DE1069800B - Verfahren zum Einbetten von kleinen Gegenständen, insbesondere von Halbleiterkristallen, für deren mechanische Verarbeitung - Google Patents
Verfahren zum Einbetten von kleinen Gegenständen, insbesondere von Halbleiterkristallen, für deren mechanische VerarbeitungInfo
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- DE1069800B DE1069800B DENDAT1069800D DE1069800DA DE1069800B DE 1069800 B DE1069800 B DE 1069800B DE NDAT1069800 D DENDAT1069800 D DE NDAT1069800D DE 1069800D A DE1069800D A DE 1069800DA DE 1069800 B DE1069800 B DE 1069800B
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-
- H10W74/473—
-
- H10P95/00—
Landscapes
- Processing Of Solid Wastes (AREA)
- Separation, Recovery Or Treatment Of Waste Materials Containing Plastics (AREA)
Description
DEUTSCHES
Dae Erfindung betrifft em Einbettungsverfahren, das zur Halterung von kleinen Gegenstanden bei ihrer
Bearbeitung verwendet wird Es ist bekannt, kleine Knstallplattchen aus Halbleitermaterial, die sehr
spröde sind, zum Sagen, Fräsen, Drehen und ahnliehen
mechanischen Bearbeitungsmethoden durch ein Einbettungsmittel zu halfen und gleichzeitig zu schützen
Derartige Embettungsmittel bestehen gewöhnlich
aus einem Natur- oder Kunstharz, dem Füllstoffe zugesetzt sind Die von einem Einbettungsmittel geforderten
Eigenschaften bezüglich seiner Schmelz- und Ersi arrungstemperatur, seiner Klebkraft, Bearbeitungstemperatur,
Piastizitat, physikalischen und chemischen Beständigkeit gegen die Kühlflüssigkeit
der zur Verarbeitung verwendeten Maschine richten sich je nach dem Verarbeitung;?Vorgang Sie können
durch Wahl geeignetei Füllstoffe beeinflußt werden
Es sind zahlreiche Einbettungsmittel verschiedene Zusammensetzung bekannt
Eine zusatzliche Forderung muß an das Einbettung smittel
gestellt weiden, wenn dieses zur Verarbeitung von teuren Rohstoffen verwendet wild, was beispielsweise
bei der Verarbeitung von Halbleiterkristallen zutrifft In solchen Fallen muß das bei der Verarbeitung
abfallende Material zurückgewonnen werden Wahrend die Abtrennung des Harzes wegen seiner
stark untei schiedhchen chemischen Eigenschaften verhältnismäßig
leicht ist, bereitet die Trennung dei Füllstoffe
des Einbettungsmittels vom zu veraibeitenden Rohstoff, der in Pulverform angefallen ist, größere
Schwieiigkeiten Eine mechanische Trennung scheidet
wegen der geringen Unterschiede im Gewicht aus und chemische Trennungsmethoden, die in solchen
Fallen bisher vorwiegend angewendet wurden, haben den Nachieil, daß dabei der Reinheitsgrad des
abgefallenen Rohstoffes, beispielsweise des Halbleitermatenals,
beeinträchtigt und dadurch eine Wiederverwendung erschwert wird Zudem sind chemische
Trennungsmethoden gewohnlich sehr zeitraubend
Das Einhettungsverfahren nach der Erfindung vermeidet
die Nachteile der bekannten, aus Harz und Füllstoff bestehenden Einbettungsverfahren, indem erfmdungsgemaß
als Füllstoff zu dem Harz ein Pulver aus dem Rohstoff des zu bearbeitenden Gegenstandes,
ein Oxyd oder eine sonstige Verbindung davon zugesetzt
wird
Der Vorteil des Einbettungsverfahrens nach der Eifindung
besteht dann, daß das bei der Verarbeitung abfallende Material nur aus dem Harz des Embettungsmittels
und dem bearbeiteten Rohstoff, beispielsweise dem Halbleitermaterial, besteht Eine Abtrennung
des Füllstoffes vom wertvollen Rohstoff erübrigt sich somit, da dieser aus dem Rohstoff selbst besteht
Verfahren 2Jum Einbetten
von kleinen Gegenstanden,
insbesondere von (Halbleiterknstallen,
fur deren mechanische Verarbeitung
Anmelder:
INTERtylETALL
Gesellschaft für Metallurgie
Gesellschaft für Metallurgie
und Elektronik m. b. H.,
Dusseldorf, Kopigsallee 14-16
Dusseldorf, Kopigsallee 14-16
Dr ViW Winkler
und Lieselotte Neugebauer, geb Koch, Dusseldorf,
sind als Erfinder genannt worden
und zusammen mit dem
werden kann
werden kann
Beisj
Rohstoff weiterverarbeitet
Ein Germaniumkristall wird zur mechanischen Veiarbeitung,
beispielsweise zum Zersägen, in ein Einbettungsmittel
aus 73 Gewichtsteilen Schellack, 25 Gewichtsteilen
Germaniumpulver und 2 Gewichtsteilen Rizinusöl gebettet Die Beartjeitungsabfalle warden mit
Spiritus behandelt, wobei der Schellack und das Rizinusöl ohne Ruckstand gelöst werden und das Germaniumpulvei,
das sich aus dem Germaniumfullstoff und den Abfallen von dem Gern:aniumknstall zusammensetzt,
zurückbleibt Diesel Rückstand kann zusammengeschmolzen und zonengeremigt werden
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist es vorteilhaft, die aus vorhergehenden Verarbeitjngsvorgangen
vorhandenen Abfalle als Füllstoff fur em neues Einbettungsmittel zu verwenden Voraussetzung dafür
ist alleidings, daß der Füllstoff des ursprünglichen
Einbettungmittels bereits gemäß der Erfindung aus dem Rohstoff des zu bearbeitenden MaJßfM« bestand
Auf diese Weise werden ^
fahren weitgehendst vermieden
Claims (2)
- Patentansprüche1 Verfahren zum Einbetten von kleinen Gegenstanden, insbesondere von Halbleiterkrista len, fur deren mechanische Verarbeitung, bei dem als Em-909 650/5043 4bettungsmittel Natur- oder Kunstharze mit Full- vorhergehenden Ver,arbeitungsvorgangen des zustoffen verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, verarbeitenden Gegenstandes oder gleichartiger Ge-daß dem Harz als Füllstoff ein Pulver aus dem genstande zugesetzt werdenRohstoff des zu bearbeitenden Gegenstandes, einOxyd oder eine sonstige Verbindung davon züge- 5setzt wird ^n Betracht gezogene Druckschriften
- 2 Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Deutsche Patentschriften Nr 899097, 451 889,zeichnet, daß dem Harz als Füllstoff Abfalle aus franzosische Patentschrift Nr 1 088 5870 909 6507504 11 59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI0016132 | 1959-03-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069800B true DE1069800B (de) | 1959-11-26 |
Family
ID=7185892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1069800D Pending DE1069800B (de) | 1959-03-10 | Verfahren zum Einbetten von kleinen Gegenständen, insbesondere von Halbleiterkristallen, für deren mechanische Verarbeitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1069800B (de) |
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0
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