DE1069459B - Vorrichtung zum Herstellern von rechteckigen Beuteln - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellern von rechteckigen Beuteln

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DE1069459B
DE1069459B DENDAT1069459D DE1069459DA DE1069459B DE 1069459 B DE1069459 B DE 1069459B DE NDAT1069459 D DENDAT1069459 D DE NDAT1069459D DE 1069459D A DE1069459D A DE 1069459DA DE 1069459 B DE1069459 B DE 1069459B
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bag
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mandrel
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suction
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Inventor
Wollaston Mass. John George Vergo'bbi (V. St. A.)
Original Assignee
Pneumatic Scale Corporation!, Limited, North Quincy, Mass. (V. St. A.)
Publication date
Publication of DE1069459B publication Critical patent/DE1069459B/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B70/26Folding sheets, blanks or webs
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    • B31B70/30Moving mandrels
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Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von rechteckigen Beuteln Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von rechteckigen Beuteln, mit einem aufspannbaren Dorn, einer Einrichtung zum Halten eines flachen Beutels mit seinem offenen Mundabschnitt in Flucht mit dem Dorn und Einrichtungen, um den Beutel zu öffnen und auf den Dorn aufzuschieben, wobei Beutelöffnungseinrichtungen vorgesehen sind, die die Außenflächen der gegenüberliegenden Seitenwände des flachen Beutels an dem Mundabschnitt fassen können.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Vorrichtungen der vorgenannten Art dahingehend zu verbessern, daß selbst bei Verwendung von verhältnismäßig steifem, z. B. mehrschichtigem Material eine einwandfreie Halterung der Beutel während des Vorschubes auf dem aufspannbaren Dorn sowie die Beibehaltung glatter Flächen des Beutels sichergestellt ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Zusammenarbeit mit den Beutelöffnungseinrichtungen auslösbare Beutelgreifwerkzeuge vorgesehen sind, die mit den Öffnungseinrichtungen wirksam verbunden sind und mit den Innenflächen der Beutelseiten in Eingriff kommen, so daß die öffnungs-und Vorschubeinrichtungen den Beutel während des Vorschubs ergreifen.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig.l eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Herstellen eines rechteckigen Beutels, Fig.2 eine Draufsicht auf einen Teil der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung, Fig. 3 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf eine der Beutelöffnungs- und -greifeinrichtungen, Fig.4 eine Einzelansicht der Falteinrichtung zum Herstellen einer Faltung längs der Längsseitenklappe eines gefalteten Streifens des beutelbildenden Materials und Fig. 5 eine schematische Darstellung eines teilweise fertigen Beutels.
  • Eine Materialbahn 10 aus in der Hitze verschließbarem, beutelbildendein Material kann von einer Rolle 12 durch eine Abwickelvorrichtung 14 abgezogen werden und zum Herstellen des Beutels über die formgebende Einrichtung laufen, die allgemein aus einem V-förmigen überhängenden formgebenden Teil 16 besteht und zwischen faltenden Leerlaufrollen 18, 20 hindurchläuft, wodurch die Bahn in der Längsrichtung gefaltet wird, so daß die gegenüberliegenden oberen und unteren Wandabschnitte der Bahn aneinanderliegen. Hierauf läßt man den gefalteten Streifen zwischen zusammenarbeitenden Schließrollen 22, 24 hindurchgehen, von denen die eine oder beide durch geeignete Heizvorrichtung, beispielsweise einen nicht dargestellten elektrischen Heizkörper, erhitzt werden.
  • Um in dem Beutel eine Luftöffnung vorzusehen und um einen Luftstrom durch diese Öffnung und in den vordersten Beutelabschnitt zu blasen, wenn derselbe auf einen Dorn übertragen werden soll, ist ein Luftrohr 26 so angeordnet, daß es in vertikaler Richtung zwischen den Seitenwänden des Streifens an einer Stelle in der Nähe des formgebenden Gliedes 16 liegt, bis es einen Punkt in der Mitte zwischen der oberen und unteren Kante des Streifens erreicht, worauf das Rohr horizontal und in der Längsrichtung zu dem Streifen zwischen den Seitenwänden verläuft. Das Luftrohr 26 kann, wie dargestellt, einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser haben, so daß es einen kleinsten Raum''zwischen den Wänden des Streifens einnimmt, und es kann an dem Ende des Beutelabschnitts enden. Um dasLuftrohr26 zwischen dem Streifen während der formgebenden und schließenden Arbeitsgänge unterzubringen, kann jede Rolle 18, 20 mit einer Nut 28 versehen werden, die das Rohr umfaßt, und die Schließrollen 22, 24 haben ähnliche Nuten 30 und lassen hierdurch einen nicht verschlossenen Abschnitt an der Stelle frei, wo das Rohr zwischen den Wänden des Streifens hindurchgeht. Die zusammenarbeitenden erhitzten Schließrollen 22, 24 haben zusammenarbeitende schließende Flächen 23, die die längslaufende Schließung bilden, und einander gegenüberliegende schließende Flächen 25, die im Abstand befindliche Querschließungen bilden, wobei der Umfangsabstand zwischen den schließenden Flächen 25 den Abstand und die Länge jedes Bettelabschnittes bestimmt, so daß in dem Arbeitsgang eine fortlaufende Längsschließung und aufeinanderfolgende Querschließungen hergestellt werden, um eine Serie von in gleichmäßigem Abstand hergestellten Bettelabschnitten zu bilden.
  • Der Streifen des bettelbildenden Materials wird fortlaufend durch die formgebenden und schließenden Vorrichtungen durch ein Paar angetriebenerVorschubrollen 32, 34 gezogen, deren mit entsprechenden Nuten versehene Abschnitte 36 das Luftrohr 26 umfassen und die Luftöffnung in dem Querabschnitt des Streifens weiterführen. Die Vorschubrollen 32, 34 bewegen den Streifen fortlaufend mit einer wesentlich gleichbleibenden Geschwindigkeit vorwärts. Wenn der Endabschnitt des Beutels eine bestimmte Strecke über die Vorschubrollen 32, 34 vorgeschoben ist und wenn Luft zwischen den Bettelwänden durch das Luftrohr 26 eingeblasen ist, um das Öffnen des Beutels zu erleichtern, werden die einander gegenüberliegenden Seitenwände des vorderen Endes oder des Mundes des Beutels ergriffen und durch einander gegenüberliegende Saugglieder 38 von hin- und hergehenden Beutelöffnungs- und -vorsehubeinrichtungen, die gemeinsam mit 40 bezeichnet sind, etwas voneinander getrennt, indem diese Einrichtungen mit derselben Geschwindigkeit wie der Streifen während dieses Arbeitsspiels vorwärts sich bewegen. Nachdem die Bettelwände ein wenig voneinander entfernt sind, wird ein hin- und hergehendes Messer 42 als Ganzes mit derselben Geschwindigkeit wie der Streifen vorwärtsbewegt und schneidet den Endabschnitt des Beutels von dem Streifen ab, und gleichzeitig hiermit oder unmittelbar hierauf wird die Luftdurchlaßöffnung durch die erhitzten Schließteile 44, 46 geschlossen, die mit der Schneidvorrichtung42 sich bewegen und mit ihr verbunden sind. Der Schnitt erfolgt vorzugsweise längs einer Linie unmittelbar hinter jeder Querschließung, so daß letztere das Ende oder den Bodenverschluß für den Endabschnitt des Beutels bildet, und der daran befindliche abgeschnittene Abschnitt bildet die Öffnung für den Mund des darauffolgenden Bettelabschnitts, so daß man einzelne Beutel bildet, die am vorderen Ende offen und am hinteren Ende oder Boden des Beutels vollständig geschlossen sind. Das Luftrohr 26 kann an einer Stelle jenseits der V orschubrollen32,34 und unmittelbar vor derSchneidvorrichtung 42 in ihrer weitest zurückgezogenen Lage enden. Nach Abtrennen des Bettelabschnitts von dem Streifen wird die Geschwindigkeit der bettelöffnenden und vorschiebenden Einrichtungen 40 vergrößert, und der Mund des Beutels wird weiter auseinandergezogen, damit der Beutel über einen ausdehnbaren Dorn 48 gezogen werden kann, wobei letzterer zu einer Anzahl von Dornen gehört, die auf einem absatzweise drehbaren Speichenrad 50 der Maschine zur Fertigung der Beutel befestigt sind. Die hin- und hergehenden Beutelöffnungs- und -vorschubeinrichtungen 40 und die hin-und hergehende Schneid- und Schließeinrichtung 42 werden hierauf schnell in ihre Anfangsstellungen mit einer erhöhten zeitlichen Geschwindigkeit zurückgeführt, um einen nachfolgenden Bettelabschnitt zu öffnen und von dem fortlaufend sich bewegenden Streifen miteinander verbundener Bettelabschnitte abzutrennen.
  • Die in Fig. 2 dargestellten durch Saugdruck betätigten Beutelöffnungs- und -vorschubeinrichtungen 40 bestehen aus einem Paar einander gegenüberliegender langgestreckter Saugglieder 38, die auf den Enden einander ähnlicher Arme 52 auf den oberen Enden entsprechender `Fellen 54 befestigt sind, die im Abstand voneinander auf einem verschiebbaren Träger 56 gehalten sind. Der verschiebbare Träger 56 ist für eine hin- und hergehende Bewegung auf einer langgestreckten Welle 58 montiert, die durch eine Stange 60 mit einer durch Kurve angetriebenen hin- und hergehenden Einrichtung62 (Fig.1) verbunden ist. Das untereEnde jeder Welle 54 trägt einen mit ihr verbundenen Arm 64 (Fig. 1) mit einer Nockenrolle 66, die mit einem in der Mitte angeordneten Kurvenglied 68 (Fig. 1, 2) zusammenarbeitet. An den unteren Enden der Saugglieder 38 befindliche Zapfen 70 sind drehbar in den Armen 52 gelagert. Um die Bewegung der Saugglieder während der Schwingbewegung der Arme 52 zu überwachen, um die wesentlich seitliche Trennung der Seitenwände des Beutels zu bewirken, ist jedes Saugglied mit einem parallelen Gestänge mit den Armen 72, 74 und 76 ausgerüstet, von denen die Arme 72, 74 auf den Zapfen 70 bzw. Wellen 54 befestigt sind. Federn (nicht dargestellt) können vorgesehen werden, um die Saugvorrichtung einwärts zu drängen und die Nockenrollen 66 gegen das Kurvenglied 68 zu drücken.
  • Jedes Saugglied 38 (Fig. 1 und im einzelnen Fig. 3) besitzt eine Anzahl Saugöffnungen 78 in Verbindung mit einem vertikalen Kanal 80 in dem Saugglied; jede Saugöffnung ist mit einem kleinen Rohr 82 versehen. das durch einen Gummieinsatz 84 hindurchgeht. Das äußere Ende des Rohres liegt bündig mit der äußeren Fläche des Gummieinsatzes und ist rund um das äußere Ende mit Öffnungen versehen. Der vertikale Kanal 80 ist durch ein Nippel und ein biegsames Rohr 86 mit dein verschiebbaren Träger 56 verbunden. Dieser besitzt einen Kanal, der steuerbar durch ein Rohr mit einer Saugkammer verbunden ist, die in einem Kolben sich befindet, der in der Tragwelle 58 verschiebbar angeordnet ist. Auf der Unterseite derselben befindet sich eine Nut, die das Verbindungsrohr zwischen dem Hin- und Hergang des verschiebbaren Trägers 56 passieren läßt. Das äußere Ende des Kolbens kann mit einem Rohr 88 (Fig. 1) verbunden werden, das zu einem durch Nocken betätigten Ventil 90 führt, und dieses kann durch ein Rohr 92 mit einem Saugbehälter verbunden werden.
  • Wenn der Streifen von miteinander verbundenen Bettelabschnitten ein vorbestimmtes Stück über die Streifenvorschubrollen 32, 34 vorgerückt ist, wird der Mund des Bettelendes durch die einander gegenüberliegenden Saugglieder38 der Beutelöffnungs- und -vorschtrbeinrichtungen 40 ein wenig voneinander entfernt, wobei die Einrichtungen längs des Streifens sich bewegen, und während dieser Zeit wird aus dem Rohr 26 durch die Kanalöffnung Luft in den Beutel geblasen, um das Abtrennen der Seitenwände von den Saugtassen zu erleichtern. Es leuchtet ein, daß die Saugglieder bei der Betätigung der Vorrichtung von den Seitenwänden des Mundes entfernt sind, und die Saugwirkung hat eine Trennung der gegenüberliegenden Wände des Mundes zur Folge und bringt sie auch in Eingriff mit den Sauggliedern, wenn Luft zwischen die Seitenwände des Beutels geblasen wird und das Abtrennen unterstützt. Die Luftzuführung zu dem Rohr26 kann durch ein durch Nocken betätigtes Ventil 27 (Fig. 1) überwacht werden, das an einen üblichen Luftdruckbehälter angeschlossen ist.
  • Während der offene Mundabschnitt des Beutels auf diese Weise durch die Saugglieder 38 getragen wird. wird die Schneideinrichtung 42, die ebenfalls längs des Streifens sich bewegen kann, betätigt und trennt den Endabschnitt des Beutels von dem Streifen ab, und die durch Hitze schließenden Einrichtungen 44,46, die von der Schneideinrichtung getragen werden, treten in Tätigkeit und schließen die Kanalöffnung in dem Beutel, worauf die Saugglieder während ihres Vorschubs auseinandergezogen werden, um den Beutel auf den ausdehnbaren Dorn48 aufzuschieben, der zu dieser Zeit zusammengefaltet ist.
  • Aus der Beschreibung ergibt sich, daß, wenn das verschiebbare Glied 56 bei der Betätigung der Vorrichtung in vollständig zurückgezogener Lage sich befindet, die Saugglieder 38 sich in Abstandslage auf gegenüberliegenden Seiten des Endabschnitts des Beutels befinden, und wenn das verschiebbare Glied nach vorn sich bewegt, kann das Vakuumventil 90 betätigt werden und bringt die gegenüberliegenden Seitenwände des Beutels an den Sauggliedern zum Haften. Hierauf werden beim Abtrennen eines Beutelabschnitts von dem Streifen mittels der Scheideinrichtung 42 die gegenüberliegenden Saugglieder 38 voneinander abgezogen, wenn der Beutel gegen den ausdehnbaren Dorn 48 vorgeschoben wird. Wenn der Beutel teilweise geöffnet ist, so ist zu dieser Zeit Vorsorge getroffen, die Innenflächen der Seitenwände an der Mündung des Beutels zu fassen, um das Beutelmaterial flach in Eingriff mit den Sauggliedern zu halten, um hierdurch Kniffe oder Biegungen der Seitenwände, die voneinander getrennt gehalten sind, zu verhindern. Diese Maßnahme kann durch ein Paar flacher Federblätter94 (Fig. 1 und 3) vervollständigt werden, die an Armen 96 an den oberen Enden der vertikalen Stangen 98 befestigt sind. Die Stangen 98 können in Lagern 100 gelagert sein, die an den Sauggliedern 38 befestigt und mit ihnen beweglich sind, und die unteren Enden der Stangen 98 können ähnliche Arme 102 tragen und Daumenrollen besitzen, die mit gegenüberliegenden Kurvengliedern 105, 106 zusammenarbeiten; letztere sind auf Säulen 108 unterstützt, die in am Maschinenrahmen befestigten Schienen 109 montiert sind (Fig.2). Eine Feder 110 (Fig. 3) kann die Federblätter 94 einwärts in Eingriff mit den Innenflächen der Seitenwände des teilweise geöffneten Beutels schwingen und die Seitenwände federnd gegen ihre Saugglieder 38 drücken, wobei die Kurvenglieder 105, 106 die Federblätter nach außen schwingen.
  • Bei der Betätigung der Maschine werden die Saugglieder während ihres fortgesetzten Vorschubs weiter auseinander gespannt und öffnen infolge des Eingriffs der Rollen 66 mit dem mittleren Kurvenstück 68 vollständig den Mund des Beutels, und letzterer wird auf den Dorn 48 aufgeschoben, wobei die gegenüberliegenden Kurventeile 105, 106 die Federblätter 94 außer Eingriff mit den Seitenwänden des Beutels schwingen können, sobald die Saugglieder sich dem Ende ihres Hubes nähern. Wenn die Saugglieder 38 hierauf vollständig auseinander gespannt sind, wird der Unterdruck zur Atmosphäre durch Betätigung des Ventils 90 geöffnet, um den Beutel von den Sauggliedern auszulösen, worauf letztere schnell in ihre zurückgezogene Anfangslage zurückgeführt werden, in der sie bereit sind, den nächstfolgenden von dem Streifen abgeschnittenen Beutelabschnitt zu öffnen und vorzuschieben.
  • Beim Rückgang der Beutelöffnungs- und -vorschubeinrichtungen 40 wird der Dorn im Betriebe auseinander gespannt, um einen rechteckigen Beutel zu bilden mit einer vorstehenden Seitenklappe 112, einer vorragenden Bodenklappe 114 und vorstehenden dreieckigen Klappen 116 (Fig. 5). Während der intermittierenden Bewegung des Dornes zu der nächsten Station des Arbeitsganges kann der aufgespannte Beutel mit einer feststehenden Schiene in Eingriff kommen, um die vorstehenden Seiten- und Bodenklappen 112, 114 in vorbestimmter Richtung flach gegen den Beutel zu falten und um hierauf die dreieckigen vorstehenden Klappen einwärts zu falten.
  • Um das Biegen der Seitenklappe 112 in eine Richtung in Übereinstimmung mit den nachfolgenden Faltvorgängen sicherzustellen, sind während der Bildung des Beutelstreifens Vorkehrungen getroffen, um die Seitenklappe längs der inneren Kante derselben zu falten. Dies geschieht, wie dargestellt, durch ein drehbares Faltglied 118 in Zusammenarbeit mit einem feststehenden Führungs- oder Druckglied 120, das zwischen den Schließrollen 22, 24 und den Vorschubrollen 32, 34 (Fig. 1) angeordnet ist. Das Führungsglied 120 kann mit einer Schiene 122 verbunden sein, die an dem Maschinenrahmen befestigt ist, und sie kann aus einem Winkelstück mit einem gekrümmten und geneigten Teil 124 bestehen, um die Längsklappe des Streifens zu fassen und an dem Führungsglied 120 und in Eingriff mit der Faltrolle 118 zu führen, wobei die Falte vorzugsweise an der Innenkante der Naht hergestellt wird. Das Faltglied 118 kann drehbar an dem Zapfen 126 angeordnet sein, der mit Gewinde in dem Ende eines Armes 128 gehalten ist; derselbe ist um einen Zapfen 130 drehbar an einer Stütze 132 gehalten, die auf der Unterseite des Führungsgliedes 120 befestigt ist (Fig. 4). Das die Faltung bildende Glied 118 wird in Eingriff mit der inneren Kante der Faltnaht durch eine Feder 134 gedrängt, die zwischen dem Arm 128 und einem nach unten ragenden Teil 136 der Stütze 132 gespannt ist. Ein aufwärts gerichteterVorsprung derStütze132 trägt eineAnschlagschraube 138, die mit einem Anschlagglied 140 zusammenarbeitet und von dem Arm 128 vorsteht, um den Faltdruck gegen die Naht zu regeln, und ein zweiter an einem seitlichen Vorsprung der Stütze 132 angeordneter schraubbarer Vorsprung 142 bildet einen Anschlag, der auf einem seitlichen Vorsprung der Stütze 132 befestigt ist und mit dem Anschlag 140 zusammenarbeiten kann, wenn die Rolle von Hand in eine arbeitsfreie Lage geschwenkt wird, um zu Beginn das vordere Ende des Beutelstreifens in die Faltvorrichtung einzuführen. Die gefaltete Naht geht hierauf zwischen Vorschubrollen 32, 34 hindurch, wobei die Naht oder der Saum in seiner normalen gestreckten Lage sich befindet. Wenn daher während des Arbeitsganges der flache Beutel auf den Dorn aufgeschoben und in rechteckige Form aufgeweitet ist, wird die in Längsrichtung verlaufende gefaltete Seitennaht sich natürlich in der vorgeschriebenen Richtung umbiegen, die mit den nachfolgenden Faltungsarbeiten in übereinstimmung ist, die während der Bewegung des Dorns in die nächste Arbeitsstation durchgeführt werden.
  • Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß die Vorrichtung zum Herstellen von rechteckigen Beuteln mit verbesserten Beutelöffnungs- und -vorschubeinrichtungen ausgerüstet ist, die sich im besonderen dazu eignen, verhältnismäßig steifes oder in vielfachen Falten herzustellendes Beutelmaterial zu verarbeiten; ferner sind Einrichtungen vorgesehen, um den Beutel durch die Vorschubeinrichtungen während des Vorschubs mit Sicherheit zu halten. Es ergibt sich ferner, daß die Vorrichtung zum Herstellen von rechteckigen Beuteln mit einer Einrichtung versehen ist, um die Längsnaht des Beutelstreifens während der Bildung des Beutels vorzufalten, um hierdurch das darauffolgende Falten des Beutels zu erleichtern, nachdem er auf einen Dorn aufgeschoben und in rechteckige Form aufgeweitet ist.
  • DieErfindung ist in einerbevorzugtenAusführungsform dargestellt, und es ist zu beachten, daß die Vorrichtung nach der Erfindung noch in mannigfacher Form verwirklicht werden kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Herstellen von rechteckigen Beuteln, mit einem aufspannbaren Dorn, einer Einrichtung zum Halten eines flachen Beutels mit einem offenen Mundabschnitt in Flucht mit dem Dorn und Einrichtungen, um den Beutel zu öffnen und auf den Dorn aufzuschieben, wobei Beutelöffnungseinrichtungen vorgesehen sind, die die Außenflächen der gegenüberliegenden Seitenwände des flachen Beutels an dem Mundabschnitt fassen können, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zusammenarbeit mit den Beutelöffnungseinrichtungen (38) auslösbare Beutelgreifwerkzeuge (94) vorgesehen sind, die mit den Öffnungseinrichtungen (38) wirksam verbunden sind und mit den Innenflächen der Beutelseiten in Eingriff kommen, so daß die Öffnungs- und Vorschubeinrichtungen (40) den Beutel während des Vorschubs ergreifen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Beutel öffnenden Einrichtungen aus einem Paar Sauggliedern (38) zum Trennen der gegenüberliegenden Seiten des Beutels bestehen und daß ein nockenbetätigter Hebelmechanismus (52, 54, 64, 66, 68, 70, 72, 74. 76) zur Auseinander-Bewegung der Saugglieder (38) zwecks Öffnung des Beutels und ein nockenbetätigter, hin- und hergehender Mechanismus (56, 58, 60, 62) zum Vorschub des Beutels auf den Dorn (48) vorgesehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch mehrere aufspannbare Dorne (48) sowie Einrichtungen zum Formen (16), Falten (18, 20), Abdichten (22, 24, 44, 46) und Abtrennen (42) eines -Materialstreifens (10) zum Herstellen des Beutels, um einzelne flache Beutel mit einem offenen Mundabschnitt zu bilden.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auslösbaren Beutelgreifwerkzeuge aus einem Paar vierschwenkbar angeordneter federnder Blätter (94) bestehen, die an den den Beutel öffnenden und vorschiebenden Einrichtungen (40) angeordnet sind, und daß ein nockenbetätigtes Hebelsystem (96, 98, 102, 104, 105, 106) zum Verschwenken der Blätter (94) zur Anlage an die Innenflächen der Beutelseiten, nachdem der Mundabschnitt während des Vorschubs teilweise geöffnet worden ist, und zum Abheben der Blätter (94) vorgesehen ist, wenn sich die Vorschubeinrichtungen dem Dorn (48) nähern.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugglieder vierschwenkbare Vertikalschienen (38) mit einer Anzahl von Saugöffnungen (78) besitzen.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Luftleitung (26) zum Einleiten eines Luftstromes zwischen die Seiten des flachen Beutels zur Unterstützung ihrer Trennung, und durch Einrichtungen (44, 46) zum Schließen der Öffnung, die durch die Leitung (26) in dem Bodenteil (114) des Beutels gelassen wird.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dorne (48) aufspannbar sind, um einen rechteckigen Beutel zu bilden, wobei der aus den aneinanderliegenden Seiten bestehende Saum (112) von dem Beutel absteht, und daß ein Kerbwerkzeug (118) zum Falten des vorragenden, aus aneinanderliegenden Seiten bestehenden Saumes (112) nahe an seiner Wurzel während der Herstellung des Beutels vorgesehen ist, so daß der Saum (112) in eine vorbestimmte Richtung derart gebogen wird, daß er an dem Beutel anliegt, wenn letzterer in eine im wesentlichen rechteckige Form auseinandergefaltet ist. B. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Kerbwerkzeug eine Rolle (118) ist, die mit einer Führungs- oder Druckplatte (120) zusammenarbeitet. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1073 443; USA.-Patentschrift Nr. 2 577 386. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1024 334.
DENDAT1069459D Vorrichtung zum Herstellern von rechteckigen Beuteln Pending DE1069459B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2577386A (en) * 1946-08-14 1951-12-04 Pneumatic Scale Corp Bag forming machine
FR1073443A (fr) * 1952-12-18 1954-09-24 Pneumatic Scale Corp Machine à conformer les récipients, notamment des sacs et des doublures de récipients en matières minces et fragiles
DE1024334B (de) * 1955-04-15 1958-02-13 Hesser Ag Maschf Vorrichtung zum Herstellen von rechteckigen Beuteln aus einem flachen Schlauch

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