DE1069551B - Mechanisierter Strebausbau mit nachgiebigen Ausbauelementen - Google Patents

Mechanisierter Strebausbau mit nachgiebigen Ausbauelementen

Info

Publication number
DE1069551B
DE1069551B DENDAT1069551D DE1069551DA DE1069551B DE 1069551 B DE1069551 B DE 1069551B DE NDAT1069551 D DENDAT1069551 D DE NDAT1069551D DE 1069551D A DE1069551D A DE 1069551DA DE 1069551 B DE1069551 B DE 1069551B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
punch
setting
another
longwall construction
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1069551D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Gerhard Werner, Gelsenkirchen, und Käthe Elisabeh Johanna Idel, geb. Tiemann, Gelsenkirchen-Buer
Publication date
Publication of DE1069551B publication Critical patent/DE1069551B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/0056Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor with individual advancing shifting devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

ERTEILT AUF GRUND DES ERSTEN ÜBERLEITONGSGESETZES VOM 8. JULI 1949 (Wi G Bl. S. 175)
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT 1069
ANMELDETAG:
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
AUSGABE DER
PATENTSCHRIFT:
kl. 5 c 10/01
INTERNAT. KL. E 21 d 12. APRIL 1943
26. NOVEMBER 1959
12. JANUAR 1961
STIMMT ÜBEREIN MIT AUSLEGESCHRIFT 1069 551 (V 2569 VI / 5 c)
Die Erfindung betrifft einen mechanisierten Strebausbau mit nachgiebigen, durch ein Sohlstück und durch eine Kappe miteinander verbundenen teleskoparf■' * ausziehbaren Stempeln, insbesondere aus zwei solchen Stempeln bestehenden Ausbauelementen, die einen insgesamt vorrückbaren Rahmen bilden.
Bei einem solchen bekannten Ausbauelement benötigen die Stempel unbequem große Verstell-Hubbereiche, um sich der beim Vorrücken verändernden Flözmächtigkeit anpassen zu können. Für das Lösen und Wiederset/.en der Stempel werden arr sich nur ganz geringe Hubbereiche benötigt, da beim Vorrücken die Kappen in lockerer Berührung mit dem Hangenden bleiben sollen.
Die Erfindung bezweckt, ein Ausbauelement zu schaffen, dessen Anpassung an die Flözmächtigkeit in anderer Weise vorgenommen wird, so daß der Verstell-Hubbereich nicht viel größer zu sein braucht als er für den Setz- und Lösevorgang gebraucht wird.
Gemäß der Erfindung besteht bei dem einzelnen Ausbauelement jeder Stempel aus drei ineinander verschiebbaren Teilen, die gegeneinander, unabhängig voneinander, verriegelbar sind.
Die am Löse- und Setzvorgang nicht beteiligten Teile des Stempels sind gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung durch ein bei Überlast nachgiebiges Schloß miteinander verbunden.
In einer zweckmäßigen Ausgestaltung des Ausbauelementes kann die Setz- und Lösevorrichtung im Fuß des Stempels angeordnet sein. Die Vorrichtung kann aus einem Paar nichtselbsthenimender Keile gebildet werden, dessen Antriebs- und Sperrelemente im Sohlstück liegen.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 in Ansicht, teilweise geschnitten, ein Ausbauelement im gesetzten Zustand mit den Angriffsstellen für eine Rückmaschine,
Fig. 2 im Längsschnitt den unteren Bereich der Anordnung nach Fig. 1 im gelösten Zustand,
Fig. 3 ausschnittsweise imLängsschnitt die Sperrung der Setz- und Lösevorrichtung.
An den Enden eines im Querschnitt kastenförmigen Sohlstückes 3 sitzen zwei Stempel 2, deren Füße 2c als Außenstempel biegesteif im Sohlstück befestigt sind. In den Füßen 2 c können sich Innenstempel 2b teleskopartig bewegen. In den Tnncnstempeln 2b sitzen, ebenfalls teleskopisch ausziehbar, Verlängerungen 2a, die durch mit Keilen 73 versehenen Reibungsschlössern 72 derart verriegelt sind, daß sie bei Überlast in die Innenstempel 2b einsinken können. Auf den Verlängerungen 2a liegt eine aus zwei durch ein Gelenk 76 miteinander verbundenen Teilen bestehende Kappe 4 auf, die durch Laschen 77 unver-Mechanisierter Strebausbau mit nachgiebigen Ausbauelementen
. Patentiert für:
Gerhard Werner, Gelsenkirchen, und Käthe Elisabeth Johanna Idel, geb. Tiemann, Gelsenkirchen-Buer
Der Zeitraum vom 8. Mai 1945 bis einschließlich 7. Mai 1950
wird auf die Patentdauer nicht angerechnet
(Ges. v. 15. 7. 1951)
rückbar mit den Stempeln 2 verbunden ist. Im Bereich der Stempel besitzt die Kappe- 4 sowie das Sohlstück 3 gewölbte Vorsprünge 74 bzw. 75. Unter dem Innenstempei 25 liegen nichtselbtsbemmende Keile 62, die mit Betätigungsstangen 63Λ und 63" versehen sind. Letztere tragen Zapfen mit darauf drehbaren Rollen 64 und besitzen an den einander zugekehrten Seiten je eine Verzahnung 70. An einem Zapfen 9a ist ein eine Rolle 9' tragender Zapfen derart angelenkt, daß
3°> sich eine Nase 71 sowohl auf die obere Betätigungsstange 63" auflegen als auch gegen einen Anschlag 71 σ anlehnen kann.
Die Wirkungsweise ist wie folgt: Im gesetzten Zustand des Ausbauelementes 2, 3, 4 (Fig. 1) drückt der Zapfen 71 in der gezeichneten Arretierstellung der Rolle 9' derart fest gegen die obere Betätigungsstange 63", daß die Verzahnung 70 (Fig. 3) das unter Stempellast stehende Keilepaar sperrt. Die Teile 63 und 71 bilden also ein nichtnachgiebiges Schloß. Die Nachgiebigkeit gegen Überlast liegt in den Stempelschlössern 72.
Eine zwischen den Stempeln der in Abständen nebeneinander angeordneten und sich gegenseitig führenden Ausbauelemente in Strebrichtung bewegende Rückmaschine besitzt an sich bekannte Betätigungskufen und bringt zum A^orrücken des Ausbauelementes die Rolle 9' in die in Fig. 2 gezeichnete Lage. Damit wird die Sperrung der Verzahnung 70 aufgehoben, so daß die Verzahnung, der Kraftwirkung der Keile 62 folgend, außer Eingriff kommt. Die Keile 62 können nach rechts bzw. links ausweichen und bewirken ein Einsinken der Innenstempel 2 b in die Stempelflüsse 2 c. Der Einsinkhub ist nur so groß, daß die Kappe 4 nur einen geringen Abstand
009 683/27
vom Hangenden erhält. Den Abstand kann man durch die Anordnung von Federn zwischen den Innenstempeln 2 b und den Keilen 62 vermeiden, so daß beim Vorrücken des Ausbauelementes die Kappe 4 unter dem Hangenden gleitet.
Zum Vorrücken greift die Rückmaschine an der in Fig. 2 vertikal stehenden Fläche der Rolle 9' an, die durch die an dem Anschlag 71 α anliegende Nase 71 in der gezeichneten Schräglage gehalten wird. Die Rückmaschine bestimmt die A^orrückweite und läßt nach Beendigung des Vorrückens Betätigungskufen derart an den beiden Rollen 64 angreifen, daß diese sich einander bis in die in Fig. 1 gezeichnete Stellung nähern und dabei auch die Keile 62 einander nähern. Die Stempel 2 werden hierdurch wieder gesetzt. Alsdann kippt die Rückmaschine die Rolle 9' gemäß Pfeilrichtung X, wodurch die Nase 71 wieder in die Sperrstellung der Verzahnung 70 übergehen kann.
Im gesetzten Zustand sollen die Stempel den Hauptanteil ihrer' Last unmittelbar mittels der gewölbten ao Vorsprünge 74 und 75 aufnehmen, die Kappe 4 und das Sohlstück 3 also von großen Biegemomenten entlasten.
Bei einer sich im Zuge des Abbaues der Kohle verändernden Flözmächtigkeit werden die Keile 73 herausgeschlagen, die Verlängerung 2 a herausgezogen bzw. in den Innenstempel 2 b hineingeschoben und die Keile 73 in Schräglage (Dreieckloch) wieder festgeschlagen. Bei der nächstfolgenden Stempelbelastung verdrehen sich die Keile 73 unter geringem Einsinken der Verlängerung 2a in den Innenstempel 2b in die Horizontallage und erzeugen so die erforderliche Schloßspannung.
An Stelle der Keile 62 können auch Exzenter oder Kniehebel verwendet werden. Zur Erreichung einer höheren Setzspannung kann man sich mechanischer Hilfsmittel, z. B. Preßluftwerkzeuge, bedienen.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Dem fortschreitenden Abbaustoß nachrückbarer Strebausbau mittels nachgiebiger Ausbauelemente, die mindestens einen zwischen einer am Hangenden anliegenden Kappe und einem am Liegenden anliegenden Sohlstück angeordneten ausziehbaren Stempel aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem einzelnen Ausbauelement (2, 3, 4) jeder Stempel (2) aus drei in Längsrichtung des Stempels (2) relativ zueinander einstellbaren Teilen (2a, 2b, 2c) besteht* die gegeneinander, unabhängig voneinander, v;rriegelbar sind.
2. Strebausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die am Setz- und Lösevorgang unbeteiligten Teile (2a, 2b) des Stempels unnachgiebig miteinander \'erbunden sind, wobei für die Nachgiebigkeit gegen Überlast ein an den anderen beiden Stempelteilen (2b, 2c) angeordnetes Element dient,
3. Strebausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die am Setz- und Lösevorgang unbeteiligten Teile (2a, 2b) des Stempels durch ein bei Überlast- nachgiebiges Schloß (72) miteinander verbunden sind.
4. Strebausbau nach einem der Ansprüche 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Fuß (2c) des Stempels eine Setz- oder Setz- und Lösevorrichtung (62) angeordnet ist.
5. Strebausbau nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Setz- oder Setz- und Lösevorrichtung aus einem Paar nichtselbsthemmender Keile (62) besteht, dessen Antrieb und Sperrung durch im Sohlstück (3) angeordnete Elemente (64, 70, 71) bewirkt wird.
6. Strebausbau nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sohlstück (3) oder Sohlstück (3) und Kappe (4) im Bereich der Stempel (2) mit gegen das Hangende bzw. das Liegende gerichteten, vorzugsweise gewölbten Vorsprüngen (74, 75) versehen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 741 308.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 9O9 65W86 11.59 1009 683/27 1.611
DENDAT1069551D Mechanisierter Strebausbau mit nachgiebigen Ausbauelementen Pending DE1069551B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1069551B true DE1069551B (de) 1960-12-22

Family

ID=594647

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1069551D Pending DE1069551B (de) Mechanisierter Strebausbau mit nachgiebigen Ausbauelementen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1069551B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741308C (de) * 1941-03-29 1943-11-09 Eduard Pieper Durch Zugmittel bewegbares wandartiges Stuetzglied fuer den Bruchbau

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741308C (de) * 1941-03-29 1943-11-09 Eduard Pieper Durch Zugmittel bewegbares wandartiges Stuetzglied fuer den Bruchbau

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1069548B (de)
DE1302918C2 (de) Wandernder strebausbau
DE1533748B1 (de) Hydraulisches Ausbaugespann aus zwei wechselseitig schreitenden Rahmen,zwischen denen eine Fuehrung vorgesehen ist
DE1069551B (de) Mechanisierter Strebausbau mit nachgiebigen Ausbauelementen
DE1084668B (de) Wandernder Strebausbau
DE826904C (de) Vorschubeinrichtung fuer den Untertagebetrieb, insbesondere fuer die Fuehrungsschiene von Schaelschrappern
DE1232097B (de) Stufenvorschubeinrichtung fuer Blechpressen od. dgl.
DE1289805B (de) Mechanisch rueckbare Strebausbaueinheit
DE1257721C2 (de) Unter last rueckbarer hydraulischer stempelausbau
DE1215633B (de) Wanderpfeilerausbau fuer Strebe in geneigter Lagerung
DE1195253B (de) Wandernder Strebausbau mit Ausbaugespannen
DE1903181C3 (de) Versatzschildanordnung an mechanisiertem Ausbau
DE973606C (de) Strebausbau mit Kappen und Stempeln
DE961798C (de) Presse, vorzugsweise zur Herstellung von Kesselschuessen
DE1224251B (de) Mehrteilige Kappe eines zum Abstuetzen von Grubenraeumen dienenden Ausbaus
DE1533748C (de) Hydraulisches Ausbaugespann aus zwei wechselseitig schreitenden Rahmen, zwischen denen eine Führung vorgesehen ist
DE719758C (de) Vorrichtung zum Anheben eines Matratzenendes eines Bettes in einem Sitz- und Liegemoebel
DE1257722B (de) Unter Last rueckbarer Stempelausbau
DE2805206A1 (de) Abbiegewerkzeug zum herstellen u-foermiger werkstuecke
DE2044065A1 (de) Zweiteilige Niederziehbacke fur Schraubstocke oder dergleichen
DE1136298B (de)
DE1164960B (de) Wanderndes Ausbauelement
DE1824393U (de) Einrichtung zum punktschweissen von flaechenfoermigen gebilden.
DE1801565B1 (de) Vorrichtung zur Korrektur der Lage der Ausbauelemente eines wandernden Strebausbaus
CH472297A (de) Vorrichtung zum Stempeln von Einzel- oder Mehrfachschriftzeichen