DE1069702B - - Google Patents

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DE1069702B
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/005Control by a pilot signal

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  • Transmitters (AREA)

Description

  • Geräuschunterdrückung bei Funkempfängern mit Transistoren im Niederfrequenzteil Moderne Funk-.Nachrichtengeräte sind mit einer Automatik ausgerüstet, die in der Literatur als Rauschsperre bezeichnet wird. Sie hat die Aufgabe, den Niederfrequenzteil des Nachrichtenempfängers in den Sendepausen abzuschalten oder zu verriegeln, so daß die unerwünschten Störgeräusche, die in diesen Zeiten zu hören wären, nicht vom Lautsprecher ausgestrahlt werden können. Lediglich während der Zeitdauer einer Sendung entriegelt die Rauschsperre den NF-Verstärker über ein Steuergitter oder ein Relais und macht den Nachrichteninhalt der Sendung hörbar. Die üblichen Rauschsperren nutzen eine Richtspannung aus, deren Größe von der Feldstärke des einfallenden Sendeträgers abhängt. Die Auftastung der NF-Stufe des Nachrichtenempfängers erfolgt also dann, wenn die Feldstärke des Empfangsträgers einen vorgegebenen Wert überschreitet.
  • Klein-Funk-Nachrichtengeräte werden, dem heutigen Stande der Technik entsprechend, vorwiegend mit Transistoren ausgerüstet. Da die Empfänger dieser Nachrichtengeräte meist als Überlagerungsgeräte ausgeführt sind, verwendet man zur Zeit lediglich in den Hochfrequenzstufen Verstärkerröhren, während die nachfolgenden ZF- und NF-Stufen mit Transistoren bestückt sind.
  • In einem solchen Empfangsgerät läßt sich die herkömmliche Art der Rauschsperre nicht ohne weiteres anwenden.
  • Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, eine vom Sender her übertragene Wechselspannung vorzugsweise getrennt vom Nachtrichtenempfangsweg zu verstärken und nach Gleichrichtung als Betriebsspannung für mindestens eine Stufe des NF-Verstärkers des Nachrichtenempfangsweges zu benutzen.
  • Der Sender eines tragbaren oder ortsfesten Funk-Nachrichtengerätes überträgt beispielsweise ein Niederfrequenzband von etwa 300 bis 3000 Hz, das in der üblichen Weise zur Übermittlung des Nachrichteninhaltes dient. Diese. niederfrequente Modulation wird dem Mikrophon bzw. dem nachgeschalteten Verstärker entnommen.
  • Zusätzlich zur Nachrichtenmodulation strahlt der Sender gemäß einem Merkmal der Erfindung einen Pilot-Ton aus, der in der Frequenz über dem Frequenzband des vom Mikrofon aufgenommenen Sprachinhaltes liegt.
  • Dieser Pilot-Ton ist dem Sendeträger fest zugeordnet. Wenn der Sender eingeschaltet wird (durch Betätigen der Sprechtaste), strahlt er sofort den Pilot-Ton aus, auch wenn das Mikrophon noch nicht besprochen wird.
  • Der Pilot-Ton kann direkt aus der ungesiebten Betriebsspannung gewonnen werden, die beispielsweise von einem selbstschwingenden Transistorumformer aus der Batteriespannung erzeugt wird. Dazu wird die Schwingfrequenz des Transistorumformers in die gewünschte Tonhöhe gelegt, die sich außerhalb des Modulationsbandes befindet.
  • Vorzugsweise gelangt hierbei ein Teil der ungesiebten pulsierenden Gleichspannung des Transistorumformers an eine dafür geeignete Stufe des Senders, die diesen dadurch mit dem Pilot-Ton moduliert.
  • An die Frequenzstabilität des Pilot-Tones werden im allgemeinen keine hohen Anforderungen gestellt; sie wird ohnehin belastungs- und temperaturabhängig sein. Das ist aber für ihren Verwendungszweck unbedeutend.
  • Falls der Nachrichteninhalt des Senders in Form von Frequenzmodulation ausgestrahlt wird, kann der Pilot-Ton als zusätzlich aufgedrückte Amplitudenmodulation vom Sender abgestrahlt werden. Er muß dann empfangsseitig an geeigneter Stelle demoduliert werden, z. B. am Gitter einer begrenzenden ZF-Stufe.
  • Gegebenenfalls kann man auch den vom Sender ausgestrahlten Träger selbst auf der Empfangsseite nach Verstärkung und.Gleichschaltung als Betriebsspannung einer NF-Stufe ausnutzen. Ebenso ist es möglich, die betriebsmäßige Modulation des Senders zur Erzeugung der Betriebsspannung zu benutzen.
  • An Hand der schematischen Zeichnung soll nun ein Ausführungsbeispiel einer Empfangsanordnung nach der Erfindung beschrieben werden, und zwar sei der Fall angenommen, daß der Sender mit einem zusätzlichen über dem Verkehrsfrequenzband liegenden Pilot-Ton moduliert werde. Die von der. Antenne A aufgenommene Energie des Senders gelangt zunächst in den Hochfrequenzverstärker HF, in dem auch eine Frequenzumsetzung bewirkt wird, und anschließend in den Zwischenfrequenzverstärker ZF. Die vom Demodulator D erzeugte Niederfrequenzspannung wird in einer Niederfrequenzverstärkerstufe NFT7 verstärkt und anschließend, gegebenenfalls unter Einfügung eines Hochpasses HP und eines Tiefpasses TP, aufgetrennt. Der hochliegende Pilot-Ton wird in einer zusätzlichen, vorzugsweise als l:esonanzverstärker ausgebildeten Verstärkerstufe A-FR verstärkt und einem Gleichrichter G zugeführt, wobei man zweckmäßig eine solche Zeitkonstante vorsieht, daß etwaige Schwankungen des Pilot-Tories ausgeglichen werden.
  • Die erzeugte Gleichspannung UB dient als Betriebsspannung für den NF-Transistorverstärker 1"FZ, der sich vor dem Hörer oder Lautsprecher des Nachrichtenempfängers befindet, wobei im Bedarfsfalle noch eine Endstufe \'FE nachgeschaltet werden kann.
  • Nach Beendigung der Sendung, wenn der Sendeträger mit dem Pilot-Ton nicht mehr empfangen wird, bekommt der NF-Transistor 1-FZ keine Betriebsspannung mehr. und der Empfänger schweigt.
  • Damit wird der erwünschte Rauschsperreneffekt erzielt.
  • Wenn man auf einen Pilot-Ton verzichten will oder muß, ist es möglich, auch ohne diesen auszukommen. Dazu wird lediglich die Zeitkonstante der Gleichrichterschaltung G größer bemessen. Jetzt wird die Betriebsgleichspannung des vor dem Hörer liegenden NF-Transistors 1-FZ direkt aus der ilodulationsspannung gewonnen. Da die senderseitig angewendete Modulationsgrad- bzw. -hubkonstanthaltung für einen NF-Pegel sorgt, der weitgehend von der Besprechungslautstärke unabhängig ist, kann die von dem Gleichrichter G gewonnene Gleichspannung als nahezu konstant angesehen werden. Die große Zeitkonstante gleicht zusätzlich Pegelschwankungen aus und überbrückt kleine Sprechpausen, wie sie bei normaler Sprechweise während einer Mikrophonbesprechung auftreten.
  • Allerdings ist der Gebrauch des Pilot-Tones vorteilhafter. weil dabei dem Transistor \-FZ auch bei etwas längeren Gesprächspausen eine Betriebsspannung zugeführt wird, so daß bei Wiedereinsetzen der Sprache keine Verzögerung der Deblockierung erfolgen kann. Auch läßt sich der Pilot-Ton in an sich bekannter Weise zusätzlich für andere Zwecke. beispielsweise zum Selektiv-Ruf, ausnutzen.
  • Durch einen nicht dargestellten Schalter ist es möglich, die Funktion der NF-Sperre zu unterbrechen, was dem Abschalten der Rauschsperre herkömmlicher Art gleichkommt. Der Schalter legt die normale Betriebsspannung, mit der die übrigen Transistoren versorgt werden. auch an den Transistor XFZ. Der NF-Teil des Empfängers ist dadurch unabhängig vom empfangenen Träger bzw. Pilot-Ton im Betrieb.
  • Der Übertrager, der auf den zusätzlichen NF-Transistorverstärker 1%FR folgt, kann so ausgelegt werden, daß seine Eigenresonanz etwa der Pilot-Ton-Frequenz entspricht, so daß sich eine leichte Anhebung der gleichzurichtenden NF-Spannung ergibt und sich diese mit Sicherheit aus dem Ruherauschen des Empfängers hervorhebt.

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zur Geräuschunterdrückung bei Funkempfängern mit Transistoren im Niederfrequenzteil in Sendepausen, dadurch gekennzeichnet, daß eine vom Sender her übertragene Wechselspannung vorzugsweise getrennt vom \Tachrichtenempfangsweg verstärkt wird und nach Gleichrichtung als Betriebsspannung für mindestens eine Stufe des NF-Verstärkers des Nachrichtenempfangsweges benutzt wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Empfänger aufgenominene Träger des Senders benutzt wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender mit einer zusätzlichen :Modulation (z. B. einem außerhalb des Sprachbandes liegenden Pilot-Ton) arbeitet.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die betriebsmäßige Modulation des Senders ausgenutzt wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines frequenzinodulierten Senders eine zusätzliche Amplitudenmodulation erfolgt.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Modulation des Senders unmittelbar durch den Wechselstromanteil der Speisespannung erfolgt.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingfrequenz einer die Betriebsspannungen des Senders erzeugenden selbstschwingenden Transistoranordnung außerhalb des zu übertragenden Nachrichtenbandes liegt. B.
  8. Anordnung nach Anspruch 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Modulation durch eine von der selbstschwingenden Transistoranordnung abgeleitete pulsierende Gleichspannung erfolgt. welche der Modulationsstufe des Senders zugeführt wird.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger eine zusätzliche, vorzugsweise als Transistorverstärkerstufe ausgebildete Stufe und eine integrierende Gleichrichterstufe erhält, in welchen die vom Sender aufgenommene Wechselspannung in die Betriebsspannung für eine vor dem Hörer bzw. Lautsprecher liegende, als Transistorverstärker ausgebildeten NF-Verstärkerstufe umgewandelt wird.
  10. 10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Verstärkerstufe als Resonanzverstärker ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: »Radio-Mark«, Beilage der Zeitschrift »Elektro,_ Technik« vom 9. 10. 1954, S. 67 bis 69.
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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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