DE109092C - - Google Patents

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DE109092C
DE109092C DENDAT109092D DE109092DA DE109092C DE 109092 C DE109092 C DE 109092C DE NDAT109092 D DENDAT109092 D DE NDAT109092D DE 109092D A DE109092D A DE 109092DA DE 109092 C DE109092 C DE 109092C
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steel
steels
cutting
cutting edges
edgewise
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DENDAT109092D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B27/00Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Haupt-Patent betrifft Schneidwerkzeuge (Stähle), bei welchen an zwei oder vier Seiten der Länge nach Hohlkehlen angebracht sind, wodurch vier Schneidkanten entstehen. Die vorliegende Neuerung besteht in einer abgeänderten Ausführung jenes Stahles, indem andere Abmessungen insofern gewählt sind, als die Höhe des Werkzeugs die Länge erheblich übersteigt. Es ist die neue Ausführung des Stahls als ein durch jenes Patent geschützter Stahl anzusehen, welcher unverhältnifsmäfsig hoch gedacht ist, und von dem ein schmales Stück abgeschnitten ist. Diese Form des Stahls (Hochkantstahl) bedingt naturgemäfs eine abgeänderte Einspannweise. Gleichzeitig werden für die Herstellung und den Gebrauch des Werkzeugs in mehrfacher Hinsicht erhebliche Vortheile erreicht.
Fig. ι zeigt einen hochkantig zu benutzenden, abgerundeten Stahl von flachem Querschnitt, bei welchem durch die eingeschliffene Aushöhlung α zwei Schneiden 1 und 2 gebildet werden. Der Stahl mufs mit entsprechendem Winkel angestellt werden, wozu besonders Werkzeughalter benutzt werden können. Der Stahl eignet sich zur Herstellung von Auskehlungen.
Fig. 2 bis 4 zeigen Hochkantschneidstähle von rechteckigem oder quadratischem Querschnitt, wobei durch die Aushöhlungen a in den Enden auch hier je zwei oder vier Schneidkanten gebildet werden. Für die gute Schneidwirkung ist die Aushöhlung von wesentlicher Bedeutung.
Die Hohlkehle α bezweckt, ohne Schmiedarbeit Dreh-, Stofs-, Hobelstähle u. s. w. mit je zwei oder vier Schneidkanten an den Enden zusammen, also mit vier bezw. acht Schneidkanten gebrauchsfertig herzustellen, was gegenüber den bisher gebräuchlichen Stählen, welche zuerst ausgeschmiedet und zugeschliffen werden müssen, sowie auch gegenüber den Faconstählen, welche nur eine Schneidkante an dem Ende bieten, einen ganz erheblichen Vortheil darstellt.
Einen wesentlichen Vortheil bietet die neue Ausführung der mehrschneidigen Stähle dadurch, dafs eine gröfsere Anzahl von Stählen zusammengespannt werden kann, um die Aushöhlungen bei der ganzen Reihe zusammengespannter Stähle in einem Arbeitsgange ein-■fräsen bezw. einschleifen zu können. Hierdurch ergiebt sich eine sehr bequeme Massenerzeugung, was der Billigkeit und Gleichmäfsigkeit der Stähle zu Gute kommt
Der hauptsächliche Zweck der Aushöhlung ist nicht die Bildung einer Hinterdrehung, sondern die gleichzeitige Bildung mehrerer Schneidkanten. Allerdings wirkt die Hohlkehle zugleich auch als Hohlschliff, sie erhöht die Schneidwirkung und fördert den leichten Abgang der Späne.
Für die Beurtheilung der Wirkung kommt in Betracht, dafs die Stähle nicht so gestellt werden, dafs die Schneidkanten parallel zur Drehachse liegen, dafs vielmehr die Stähle in der Weise' schräg stehen, dafs eine der Spitzen vorsteht. Schneidkante und Achse des Stahls liegen schräg zur Achse und die Aushöhlung, welche parallel zu den Kanten 1-2, 3-4 u. s. w. ist, windschief zur Drehachse. Für die richtige Anstellung dienen, wie bereits erwähnt, besondere Werkzeughalter.
Diese windschiefe Lage der Aushöhlungen a ist für die Abführung der Späne besonders günstig, indem diese durch die schräge Ablenkung verhindert werden, sich hinter der Schneidstelle zu stauen. Auch die Beobachtung der Schneidstelle wird durch die schräge Abführung- der Späne erleichtert.
Fig. 2 ist ein Schlichtstahl mit flacheren Aushöhlungen a. Der Stahl wird entweder so benutzt, dafs die Schneidkante etwas schräg zum Umfange des Arbeitsstückes liegt, oder die Aushöhlung wird entsprechend schräg eingefräst. Die Hohlkehle kann in diesem Falle auch parallel zur Drehachse eingestellt werden.
Fig. 3 veranschaulicht einen Schrobbstahl, bei welchem alle Ecken 1 bis 8 als Schneiden benutzt werden können.
Fig. 4 zeigt einen Messerstahl, welcher aus einem Stab von dem Querschnitt eines länglichen Parallelogramms hergestellt ist. In diesem Falle ist die Aushöhlung besonders tief gehalten, um sehr scharfe Schneiden zu erzielen. Bei dieser Ausführung dienen die vortretenden Spitzen 1 und 2 als die Schneiden. Die Gröfse des Winkels richtet sich nach der Art des zu schneidenden Materials.
Die Seitenflächen der Stähle können eben [yy in Fig. 2) oder ausgehöhlt sein (x x, Fig. 2a), wodurch die Winkel der Schneiden entsprechend verändert werden, was in manchen Fällen von Vortheil ist.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Schneidwerkzeug (Stähle) der durch Patent 93808 geschützten Art, bei welchem die Höhe des Werkzeugs die Länge desselben so erheblich übersteigt, dafs ein Hochkantstahl mit zwei oder vier Schneidkanten entsteht, wobei der Querschnitt dieses Stahls beliebig und die Seitenflächen ausgehöhlt (x x, Fig. 2a) sein können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949269C (de) * 1951-06-13 1956-09-13 Franz Arnold Stahlhaltekopf zum Vor- und Rueckwaertshobeln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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