DE1078281B - Standgeraet mit einem zahnaerztlichen Turbinen-Bohrhandstueck - Google Patents

Standgeraet mit einem zahnaerztlichen Turbinen-Bohrhandstueck

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Publication number
DE1078281B
DE1078281B DES63123A DES0063123A DE1078281B DE 1078281 B DE1078281 B DE 1078281B DE S63123 A DES63123 A DE S63123A DE S0063123 A DES0063123 A DE S0063123A DE 1078281 B DE1078281 B DE 1078281B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handpiece
stand
holder
clamping
handpiece holder
Prior art date
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Pending
Application number
DES63123A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Phil Habil Johanne Paetzold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Reiniger Werke AG
Original Assignee
Siemens Reiniger Werke AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Reiniger Werke AG filed Critical Siemens Reiniger Werke AG
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Publication of DE1078281B publication Critical patent/DE1078281B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G15/00Operating chairs; Dental chairs; Accessories specially adapted therefor, e.g. work stands
    • A61G15/14Dental work stands; Accessories therefor

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Standgerät mit einem zahnärztlichen Turbinen-Bohrhandstück Bei zahnärztlichen Einrichtungen gelangen in immer stärkerem Maße Bohrmaschinen mit insbesondere mittels Druckluft betriebenem Turbinenantrieb zur Verwendung, da sich für eine Reihe von Behandlungszwecken die mit diesem Antrieb erzielbaren außerordentlich hohen Drehzahlen des Werkzeuges als vorteilhaft erwiesen haben. Da indes Turbinen-Bohrgeräte nicht für alle Behandlungszwecke verwendbar sind, wird die bisher übliche, in der Regel an einem Geräteständer angeordnete elektrische Bohrmaschine mit Schnurantrieb für das Werkzeug beibehalten. Die nachträgliche Ausrüstung des Geräteständers mit einer Turbinen-Bohrmaschine ist schwierig, da diese Geräteständer wegen ihres sehr gedrängten Aufbaues praktisch keine Möglichkeit für die Unterbringung eines zusätzlichen Bohrgerätes bieten. Es werden deshalb zur Ergänzung der Einrichtung Standgeräte, auf denen ein Turbinen-Bohrhandstück angeordnet ist, vorgesehen.
  • Die Erfindung bringt eine Lösung, die die Verwendung eines auf einem Standgerät gehalterten Turbinen-Bohrhandstückes in Verbindung mit einem an sich vorhandenen zahnärztlichen Geräteständer dadurch vorteilhaft gestaltet, daß gemäß der Erfindung der Halterungsteil für das Handstück abnehmbar ist und ihm Glieder für seine Befestigung an einem Arm eines zahnärztlichen Geräteständers zugeordnet sind.
  • Es kann demzufolge eine zahnärztliche Einrichtung durch ein Standgerät mit Turbinen-Bohrhandstüch als Zusatzgerät in sehr einfacher Weise ergänzt werden, indem im Austausch mit einem abnehmbaren Halterungsteil ein Klemmglied od. dgl. mit der Handstüchbalterung verbunden werden kann, mittels dessen das Bohrhandstück an einem Tragarm, z. B. für einen Schwebetisch, des Geräteständers befestigt werden kann, ohne daß hierbei der Gebrauch des Turbinen-Handstückes irgendwie beeinträchtigt wird. Beim Verschwenken des Instrumentenschwebetisches kann dann die Handstückhalterung für das Turbinen-Bohrhandstück in eine für den Behandler günstige Arbeitsstellung gebracht werden, so daß das Bohrhandstück praktisch in gleicher Weise griffbereit ist wie andere an dem Geräteständer angebrachte Handstücke u. dgl.
  • Weitere Einzelheiten sind nachstehend an Hand des in den Zeichnungen in Fig. 1 bis 4 teils in Ansicht, teils im Schnitt schematisch veranschaulichten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • In Fig. 1 ist ein Standgerät für ein Turbinen-Bohrhandstück schematisch veranschaulicht, bei welchem auf einem Sockel 1 ein säulenartiger Aufbau 2 mit einem die Standsäule oben abschließenden Aufsetzteil 3 angeordnet ist. Der Aufsetzteil 3 ist als Behälter ausgebildet, in welchem Regelorgane für die Energiezuführung untergebracht sind. Der Aufsetzteil 3 ist in Richtung zum Behandler vorgezogen und weist auf seiner Frontseite Betätigungsglieder 4, 5 für die im Behälter untergebrachten Regelorgane auf.
  • Im Aufsetzteil 3 ist eine Halterungsvorrichtung 6 mittels einer Zapfenlagerung 7 um eine Lotachse der Standsäule schwenkbar gelagert. Die Halterung ist pistolenförmig ausgebildet und weist einen hülsenartigen Teil 8 auf, in den der Schaft 9 eines Bohrhandstückes einrasten kann, wobei, wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich ist, der die Rasthülse 8 enthaltende obere Teil der Handstückhalterung unter einem geringen Winkel gegen die Horizontale geneigt ist. In dem abgewinkelten Handstückkopf 10 ist eine beispielsweise mit Druckluft arbeitende Antriebsturbine für ein Bohrwerkzeug 11 untergebracht.
  • Die Schwenklagerung der Handstückhalterung ist in Fig. 2 in größerem Maßstab schematisch, teils im Schnitt veranschaulicht. An dem pistolenförmigen Teil der Handstückhalterung ist mittels einer Anschlußplatte 12, die beispielsweise mittels Schrauben 13 an der Halterung befestigt werden kann, ein als Hohlzapfen ausgebildeter Drehzapfen 14 lösbar verbunden, der in einer in dem Aufsetzteil 3 angeordneten Buchse 15 drehbeweglich ist. Durch den Hohlzapfen 14 und die Buchse 15 ist ein Schlauch 16 hindurchgeführt, der die Druckmittelzu- und -rückführleitungen für das Turbinen-Bohrhandstück enthält.
  • Im Austausch mit dem Drehzapfenteil 12, 14 kann, wie in Fig. 3 schematisch veranschaulicht ist, an der Unterseite der Handstückhalterung 6 ein Klemmteil 17 mittels Schrauben 18 lösbar befestigt werden. In dem Klemmteil ist eine Klemmbacke 19 mittels Stellschrauben 20 verstellbar angeordnet, die mit einer weiteren, in die Bohrung 21 der Handstückhalterung einsetzbaren Klemmbacke22 zusammenarbeitet. Mittels der beiden Klemmbacken ist die Handstück halterung mit einem Arm 23 verbindbar, der gemäß Fig. 4 beispielsweise ein an einem an sich bekannten Gerateständer 24 drehbar gelagerter Tragarm eines Instrumentenschwebetisches 25 sein kann. An dem Geräteständer sind in an sich bekannter Weise weitere Handstücke, z. B. Spritzhandstück 26, Warmluftbläser 27, Kauter 28, angeordnet Beim Verschwenken des Instrumentenschwebetisches 25 in die Arbeitsstellung wird gleichzeitig die Halterungsvorrichtung 6 mitverschwenkt, die dadurch in die für den Behandler griffgünstige Stellung in unmittelbare Nähe der Handstücke 26 bis 28 gebracht werden kann.
  • Beim Wegschwenken des Instrumentenschwebetisches wird selbsttätig die Halterungsvorrichtung 6 mitgeschwenkt, so daß der Patient olme Behinderung aus dem dem Geräteständer 24 benachbart angeordneten, in der Zeichnung nicht veranschaulichten Behandlungsstuhl heraus steigen kann.
  • Um den Schlauch 16 auch bei am Tragarm 23 angeklemmter Halterungsvorrichtung herausziehen zu können, ist in dem Klemmteil 17 eine Bohrung vorgesehen, die mit der Bohrung der Buchse 15 korrespondiert, wobei der Schlauch 16 in an sich bekannter Weise in der Standsäule 2 herausziehbar angeordnet ist.
  • Die Standsäule ist dem Geräteständer 24 in der Weise unmittelbar benachbart angeordnet, daß eine Behinderung weder des Behandlers noch des Patienten dadurch erfolgt.
  • PATENTANSPRtSCHE: 1. Standgerät mit einem zahnärztlichen Turbinen-Bohrhandstück, dadurch gekennzeichnet, daß der Halterungsteil (6) für das Handstück abnehmbar ist und ihm Glieder für seine Befestigung an einem Arm (23) eines zahnärztlichen Geräteständers zugeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Standgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Handstückhalterung ein zweckmäßig als Hohlzapfen ausgebildeter Drehzapfen zur Drehlagerung um eine Lotachse des Ständers lösbar verbunden ist, wobei der Drehzapfen zweckmäßig in einem im Ständeroberteil angeordneten buchsenartigen Teil (15) gelagert ist.
    3. Standgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Austausch mit dem Drehzapfenteil wenigstens ein Klemmglied (17) mit der Handstückhalterung verbindbar ist und die Handstückhalterung mittels des Klemmgliedes an einen Schwenkarm (23) beispielsweise eines ohnehin vorhandenen zahnärztlichen Geräteständers anklemmbar ist.
    4. Standgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Klemmteil wenigstens eine einstellbar angeordnete Klemmbacke od. dgl. verbunden und in der Handstückhalterung eine entsprechend angeordnete Klemmbacke vorgesehen ist.
    5. Standgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bohrhandstück mit einem die Druckmittelzu- bzw. rückführungsleitungen enthaltenden, in an sich bekannter Weise herausziehbar in dem Stativ angeordneten Schlauch verbunden ist, wobei der Schlauch durch den Hohldrehzapfen bzw. durch eine Bohrung des Klemmteils hindurchgeführt ist.
    6. Standgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Handstückhalterung ein hülsenartiger Teil zur Rastung des Handstückschafts vorgesehen ist.
DES63123A 1959-05-23 1959-05-23 Standgeraet mit einem zahnaerztlichen Turbinen-Bohrhandstueck Pending DE1078281B (de)

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