus der Kammer 20 strömt der Gasstrom - über die eine oder die andere dieser Packungsgruppen, so daß zusätzliche Flüssigkeit aus dem- Strom abgeschieden wird. Die auf diese Weise abgeschiedene Flüssigkeit fließt nach unten in den Flüssigkeitsspeicher 22, aus dem sie schließlich in den Rohren 24 und 28 abgeleitet wird.
  • Jenseits der Packungsgruppe 32 befindet sich eine Trockenmittelpackung 34> die aus einem trockenen Adsorptionsmaterial besteht. Wenn der Gas strom vom Einlaßrohr 17 zum Auslaßrohr 18 strömt, durchströmt der Gas strom die Trockenmittelpackung 34, die den Feuchtigkeitsgehalt aus dem Gasstrom aufnimmt und entfernt. An dem entgegengesetzten Ende des Kessels befindet sich jenseits der Packungsgruppe 33 eine zweite Trockenmittelpackung, die ein Trockenmittel enthält und die im wesentlichen den gleichen Aufbau wie die Trockenmittelpackung 34 hat. Strömt der Gasstrom vomEinlaßrohr 17 zumAuslaßrohr 19, dann durchströmt der Gasstrom die Trockenmittelpackung 35, die in bekannter Weise die Flüssigkeit aus dem Gas strom entfernt.
  • Trockenmittelpackungen aus Adsorptionsmaterial sind sehr wirkungsvoll beim Entwässern von Gasströmen. Wenn jedoch die Packung gesättigt ist, muß der über diese Packung strömende Gasstrom abgeschaltet und das Trockenmittel regeneriert werden.
  • Dies kann auf verschiedene Weise geschehen, wird aber üblicherweise dadurch ausgeführt, daß ein warmes Mittel, beispielsweise ein Gas, in die gesättigte Trockenmittelpackung eingeleitet wird, um diese Pakkung auf diese Weise gründlich zu trocknen und zu regenerieren. Die erfindungsgemäße Anlage ist so ausgeführt, daß der in dem Einlaß strom strömende Gasstrom abwechselnd in die Trockenmittelpackungen 34 und 35 so gerichtet werden kann, daß die eine Trokkenmittelpackung in einem Trockenzyklus verwendet wird, um die Feuchtigkeit aus dem zur Zeit zu entwässernden Gasstrom zu entfernen, während gleichzeitig die andere Trockenmittelpackung regeneriert wird.
  • In Fig. 2, die den Kessel 10 und seine zugehörenden Teile zeigt, wird angenommen, daß der einströmende Hauptgasstrom zuerst in die Trockenmittelpackung 34 geleitet wird. In diesem Falle fließt der einströmende Gasstrom von dem Einlaßrohr 17 über Packung 32, Trockenpackung34 und aus dem Rohr 18 nach außen ab. Der einströmende Gas strom, der sich unter einem verhältnismäßig hohen Druck befindet und in welchem Flüssigkeiten sowie flüssige Fraktionen erhalten sind, trifft zuerst auf die Prallwand21, die das Abscheiden der Flüssigkeiten und flüssigen Fraktionen aus- diesem Strom begünstigt. Die Flüssigkeiten fallen nach unten in den Flüssigkeitsspeicher22, aus dem sie anschließend unter Steuerung der Standregler 25, 29 entfernt werden. Der Gas strom enthält Wasser und auch flüssige Kohlenwasserstofffraktionen. Der Einbau von zwei Ablaß rohren 24 und 28 in den Flüssigkeitsspeicher 22 macht es möglich, das Wasser und die Kohlenwasserstoffe getrennt voneinander abzuleiten.
  • Nachdem der Gasstrom um die Prallwand 21 herumgeströmt ist, strömt er aus der Kammer 20 über die Packung 32, die zusätzliche Fraktionen abscheidet, und strömt dann über die Trockenmittelpackung 34, die die Restflüssigkeit aus dem Strom adsorbiert. Das trockene Gas wird dann in der Rohrleitung 18 abgeleitet.
  • Zur gleichen Zeit, in der der Hauptgasstrom entwässert oder behandelt wird und aus dem Einlaß rohr 17 über Kammer 20, Packung 32, Packung 34 zum Auslaßrohr 18 strömt, wird ein Regenerierungsgasstrom, der mit Heizvorrichtungen erwärmt worden ist, in der Leitung 19 in den Kessel über die Trockenpackung 35 eingeführt, die in einem vorhergehenden Trockenzyklus mit Feuchtigkeit gesättigt worden ist.
  • Das heiße Regenerierungsgas trocknet oder regeneriert das in der Packung 35 befindliche Trockenmittel dadurch Aufsaugen des Feuchtigkeitsgehaltes. Nach dem Durchströmen der Packung 35 wird der Regenerierungsgasstrom, der jetzt mehr oder weniger gesättigt ist, in die Kammer 20 geleitet, in der er gründlich mit dem aus dem Einlaßrohr 17 strömenden Hauptgasstrom gemischt wird. Der einströmende Hauptgasstrom ist im Vergleich zum Regenerierungsgasstrom verhältnismäßig kühl, so daß ein Wärmeaustausch bei der unmittelbaren Berührung und der gründlichen Mischung der beiden Ströme erfolgt. Der Regenerierungsgasstrom, der im Vergleich zu dem Hauptgasstrom ein verhältnismäßig kleines Volumen hat, wird abgekühlt, so daß sich bei dieser Temperatursenkung das in dem Regenerierungsgasstrom befindliche Wasser und die anderen Flüssigkeiten kondensieren. Da diese Kondensation in der Kammer 20 erfolgt, fallen die kondensierten Flüssigkeiten aus der Kammer 20 in den Flüssigkeitsspeicher 22.
  • Nachdem der Regenerierungsgasstrom infolge der Kondensation und der Ausfällung von Wasser nicht mehr gesättigt ist, vermischt sich das Regenerierungsgas mit dem Hauptgasstrom und wird mit diesem Hauptgasstrom über die Packung 32 und die Trockenmittelpackung 34 geleitet und wird schließlich aus dem Kessel zusammen mit dem Hauptgasstrom im Rohr 18 abgeführt.
  • Es kann eine geringe Temperaturerhöhung des Hauptgasstromes bei seinem Vermischen mit dem wärmeren Regenerierungsstrom innerhalb der Kammehr 20 erfolgen, so daß das über die Trockenmittelpackung 34 strömende Stromgemisch einen etwas höheren Wassergehalt hat. Da jedoch der Regenerierungsgasstrom ein sehr viel kleineres Volumen als der Hauptgasstrom hat, kann die geringe Erhöhung der Wasseraufnahmefähigkeit des Stromgemisches dadurch leicht kompensiert werden, daß die Zeit des Trocknungszyklus in der Trockenmittelpackung vermindert wird.
  • Wenn die Trockenmittelpackung 34 gesättigt ist, wird die Strömungsrichtung des Gasstromes umgekehrt, so daß der Hauptgasstrom vom Einlaß rohr 17 zum Auslaßrohr 19 strömt. In diesem Falle wird das Rohr 18 der Einlaß für den Regenerierungsgasstrom.
  • Nach der Umkehrung der Strömungsrichtung strömt der Hauptgasstrom aus dem Einlaßrohr 17 in die Kammer 20 und strömt nach Berührung mit der Prallwand 21 über die Packung 33 und dann über die regenerierte Trockenmittelpackung 35. Gleichzeitig damit wird der warme Regenerierungsgasstrom in Rohr 18 eingeleitet und durchströmt die Trockenmittelpackung 34, um das Trockenmittel zu regenerieren. Der gesättigte warme Regenerierungsgasstrom, der die Feuchtigkeit aus der Trockenmittelpackung 34 aufgenommen hat, berührt gründlich den verhältnismäßig kühlen einströmenden Hauptgasstrom und vermischt sich mit diesem Hauptgasstrom in der Kammer 20, so daß zwischen diesen Strömen ein Wärmeaustausch stattfindet.
  • Hierbei wird das verhältnismäßig kühle große Volumen des Hauptgasstromes verwendet, um die Temperatur des warmen Regenerierungsstromes kleinen Volumens herabzusetzen. Durch das Kühlen des Regenerierungsgases erfolgt eine Kondensation des Wassers und der Flüssigkeiten im Regenerierungsstrom, so daß das Wasser und die Flüssigkeiten in die Speicherkammer 22 fallen. Der aus dem Hauptstrom und dem Regenerierungsstrom gebildete gemischte Strom strömt dann über die Packungsgruppe33 und die Trockenmittelpackung 35, worauf das getrocknete Gas über den Auslaß 19 strömt.
  • Da der einzige Kessel beide Trockenmittelpackungen enthält, kann er verhältnismäßig klein gemacht werden, so daß er einem hohen Druck widersteht und unter hohem Druck betrieben werden kann. Bekanntlich ist die Wasserdampfaufnahmefähigkeit eines Gasstromes bei hohen Drücken kleiner, so daß die Scheidung von Wasser und flüssigen Fraktionen leichter ausgeführt werden kann. Da nur ein einziger Kessel in dieser Anlage erforderlich ist, kann die Anlage als Anbau zur Verwendung bei einer einzigen Gasquelle verwendet werden, so daß es möglich ist, das Entwässern des Gases vor seinem Einströmen in eine Röhrenleitung vorzunehmen, so daß die Schwierigkeiten, die durch das Vorhandensein von Wasser entstehen, wegfallen. Bei den üblichen Anlagen war die Verwendung eines doppelten Trockenmittelturmes zusammen mit Wärmeaustauschern, Wasserabscheidern, Wäschern und dergleichen Vorrichtungen praktisch nicht möglich, da hierdurch große Anlagen entstanden, die wirtschaftlich nicht für einzelne Gasquellenanlagen oder für hohen Druck betrieben werden konnten.
  • Die Regelung der Gasströme und die Änderung der Strömungsrichtung der Gas ströme zwecks Wechsel von Trocknungszyklus auf Regenerierungszyklus in jeder Trockenpackung kann in beliebiger Weise ausgeführt werden. In Fig. l ist jedoch eine Anordnung dargestellt, die diesen Vorgang selbsttätig regelt, um eine Strömungsverschiebung oder einen Wechsel von dem einen Zyklus auf den anderen Zyklus zu bewirken. In dieser Anlage ist das Einlaßrohr 17 von einer Gasquelle, beispielsweise einem Gaskondensator, abgezweigt. Es kann erwünscht sein, den in dem Rohr strömenden Gasstrom zu kühlen, wobei in diesem Falle ein Wärmeaustauscher36 in das Rohr vor den Kessel 10 eingebaut ist. Ein vorzugsweise motorbetätigtes Ventil 37 im Rohr 17 begrenzt oder regelt den Durchfluß in gewünschter Weise.
  • Vorteilhaft wird ein Teil des im Rohr strömenden Hauptgasstromes als Regenerierungsgasstrom verwendet. Zu diesem Zweck ist in Rohr 17 eine Kammer 38 eingebaut, von der eine Leitung 39 abzweigt. In dieser Kammer 38 wird die gesamte freie Flüssigkeit, die in dem eingeleiteten Gas enthalten ist, abgeschieden, und strömt dann in die Leitung 39. Die Leitung 39 führt durch eine Heizvorrichtung 40, die von einem Brenner 41 erwärmt wird. Die Leitung 39 a aus der Heizvorrichtung verbindet die Rohrleitungen 39 c und 39 d, die mit den Auslaßrohren 18 bzw. 19 des Kessels verbullden sind. In Rohrleitung39c ist ein Ventil 42 eingebaut, während in Rohrleitung 39d ein ähnliches Venteil 43 eingebaut ist. Diese Ventile sind vorzugsweise motorbetätigte Ventile und regeln den Durchfluß in den Leitungen 39c und 39d. Derjenige Teil des Gases, der aus dem Rohr 17 abgezogen wird, bildet den Regenerierungsgasstrom, welcher mittels der Heizvorrichtung 40 erwärmt und dann entweder in der Rohrleitung 39 c oder der Rohrleitung39d zum Auslaß 18 bzw. Auslaß 19 in den Stirnenden des Kessels 10 gerichtet wird. Das wahlweise Strömen in beiden Richtungen in den Rohrleitungen 39c und 39d wird durch Öffnen und Schließen der Ventile 42 bzw. 43 geregelt.
  • Um erwünschterweise die Strömungsgröße des Regenerierungsgasstromes auf gleicher Höhe zu halten, ist eine Lochplatte 44 mit feststehender Öffnung in Rohrleitung 39 eingebaut. Das an dieser Öffnung herrschende Druckgefälle betätigt einen Geschwindigkeitsregler45 üblicher Ausführung. Der Auslaßdruck aus dem Geschwindigkeitsregler 45 wird in der Leitung 46 zu dem Motorventil 37 geleitet, das sich im Haupteinlaß rohr 17 befindet. Das Ventil 37 drosselt den im Haupteinlaßrohr 17 fließenden Strom so stark, so daß ein gewünschter Gegendruck in der Kammer 38 aufrechterhalten wird und infolgedessen ein vorbestimmter Gasstrom in der Rohrleitung39 fließt. Eine Änderung der in der Leitung 39 strömenden Gasmenge ergibt eine Änderung des an der Lochplatte 44 auftretenden Druckgefälles und eine über den Geschwindigkeitsregler 45 erfolgende entsprechende Verstellung des Motorventils 37. Bei dieser Anordnung wird also eine im wesentlichen gleichbleibende Gasmenge in die Rohrleitung 39 zu Regenerierungszwecken abgezweigt.
  • Der für den Brenner 41 der Heizvorrichtung40 benötigte Brennstoff wird von einer Brennstoffleitung 47 zugeführt, in der sich das Motorventil 48 befindet. Das Motorventil 48 hat eine Regelleitung 49.1)as Arbeiten des Ventils 48 wird von einer Zeitregel- und Brennerabschaltvorrichtung 50 beliebiger Ausführung geregelt.
  • Der Brenner 41 kann thermostatisch von einem Thermostat41a geregelt werden, der sich in der von der Heizvorrichtung 41 ausgehenden Auslaßleitung 39a befindet. Der Thermostat41a spricht auf die Temperatur des aus der Heizvorrichtung 40 abströmenden Regenerierungsgasstromes an und stellt selbsttätig den Brenner 41 ein, um den Regenerierungsgasstrom auf der gewünschten Temperatur zu halten.
  • Zur Regelung des Abflusses von Trockengas aus den Auslaßrohren 18 und 19 ist ein Motorventil 53 in das Auslaßrohr 18 und ein Motorventil 54 in das Auslaß rohr 19 eingebaut. Eine Steuerdruckleitung 53a erstreckt sich vom Ventil 53 zur Zeitregelvorrichtung, während eine ähnliche Druckleitung 54a sich vom Ventil 54 zur Regelvorrichtung 50 erstreckt, so daß die Ventile 53 und 54 in einem vorbestimmten Zeitzyklus geöffnet und geschlossen werden. Der Zeitzyklusregler50 regelt auch das Betätigen der in den Rohrleitungen 39c und 39d befindlichen Motorventile 42 und 43 über die Druckleitungen42a und 43«. Sind die Ventile 42 und 54 geschlossen und die Ventile 43 und 53 offen, dann wird der in den Kessel 10 in der Einlaß leitung 17 strömende Hauptgasstrom über das Auslaßrohr 18 abgeleitet. Gleichzeitig wird warmes Regenerierungsgas über die Zweigleitung 39 d in den Kessel über das Rohr 19 eingeführt. Nach Betätigen der Ventile mittels des Zeitzyklusreglers 50 werden die Ventile 43 und 53 geschlossen, während die Ventile 42 und 54 geöffnet werden, so daß der in dem Kessel 10 strömende Gas strom in der beschriebenen Weise umgeleitet wird.
  • Das Trockengas, das aus Rohr 18 oder aus Rohr 19 ausströmt, kann unmittelbar einer Förderleitung zugeführt werden, jedoch wird es in einzelnen Fällen erwünscht sein, das Gas einer zusätzlichen Scheidestufe zu unterwerfen. In diesem Falle münden die Rohre 18 und 19 in eine gemeinsame Rohrleitung20a, die das Gas nach dem Durchleiten über einen Wärmeaustauscher55 zum oberen Ende eines Scheidekessels 56 zuführt. Ein Reduzierventil 57 kann in der Nähe des Einlasses zum Scheidekessel 56 vorgesehen sein, um eine Druckverminderung herbeizuführen, die einen Temperaturfall des Gases bewirkt. Bei diesem Sinken der Temperatur kondensieren weitere flüssige Fraktionen aus dem Gasstrom. Das kalte Trockengas wird aus dem Scheidekessel 56 in einer Leitung 58 dem Wärmeaustauscher 55 und dann dem Wärmeaustauscher 36 zugeführt, um schließlich in einer Abströmleitung 59 abgeleitet zu werden, die vom Wärmeaustauscher36 ausgeht. Ein im Scheidekessel 56 eingebauter Standregler 60 regelt das Ableiten der Flüssigkeiten in einer vom unteren Ende des Scheidekessels ausgehenden Abströmleitung 61.
  • Die aus der Flüssigkeitsspeicherkammer 22 des Kessels 10 in der Auslaßleitung 28 abgeleiteten flüssigen Kohlenwasserstoffe werden entweder einer Zweigleitung28a, die mit der zum Scheidekessel 56 führenden gemeinsamen Rohrleitung20a verbunden ist, zugeleitet, oder die flüssigen Kohlenwasserstoffe werden in einer Zweigleitung 28 b unmittelbar dem unteren Teil - des Scheidekessels 56 zugeführt. Bei Nichtverwendung des Scheidekessels 56 werden die flüssigen Kohlenwasserstoffe aus der Leitung-28a zu einer beliebigen Stelle geleitet.
  • Die Anlage arbeitet in folgender Weise: Der zu entwässernde oder zu behandelnde Gas strom, der aus irgendeiner Quelle herstammen kann, vorzugsweise aber aus einer Gasquelle zugeführt wird, wird im Rohr 17 der Mittelkammer 20 des Kessels 10 zugeführt. Es sei angenommen, daß der Gasstrom die Pakkung 32 und dieTrockenmittelpackung 34 durchströmt.
  • Hierbei erfolgt eine Trennung der Flüssigkeiten und ein Entwässern des Gases, so daß Trockengas aus dem Kessel im Rohr 18 abgeleitet wird. An diesem Zeitpunkt hat der Zeitzyklusregler 50 die Regelventile so eingestellt, daß das in der Rohrleitung 39 c befindliche Ventil 42 und das in der Rohrleitungl9 befindliche Ventil 54 geschlossen, das in der Rohrleitung 39 d befindliche Ventil 43 und das in der Rohrleitung 18 befindliche Ventil 53 aber offen sind. Zur gleichen Zeit, während der der Hauptgasstrom die Trockenmittelpackung 34 durchströmt, strömt ein warmer Regenerierungsgasstrom von der Heizvorrichtung 40 in den Rohrleitungen39a, 39d und 19 und durchströmt in der bereits beschriebenen Weise die zweite Trockenmittelpackung 35. Die Menge des warmen Regenerierungsgasstromes wird im wesentlichen gleich hoch mittels der Lochplatte 44, Geschwindigkeitsregler 45 und Motorventil 37 gehalten.
  • Nach Verlauf einer vorbestimmten Zeit und nach Sättigen der Trockenmittelpackung 34 arbeitet der Zeitzyklusregler 50 und betätigt die Ventile 42, 43, 53 und 54. Bei diesem Vorgang werden die Ventile 42 und 54 geöffnet und die Ventile 43 und 53 geschlossen, so daß die Richtung des Hauptstromes und des Regenerierungsgasstromes im Kessel 10 gewechselt wird.
  • In diesem Falle durchströmt der Hauptgasstrom die regenerierte Trockenmittelpackung 35 und wird in der Rohrleitung 19 abgeleitet, während das warme Regenerierungsgas in der Rohrleitung39c strömt und in der Leitung 18 in den Kessel 10 einströmt. Dieses Gas durchströmt dann die Trockenmittelpackung 34 und regeneriert diese Packung. Nach Ablauf des Zeitzyklus betätigt der Zeitzyklusregler 50 wieder die Ventile 42, 43, 53 und 54, um wieder den im Kessel 10 strömenden Gasstrom umzukehren.
  • Der Kessel 10 bildet eine einheitliche Anlage, die es dem Hauptgasstrom ermöglicht, bei seinem Durchströmen der einen Trockenmittelpackung in einem Trockenzyklus zu strömen, während die zweite Trokkenmittelpackung regeneriert wird. Die in dem Gas vorhandenen freien Flüssigkeiten und Flüssigkeitsfraktionen werden in der Mittelkammer 20 abgeschieden und fallen in die Speicherkammer 22, aus der sie in der üblichen Weise über die Rohre 24 und 28 entfernt werden. Da nur ein einziger Kesselaufbau verwendet Mrd, kann dieser Kesselaufbau wirtschaftlich günstig ausvgeführtwerden, so daß er mit hohen Drükken arbeitet, die das Entwässern des Gases erleichtern.
  • Da der größte Teil der Flüssigkeiten in der Kammer 20 abgeschieden wird, können verhältnismäßig kleine Trockenmittelpackungen verwendet werden, wobei eine größte Kapazität hinsichtlich des Gewichtes und der Größe der Gesamtvorrichtung geschaffen wird.
  • Fig. 4 zeigt eine abgeänderte Form der Anlage. In einigen Fällen ist es erwünscht, den warmen Regenerierungsgasstrom nach dem Durchströmen der Trokkenmittelpackung und vor seinem Einströmen in die Mittelkammer20, in der er auf den Hauptgasstrom auftrifft, zu kühlen. In diesem Falle kann ein-Wärmeaustauscher 70 zwischen der Trockenmittelpackung34 und der Packung 32 sowie ein ähnlicher Wärmeaustauscher 71 zwischen der Trockenmittelpackung 35 und der Packung 33 aufgestellt werden. Ist die Trokkenmittelpackung 34 in einem Regenerierungszyklus eingeschaltet, so berührt der warme Regenerierungsgasstrom nach dem Durchströmen der Trockenmittelpackung 34 die Kühlschlangen des Wärmeaustauschers 70 und durchströmt diese Kühlschlangen. Hierdurch wird eine erste Kühlung des warmen gesättigten Regenerierungsgasstromes bewirkt, aus dem jetzt Wasser und andere Flüssigkeiten kondensieren. Der Regenerierungsgasstrom wird dann in die Mittelkammer 20 geleitet, in der er mit dem Hauptgasstrom vermischt und in der beschriebenen Weise stärker gekühlt wird. Ist die Trockenmittelpackung 35 in einen Regenerierungszyklus eingeschaltet, so berührt in ähnlicher Weise der warme Regenerierungsstrom die Schlange des Wärmeaustauschers 71, so daß der Strom bei seinem Einströmen in die Mittelkammer20 vorgekühlt wird.
  • Das in den Wärmeaustauschern 70 und 71 umlauf fende Kühlmittel kann zwar aus einer beliebigenKühlmittelquelle zugeführt werden, doch wird erwünschterweise das verhältnismäßig kühle Trockengas verwendet, das bei dem Trockenzyklus des Kessels erhalten wird. In einem derartigen Falle wird das Auslaßrohr 18 mit der Schlange 71« des Wärmeaustauschers 71 verbunden, so daß das aus dem Kessel 10 in das Rohr 18 abströmende verhältnismäßig kühle Trockengas, wenn die Trockenpackung 34 in einen Trockenzyklus eingeschaltet ist, in den Wärmeaustauscher 71 a eingeleitet wird, um das warme Regenerierungsgas zu kühlen. An die Schlange 70« des Wärmeaustauschers 70 kann das Auslaßrohr 19 angeschlossen sein. Wenn die Trockenpackung35 in einem Trockenzyklus eingeschaltet ist, so wird das aus dem Rohr 19 abgeleitete verhältnismäßig kühle Trockengas in die Schlange 70a geleitet und befindet sich dann im Wärmeaustausch mit dem Gasstrom, der die Packung 34 regeneriert.
  • In den Fig. 1 bis 4 sind die Trockenmittelpackungen in den Enden eines waagerechten Kessels aufgestellt.
  • Die Erfindung umfaßt jedoch auch einen in Fig. 5 dargestellten Kesselaufbau. Bei dieser Ausführung wird an Stelle des Kessels 10 ein verhältnismäßig kurzer waagerechter Kessel 10« verwendet, dessen Mittelkammer20a mit der Einlaßkammer der ersten Ausführung vergleichbar ist. Die Siehpackungen 32 und 33 befinden sich an jeder Stirnseite der Kammern 20a.
  • Jenseits dieser Packungen32 und 33 sind zwei lotrechte Trocknungstürme34a und 35a vorhanden, die mit dem Innenraum des Kessels 10a in Verbindung stehen. Die Trockenmittelpackungen 34 und 35 befinden sich in diesen Türmen, von denen die Auslaßrohre 18 und 19 ausgehen. An Stelle der Speicherkammer 22 steht mit der Kammer 20a eine Aufnahmekammer 22 in Verbindung, deren Flüssigkeitsauslaß vom Flüssigkeitsstandregler 25a geregelt wird. Das Einlaß rohr 17 ist an die Kammer 20« angeschlossen.
  • Die Arbeitsweise dieser Ausführungen entspricht genau der Arbeitsweise der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführung. Der einzige Unterschied im Aufbau liegt darin, daß sich die Trockenmittelpackungen nicht in den Enden des Hauptkessels befinden, sondern daß lotrechte Trocknungstürme für das Trockenmittel vorgesehen sind. Bei dieser Ausführung wird ebenfalls eine besondere Flüssigkeitsspeicherkammer vorgesehen. Die in Fig. 5 dargestellte Anordnung ergibt eine verhältnismäßig kleine Anlage, die bei Gas- bohrlochanlagen verwendbar ist und unter hohen Drücken arbeitet.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Verfahren zum Entwässern von Naturgas oder von Kohlenwasserstoffe und Wasser enthaltenden, unter Druck stehenden Gasströmen, bei dem der Gasstrom zum Entfernen bestimmter adsorbierbarer Fraktionen eine erste Trockenmittelpackung durchströmt, während eine zweite Trockenmittelpackung regeneriert wird, und bei dem der Gasstrom nach Sättigung der ersten Trockenmittelpackung zyklisch so umgeleitet wird, daß er die jeweils regenerierte Packung durchströmt, dadurch gekennzeichnet, daß dem Gas strom vor dem Durchströmen der ersten Trockenmittelpackung in einer besonderen Kammer ein Strom aus erwärmtem Regenerierungsgas zugemischt wird, das zum Regenerieren der zweiten Trockenmittelpackung verwendet worden ist.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Regenerierungsgasstrom vor dem Vermischen mit dem Hauptgasstrom, aber nach dem Durchleiten durch die zweite Trockenmittelpackung gekühlt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Sättigung der jeweiligen Trockenmittelpackung der Hauptgasstrom und der Regenerierungsgasstrom umgeschaltet werden.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Regenerierungsgasstrom nach dem Vermischen mit dem Hauptgasstrom zusammen mit dem Hauptgasstrom aus der Anlage abgeleitet wird.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeiten und die flüssigen Fraktionen gespeichert und dann abgeleitet werden.
    6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungsrichtung beider Gasströme in der Anlage in Längsrichtung der Anlage verläuft.
    7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Hauptgasstrom vor seinem Einströmen in die Anlage der Regenerierungsgasstrom abgezweigt wird.
    8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungsgeschwindigkeit des Regenerierungsgasstromes im wesentlichen gleich hoch gehalten wird.
    9. Anlage zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 8 mit zwei Trockenmittelpackungen, gekennzeichnet durch einen Einheitskesselaufbau (10), der zwischen zwei Auslaßenden (18 19) einen Einlaß (17) für einen Hauptgasstrom hat, wobei eine Trockenmittelpackung (34, 35) zwischen dem Einlaß (17) und jedem Auslaßende (18, 19) eingesetzt ist, durch eine Vorrichtung, die den Hauptgasstrom über die eine oder die andere der Trockenmittelpackungen richtet, durch eine Scheidekammer (20), - die zwischen diesen Trockenmittelpackungen angeordnet ist, und durch eine Vorrichtung, die einen erwärmten Regenerierungsgasstrom in den Kessel (10) über dasjenige Auslaßende leitet, das nicht als Hauptgasstromauslaß dient.
    10. Anlage nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine zum Speichern von Flüssigkeit dienende Kammer (22).
    11. Anlage nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Trockenmittelpackungen (34, 35) in lotrechten Türmen (3,4a, 35a) untergebracht sind, die auf den in Längsrichtung entgegengesetzten Enden des Kessels (10) angeordnet sind.
    12. Anlage nach den Ansprüchen 9 bis 11, gekennzeichnet durch Kühlvorrichtungen (70, 71).
    13. Anlage nach den Ansprüchen 9 bis 12, gekennzeichnet durch einen Zeitzyklusregler (50), der mit diesen Ventilen (42, 43, 53, 54) verbunden ist.
    14. Anlage nach den Ansprüchen 9 bis 13, gekennzeichnet durch eine Lochplatte (44).
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 693 755, 832 600, 411 636; USA.-Patentschrift Nr. 2 677 438.
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