DE1075615B - Verfah ren zur Herstellung von Kohlenwasserstoffollosungen olloslicher basischer Salze von mehrwertigen Metallen und orgam sehen Sulfon oder Carbonsauren - Google Patents

Verfah ren zur Herstellung von Kohlenwasserstoffollosungen olloslicher basischer Salze von mehrwertigen Metallen und orgam sehen Sulfon oder Carbonsauren

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DE1075615B DENDAT1075615D DE1075615DA DE1075615B DE 1075615 B DE1075615 B DE 1075615B DE NDAT1075615 D DENDAT1075615 D DE NDAT1075615D DE 1075615D A DE1075615D A DE 1075615DA DE 1075615 B DE1075615 B DE 1075615B
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Wayne Anderson Grant Edward Warren und Hyman Ratner Emeryville Calif Henry (V St A)
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N V De Bataafsche Petroleum Maatschappi], Den Haag
Publication date
Publication of DE1075615B publication Critical patent/DE1075615B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10MLUBRICATING COMPOSITIONS; USE OF CHEMICAL SUBSTANCES EITHER ALONE OR AS LUBRICATING INGREDIENTS IN A LUBRICATING COMPOSITION
    • C10M159/00Lubricating compositions characterised by the additive being of unknown or incompletely defined constitution
    • C10M159/12Reaction products
    • C10M159/20Reaction mixtures having an excess of neutralising base, e.g. so-called overbasic or highly basic products

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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Kohlenwasserstofföllösungen öllöslicher basischer Salze von mehrwertigen Metallen und organischen Sülfon-oder Carbonsäuren Es ist bekannt, öllösliche mehrwertige Metallsalze organischer Säuren als Detergentien in Schmierölen zu verwenden. In vielen Fällen ist es von Vorteil, basische Salze anzuwenden. Die Basizität der Salze verbessert nicht nur die Reinigungswirkung der Öle, sondern schafft auch Öle mit einer sögenannten »Alkalireserve«. Diese »Alkalireserve« macht es möglich, daß- schwefelhaltige Säuren, welche in einem Motor durch Verbrennung von Schwefel enthaltendem Treibstoff gebildet werden können und welche zu korrosiver Abnutzung Anlaß geben können, neutralisiert werden, so daß dieser Abnutzung vorgebeugt wird. In vielen Fällen ist es von Bedeutung, im Öl eine große »Alkalireserve« zu haben; ein Verfahren zur Herstellung von öllöslichen, mehrwertigen Metallsalzen organischer Säuren mit hoher Basizität ist daher von Bedeutung.
  • Die Basizität mehrwertiger Metallsalze organischer Säuren und Lösungen derselben kann in verschiedener Weise zum Ausdruck gebracht werden. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung werden die folgenden Bezeichnungen verwendet: a) Alkalizahl: Darunter ist -die »tötäIe Älkalizahl« zu verstehen, wie sie 'durch elektrometrische-Titration gemäß »Americän Society for Testing Materials« (ASTM). Vorschrift D 664-49 erhalten wird. Gemäß dieser Prüfungsmethode haben Hydroxyde, wie Calciumhydroxyd, und Salze schwacher Säuren--der gleichen Metalle,- wie Calciumcarbonat, eine gleiche Alkalität (auf das Mol bezogen). Die Alkalizahl wird in Milligramm- KOH je Gramm der Probe ausgedrückt. -b) Kontrollverhältnis: Dieser Ausdruck bedeutet -die Alkalizahl, dividiert durch den Prozentsatz an Sulfatasche der Probe: Der Prozentsatz an Sulfätasche wird gemäß ASTM-Vorschrift D 874-47 bestimmt. Die Probe wird verbrannt, bis nur Asche und Kohlenstoff zurückbleiben. Der Rückstand wird zur Oxydation des Kohlenstoffes mit Schwefelsäure auf 260° C erhitzt, worauf man abkühlt, erneut mit Schwefelsäure erhitzt und schließlich bei 415° C verbrennt.
  • c) Äquivalenthasenverhältnis: Dieses wird durch den Ausdruck definiert, wobei die Anzahl der Mole aus gleichen Gewichtsmengen der Probe bestimmt wird.
  • Es ist bekannt, öllösliche mehrwertige Metallsalze organischer Säuren durch Reaktion der Säure mit einem Überschuß einer basischen Verbindung des mehrwertigen Metalls, wie Oxyd, ' Hydroxyd oder Carbonat, umzusetzen, wobei ein Produkt, in Welchem das Metall in bezug auf die theoretisch zur Verdrängung des sauren Wasserstoffatoms der organischen Säure erforderliche Menge im Überschuß vorliegt, d. h. ein basisches Salz erhalten wird.
  • Aus der USA.-Patentschrift 2 501731 ist es bekannt, einer Öllösung von Calciumerdölsulfonat Wässer und Calciumhydroxyd zuzusetzen und das Gemisch durch Erhitzen zu entwässern. -Dabei wird ein Teil des Calciumhydröxyds von dem Sulfonat unter Bildung eines basischen Salzes aufgenommen. Anschließend wird die Lösung filtriert, wobei das überschüssige Calciumhydroxyd entfernt wird. Die erhaltene Lösung kann man noch mit Kohlendioxyd behandeln, um das im basischen Salz anwesende Calciumhydroxyd in Calciumcarbonat umzusetzen. Eine Erhöhung der Basizität des Salzes kann bei dieser Behandlung nicht stattfinden. .
  • Nach diesen bekannten Verfahren kann nur ein begrenzter, verhältnismäßig kleiner Überschuß an Metall den Salzen einverleibt werden. Beispielsweise wird bei der Herstellung von basischen Calciutnerdölsulfonaten ein Erzeugnis erhalten, welches ein Kontrollverhältnis von nicht mehr als 2,5 aufweist, d. h., das Erzeugnis enthält nur etwa 0,44 Mole der basischen Calciumverbindung je Mol neutralem Calciumsulfonat.
  • Aus der australischen Patentschrift 154 686 ist ein Verfahren bekannt, Erdalkaiisalze von organischen Säuren mit einer höheren Basizität zu erhalten. Es wird dabei von einer Lösung einer öllöslichen organischen Säure oder eines Salzes einer solchen Säure ausgegangen. Dieser Lösung werden ein Überschuß einer anorganischen Erdalkaliverbindung, Wasser und ein sogenannter »Promotor« (gewöhnlich eine phenolische Verbindung) zugesetzt. Das Gemisch wird zunächst einige Zeit erhitzt und nachher durch Erhitzen entwässert. Die Lösung kann dann zur Entfernung nicht gelöster anorganischer Stoffe filtriert werden. Gegebenenfalls kann die Lösung mit einer Säure, vorzugsweise Kohlendioxyd, nachbehandelt werden, um den Promotor, welcher bei der ersten Reaktion in Salzform übergegangen ist, wieder in Freiheit zu setzen. Der Promotor kann dann zurückgewonnen werden. Man kann auch zunächst C 02 Behandlung und erst nachher die Filtrierung vornehmen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Kohlenwasserstofföllösungen öllöslicher basischer Salze von mehrwertigen Metallen und organischen Sulfon- oder Carbonsäuren, welches rein verfahrensmäßig erheblich einfacher ist als das Verfahren der erwähnten australischen Patentschrift und bei welchem auch die Verwendung des Promotors unterbleiben kann. Dabei gestattet das erfindungsgemäße Verfahren, mindestens dieselbe oder sogar noch eine höhere Basizität zu erreichen als das Verfahren nach der australischen Patentschrift.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren besteht im wesentlichen darin, daß ein in einem Kohlenwasserstofföl gelöstes und in ihm zu mindestens 10, Gewichtsprozent lösliches mehrwertiges Metallsalz einer organischen Sulfon- oder Carbonsäure in Gegenwart von mindestens 2 Gewichtsprozent Wasser, bezogen auf die Kohlenwasserstofföllösung des organischen Salzes, mit einem Carbonat eines mehrwertigen Metalls, das erst im Reaktionsgemisch gebildet wird, gegebenenfalls mehrmals umgesetzt wird.
  • Die Sulfonsäuren können sich von aliphatischen, cycloaliphatischen, aromatischen oder alkylaromatischen Kohlenwasserstoffen ableiten. Die zuletzt genannte Klasse von Säuren enthält vorzugsweise etwa wenigstens 12 Kohlenstoffatome in dem Alkylsubstituenten. Eine besondere Klasse von Sulfonsäuren stellen die Erdölsulfonsäuren dar. Beispiele für Carbonsäuren sind alkylierte aromatische Carbonsäuren mit verhältnismäßig langer Alkylkette, wie Alkylsalicylsäuren, die 12 oder mehr Kohlenstoffatome in der Alkylkette enthalten, und cycloaliphatische Carbonsäuren, wie Erdölnaphthensäuren.
  • Die als Ausgangsstoffe verwendeten Salze können ein neutrales, saures oder basisches Salz darstellen. Wird ein basisches Salz als Ausgangsverbindung verwendet, so kann dieses gemäß dem Verfahren der Erfindung oder gemäß einem anderen Verfahren hergestellt werden. Geht man von einem basischen Salz aus, so kann dessen Basizität dadurch erhöht werden. daß es dem Verfahren gemäß der Erfindung unterworfen wird. Demgemäß besteht eine besondere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens darin, daß ein basisches Salz, das nach dem Verfahren gemäß der Erfindung hergestellt worden ist, erneut einmal oder mehrmals diesem Verfahren unterworfen wird, um die Basizität des Salzes zu erhöhen. Die öllöslichen mehrwertigen Metallsalze einer organischen Säure, die als Ausgangsverbindung verwendet werden, können erst im Reaktionsgemisch hergestellt werden, indem die freie organische Säure oder ein Salz derselben (welches von dem Salz des gewünschten mehrwertigen Metalls verschieden ist, z. B. ein Alkali-, Ammonium- oder Aminsalz) mit einer Verbindung des gewünschten mehrwertigen Metalls, z. B. mit einem Oxyd, Hydroxyd oder Carbonat, umgesetzt wird.
  • Es ist nicht notwendig, nur ein öllösliches mehrwertiges Metallsalz als Ausgangsverbindung zu verwenden; es kann vielmehr, falls erforderlich, auch ein Gemisch dieser Salze eingesetzt werden.
  • Geeignete Lösungsmittel für die Ausgangsverbindung sind flüssige Kohlenwasserstoffe und deren Mischungen, beispielsweise Benzol, Xylol, Pentan, Heptan und Erdölfiaktionen,vom Gasoliv angefangen bis zu Schinierölfraktionen. Wenn das. basische Salz, das als Endprodukt erhalten wird, zur Verwendung als Schmierölzusatz bestimmt ist, so kann es vorteilhaft sein, ein Lösungsmittel mit einer verhältnismäßig geringen Flüchtigkeit zu verwenden, beispielsweise eine Schmierölfraktion. Es ist dann möglich, die schließlich erhaltene Lösung einem Schmieröl zuzusetzen, und es ist nicht erforderlich, das Lösungsmittel nach diesem Zusatz zu entfernen. Vorzugsweise wird die als Lösungsmittel für das erfindungsgemäße Verfahren verwendete Schmierölfraktion mit nicht zu hoher Viskosität gewählt. Fraktionen mit einer Viskosität zwischen 100 und 400 SUS bei 38° C sind mehr geeignet (für die Viskosität in SUS s. Zerbe, »Mineralöle und verwandte Produkte«, S. 46 und 47).
  • Die Konzentration der Ausgangsverbindung in der Lösung liegt im allgemeinen zwischen 10 und 50-Gewichtsprozent und vorzugsweise zwischen 15 und 40 Gewichtsprozent. Es können jedoch auch andere Konzentrationen angewendet werden.
  • Das Verfahren gemäß vorliegender Erfindung wird in Gegenwart von 2 bis 50 Gewichtsprozent Wasser, bezogen auf die Kohlenwasserstofföllösung des organischen Salzes, durchgeführt. Vorzugsweise beträgt die anwesende Wassermenge wenigstens 5 Gewichtsprozent.
  • Das Carbonat eines mehrwertigen Metalls, welches mit dem öllöslichen mehrwertigen Metallsalz der organischen Säure umgesetzt werden soll, soll im Reaktionsgemisch gebildet werden.
  • Gemäß einer Ausführungsform wird die Reaktion zwischen einem Oxyd oder Hydroxyd des mehrwertigen Metalls und Kohlendioxyd -durchgeführt. Das Oxyd oder Hydroxyd kann in geeigneter Weise in das Reaktionsgemisch als eine Suspension in Wasser, beispielsweise eine Suspension, die 10 bis 60 Gewichtsprozent, insbesondere 20 bis 40 Gewichtsprozent, des Oxyds oder Hydroxyds enthält, eingebracht werden. Die Komponenten können jedoch auch getrennt in das Reaktionsgemisch eingeführt werden. Das Kohlendioxyd kann einfach in das Reaktionsgemisch eingeblasen werden. Es ist vorteilhaft, das Gemisch während des Zusatzes von Kohlendioxyd kräftig zu rühren. Die Reaktion mit Kohlendioxyd kann auch durch Einführen des Reaktionsgemischs in eine Kohlendioxydatmosphäre erfolgen.
  • Die Menge des verwendeten Oxyds oder Hydroxyds eines mehrwertigen Metalls hängt in erster Linie von der im Endprodukt gewünschten Basizität ab. Im allgemeinen wird wenigstens ein Äquivalent des mehrwertigen Metalloxyds oder -hydroxyds, bezogen - auf das öllösliche Salz von mehrwertigem Metall und organischer Säure; das als Ausgangsmaterial eingesetzt wird, verwendet. Bei der Berechnung der Menge des mehrwertigen Metalloxyds oder -hydroxyds soll berücksichtigt werden, daß im allgemeinen nicht seine Gesamtmenge wirksam ist. Falls es zur Bildung des öllöslichen Salzes eines mehrwertigen Metalls einer organischen Säure im Reaktionsgemisch erforderlich ist, kann die oben angegebene Menge des mehrwertigen Metalloxyds oder -hydroxyds auf jene Menge erhöht werden.
  • Die verwendete Menge Kohlendioxyd hängt in erster Linie von der Menge des zur Reaktion mit Kohlendioxyd geeigneten mehrwertigen Metalloxyds oder -hydroxyds ab, welche im Reaktionsgemisch vorhanden ist. Bei der Einführung des Kohlendioxyds in das Reaktionsgemisch steigt die Basizität der organischen Salze stetig an, bis ein Maximum erreicht ist. Bei weiterer Einführung von Kohlendioxyd fällt die Basizität steil ab. Das Produkt wird dann als »übercarbonatisiert« bezeichnet. Im allgemeinen wird das Maximum der Basizität bereits erreicht, bevor die Gesamtmenge des mehrwertigen Metalloxyds oder -hydroxyds, welche zur Reaktion mit Kohlendioxyd zur Verfügung steht, vollständig verbraucht ist. Es wird daher im allgemeinen auch nicht umgesetztes mehrwertiges Metalloxyd oder -hydroxyd im Reaktionsgemisch belassen. Die Verwendung eines Gemischs aus Kohlendioxyd -und Luft (beispielsweise Luft mit 15 bis 60 Volumprozent Kohlendioxyd) an Stelle von Kohlendioxyd allein kann zur Vermeidung einer »übercarbonatisierung« nützlich sein.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform- wird das mehrwertige Metallcarbonat im Reaktionsgemisch durch die Reaktion zwischen einem anorganischen Metallsalz (welches kein Carbonat ist), wie Calciumchlorid, und einem Alkali- oder Ammoniumcarbonat, wie z. B. Natriumcarbonat, gebildet. Bezüglich der Mengen -der Reaktionsteilnehmer wird auf die Ausführungen im Zusammenhang mit der Reaktion zwischen mehrwertigen Metalloxyden bzw. -hydroxyden und Kohlendioxyd hingewiesen.
  • Die vorteilhaftesten Reaktionsbedingungen hängen von der Art der Reaktionsteilnehmer, der Lösungsmittel und dem Verfahren zur Bildung des mehrwertigen Metallcarbonates ab. Im allgemeinen sind Temperaturen, die zwischen 65 und 125° C, vorzugsweise zwischen 80 und 100° C, liegen, geeignet. Wenn das Verfahren unter Atmosphärendruck durchgeführt wird, soll die Temperatur vorteilhaft den Siedepunkt des niedrigstsiedemden, im Reaktionsgemisch vorhandenen Bestandteils nicht übersteigen, so daßdieser niedrigstsi,edende Bestandteil vor dem Ende der Reaktion nicht ganz entfernt worden ist. Wenn man das Verfahren bei höheren Drücken als Atmosphärendruck ausführt, können höhere Temperaturen angewendet werden. Wenn das Reaktionsprodukt die gewünschte Basizität erreicht hat, wird das Reaktionsgemisch z. B. durch Erhitzen auf 135 bis 160° C getrocknet. Gegebenenfalls kann das getrocknete Produkt auch mit Luft geblasen werden. Das getrocknete Produkt wird hierauf filtriert, um suspendierte Feststoffe zu entfernen. Zur Gewinnung der festen, basischen, organischen Salze kann das Lösungsmittel von der so erhaltenen Lösung, z. B. durch Destillation, abgetrennt werden.
  • Das Verfahren der Erfindung kann auf alle mehrwertigen Metalle angewendet werden. Ausgezeichnete Ergebnisse werden mit Erdalkalim-etallen (insbesondere mit Calcium), Magnesium und Zink erhalten. Aber auch andere Metalle, wie Blei, Aluminium, Kupfer, Zinn, Kobalt und Mangan, können ebenso angewendet werden.
  • Folgende Beispiele erläutern die vorliegende Erfindung Beispiel 1 Als Ausgangsmaterial wurde eine Mineralöllösung, welche etwa 33 Gewichtsprozent Calciumerdölsülfonat enthielt, eine Alkalizahl von etwa 20 und ein Kontrollverhältnis von etwa 2,5 besaß, verwendet. Das Mineralöl hatte einen Viskositätsindex von 60, einen Flammpunkt von 213° C, einen Stockpunkt von -20° C und eine Viskosität von 400 SUS bei 38° C und 58 SUS bei 99° C. Dieses Mineralöl wird weiterhin als »Mineralöl X« bezeichnet. Von dieser Lösung wurden 140 g mit 140 g Mineralöl X verdünnt. Die Alkalizahl der so verdünnten Lösung betrug etwa 10. Die entstandene verdünnte Lösung wurde mit 8,8 g Calciumhydroxyd vermischt, welches in 24 cm3 Wasser aufgeschlämmt wurde. Das Gemisch wurde auf 95° C erhitzt und während der @darauffolgenden Einführung von Kohlendioxydgas auf dieser Temperatur gehalten. Das Kohlendioxyd wurde unter heftigem Rühren mit einer Geschwindigkeit von 5;6 Ncms je Sekunde 35 Minuten lang in das Gemisch eingeführt. Das entstandene Produkt wurde bei 150° C getrocknet und heiß filtriert. Die Alkalizahl dieses Produktes betrug 40,9, das Kontrollverhältnis zwar 5,28, und das »Äquivalentbasenverhältnis« betrug 178.
  • Wird obiges Verfahren . ohne Anwendung von Kohlendioxyd ausgeführt, so ist die Alkalizahl des erhaltenen Produktes immer noch 10. Wenn das Kohlendioxyd durch ein inertes Gas ersetzt wird, z. B. durch .Stickstoff, so hat das entstehende Produktebenfalls eine Alkalizahl von 10. Die Verwendung von Luft an Stelle von Kohlendioxyd ergibt ein Produkt mit einer Alkalizahl, die.zufolge des Kohlendioxyd= gehalts der Luft etwas höher ist als 10. Beispiel 2 280 g einer Mineralöllösung (Mineralöl X), welche etwa 33 Gewichtsprozent öllösliche Calciumerdölsulfonate enthielt und eine Alkalizahl von etwa 20 sowie ein Kontrollverhältnis von etwa 2,5 aufwies, wurden mit 19;4 g Calciumhydroxyd und 48 cm3 Wasser gemischt und das erhaltene Gemisch auf 95° C erhitzt. Dann wurde Kohlendioxyd unter raschem Rühren 40 Minuten lang mit einer Geschwindigkeit von 5,6 Ncm3 je Sekunde in das Gemisch eingerührt. Das Produkt wurde bei 150e° C getrocknet und dann filtriert; es besaß eine Alkalizahl von 90,3, ein Kontrollverhältnis von 5,46 und ein Äquivalentbasenverhältnis von 196.
  • Beispiel 3 298 g einer »feuchten« Mineralöllösung (Mineralöl X), welche etwa 33 Gewichtsprozent Calciumerdölsulfonate enthält und deren Alkali zahl etwa 20 (berechnet auf die trockene Lösung) und deren Kontrollverhältnis etwa 2,5 (bezogen auf die trockene Lösung) betrug, wurden mit 19,4 g Calciumhydroxyd und 33,1 cm3 Wasser vermischt. (Unter »feuchter« Mineralöllösung von Calciumerdölsulfonaten wird eine solche verstanden, die nicht getrocknet und filtriert worden ist.) Das Gemisch wurde auf 95° C erhitzt, und dann wurde 20 Minuten lang Kohlendioxyd unter raschem Rühren mit einer Geschwindigkeit von 5,6 Ncm3 je Sekunde eingeleitet.. Das Produkt wurde bei 150° C getrocknet und dann-filtriert. Das Produkt bes@.ß.,ine Alkalizahl von 77,0, ein Kontrollverhältnis von 5,16 und ein Äquivalentbasenverhältnis von 168: Beispiel 4 149g einer »feuchten« Mineralöllösung, (Mineralöl X), welche etwa 33 Gewichtsprozent Calciumerdölsul#onate enthält, mit einer Alkalizahl von etwa 20 und einem Kontrollverhältnis von etwa 2,5 wurden mit 140-g Mineralöl X verdünnt. Die Alkalizahl der verdünnten Lösung betrug etwa 10. Diese Lösung wurde mit 8,8 g Calciumhydroxyd und mit 14 em3 Wasser vermischt, worauf das erhaltene Gemisch auf 95' C erhitzt würde. Dann wurde unter raschem Rühren 30 Minuten lang Kohlendioxyd mit einer Geschwindigkeit von 2,3 Ncin3 je Sekunde eingeleitet. Das Produkt wurde bei 150' C getrocknet und dann filtriert. Es besaß eine Alkalizahl von 31,5, ein Kontrollverhältnis von 5,15 und ein Äquivalentbasenverhältnis von 167. Beispiel 5 280g einer Mineralöllösung (Mineralöl X), welche etwa 17 Gewichtsprozent Calciumerdölsulfonate und eine Alkalizahl von 42,5 besaß, wurden mit 8,8 g Calciumhydroxyd und 24 cm3 Wasser vermischt. Die verwendete Mineralöllösung war das Produkt eines Verfahrens, welches dem im Beispiel 1 beschriebenen ähnlich ist. Das so bereitete Gemisch_wurde auf 95' C erhitzt. Dann wurde Kohlendioxyd unter raschem Rühren 30 Minuten lang mit einer Geschwindigkeit von 5,6 Nem3 je Sekunde in das Gemisch eingeleitet. Das erhaltene Produkt wurde bei 150' C getrocknet und dann filtriert. Es besaß eine Alkalizahl von 63,5. Beispiel 6 200 g des nach. Beispiel 5 erhaltenen Produktes wurden mit 17,6 g Calciumhydroxyd und 48 cm3 Wasser -vermischt -und auf 95' C erhitzt. Dann wurde Kohlendioxyd unter raschem Rühren 30 Minuten lang mit einer Geschwindigkeit von 5,6 Ncm3 je Sekunde in das Gemisch eingeleitet:- -Das erhaltene Produkt wurde bei 150' C getrocknet und dann filtriert. Es besaß eine Alkalizähl von 117. Beispiel 7 97 g des nach Beispiel 6 erhaltenen Produktes wurden mit 8,8 g Calciumhydroxyd und 24 em3 Wasser vermischt und- auf 95' C erhitzt. Dann wurde Kohlendioxyd unter raschem Rühren 40 Minuten lang mit einer Geschwindigkeit von 2,3 Ncm3 je Sekunde eingeleitet. Das erhaltene Produkt wurde bei 150' C getrocknet und dann filtriert. Es hatte eine Alkalizahl von 162,2, ein Kontrollverhältnis von 7,21 und ein Äquivalentbasenverhältnis von 700.
  • Beispiel 8 140g einer Minerälöllösung (Mineralöl X), welche etwa 33 Gewichtsprozent Calciumerdölsulfonate enthielt und eine Alkalizahl von etwa 20 besaß, wurden mit 44-g Calciümhydroxyd und 120 cm3 Wasser verrdiselit ünd auf 951 C erhitzt. Dann leitete man unter raschem Rühren 33/4 Stunden lang Kohlendioxyd mit einer'Geschwindigkeit von- 2,3 1,Tem3 je Sekunde -ein. Das Produkt wurde bei 150' C getrocknet und dann filtriert. Es besaß eine Alkalizahl von 147, ein Kontrollverhältnis von 6,59 und ein Äquivalentbäsenverhältnis von 400.
  • .Beispiel 9 4 kg, einer Mineralöllösung (Mineralöl. X), welche etwa- t0 Gewichtsprozent Calciumerdölsulfonate enthielt und eine Alkalizahl von etwa 10 sowie ein Kontrollverhältnis -von etwa 2,5 besaß, wurden mit 3,1 Gewichtsprozent Calciumhydroxyd (bezogen auf die Öllösung) und 4,3 Gewichtsprozent Wasser (bezögen auf dieselbe Lösung) vermischt. Das Gemisch wurde auf 95' C erhitzt und in ein geschlossenes Gefäß mit Kohlendioxydatmosphäre eingesprüht. Die Zuführungsgeschwindigkeit des Kohlendioxyds in das Gefäß betrug 1,8 g je Minute, so daß die Kohlendioxy dmenge 1,8 Gewichtsprozent, bezogen auf die Zollösung, betrug. Die Zuführungsdauer für das Kohlendioxyd belief sich auf 40 Minuten. Die Reaktion wurde bei einem Überdruck von etwa 0,34 atü durchgeführt. Das erhaltene Produkt wurde getrocknet und filtriert. Es besaß eine Alkalizahl von 47.8. Beispiel 10 2 kg einer »feuchten«, etwa -33 Gewichtsprozent Calciümerdölsulfonate enthaltenden Mineralöllösung (Mineralöl X) mit einer Alkalizahl von etwa 20 und einem Kontrollverhältnis von etwa 2,5 wurden mit 2 kg einer Schmieröldestillationsfraktion von einer Viskosität von etwa 100 SUS bei 38' C verdünnt. Die Alkalizahl der verdünnten Lösung betrug etwa 10. Diese verdünnte Lösung wurde mit 3,1 Gewichtsprozent Calciumhydroxyd (bezogen auf die verdünnte Zollösung) und mit 4;3 Gewichtsprozent Wasser (bezogen auf dieselbe Lösung) vermischt, auf 90' C erhitzt und in einem geschlossenen Gefäß mit Kohlendioxydatmosphäre versprüht. Die Einführungsgeschwindigkeit -des Kohlendioxyds in das Gefäß betrug 1 g je Minute; -die Kohlendioxydmenge war dann 2,7 Gewichtsprozent, bezogen auf die Zollösung. Die Reaktion wurde bei einem Überdruck von etwa 0,34 atü durchgeführt. Das erhaltene Produkt wurde getrocknet und filtriert; seine Alkalizahl betrug 60,3. Beispiel 11 181 kg einer 33 Gewichtsprozent Calciumerdölsulfonute enthaltenden Mineralöllösung (Mineralöl. X) mit einer Alkalizahl von etwa 20 und einem Kontrollverhältnis von etwa 2,5 wurden mit 93 Gewichtsprozent einer Schmierölfraktion (bezogen auf die Mineralöllösung der Calciumerdölsulfonate), die eine Viskosität von 100 SUS bei 38' C hatte, verdünnt. Diese verdünnte Lösung besaß eine Alkalizahl von etwa 10; sie wurde mit 6;1 Gewichtsprozent Calciumhydroxyd und 16,4 Gewichtsprozent Wasser vermischt (beide Prozentangaben Bind auf die unverdünnte Ausgangslösung bezogen). Das entstandene Gemisch wurde auf 95' C erhitzt, und- es wurden ihr dann unter Rühren 3,1 Gewichtsprozent Kohlendioxyd, bezogen auf die unverdünnte Ausgangslösung, zugesetzt. Das erhaltene Produkt würde getrocknet und filtriert und hatte eine Alkalizahl von 42,4. Beispiel 12 181 kg einer »feuchten« Mineralöllösung (Mineralöl X), welche etwa 33 Gewichtsprozent Calciumerdölsulfonate enthielt und eine Alkalizahl von etwa 20 sowie ein Kontrollverhältnis von etwa -2,5 aufwies, wurden mit 80 Gewichtsprozent einer Schmierölfraktion mit einer Viskosität von 100 SUS bei 38° C verdünnt (die Prozentangabe ist bezogen auf die Mineralöllösung der Calciumerdölsulfonate). Die Alkalizahl der verdünnten Lösung betrug etwa 11. Die verdünnte Lösung wurde dann mit 10,4 Gewichtsprozent Wasser vermischt, wobei sich beide Prozentangaben auf die unverdünnte Ausgangslösung -beziehen. Das entstandene Gemisch wurde auf 95' C erhitzt, und hierauf wurden unter Rühren 3,9 Gewichtsprozent, bezogen auf die unverdünnte Ausgangslösung, Kohlendioxyd zugegeben. Das erhaltene Produkt wurde getrocknet und filtriert und hatte eine Alkaliz.ahl von 56.
  • Beispiel 13 140 g einer Mineralöllösung (Mineralöl X), welche etwa 27 Gewichtsprozent neutrale Bariumerdölsulfonate enthält, mit ainem Sulfataschegehalt von 6,95 Gewichtsprozent, wurden mit 140 g Mineralöl X verdünnt. Die verdünnte Lösung wurde mit 36 g Bariumhydroxyd und 32 cm3 Wasser vermischt und auf 9ä-' C erhitzt. Hierauf wurde Kohlendioxyd unter raschem Rühren 2 Stunden lang mit einer Geschwindigkeiit von 5,6 Ncm3 je Sekunde eingeleitet. Das erhaltene Produkt wurde bei 150,° C getrocknet und dann filtriert. Es hatte eine Alkalizahl von 44,7, einen Sulfataschegehalt von 13,3 Gewichtsprozent, ein Kontrollverhältnis von 3,36 und ein Äquivalentbasenverhältnis von 232. Beispiel 14 77 g einer etwa 60 Gewichtsprozent Natriumerdölsulfonate enthaltenden Mineralöllösung (Mineralöl X) wurden einerseits mit 63 g einer Schmierölfraktion mit einer Viskosität von 100 SUS bei 38° C und andererseits mit 70 g Mineralöl X vermischt. Zur erhaltenen Lösung wurden 17,6 g Calciumhydroxyd, 7,1 g Calciumchlori:d und 48 cm3 Wasser zugemischt; darauf wurde das erhaltene Gemisch auf 95° C erhitzt. Hierauf wurde unter raschem Rühren 2 Stunden lang Kohlendioxyd mit einer Geschwindigkeit von 5,6 Ncm3 je Sekunde dem Gemisch zugeleitet. Das Produkt wurde bei 150° C getrocknet und dann filtriert. Die erhaltene Mineralöllösung basischer Calciumerdölsulfonate besaß eine Alkalizahl von 46,25, einen Sulfataschegehalt von 10,2 Gewichtsprozent, ein Kontrollverhältnis von 4,53 und ein Äquivalentbasenverhältnis von 122. Beispiel 15 280 g einer Mineralöllösung (Mineralöl X), die etwa 14 Gewichtsprozent Calciumalkylsalicylate (worin die Alkylgruppen 14 bis 22 Kohlenstoffatome enthalten) enthält, welche Lösung eine Alkalizahl von 28,5 und einen Sulfataschegehalt von 3,9 Gewichtsprozent aufwies, wurden mit 8,8g Calciumhydroxyd und 24 em3 Wasser vermischt. Das erhaltene Gemisch wurde auf 95° C erhitzt. Hierauf wurde dem Gemisch 2g/4 Stunden lang Kohlendioxyd unter raschem Rühren mit einer Geschwindigkeit von 5,6 Ncm3 je Sekunde zugeführt. Das erhaltene Produkt wurde bei 150° C getrocknet und :dann filtriert. Es besaß eine Alkalizahl von 58,4 und einen Sulfataschegehalt von 7,62 Gewichtsprozent.
  • Beispiel 16 280 g einer etwa 17 Gewichtsprozent Calciumerdölsulfonat enthaltenden Mineralöllösung (Mineralöl X) mit einer Alkalizahl von 10 wurden auf 95° C erhitzt, worauf eine Lösung von 13,2 g Ca C12 in 20 g Wasser zugesetzt wurde; unter energischem Rühren und bei Aufrechterhaltung der Temperatur von 95°C wurde innerhalb von 15 Minuten langsam eine Lösung von 12,6 g Nag C 03 in 25 g Wasser zugesetzt. Das Rühren wurde 1 Stunde lang fortgesetzt, worauf das Produkt bei 150° C getrocknet und dann filtriert wurde. Das Produkt hatte eine Alkalizahl von 37 und ein Kontrollverhältnis von etwa 5. Im erfindungsgemäßen Verfahren ist es notwendig,! daß das Carbonat des mehrwertigen -Metalls im ReakL' tiönsgemisch gebildet wird. Man hat gefunden, daß' ein hochbasisches öllösliches Metallsalz bei Verwendung von vorgebildeten mehrwertigen Carbonaten nicht erhalten werden kann, wie dies aus den folgenden Beispielen 17 und 18 ersichtlich ist.
  • Beispiel 17 140 g einer etwa 33 Gewichtsprozent Calciumerdölsulfonate enthaltenden Mineralöllösung (Mineralöl X) mit einer Alkalizahl von etwa 20 wurden mit 140 g Mineralöl X verdünnt. Die Alkalizahl der entstandenen verdünnten Lösung war etwa 10. Diese Lösung wurde mit 11,9- g Calciumcarbonat und 24 cm3 Wasser vermischt. Das entstandene Gemisch wurde auf 90°C erhitzt. In dieses Gemisch wurde Kohlendioxyd 1 Stunde lang unter starkem Rühren mit einer Geschwindigkeit von 2,3 Ncm3 je Sekunde eingeleitet. Das entstandene Produkt wurde bei 150°C getrocknet und dann filtriert. Es hatte eine Alkälizahl von 9,5. Beispiel 18 140 g einer etwa 33 Gewichtsprozent Calciumerdölsulfonate enthaltenden Mineralöllösung (Mineralöl X) mit einer Alkalizahl von etwa 20 wurden mit 140 g Mineralöl X verdünnt. Die Alkalizahl der entstandenen verdünnten Lösung war etwa 10. Zur entstandenen verdünnten Lösung wurden 5 cm3 Wasser zugesetzt und Kohlendioxyd unterraschem Rühren 20 Minuten lang bei 90°C mit einer sehr hohen Geschwindigkeit eingeleitet. Hierauf wurden dem entstandenen Gemisch 11,9 g Calciumcarbonat, aufgeschlämmt in 10 cm3 Wasser, zugegeben und das Rühren 1 Stunde lang bei 90°C fortgesetzt. Das- entstandene Produkt wurde bei 150°C getrocknet und dann filtriert. Es hatte eine Alkalizahl von 10.
  • Aus Beispiel 19 geht hervor, daß die Gegenwart von Wasser beim erfindungsgemäßen Verfahren erforderlich ist. Beispiel 19 Eine Mineralöllösung (Mineralöl X) mit einem Gehalt von etwa 16 Gewichtsprozent an Calciumerdölsulfonaten und einer Alkalizahl von etwa 10 wurde mit 3,1 Gewichtsprozent Calciumhydroxyd, bezogen auf die Öllösung, vermischt, das entstandene Gemisch auf 95° C erhitzt und Kohlendioxyd unter kräftigem Rühren mit einer Geschwindigkeit von 1 g je Minute eingeleitet, bis die Menge C 02 1,3 Gewichtsprozent, bezogen auf die Öllösung, betrug. Das Endprodukt wurde bei 150° C getrocknet und anschließend filtriert; es hatte eine Alkalizahl von 11,0. Die Alkalizahl des als Ausgangsverbindung verwendeten öllöslichen Salzes war also nur um eine Einheit erhöht worden. Beispiel 20 1000 g einer Mineralöllösung (Mineralöl X) mit einem Gehalt von 23 Gewichtsprozent an Natriumerdölnaphthenaten (mittleres Molgewicht im Bereich 400 bis 450) wurden 1 Stunde lang bei 80 bis 90° C mit 120 g Calciumchlorid und 280 cm3 Wasser gemischt. Die Ölschicht wurde dann von der Wasserschicht abgetrennt und nochmal in derselben Weise mit Calciumchlorid unter Wasser behandelt. Die Ölschicht wurde wieder von der Wasserschicht getrennt und bei 80 bis 90°C mit 100 m3 Wasser, die 1 g Calciumhydroxyd enthielten, ausgewaschen. Nach nochmaliger Abtrennung der Wasserschicht wurde die Ölschicht bei 150°C getrocknet und dann filtriert. Das Produkt war eine Öllösung von neutralen Calciumerdölnaphthenatert. ES- hatte einen Sulfafaschegehalt von 3,3 Gewichtsprozent und eine Alkalizahl von 26,8.
  • 1003- g dieses Produktes -wurden mit 501-g eines Mineralschmieröls von der Viskosität 100 SUS bei 38°C, 144 g Calciümhydroxyd und 234 em3 Wasser vermischt. Das Gemisch wurde auf 90°C _erhitzt, und bei dieser Temperatur wurden unterRühren 11I2 Stunde lang 0,7 g Kohlendioxyd je Minute eingeleitet. Das Gemisch wurde dann bei 150°C getrocknet und ansehließend filtriert. Das Produkt war eine Öllösung von basischen Calciumerdölnaphthenaten; es hatte einen Sulfataschegehalt von 7,18 Gewichtsprozent, eine Alkalizahl von 59;1 und ein Äquivalentbasenverhältnis von 230.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Kohlenwasserstofföllösungen öllöslicher basischer Salze von mehrwertigen Metallen und organischen Sulfon-oder Carbonsäuren, dadurch gekennzeichnet, daß man in einem Kohlenwasserstofföl gelöste und in ihm zu mindestens 10 Gewichtsprozent lösliche mehrwertige Metallsalze der genannten organischen Säuren in Gegenwart von mindestens 2 Gewichtsprozent Wasser, bezogen auf die Kohlenwasserstofföllösung des organischen Salzes, mit einem Carbonat eines mehrwertigen Metalls, das erst im Reaktionsgemisch gebildet wird, gegebenenfalls mehrmals umsetzt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Ausgangsverbindung ein in dem Kohlenwasserstofföl lösliches, bereits basisches-- mehrwertiges Metallsalz der organischen Säure .yer-wendet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch -gekennzeichnet, - daß man die Reaktion zwischen 65 und 125°C, vorzugsweise zwischen 80 und 100° C, durchführt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man bei der Umsetzung vorzugsweise wenigstens 5 Gewichtsprozent Wasser im Reaktionsgemisch, berechnet auf die Kohlenwasserstofföllösung des organischen Salzes, anwendet.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daB das im Reaktionsgemisch zu bildende Carbonat des mehrwertigen Metalls in an sich bekannter Weise, -vorzugsweise durch Umsetzung zwischen Metallhydroxyden oder -oxyden und Kohlendioxyd oder durch Umsetzung zwischen -einem Alkalicarbonat und einem anorganischen Salz des mehrwertigen Metalls, hergestellt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man als organische Säure eine Erdölsulfonsäure, eine Alkylsalicylsäure mit wenigstens 12 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppe oder eine Erdölnaphthensäure verwendet.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man als mehrwertiges Metall ein Erdalkalimetall, vorzugsweise Calcium, verwendet. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 501731; Australische Patentschrift Nr. 154 686.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1122526B (de) 1955-04-22 1962-01-25 Bataafsche Petroleum Verfahren zur Herstellung von oelloeslichen basischen Alkalimetallsalzen organischerSulfon- oder Carbonsaeuren
DE1545266B1 (de) * 1966-04-27 1969-10-16 Dasic Chemicals Ltd Verguetung von schweren Heizoelen mit hohem Schwefelgehalt

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2501731A (en) * 1946-10-14 1950-03-28 Union Oil Co Modified lubricating oil

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