DE109282C - - Google Patents

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DE109282C
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sludge
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H21/00Details of acetylene generators; Accessory equipment for, or features of, the wet production of acetylene
    • C10H21/16Removing sludge from generators

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 26: Gasbereitung und -Beleuchtung.
FRANZ FIKENTSCHER in ZWICKAU i. S.
Schlammkammer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1898 ab.
Um bei Acetylenentwicklern die abgeführten Carbidrückstände aufzunehmen, hat man bereits Schlammkästen angebracht, welche lediglich als Sammelgefäfse dienen.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Anordnung eines Schlammkastens als Mefsraum an Acetylenentwicklern, zu dem Zwecke, nach der Zersetzung einer Carbidfüllung so viel Schlammwasser entfernen zu können, als gerade durch die eingefüllte Carbidmenge entstanden ist, ferner betrifft sie die Verbindung der Ab- und Zulaufvorrichtung dieses Mefsraumes mit der Carbideinfüllvorrichtung in der Weise, dafs bei der Oeffnung der Einfüllvorrichtung der Mefsraum mit dem Entwickler in Verbindung tritt, beim Schliefsen dagegen ein Abschlufs des Entwicklers und zugleich ein Oeffhen des Mefsraumes nach dem Ablaufrohr hin hergestellt wird.
Wird bei den bisherigen Vorrichtungen zu wenig Schlammwasser abgelassen, so häuft sich der Schlamm nach und nach an und verstopft schliefslich den Entwickler; lä'fst man dagegen zu viel ab, so entsteht, abgesehen von dem Wasserverlust, auch ein Verlust an Acetylen, da sich dieses bekanntlich etwa im Verhältnifs 1 : 1 im Wasser auflöst. Mit der unnöthigen Mehrablassung von Schlammwasser geht also stets auch eine entsprechende Menge Gas verloren. Um diesen Uebelstand zu vermeiden, wird,- yergl. die beiliegende Zeichnung, am unteren Theile des Entwicklers α ein Raum b von solcher Gröfse angebracht, dafs er die durch eine Carbidfüllung erzeugte Schlammmasse gerade aufzunehmen vermag. Dieser Raum b steht durch einen Dreiweghahn c, ein Ventil oder dergl. so mit der tiefsten Stelle des Gasentwicklers und andererseits mit dem Ablaufrohr d in Verbindung, dafs beim Abschlufs des Apparates der Mefsraum nach dem Ablaufrohr d hin geöffnet wird, während eine Schliefsung des Rohres erfolgt, wenn der Mefsraum mit dem Entwickelungswasser in Verbindung tritt. Ist daher die Gasentwickelung aus einer Füllung der Vorrichtung beendet, so wird diese durch Drehung, des Hahnes mit dem Räume b verbunden, das gebildete Schlammwasser läuft dann so lange ab, bis der Raum b gefüllt ist, wobei die darin enthaltene Luft durch ein kleines Rohr r, welches zweckmäfsig bis über das Dach hinausgeht, abgeführt wird. Hiernach erhält der Hahn c die in der Zeichnung angedeutete Stellung, in welcher der Apparat a geschlossen, der Mefsraum b aber mit dem Ablaufrohr d in Verbindung gesetzt ist; sein Inhalt kann also nun ablaufen und es wird nur diejenige Menge des Schlammwassers entfernt, welche der dauernde Betrieb des Entwicklers erzeugt und welche in dem Mefsraum b Aufnahme gefunden hatte.
Durch den Mefsraum wird erreicht, dafs der
Raum, in welchem der Acetylenentwickler steht, beim Entleeren des Apparates vollkommen gasfrei gehalten wird, da die Gase aus dem Mefsraum b durch das Rohr r ins Freie geleitet werden, während die dichte Verbindung des Ablafshahnes mit dem Ablaufrohr d jeden Gasaustritt verhindert.
Um die Einstellung der Ab- und Zulaufvorrichtung bezw. des Dreiweghahnes c mit der Carbideinfüllvorrichtung e in eine zwangläufige Verbindung zu setzen, ist die Drehachse g des Deckels der genannten Vorrichtung durch einen Kettenantrieb k mit dem Hahn verbunden, so dafs bei der Oeffnung des Deckels der Einfüllvorrichtung der Hahn eine derartige Einstellung erhält, dafs die Verbindung des Entwicklers mit dem Mefsraum hergestellt wird, bei der Schliefsung des Deckels aber ein Abschlufs des Entwicklers und ein Oeffnen des Mefsraumes eintritt. Auf diese Weise ist die Ablassung des Schlammwassers von der Füllung des Apparates in Abhängigkeit gebracht.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein Acetylenentwickler, welcher zum Zwecke der Vermeidung eines Gas- und Wasserverlustes mit einem zur Aufnahme der aus einer Carbidfüllung entstandenen Menge von Schlammwasser dienenden Mefsraum b von solcher Gröfse versehen ist, dafs derselbe die durch eine Carbidfüllung des Entwicklers erzeugte Schlammmasse gerade aufzunehmen vermag.
    Ein Acetylenentwickler nach Anspruch i, bei welchem die den Mefsraum (b) mit dem Entwickler (a) und dem Ablaufrohr (d) verbindende, aus einem Dreiweghahn oder dergl. bestehende Ab- und Zulaufvorrichtung (c) mit der Carbideinfüllvorrichtung (e) so in Abhängigkeit gebracht ist, dafs bei Oeffnung der Einfüllvorrichtung die Verbindung des Entwicklers mit dem Mefs-' raum, beim Schliefsen der Einfüllvorrichtung ein Abschlufs des Entwicklers und ein Oeffnen des Mefsraumes nach dem Ablaufrohr hergestellt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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