DE1086331B - Verfahren zur Herstellung von Widerstaenden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Widerstaenden

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Publication number
DE1086331B
DE1086331B DER24631A DER0024631A DE1086331B DE 1086331 B DE1086331 B DE 1086331B DE R24631 A DER24631 A DE R24631A DE R0024631 A DER0024631 A DE R0024631A DE 1086331 B DE1086331 B DE 1086331B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mass
glaze
resistors
ceramic
production
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Pending
Application number
DER24631A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Schlichting
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rosenthal Isolatoren GmbH
Original Assignee
Rosenthal Isolatoren GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C17/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors
    • H01C17/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors adapted for manufacturing resistors with envelope or housing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Details Of Resistors (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Widerständen Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur Einbettung elektrisch leitender Drähte in keramische Glasurmasse, insbesondere zur Herstellung von Drahtwiderständen, angegeben, das dadurch gekennzeichnet ist, daß der Draht auf einem Träger aus keramischer Glasurmasse gewickelt wird, worauf der Träger mit Wicklung zwischen Abdeckteile aus der gleichen Masse gelegt und das Ganze so hoch erhitzt wird, daß Abdeck- und Trägerkörper, den Draht dicht- umhüllend, zu einem einheitlichen Körper vereinigt werden.
  • Es ist dort ebenfalls die Abänderung dieses Verfahrens angegeben, um niederohmige Widerstände herzustellen. Danach wird der Widerstandsdraht z. B. in die an sich bekannte Zickzackform gebracht und mit Ausnahme der herausragenden Anschlußenden zwischen zwei schalenförmigeAbdeckkörper aus keramischer Glasurmasse gelegt. Das Ganze wird so hoch erhitzt, daß die Schmelze den Draht dicht umhüllt und die Abdeckkörper zu einem einheitlichen Körper vereinigt werden.
  • Es ist ferner an anderer Stelle bereits vorgeschlagen worden, derartige Widerstände dadurch herzustellen, daß als Abdeckplatten vorgesinterte und vorgebrannte und dadurch formbeständige Schalen aus keramischer Glasurmasse verwendet werden.
  • Es hat sich nun herausgestellt, daß die nach dem im Hauptpatent genannten Verfahren hergestellten Widerstände nicht immer die gewünschte äußere Form erhalten, weil die Glasur in den heißen Zonen des Brennraums auseinanderläuft. Der Bedarf an Widerständen mit vorgegebenen äußeren Abmessungen, deren Widerstandsdraht vollständig in keramische Glasurmasse eingebettet ist, ist aber sehr groß.
  • Um diese Schwierigkeiten zu überwinden, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, zwecks Einhaltung vorgegebener äußerer Abmessungen der fertigen Widerstände die aus den ungebrannten Abdeckkörpern und dem dazwischen angebrachten Widerstandsdraht bestehenden Einheiten durch Tauchen oder Bestreichen mit einer beim Glasurbrand der Abdeckkörper noch nicht sinternden keramischen Masse zu umgeben oder die Einheiten in eine vorgebrannte Schale aus dieser keramischen Masse einzulegen und darauf dem Glasurbrand zu unterwerfen.
  • Es hat sich nämlich herausgestellt, daß ein dünner Auftrag aus einer derartigen keramischen Masse, der sich aufschlämmen läßt und bei etwa 900° C noch nicht sintert, das Auseinanderfließen der Glasur verhindert. Man kann nun für die Bereiche der Brennzone, in denen die Temperatur am niedrigsten ist, die Mindestschmelztemperatur der Glasurmasse einstellen, ohne Gefahr zu laufen, daß dann in den heißen Zonen des Brennraums die Glasurkörper auseinanderfließen. Ebenso verhindert die vorgebrannte Schale aus dieser Masse beim Brennen des Widerstandes das Auseinanderfließen der keramischen Glasurmasse und dient somit als Versteifung.
  • Die Herstellung der Widerstände geschieht in folgender Weise: Der Widerstandsdraht wird mit oder ohne Wickelkörper zwischen beispielsweise durch Pressen vorgeformte Abdeckteile aus keramischer Glasurmasse gelegt und entweder durchTauchen oder Bestreichen mit der beim Glasurbrand noch nicht sinternden keramischen Masse umgeben oder in einer vorgebrannten kasten-, muschel- oder röhrenförmigen Schale aus dieser Masse untergebracht. Die so hergestellte Einheit wird dann dem Brennprozeß zugeführt. Bei dem zuletzt genannten Ausführungsbeispiel muß für eine Möglichkeit zur Aufnahme der äußeren Anschlußenden gesorgt werden. Das kann dadurch geschehen, daß man in den Schalen Aussparungen frei läßt und die äußeren Anschlüsse so mit dem Widerstandsdraht verbindet, daß sie in die Aussparungen hineinpassen.
  • Die Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele zur Erzielung vorgegebener äußerer Abmessungen.
  • Fig. 1 stellt den Schnitt eines nach der Erfindung hergestellten Widerstandes dar.
  • Fig. 2 ist ein Schnitt längs I-1 in Fig. 1. Der Widerstandsdraht 1 wurde auf einen Trägerkörper aus keramischer Glasurmasse 2 gewickelt, mit Abdeckschalen aus keramischer Glasurmasse 2 umhüllt. Um diese Einheit wurde die zusätzliche keramische .Masse 3 aufgebracht. Nach dem Glasurbrand ist der Widerstandsdraht l vollständig in keramische Glasurmasse 2 eingebettet. Die äußere Form wird durch die Schicht 3 gewährleistet. Die Außenanschlüsse 4 ragen heraus. Fig. 3, 4 und 5 zeigen Ausführungsformen für vorgebrannte oder vorgesinterte Schalen, bei denen in diesem Fall Aussparungen für die Aufnahme des äußeren Anschlußdrahtes 4 vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Widerständen nach Patent 1054 520, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den ungebrannten Abdeckkörpern und dem dazwischen angebrachten Widerstandsdraht bestehenden Einheiten durch Tauchen oder Bestreichen mit einer beim Glasurbrand der Abdeckkörper noch nicht sinternden keramischen Masse umgeben werden oder die Einheiten in eine vorgebrannte Schale aus dieser keramischen Masse eingelegt und darauf dem Glasurbrand unterworfen werden.
DER24631A 1958-12-19 1958-12-19 Verfahren zur Herstellung von Widerstaenden Pending DE1086331B (de)

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