DE108448C - - Google Patents

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DE108448C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/04Cells with aqueous electrolyte

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Zusammensetzung der Erregerflüssigkeit für galvanische Batterien aus einem Chlorat und einem Bisulfat der Alkalimetalle. Eine derartige Bestandtheile aufweisende Flüssigkeit ist zwar in der britischen Patentschrift 7513 vom Jahre 1890 beschrieben, wird jedoch hier nur zur Formirung von Bleielektroden für Sammler benutzt. Als Erregerflüssigkeit für galvanische Batterien sind ferner verschiedentlich Alkalichlorate in Verbindung mit Alkalisulfaten oder Alkalichromaten oder zusammen mit Schwefelsäure vorgeschlagen worden. (Vergl. z. B. die deutsche Patentschrift 16628, wie auch die amerikanische Patentschrift 368191 und das Buch von Cazin »Traite theorique et pratique des piles e'lectriques«, erschienen in Paris 1881, Seite 241.)
Das Vermischen von Schwefelsäure und Kaliumchlorat ist jedoch keine gefahrlose Mafsnahme. Das Gemisch zersetzt sich schnell und kann, da es wenig löslich ist, nicht zur Erzielung, starker Ströme verwendet werden. Bei der in der deutschen Patentschrift angegebenen Zusammensetzung wird, da das Alkalimetall im Ueberschufs vorhanden ist, die Lösung als Ganzes alkalisch reagiren. Durch die Verwendung eines Bisulfats an Stelle des Sulfats wird eine bessere depolarisirende Wirkung und eine höhere elektromotorische Kraft erzielt. Zu dem kommt, dafs durch den Zusatz des billigen Bisulfats zum Chlorat die Verwendung von Schwefelsäure oder irgend einer anderen freien Säure nicht erforderlich ist, da die Säure durch die Zersetzung des Natriumbisulfats allmählich geliefert wird; ferner können die Salze im richtigen Verhältnifs im trockenen Zustande zusammengemischt werden, so dafs beim Füllen der Batterie das Gemisch nur in richtigem Verhältnifs in Wasser aufgelöst zu werden braucht.
Der Erfinder hat gefunden, dafs eine derartige Erregerflüssigkeit beständiger und dauerhafter ist, als die bisher verwendeten Elektrolyte, dafs das Zink nicht so schnell aufgebraucht wird, da keine freie Schwefelsäure vorhanden ist, und dafs der Strom stärker und gleichförmiger ist.
Kommt nach vorliegender Neuerung ein Alkalichlorat zusammen mit einem Alkalibisulfat zur Verwendung, so empfiehlt es sich, die Stoffe in fast gleichen Mengen mit Wasser vermischt in die Batteriezelle einzubringen. Ungefähr 1 Gewichtstheil Natriumchlorat und ι Gewichtstheil Natriumbisulfat in etwa 3,5 Gewichtstheilen Wasser haben die besten Ergebnisse geliefert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Erregerflüssigkeit für galvanische Batterien, dadurch gekennzeichnet, dafs zur Erzielung einer hohen elektromotorischen Kraft und einer guten Depolarisation ein Chlorat und ein Bisulfat eines Alkalimetalls (am besten Natriumchlorat mit Natriumbisulfat) zu etwa gleichen Theilen mit Wasser vermischt werden.
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