DE1075352B - LeitungspyramidenÜbersetzer - Google Patents
LeitungspyramidenÜbersetzerInfo
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- DE1075352B DE1075352B DENDAT1075352D DE1075352DA DE1075352B DE 1075352 B DE1075352 B DE 1075352B DE NDAT1075352 D DENDAT1075352 D DE NDAT1075352D DE 1075352D A DE1075352D A DE 1075352DA DE 1075352 B DE1075352 B DE 1075352B
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Description
DEUTSCHES
Die vorliegende Erfindung betrifft eine unter Verwendung von zwei Leitungspyramiden gebildete Anordnung
zur Übersetzung eines durch Kombinationsmarkierungen dargestellten Zeichens in eine andere
Darstellungsart. Dabei kann in jeder von mehreren Pyramidenstufen der von einer höheren Stufe kommende
Leitungsweg über einen von zwei Leitungswegen der folgenden Pyramidenstufe wirksam werden.
Bei jeder der beiden Teilpyramiden wird zwischen der Pyramidenspitze und den mehreren von dort zu
Basisleitungen der Pyramide führenden Leitungswegen jeweils ein einziger Leitungsweg ausgewählt,
und die ausgewählten Leitungswege der Teilpyramiden werden zur Steuerung eines Registrierorgans verbunden.
Durch solche Anordnungen kann eine erhebliehe Einsparung an Kontakten in Kontaktübersetzerpyramiden
erzielt werden.
Die bekannten Einrichtungen haben jedoch eine spezielle Aufgabe, nämlich ein einziges, bestimmtes
Zeichen, das durch eine Mehrzahl von Kombinationen aus einer Vielzahl (z. B. von 220) von möglichen Kombinationen
dargestellt sein kann, in eine andere eindeutige Darstellungsform zu übersetzen. Die Aufgabe
der vorliegenden Erfindung besteht jedoch darin, eine Vielzahl von Zeichen, die durch bestimmte Markierungskombinationen
eindeutig vorliegen, in eine andere eindeutige Darstellungsform zu bringen. Während also
die bekannte Vorrichtung in erster Linie eine auswählende Funktion hat, löst die Erfindung eine reine
Übersetzungsaufgabe. Aus der Verschiedenheit der besonderen technischen Aufgaben ergeben sich deshalb
auch die Unterschiede in der Ausbildung der Verbindung der Basisleitungen der Teilpyramiden. Die
Verbindung von Teilpyramiden bei Übersetzern von lochkartengesteuerten Druckwerken ist zwar ebenfalls
bekannt, jedoch sieht die Erfindung eine besonders einfache Lösung für diesen Fall vor.
Die erfmdungsgemäße Lösung ist dadurch gekennzeichnet, daß die eine der Teilpyramiden zur Auswahl
einer Gruppe von Zeichen und die andere Teilpyramide zur Auswahl eines bestimmten Zeichens innerhalb der
Gruppe bestimmt ist; die Verbindung der ausgewählten
Leitungswege erfolgt durch einen Kommutator, an den die Basisleitung der Gruppenwahlpyramide und die
Basisleitungen der Einzelwahlpyramide geführt sind, und der Kontaktarm des Kommutators schließt nacheinander
die Basisleitungen der Gruppenwahlpyramide an; dabei wird jedoch jede dieser Basisleitungen nacheinander
mit allen Basisleitungen der Einzelwahlpyramide verbunden, bevor der Anschluß der nächsten
Basisleitung der Gruppenwahlpyramide erfolgt.
Die Erfindung sieht ferner noch eine Reihe von besonders zweckmäßigen Lösungen vor, die sich aus der
Beschreibung und den Ansprüchen ergeben. Sie kann Leitungspyramiden-Übersetzer
Anmelder:
Michael Maul, Sdiwabach bei Nürnberg,
Hindenburgstr. 60
Hindenburgstr. 60
Michael Maul, Schwabach bei Nürnberg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
auch zur Steuerung der verschiedenartigsten Registrierorgane verwendet werden. Im nachfolgenden Ausführungsbeispiel
ist sie nur in Verbindung mit einem durch Lochkombinationen gesteuerten Tabellendrucker
mit dauernd umlaufenden Typenrädern veranschaulicht. Um die volle Ausnutzbarkeit des Übersetzers zu
veranschaulichen, ist derselbe so ausgebildet, daß die sechs Lochpositionen einer Lochspalte alle denkbaren
Lochzeichen enthalten können, was insgesamt 63 Lochzeichen ergibt. Für praktische Bedürfnisse genügen
jedoch meistens die Ziffern, die großen Buchstaben und einige Hilfszeichen, so daß man sich mit 47 Zeichen
begnügen kann und man deshalb auch den Übersetzer gemäß der Erfindung mit einer geringeren Anzahl von
Umschaltekontakten ausbilden kann als das bei dem Ausführungsbeispiel mit 63 Lochzeichen der Fall ist.
Die Umschaltung der Kontaktweichen erfolgt vorzugsweise·— ähnlich wie bei den bekannten Übersetzern —
durch Übersetzerrelais, jedoch könnte sie ebenso gut unmittelbar durch Abfühlstifte für die Kartenlocher
erfolgen.
Das Ausführungsbeispiel wird nunmehr an Hand der Zeichnungen in Verbindung mit einem Tabellendrucker
beschrieben. Im linken Teil desselben ist die Führungsbahn für die Lochkarte angeordnet und im
rechten Teil das Druckwerk. Zwischen Führungsbahn und Druckwerk befinden sich die Antriebseinrichtungen
für die Kartenförderung und das Druckwerk.
Fig. la und Ib stellen den Lochschlüssel dar;
Fig. 2 zeigt schematisch das Druckwerk mit einer dauernd umlaufenden Typentrommel. Die Ansicht ist
von der rechten Seite der Maschine aus betrachtet dargestellt ;
Fig. 3 zeigt schematisch den Antrieb für Typentrommel, Kommutator und Kartentransport, der zwischen
der Kartenförderbahn nach Fig. 4 und dem Druckwerk nach Fig. 2 liegt. Die Ansicht ist von der
linken Seite der Maschine aus gesehen, wenn die Kartenfördereinrichtung entfernt ist;
909' 729/231.
Fig. 4 zeigt schematisch die -Kartentransporteinrichtung
sowie die Abfühleinrichtung für die Lochkarten. Die Abfühl einrichtung ist dabei ebenso wie das Druckwerk
nur für eine einzige Lochspalte bzw. Registrierstelle sichtbar;
Fig. 5 zeigt die beiden Kontaktweichenpyramiden und die zwischen ihnen liegende Schaltungsanordnung,
die in diesem Falle von einem Kommutator gebildet wird;
Fig. 6 zeigt in Verbindung mit Fig. 5 das Schaltbild des erwähnten Tabellendruckers, wobei vorausgesetzt
ist, daß sämtliche sechs Positionen einer Lochspalte gleichzeitig abgefühlt werden und die Übersetzerrelais
gleichzeitig der Lochung entsprechend erregt werden;
Fig. 7 zeigt in Verbindung mit Fig. 5 eine der Fig. 6 ähnliche Schaltungsanordnung, bei der jedoch
angenommen ist, daß die Lochpositionen einer Spalte in bekannter Weise durch eine einzige Bürste nacheinander
abgefühlt werden, wodurch es notwendig wird, diese Bürste durch einen Kommutator nacheinander
an die sechs Übersetzerrelais anzuschalten;
Fig. 8 zeigt schematisch die bevorzugte Ausführungsform des Übersetzers, bei welcher für jede
Lochspalte zwei kleine Kommutatoren vorgesehen sind und die eine wesentliche Verringerung der Anschlußstellen
an den Kommutatoren ermöglicht;
Fig. 9 zeigt die Antriebsübersetzung für die beiden Kommutatoren nach Fig. 8;
Fig. 10 veranschaulicht, wie die Kommutatoreinrichtung
für mehrere Lochspalten gemeinsam angeordnet sein kann. Die Fig. 10 ist links neben die Fig. 6 oder 7
zu setzen;
Fig. 11 veranschaulicht einen Übersetzer mit drei Teilpyramiden, von denen jede zweistufig ausgebildet
ist. Fig. 11 ist ebenfalls neben Fig. 6 oder 7 zu setzen.
Die Fig. 1 a und 1 b stellen den Lochschlüssel dar, nach dem beispielsweise Karten gelocht sein können,
die das Tabellendruckwerk steuern. Jede Lochspalte enthält sechs Lochpositionen, die mit I bis VI bezeichnet
sind. Am unteren Rand der Fig. 1 a und 1 b ist die Bedeutung der Lochzeichen angegeben, die sich
in der gleichen Reihenfolge am Umfang des Typenrades verteilt finden. In der oberen Reihe der Fig. 1 a
und 1 b ist die laufende Numerierung der Lochzeichen
und damit der Typenzeichen angegeben, d. h. also die Positionsnummer, welche gewissermaßen ein Typenzeichen
am Umfang des Typenrades einnimmt.
Der durch Lochkarten mit Lochkombinationen nach Fig. 1 a und 1 b gesteuerte Tabellendrucker, der aus
den Fig. 2, 3 und 4 ersichtlich ist, soll nunmehr in seinem grundsätzlichen Aufbau erläutert werden.
Das Druckwerk besteht aus einer Reihe nebeneinanderliegender Typenräder oder einer gleichförmig
rotierenden Typentrommel 11 (Fig. 2), auf der sich die abzudruckenden Zeichen befinden. Für jede Druckspalte
ist auf dem Umfang der Typentrommel eine Typenreihe mit allen vorkommenden Zeichen angeordnet. Die Typentrommel 11 läuft synchron mit den
auf der Welle 13 drehbaren Kommutatorarmen 12 um. Die Kommutatorarme 12 streifen hierbei über die
Lamellen 20 des Kommutators 14. Für jede Druckspalte ist ein Armpaar 12 sowie eine allen Druckstellen
gemeinsame Bahn von Kontaktlamellen 20 des Kommutators 14 vorgesehen. Aus Gründen der Übersichtlichkeit
ist die Darstellung so gewählt, daß auch der Kommutator für jede Druckspalte vorgesehen ist;
wie jedoch am Ende der Beschreibung erwähnt, kann der Kommutator allen Druckstellen gemeinsam
sein.
Jede Lamelle 20 entspricht hierbei einem Zeichen auf der Typentrommel 11. Entsprechend dem Abfühlergebnis
der Lochkartenspalte sendet der Kommutator 14 einen Stromstoß zu dem der jeweiligen Kontaktbahn
zugeordneten Druckmagneten D, wobei jeder Druckmagnet während eines Umlaufs der Typentrommel
11 nur einen einzigen Stromstoß erhält. Der erregte Druckmagnet zieht seinen Anker 15 an, der
über eine Zugstange 16 den zugehörigen Druckhammer
ίο 17 im Uhrzeigersinn (Fig. 2) um die Achse 23 gegen
die Typentrommel 11 schwenkt. Der Kommutator 14 sendet entsprechend der Stellung der Kommutatorarme 12 und der Einstellung der Übersetzer einen
Stromstoß zu der Zeit zu dem Druckmagnet, in der
iS sich die ausgewählte Type in Druckstellung gegenüber
dem Druckhammer befindet. Auf die Stromstoßsteuerung wird weiter unten bei Beschreibung der
Schaltung wieder zurückgekommen. Der Druckhammer 17 drückt das Farbband 18 gegen die Papierbahn 19
und bringt damit die sich in Druckstellung befindliche Type zum Abdruck. Das Schwenken des Druckhammers
17 erfolgt hierbei so schnell, daß die Drehbewegung der Typentrommel während des Abdrucks
nicht abgestoppt werden muß. Nach dem Abdruck wird der Anker 17 durch die Feder 21 gegen den Anschlag
22 und so in seine Ruhestellung gezogen.
Für jede Druckspalte ist ein eigener Druckhammer 17 vorgesehen, der individuell von dem ihm zugeordneten
Druckmagneten D in Verbindung mit der jeweilig ausgewählten Kontaktbahn des Kommutators
14 gesteuert wird. Es werden somit die Druckhämmer nicht alle zur gleichen Zeit gegen die Typentrommel
11 geschwenkt, sondern jeder zu dem Zeitpunkt, zu dem sich das ausgewählte Zeichen der entsprechenden
Spalte in Druckstellung befindet.
Nach jeder vollen Umdrehung der Typentrommel 11 wird das von den Rollen 29 und 31 geführte Papierband
19 um eine Zeile weitergeschaltet. Der Antrieb für die Typentrommel, den Kommutator sowie für die
schrittweise Weiterschaltung der Papierbahn ist aus Fig. 3 ersichtlich. Die Schneckenwelle 24 wird von der
Motorwelle 34 über ein Schraubenräderpaar 26, 27 angetrieben. DieSchneckenwelle24 ist mitden Schneckenrädern
28, 32 und 33 in Eingriff. Die Übersetzung zu den Schneckenrädern 32 und 33 ist die gleiche, während
sich das Schneckenrad 28 halb so· schnell dreht wie die beiden anderen. Das Schneckenrad 28 sitzt auf der
Welle 13, auf der sich ebenfalls die Kontaktarme 12 des Kommutators 14 befinden. Über das Schneckenrad
32 wird die Welle 25 und damit die Typentrommel 11 angetrieben. Die Kommutatorarme drehen sich somit
bei einer ganzen Umdrehung der Typentrommel um 180°. Das Schneckenrad 33 treibt einen Maltesertrieb
35, 36 für den Papierbandtransport an. Die Malteserscheibe 36 sitzt fest auf der Welle 37, auf der sich
ebenfalls die Transportrolle 29 (Fig. 2) für den Papiertransport befindet. Entsprechend der Übersetzung wird
der Maltesertrieb bei einer Umdrehung der Typentrommel 11 um einen. Schritt weitergeschaltet.
Vor dem Druckwerk befindet sich die Kartenbahn (Fig. 4). Die gelochten Karten werden in das Einlegefach 41 gelegt und von dem Kartenmesser 42 zu den
Transportrollen 43 geschoben, die die Karte unter den Abfühlbürsten b1... b6 vorbeiführen und im Ablegefach
44 auf den Kartenwagen 55 ablegen.
Der Antrieb der Transportrollen 43 erfolgt ebenfalls von der Motorwelle 34 aus (Fig. 3) über das Schraubenräderpaar
26 und 45. (Das Rad 26 treibt infolge ausreichender axialer Länge gleichzeitig die Räder 27
und 45 an.) Das Rad 45 treibt die Schneckenwelle 46
5 6
an, mit der die Schneckenräder 47 in Eingriff stehen. umgeschalteten Kontakt u3 n, über den nicht umge-Die
Schneckenräder 47 treiben die Wellen 48 an, auf schalteten Kontakt u2 m und den umgeschalteten Kondenen
sich die Transportrollen 43 befinden (Fig. 4). takt Φ1Υ mit den Lamellen 5,13, 21, 29, 37, 45, 53 und
Des weiteren steht die Schneckenwelle 46 (Fig. 3) mit 61 verbunden.
dem auf der Welle 50 festen Schneckenrad 49 im Ein- 5 Mit dem Umlaufen der Kommutatorarme 12 wird
griff; mit der Welle 50 ist die Kurbel 51 (Fig. 4) für ein Stromkreis nur dann geschlossen, wenn die Komden
Antrieb des Kartenmessers verbunden. Das Karten- mutatorarme 12 die Gruppenlamelle 1 mit der Einzelmesser
42 wird von der Schwinge 52 bewegt, die über lamelle 13 verbinden, während bei allen anderen Steldie
Koppel 53 mit der Kurbel 51 verbunden ist. Die lungen der Arme 12 kein Stromkreis zustande kom-Übersetzung
für das Schneckenrad 49 ist so gewählt, i0 men kann. Der Druckwerksmagnet D spricht also zu
daß das Kartenmesser bei einer Umdrehung der Typen- diesem Zeitpunkt an und bringt damit die sich zu
trommel 11 einmal hin- und herbewegt und damit eine dieser Zeit in Druckstellung befindliche Type B zum
Karte zu den Abfühlbürsten b transportiert wird. Abdruck.
An Hand der Schaltung soll nun die Wirkungs- Nachdem die Karte abgefühlt wurde, wird sie im
weise der Maschine sowie das Arbeiten des Über- i5 Ablegefach 44, wie weiter oben beschrieben, abgelegt,
setzers beschrieben werden. Die Schaltung setzt sich Gleichzeitig damit unterbricht der Nockenkontakt»2
aus den beiden Fig. 5 und 6 zusammen, die an den kurzzeitig die Haltestromkreise der Relais U1, U3 und
beiden strichpunktierten Linien so zusammenzusetzen £/4, so daß diese abfallen und für die nächste Absind,
daß die Fig. 5 waagerecht liegend links neben fühlung in die Ausgangsstellung zurückkehren. Ist das
der Fig. 6 liegt. Sobald Karten in das Einlegefach 41 20 Einlegefach 41 leer, so öffnet der Kontakt F1, und der
gelegt werden (Fig. 4), schließt der Fachkontakt F1. Stromkreis durch die gesamte Maschine wird unter-Wird
nun die Maschine über den Schalter E (Fig. 6) brochen. Dasselbe gilt, wenn sich das Ablegefach 44
eingeschaltet, so beginnt der Motor M zu laufen, und mit Karten gefüllt hat. In diesem Fall trifft der
die erste Karte wird zu den Abfühlbürsten b trans- Kartenwagen 55 im Einlegefach 44 auf den Kontakt
portiert. Bevor die Karte zu den Bürsten b gelangt, a5 F*, welcher geöffnet wird und damit den gesamten
passiert sie den bekannten, in der Kartenbahn ange- Stromkreis durch die Maschine unterbricht, so daß
ordneten Kartenhebel 54, der den ihm zugeordneten diese stehenbleibt. Ist das Einlegefach 41 leer und
Kontakt K schließt. Befinden sich die abzufühlenden sollen keine neuen Karten mehr eingelegt werden, so
Positionen der Karte unter den entsprechenden Ab- wird von Hand eine Taste gedrückt und damit der ihr
fühlbürsten b1... b6, so schließt der, Nockenkontakt n1 30 zugeordnete Kontakt T geschlossen, welcher den unterkurzzeitig, brochenen Stromkreis zur Maschine wiederherstellt,
In Fig. 5 und 6 ist angenommen, daß die eine (in so daß die letzte Karte noch zu den Abfühlbürsten
Fig. 5 die rechte) Teilpyramide von den Übersetzer- und anschließend in das Ablegefach 44 laufen kann,
relais U1, U2, U3 gesteuert wird, die ihren Strom von An Stelle der gleichzeitigen Abfühlung aller Posi-
den die Positionen I, II, III abfühlenden Bürsten b1, 35 tionen wie in Fig. 6 durch je einer Position zuge-
b2, bs erhalten. Die Kontakte des Relais U1 liegen da- ordnete Abfühlbürsten kann die Abfühlung der einbei
in der untersten Pyramidenstufe. Die andere Teil- zelnen Positionen auch nacheinander durch eine einpyramide
(in Fig. 5 die linke) enthält die Kontakte zige, der entsprechenden Spalte zugeordnete Abfühlder
Übersetzerrelais I74, U5, U6, von denen die Kon- bürste b erfolgen. Ein Schaltbild für diese Anordnung
takte des Relais UA in der untersten Stufe liegen. Diese 40 zeigt Fig. 7, welche an Stelle von Fig. 6 und ähnlich
Relais sind den Positionen IV, V, VI zugeordnet, die wie letztere Figur rechts neben Fig. 5 zu setzen ist.
von den Bürsten &4, b5, be abgefühlt werden. Der Schalter E sowie die Kontakte F1, F2, K, n1 und
Für die weitere Beschreibung sei angenommen, daß n2 haben dieselbe Wirkung wie in dem weiter oben
die abgefühlte Spalte die Lochungen für den Buch- beschriebenen Schaltbild. Es wird daher nicht mehr
stäben B (vgl. Fig. 1 a) enthält. In diesem Falle sind 45 näher auf diese Kontakte eingegangen. Die Bürsten b
die Bürsten b1, b3 und &4 durch ein Loch getreten. Mit in Fig. 7 gehören jedoch im Gegensatz zu Fig. 6 nicht
dem Schließen des Nockenkontaktes n1 erhalten die zu der gleichen Lochspalte, sondern zu nebeneinander-Bürsten
b1, b3 und i>4 Spannung. Die Bürste b1 ist über liegenden Spalten der Karte.
den Umschaltekontakt u\ mit dem Übersetzerrelais U1, Der Kommutatori ist für alle Spalten nur einmal
die Bürste b3 ist über den Umschaltekontakt u\ mit 50 vorgesehen und läuft synchron mit dem Vorbeigang
dem Relais Us und die Bürste bl über den Umschalte- der Positionen unter den Abfühlbürsten b um. Er
kontakt u\ mit dem Übersetzerrelais C/4 verbunden. schließt die den einzelnen Positionen zugeordneten
Die drei Relais sprechen an und schalten die ihnen zu- Übersetzerrelais U nacheinander an die obere (Fig. 7)
geordneten Kontakte u um. Das Relais U1 schaltet den Hauptleitung an. Befindet sich die erste Position unter
ihm zugeordneten Kontakt u\ um und stellt sich damit 55 der Abfühlbürste, so ist der Stromkreis zu dem Übereinen
Haltestromkreis über den zu dieser Zeit ge- setzerrelais U1, bei der zweiten Position zu dem Überschlossenen
Nockenkontakt n2 her. Ebenso stellt sich setzerrelais U2, bei der dritten Position zu dem Überdas
Relais U3 über den Kontakt u\ und das Relais U* setzerrelais U3, bei der vierten Position zu dem Reüber
den Kontakt «4 X einen Haltestromkreis her. Des lais t/4, bei der fünften Position zu dem Relais U5 und
weiteren schaltet das Übersetzerrelais U1 die ihm zu- 60 bei der sechsten Position zu dem Relais U6 hergestellt,
geordneten Kontakte Φη, U1H1, Φ1Υ und M1Y sowie das Es sei angenommen, daß die Position VI zuerst ab-Übersetzerrelais
U3 den ihm zugeordneten Umschalte- gefühlt wird und sich z. B. in der Position VI eine
kontakt u3 It um (Fig. 5). Das Übersetzerrelais U1 Lochung befindet. Es fließt dann Strom von n1 über
schaltet außerdem die ihm zugeordneten Kontakte M4 n, die durch das Loch getretene Bürste, den Umschalte-ίί4 ΠΙ,
M4 IV und M4y um. Es wird somit eine Verbindung 65 kontakt u\, durch das Übersetzerrelais U6 über den
von dem Kartenhebelkontakt K über den nicht um- Umschaltekontakt Me m, über den Kommutaor i nach
geschalteten Kontakt ue n, den nicht umgeschalteten plus. Das Relais U6 spricht an und schaltet den ihm
Kontakt M5H1 und den umgeschalteten Kontakt u\ zu zugeordneten Kontakt U6J1 (Fig. 5) um. Durch das
der Gruppenlamelle 1 auf dem Kommutator geschaffen. Umschalten der beiden Kontakte u\ und u\n stellt
Außerdem wird der Druckwerksmagnet D über den 70 sich das Relais U6 einen Haltestromkreis über den zu
I 075
dieser Zeit geschlossenen Nockenkontakt n2 her. Anschließend
gelangt die Position V unter die Abfühlbürsten, und der Kommutator i hat das Relais U5 an
die obere Zuleitung geschaltet. Wird in dieser zweiten und den weiteren Positionen ebenfalls eine Lochung
festgestellt, so schalten auch die betreffenden Relais U die ihnen zugeordneten Kontakte in ähnlicher Weise
um und stellen sich damit nicht nur einen Haltestromkreis her, sondern schalten auch die ihnen zugeordneten
Kontakte in den beiden Teilpyramiden um, wie es in Verbindung mit Fig. 5 bereits beschrieben worden
ist.
Auf diese Weise werden nacheinander alle sechs Übersetzerrelais entsprechend den Lochungen in der
abgefühlten Spalte erregt und bis zum Abdruck der entsprechenden Type über die Haltestromkreise in
dieser Stellung gehalten. Hat die Typentrommel ihre Ausgangsstellung wieder erreicht und liegt eine neue
Karte zur Abfühlung bereit, so öffnet kurzzeitig der Nockenkontakt»2 und unterbricht damit alle Halte-Stromkreise,
so daß die angesprochenen Übersetzerrelais in ihre Ausgangsstellung zurückkehren.
In Fig. 8 und 9 ist eine vereinfachte Ausbildung des Kommutators gezeigt, bei der weniger Lötstellen für
die Anschlüsse der Basisleitungen der Teilpyramiden erforderlich sind als in Fig. 5. An Stelle des großen
in Fig. 5 gezeigten Kommutators sind zwei einfachere Kommutatoren verwendet, wie sie in Fig. 8 gezeigt
sind. An die acht Ausgänge des einen Kommutators sind hierbei die acht Basisleitüngen der Kontaktpyramide
mit den Kontakten u1, u2 und «3 angeschlossen,
während an die acht Lamellen des anderen Kommutators die acht Basisleitungen der Kontaktpyramide
mit den Kontakten w4, us und u6 angeschlossen sind.
Der Nockenkontakt ns wurde vorgesehen, um ein Ansprechen
des Druckwerksmagneten D in der Nullstellung der Typentrommel zu verhindern. Der Nokken,
welcher den Kontakt Φ betätigt, wird vom Zahnrad 56 aus angetrieben, und zwar so, daß er pro
Kartenspiel eine Umdrehung macht. Der Kontakt n3
öffnet, wenn der Läufer 62 das erste Mal die Null-Lamelle innerhalb eines Kartenspieles überstreicht.
Die erwähnten beiden Kommutatoren laufen in entgegengesetztem Drehsinne mit unterschiedlicher Drehzahl.
Der Kommutator, dessen Lamellen an die Kontaktpyramide mit den Kontakten u1, u2 und us angeschlossen
sind, läuft so schnell, daß er jeweils alle acht Lamellen überstreicht, während nur eine Lamelle des
Kommutators überstrichen wird, der an die Kontaktpyramide mit den Kontakten ul t u5 und ti6 angeschlossen
ist. Die Antriebsübersetzung für die beiden Kommutatoren ist aus Fig. 9 ersichtlich. Das Zahnrad
56 läuft mit der halben Geschwindigkeit um wie die Typentrommel 11 und wird in diesem Fall von dem
Schneckenrad 28 in Fig. 3 angetrieben. Das Zahnrad 56 befindet sich auf der Welle 57, auf der ebenfalls die
Kontaktarme 58 des Gruppenkommutators befestigt sind. Das Zahnrad 56 steht mit dem Ritzel 59 auf der
Welle 61 im Eingriff, auf der sich die Kontaktarme 62 des Einzelwahlkommutators befinden. Die Kontaktarme
62 überstreifen somit alle Lamellen 0 bis 7, während die Kontaktarme 58 sich jeweils nur auf einer
der Gruppenlamellen 0 bis 7 befinden. Durch diese Anordnung kann mit zwei kleinen Kommutatoren von
je acht Einzellamellen ausgekommen werden, während bei Verwendung nur eines Kommutators 64 Einzellamellen
und acht Gruppenlamellen erforderlich sind. Die Fig. 10 zeigt schließlich, daß die Kommutatoreinrichtung
für die Übersetzer mehrerer oder aller Lochspalten gemeinsam sein kann. Wie bereits eingangs
erwähnt, ist Fig. 10 links neben Fig. 6 zu setzen. In Fig. 10 ist angenommen, daß die gemeinsame Kommutatoreinrichtung
von den beiden kleineren Kommutatoren nach Fig. 8 und 9 gebildet wird. Es kann natürlich an deren Stelle ebenso gut der Kommutator
nach Fig. 5 treten. Die zu einer Lochspalte gehörigen beiden Teilpyramiden sind in Fig. 10 senkrecht übereinandergezeichnet,
und es ist ersichtlich, daß die Anordnung für nur zwei Lochspalten dargestellt ist,
welche die beiden Druckmagneten D1 und D2 steuern.
Die Kontaktbezeichnungen sind in Fig. 10 nicht mehr eingetragen, da sie nicht nötig sind für das Verständnis
der Änschaltbarkeit mehrerer Übersetzer an einen gemeinsamen Kommutator, Die Kommutatoren suchen
zum Unterschied gegenüber dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel nicht einen voreingestellten Stromweg
aus, sondern dienen als Impulssender, die in zeitlicher Folge kurzzeitig Spannung an mehrere Sammelleitungen
legen, an denen die Kontaktpyramiden angeschlossen sind. Die beiden zusammengehörigen
Kontaktpyramiden einer Spalte sind senkrecht übereinandergezeichnet und wählen für den zugehörigen
Druckmagneten D eine Sammelleitung des einen Kommutators und eine Sammelleitung des anderen Kommutators
aus. Die Erregung des Druckmagneten erfolgt, wenn der Impulsweg über die beiden ausgewählten
Sammelleitungen geschlossen ist. Der obere Kommutator in Fig. 10 dient der Gruppenauswahl
und dreht sich pro Kartenspiel um 180°, während der untere sich um 180° dreht, solange sich der Kontaktarm
58 des oberen Kommutators auf einer Lamelle befindet. Der untere Kommutator gibt somit die Impulse
für die Einzelzeichenauswahl.
Aus Fig. 11 ist schließlich zu erkennen, daß der Übersetzer auch aus mehr als zwei Teilpyramiden
bestehen kann, obwohl die Ausführungsform mit nur zwei Teilpyramiden vorteilhafter ist.
Ähnlich wie aus F'ig. 10 zu ersehen ist, liegen an den beiden Kommutatoren 57758' und 61762' zwei
Teilpyramiden, von denen aber jede nur zweistufig ausgebildet ist; die insgesamt vier Stufen werden also
von vier Lochpositionen überwacht. Die Kommutatoren brauchen in diesem Falle natürlich nur je vier
Lamellen zum Anschluß der Basisleitungen der Teilühersetzer
zu besitzen. Zwischen den beiden äußeren Teilpyramiden liegt aber noch eine weitere zweistufige
Teilpyramide, die von den restlichen zwei Lochpositionen überwacht wird. Außerdem ist aber
noch ein Kommutator 63/64 vorgesehen, der als Zwischen-Kommutator bezeichnet werden kann. Die zu
einer Lochspalte gehörigen Teilpyramiden und der Zwischenkommutator sind in Fig. 11 senkrecht übereinandergezeichnet.
Während die Kommutatoren, an denen die beiden äußeren Teilpyramiden liegen, für die Übersetzer aller Lochspalten gemeinsam sein können,
muß der Zwischenkommutator für jede Lochspalte gesondert vorgesehen sein. Die Übersetzungsverhältnisse der Antriebe für die Kontaktarme der
verschiedenen Kommutatoren sind so bemessen, daß der Zwischenkommutator über alle vier Kontaktlamellen
streicht, während der Arm 58' über eine einzige Kontaktlamelle streicht. Andererseits streicht
der Arm 62' über vier Kontaktlamellen, während der Arm 58' über nur eine einzige Kontaktlamelle streicht.
Claims (6)
- Patentansprüche;1, Unter Verwendung von zwei Leitungspyramiden gebildete Anordnung zur Übersetzung eines durch Kombinationsmarkierungen dargestellten Zeichens in eine andere Darstellungsart,wobei in jeder von mehreren Pyramidenstufen der von einer höheren Stufe kommende Leitungsweg über einen von zwei Leitungswegen der folgenden Pyramidenstufe wirksam werden kann und bei jeder der beiden Teilpyramiden zwischen der Pyramidenspitze und den mehreren von dort zu Basisleitungen der Pyramide führenden Leitungswegen j eweils ein einziger Leitungsweg ausgewählt wird und die ausgewählten Leitungswege der1 Teilpyramiden zur Steuerung eines Registrierorgans verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der Teilpyramiden zur Auswahl einer Gruppe von Zeichen und die andere Teilpyramide zur Auswahl eines bestimmten Zeichens innerhalb der Gruppe bestimmt ist und die Verbindung der ausgewählten Leitungswege durch einen Kommutator erfolgt, an den die Basisleitungen der Gruppenwahlpyramide und die B as is leitungen der Einzelwahlpyramide geführt sind und der Kontaktarm des Kommutators nacheinander die Basisleitungen ao der Gruppenwahlpyramide anschließt, dabei jedoch jede dieser Basisleitungen nacheinander mit allen Basisleitungen der Einzelwahlpyramide verbindet, bevor der Anschluß der nächsten Basisleitung der Gruppenwahlpyramide erfolgt.
- 2. Übersetzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Basisleitungen der Gruppenwahlpyramide und der Einzelwahlpyramide an je einen Kommutator angeschlossen sind, deren Kontaktarme eine leitende Verbindung zwischen den Basisleitungen beider Pyramiden herstellen, jedoch über eine Übersetzung derart mit verschiedener Geschwindigkeit angetrieben sind, daß der Gruppenkommutator jeweils nur eine einzige Basisleitung der Gruppenwahlpyramide anschließt, während der Einzelwahlkommutator sämtliche Basisleitungen der Einzel wahlpyramide nacheinander anschließt.
- 3. Übersetzer nach Anspruch 1, bei dem die Auswahl der Leitungswege über Kontaktweichen erfolgt, wobei die einer Markierungsstelle zugeordneten Kontaktweiehen eine Kontaktweichenstufe der Leitungspyramide bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufteilung der Kontaktweichenstufen auf die beiden Teilpyramiden so erfolgt, daß bei gegebener Zahl von Markierungspositionen eines Markierungsfeldes die Gesamtzahl der Kontaktweiehen in beiden Teilpyramiden ein Minimum wird.
- 4. Übersetzer für sechs Markierungspositionen und höchstens 47 unterschiedliche Markierungskombinationen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Teilpyramide drei Stufen mit drei Kontaktweiehen und sechs Basisleitungen in der untersten Stufe und die andere Teilpyramide drei Kontaktstufen mit vier Kontaktweiehen und acht Basisleitungen in der untersten Stufe aufweist.
- 5. Übersetzer nach einem der Ansprüche 1 bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, daß der (die) Kommutator(en) allen mehreren Spalten zugeordneten Teilpyramiden gemeinsam ist (sind).
- 6. Übersetzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder einem Markierungsfeld für ein Zeichen zugeordneter Übersetzer drei zweistufige Teilpyramiden von Kontaktweiehen enthält, und daß die den beiden äußeren Teilpyramiden zugehörigen Kommutatoren für alle Spalten gemeinsam sind und ein der dazwischenliegenden Teilpyramide zugehöriger Kommutator für jede Lochspalte gesondert vorgesehen ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2645 323, 2 682 043.Hierzu 3 Blatt ZeichnungenI 909 7291/231 2.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE782807X | 1955-04-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1075352B true DE1075352B (de) | 1960-02-11 |
Family
ID=6695297
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1075352D Pending DE1075352B (de) | 1955-04-30 | LeitungspyramidenÜbersetzer |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1075352B (de) |
| GB (1) | GB782807A (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2645323A (en) * | 1950-12-09 | 1953-07-14 | Ibm | Record controlled printing apparatus |
| US2682043A (en) * | 1951-12-27 | 1954-06-22 | Ibm | Character sensing and analyzing system |
-
0
- DE DENDAT1075352D patent/DE1075352B/de active Pending
-
1956
- 1956-03-19 GB GB8553/56A patent/GB782807A/en not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2645323A (en) * | 1950-12-09 | 1953-07-14 | Ibm | Record controlled printing apparatus |
| US2682043A (en) * | 1951-12-27 | 1954-06-22 | Ibm | Character sensing and analyzing system |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB782807A (en) | 1957-09-11 |
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