DE1094130B - Pendelscheibenwischer - Google Patents

Pendelscheibenwischer

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DE1094130B
DE1094130B DEP13297A DEP0013297A DE1094130B DE 1094130 B DE1094130 B DE 1094130B DE P13297 A DEP13297 A DE P13297A DE P0013297 A DEP0013297 A DE P0013297A DE 1094130 B DE1094130 B DE 1094130B
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DE
Germany
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wiper
pendulum
wiper arm
pivot lever
blade
Prior art date
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Pending
Application number
DEP13297A
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English (en)
Inventor
Fred A Krohm
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Anderson Company of Indiana
Original Assignee
Anderson Company of Indiana
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Publication date
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    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
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    • B60S1/3801Wiper blades characterised by a blade support harness consisting of several articulated elements
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Pendelscheibenwischer Die Erfindung bezieht sich auf Pendelscheibenwischer mit einem gegenüber dem Wischerarm verschwenkbaren Wischblatt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese bekannten Pendelscheibenwischer so zu verbessern, daß auch die seitlichen gewölbten oder gekrümmten Flächen der Windschutzscheibe einwandfrei gewischt werden, wozu durch die jeweilige Winkellage zwischen der Längsachse des Wischerarmes und der Längsachse des Blattes diejenige richtige Stellung des Wischblattes zur Scheibe geschaffen wird, die eine einwandfreie Reinigung der Windschutzscheibe auf dem gesamten Weg des Wischblattes ermöglicht.
  • Die bisher bekanntgewordenen Scheibenwischer haben nur eine Vorrichtung, mit deren Hilfe die Stellung des Wischblattes gegenüber dem Wischerarm und der Windschutzscheibe geändert werden kann, damit das Wischblatt dem gebogenen Umriß der zu reinigenden Scheibe folgen kann. Damit nun harte Teile des Wischblattes und harte Teile des Wischerarmes auf der Windschutzscheibe keine Kratzer erzeugen, mußte bisher der Bewegungsbogen des Wischblattes über die Windschutzscheibe begrenzt werden, so daß die gebogenen oder gekrümmten Teile der Windschutzscheibe nur unvollständig oder gar nicht gereinigt werden konnten.
  • Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird von einem Pendelscheibenwischer mit einem gegenüber dem Wischerarm verschwenkbaren Wischblatt ausgegangen.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Schwenkachse in einem schiefen Winkel zum Wischblatt angestellt ist, wodurch beim Verschwenken des Blattes gegenüber dem Wischerarm in der Wischebene eine Schrägstellung des Blattes erfolgt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Pendelscheibenwischers, bei dem eine Schubstange vorgesehen ist, die mit Abstand von der Wischerantriebswelle ortsfest angelenkt ist und in einem zwischen Wischerarm und Wischblatt angeordneten, das Blatt bewegenden Schwenkhebel faßt, ist nach der Erfindung zur Erzielung der Schrägstellung das den Schwenkbolzen und den Schwenkhebel tragende Ende des Wischerarmes nach unten gegen die Scheibe abgewinkelt.
  • Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß die Schwenkbewegung durch einen mit der Schubstange verbundenen Bolzen erfolgt, der in zueinander entgegengesetzt abgewinkelten Langlöchern hin- und herbewegt wird, die im Wischerarm und in dem darunterliegenden Schwenkhebel angebracht sind.
  • Gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken sind die aufeinander gleitenden Teile des Wischerarmes und des Schwenkhebels kalottenförmig ausgebildet. Der Pendelscheibenwischer nach der Erfindung vermeidet die obengenannten Nachteile der bisher bekanntgewordenen Pendelscheibenwischer und zeichnet sich durch einen einfachen Aufbau, geringe Herstellungskosten und größte Betriebssicherheit aus.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Draufsicht eines Wischerarmes und einer damit verbundenen Wischleiste, Fig. 2 eine Seitenansicht des in Fig. 1 dargestellten Scheibenwischers und Fig. 3 eine Draufsicht auf die Anlenkung der Schubstange zum Betätigen der Wischleiste, und zwar in Verbindung mit dem Lager der Antriebswelle für den Wischer; Fig. 4 und 5 zeigen die Stellung, die die Wischleiste bei ihrem Weg auf dem abgerundeten Seitenteil der Windschutzscheibe einnimmt; Fig.6 zeigt eine vergrößerte Draufsicht einer Schwenkeinrichtung für die Wischleiste mit einer Schutzhaube oder einem Deckel, Fig. 7 einen Längsschnitt eines Teils des Wischerarmes und der Schwenkeinrichtung, Fig. 8 den Querschnitt nach Linie 8-8 der Fig. 7, Fig. 9 den Querschnitt nach Linie 9-9 der Fig. 6 der Verbindung der Schutzhaube mit dem Aufbau und Fig. 10 eine vergrößerte Ansicht der Schwenkeinrichtung und der Leiste, wobei ersichtlich ist, wie die Leiste bei ihrer Drehung mittels der Schwenkvorrichtung verkantet wird.
  • Der in den Zeichnungen dargestellte Wischerarm oder Wischhebel 1 ist über eine Schwenkeinrichtung 3 mit der Wischleiste 2 verbunden. Der Wischhebel 1 weist einen Befestigungsteil 4, der mit einer von der Lagerung 6 getragenen Antriebswelle 5 verbunden ist, und einen rinnenförmigen Arm 7 auf, der mit dem Teil 4 über einen Querzapfen 8 drehbar verbunden ist. Die Wischleiste enthält ein biegsames Wischblatt 9, eine biegsame Rückenleiste 10 und eine Druckvorrichtung, die aus zwei mit der Rückenleiste verbundenen Seitenbügeln 11, einem mit den Seitenbügeln 11 verbundenen Hauptbügel 12 und einem Verbindungsstück 13 besteht, das an dem Hauptbügel 12 befestigt ist und Flansche 14 mit Öffnungen 15 aufweist, Die Schwenkeinrichtung 3, die den Wischhebel mit der Wischleiste verbindet, kann in verschiedener Weise ausgeführt und ausgebildet sein. In der dargestellten Ausführung besteht sie aus einem langen Bauteil 16, der das Ende des rinnenförmigen Wischerarmes bildet. Er kann auch aus einem Stück mit dem Wischhebel bestehen. Die Einrichtung 3 weist ferner einen Schwenkhebel 17 auf, der unterhalb des Bauteiles 16 liegt und mit diesem durch einen als Schwenkbolzen dienenden Niet 18 oder ein ähnliches Mittel verbunden ist. Das Außenende des Bauteils 16 hat einen nach unten abgewinkelten Abschnitt 19 mit einem anschließenden Stück 20, dessen Breite etwas größer ist als die Außenbreite des Außenendes. Der Schwenkhebel 17 ist in gleicher Weise mit einer Abwinklung 21 und einem innenliegenden Endteil 22 ausgerüstet. Die Schwenkeinrichtung 3 ist drehbar über ein Verbindungsstück 13 an der Wischleiste dadurch befestigt, daß der abgewinkelte Abschnitt 21 des Schwenkhebels 17 zwei vorstehende Augen 23 aufweist, die in die Öffnungen 15 der Flansche 14 des Verbindungsstückes 13 eingreifen. Die Längsachse des Nietes bzw. des Schwenkbolzens 18 und die Unterseite des Wischhebels schließen einen spitzen Winkel ein.
  • Es kann jede beliebige Vorrichtung verwendet werden, um eine Relativbewegung zwischen dem Schwenkhebel und Wischerarm hervorzurufen. In der dargestellten Ausführung besteht die für diesen Zweck bestimmte Vorrichtung darin, daß der Bauteil 16 einen Schlitz 24 enthält, der sich in Längsrichtung des Wischhebels erstreckt und an den sich ein Schlitz 25 als Fortsetzung anschließt, der in einem Winkel zum Schlitz 24 steht. Das Innenende 22 des Schwenkhebels 17 hat in gleicher Weise eine Öffnung, die aus einem Schlitz 26 und aus einem Schlitz 27 besteht. Die Schlitze 24 und 26 sind in Normallage zueinander ausgerichtet, während die Schlitze 25 und 27 in einem Winkel zueinander stehen. Ein in den Schlitzen gleitender Bolzen hat einen Kopf 28, der unterhalb des Schwenkhebels 17 liegt, und einen Schaft 29, der die Schlitze durchsetzt. Der Schaft 29 hat eine Bohrung, in der das eine Ende eines als Schubstange wirkenden, aber elastisch biegsamen Drahtes 30 befestigt ist. Der Draht 30 bildet die Antriebsvorrichtung und erstreckt sich nach hinten in den zur Führung und Umhüllung dienenden rinnenförmigen Abschnitt des Wischhebels. Das Innenende des Drahtes ist an dem Außenende eines Paßstückes 31 drehbar befestigt, das dem Antriebswellenlager 6 gegenüber eingestellt werden kann.
  • Die Winkelstellung der Schlitze 25 und 27 ist so gewählt, das beim Pendeln der Wischleiste der Schubstangenbolzen in diesen Schlitzen entlanggleiten kann. Die Bauteile 16 und 17 sind Kalottenförmig ausgeführt, so daß sie sich ineinanderlegen und auch eine Relativbewegung zwischen den Teilen ermöglichen.
  • Die Schwenkhebeleinrichtung 3 liegt unter einer Haube 32. Die Haube ist mittels einwärts gebogener Finger befestigt (Fig. 6 und 9). Das Vorderende der Haube ist erweitert und so weit nach unten gebogen, daß es die abgewinkelten Endabschnitte der Barunterliegenden Bauteile verhüllt (Fig. 7).
  • Der Schwenkhebel 17 und das an dem Hauptbügel der Wischleiste sitzende Verbindungsstück 13 sind drehbar, aber ohne Spiel miteinander verbunden.
  • Die Druckvorrichtung ist fest mit dem Wischhebel verbunden.
  • Der Draht 30 verschiebt den Bolzen 29 in den Schlitzen und erzeugt dadurch eine Relativbewegung zwischen den Bauteilen 16 und 17. Befindet sich der Bolzen 29 in den Schlitzen 24 und 26, so werden die Bauteile 16 und 17 festgehalten. Sobald jedoch der Bolzen 29 in die winklig liegenden Schlitze 25 und 27 einläuft, drehen sich der Schwenkhebel 17 und seine daran befestigte Wischleiste gemeinsam um die Achse des Niets 18. Durch die Drehung des Hebels 17 wird die daran angelenkte Wischleiste gegenüber dem Wischerarm verkantet, wie in den Fig.5 und 10 dargestellt ist. Die Wischleiste wird infolgedessen im wesentlichen aufrecht auf dem Seitenabschnitt 33 der Windschutzscheibe gehalten, wie Fig. 4 zeigt.
  • Die Bahn, die die Wischleiste auf einer Windschutzscheibe mit abgerundeten Seitenflügeln nimmt, ist in Fig. 5 dargestellt. Die nicht punktierte Fläche ist die Bahn, die von der Wischleiste bestrichen wird. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Wischleiste während ihrer Verschiebung aus der in vollen Linien dargestellten Ruhestellung oder Ausgangsstellung in ihre in gestrichelten Linien dargestellte Stellung 34 nicht gedreht wird. Während der Bewegung der Wischleiste auf diesem Bogen des Vorderabschnittes der Windschutzscheibe wird die Wischleiste gegen Drehbewegung dadurch gesichert, daß der Schubstangenbolzen in den achsparallelen Längsschlitzen der Bauteile 16 und 17 liegt. Sobald sich jedoch die Wischleiste der Krümmung des Flügelabschnittes der Windschutzscheibe nähert, verschiebt sich der Bolzen 29 in die winklig angeordneten Teile der Schlitze, so daß die Wischleiste während ihrer Verschiebung aus der gestrichelt dargestellten Stellung 34 in die gestrichelt dargestellte Stellung35 gedreht wird. Während dieser Drehung wird die Wischleiste durch die beschriebene Verschwenkeinrichtung verkantet, so daß sie in einer im wesentlichen aufrechten, also etwa senkrechten Stellung gegenüber den Seitenabschnitten der Windschutzscheibe gehalten wird, wie dies aus Fig. 4 ersichtlich ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Pendelscheibenwischer mit einem gegenüber dem Wischerarm vierschwenkbaren Wischblatt, dadurch gekennzeichent, daß die Schwenkachse in einem schiefen Winkel zum Wischblatt angestellt ist, wodurch beim Verschwenken des Blattes gegenüber dem Wischerarm (1) in der Wischebene eine Schrägstellung des Blattes erfolgt.
  2. 2. Pendelscheibenwischer nach Anspruch 1 mit einer Schubstange, die mit Abstand von der Wischerantriebswelle ortsfest angelenkt ist und in einen zwischen Wischerarm und Wischblatt angeordneten, das Blatt bewegenden Schwenkhebel faßt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung der Schrägstellung das den Schwenkbolzen (18) und den Schwenkhebel (17) tragende Ende des Wischerarmes nach unten gegen die Scheibe abgewinkelt ist.
  3. 3. Pendelscheibenwischer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkbewegung durch einen mit der Schubstange (30) verbundenen Bolzen (29) erfolgt, der in zueinander entgegengesetzt abgewinkelten Langlöchern (24, 25 bzw. 26, 27) hin- und herbewegt wird, die im Wischerarm (1) und in dem darunterliegenden Schwenkhebel (17) angebracht sind.
  4. 4. Pendelscheibenwischer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinander gleitenden Teile des Wischerarmes (1) und des Schwenkhebels (17) kalottenförmig ausgebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung A 4754 1I / 63c (bekanntgemacht am 7. 6. 1951) ; französische Patentschrift Nr. 827 531; britische Patentschriften Nr. 638 836, 604 483; USA.-Patentschriften Nr. 2 550 095, 2 552 822, 2356424.
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