DE1069409B - - Google Patents

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DE1069409B
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/02Devices characterised by the use of mechanical means
    • G01P3/16Devices characterised by the use of mechanical means by using centrifugal forces of solid masses
    • G01P3/18Devices characterised by the use of mechanical means by using centrifugal forces of solid masses transferred to the indicator by mechanical means
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Tachograph zum Anzeigen und Registrieren der Fahrges chwindigkeit von Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft einen Tachographen zum Anzeigen und Registrieren der Fahrgeschwindigkeit von Kraftfahrzeugen, dessen vom jeweiligen Fahrzeugrad angetriebenes Fliehpendel durch Steuerglieder sowohl mit einem Zeiger der Geschwindigkeitsskala als auch mit einem Schreibelement der Aufzeichnungsvorrichtung zwangläufig verbunden ist, welche Steuerglieder zur Erzielung einer möglichst linearen Geschwindigkeitsskala Elemente besitzen, die am Beginn des Steuerausschlages des axial beweglichen Fliehpendelgliedes die Ubersetzung des Steuerausschlages zur Erzielung einer Vergrößerung des Zeigerausschlagwinkels selbsttätig vergrößern.
  • Bisher ist es bekannt, das Zahnrad der Zeigerwelle mit einem Zahnsegment anzutreiben, das von einem an einen Zapfen entlang gleitendenSteuerelement in einem der Geschwindigkeitsskala entsprechenden Winkelausmaß derart bewegt wird, daß der Zeigerausschlag am Skalenbeginn größer ist als im mittleren Skalenbereich, wodurch es möglich wurde, die Geschwindigkeitsskala annähernd linear zu gestalten. Diese Steuereinrichtung ist aber nur für Tachometer geeignet und hat außerdem den Nachteil, daß sie die Übereinstimmung zwischen der Geschwindigkeitsskala und des Bewegungsbereiches des axial beweglichen Regulatorgliedes nur schwer herstellen läßt.
  • Um nun eine für Tachographen geeignete Steuereinrichtung mit einer Ausschlagkorrektur für den Zeiger und für das Schreibelement zu erreichen und darüber hinaus die Übereinstimmung zwischen der Geschwindigkeitsskala und dem Bewegungsbereich des axial beweglichen Fliehpendelgliedes wesentlich zu erleichtern, wird eine Verbesserung vorgeschlagen, die gemäß der Erfindung darin besteht, daß der am axial beweglichen Steuerglied des Fliehpendels mit einem Arm angreifende Übertragungshebel als Winkelhebel auf einen in Richtung vom bzw. zum Fliehpendel hin-und herschwingend gelagerten Achszapfen schwenkbar sitzt und mittels eines am Ende seines zweiten Armes befestigtenMitnehmers an einenHebelarm gleitend angreift, welcher die ihm erteilte Steuerbewegung auf einen sowohl mit dem Zeiger als auch mit dem Schreibelement zwangläufig verbundenen Schieber, z.B. im Verhältnis von 1:2 übersetzt, überträgt, wobei das Übersetzungsverhältnis in Abhängigkeit von der durch den am Hebel entlang gleitenden Mitnehmer zur Erzielung eines möglichst gleichmäßigen Ausschlages des Zeigers und des Schreibelementes sich selbsttätig ändert.
  • Eine weitere erfindungsgemäße Maßnahme besteht darin, daß der am Hebel gleitende Mitnehmer am Arm seinesWinkelhebels zur Herstellung der genauenUbereinstimmung des Steuerglied- und Zeigerausschlages mit der Geschwindigkeitsskala verstellbar und fest- stellbar angebracht ist.DieseMaßnahmehat den außerordentlichen Vorteil, daß alle bei der Massenanfertigung der Einzelelemente der Steuerung auftretenden Maß differenzen an einer einzigen Stelle ausgeglichen und darüber hinaus die Steuereinrichtung sowohl mit der Anzeige- als auch mit der Registriervorrichtung in Übereinstimmung gebracht werden kann, wobei diese Übereinstimmung rasch hergestellt werden kann.
  • In der Zeichnung sind alle wesentlichen Merkmale einer erfindungsgemäß ausgebildeten Steuereinrichtung für Tachographen in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, wobei Abb. 1 die Steuereinrichtung von unten gesehen, Abb. 2 von der Seite gesehen zeigt; Abb. 3 zeigt ein Detail im Grundriß, und Abb. 4 stellt ein Bewegungsschema dar.
  • Die Tachographen haben bekannterweise ein Fliehpendel, dessen Welle 1 ein Stirnrand 2 trägt, das durch ein nicht dargestelltes Übersetzungsgetriebe und eine flexible Welle mit dem Fahrzeugrad verbunden ist und dessen Drehung auf das Fliehpendel überträgt. Auf der Fliehpendelwellel sitzt entgegen der Wirkung einer Feder 3 das Regelglied 4, welches mittels Lenker 5 durch die Fliehkraftkörper 6 der Drehgeschwindigkeit der Welle 1 entsprechend entgegen dem Druck der Feder 3 axial bewegt wird. Dieses Regelglied 4 ist selbst drehbar und trägt einen zwar axial verschiebbaren, jedoch gegen Drehung gesicherten Ring7, an welchen die Zapfen einer Gabel 8 angreifen, die dem einen Arm 9 eines Winkelhebels gehört, dessen zweiter Arm mit 10 bezeichnet ist. Beide Arme 9 und 10 sind durch ihre Schwenkachse 11 miteinander starr verbunden, wobei sie in ihrer Winkelstellung zueinander dadurch einstellbar sind, daß der Arm 10 mittels eines Klemmgelenkes 12 in jeder gewünschten Winkellage auf der Achse 11 festgestellt werden kann. Zwischen den beiden Armen 9, 10 des Winkelhebels wird dessen Schwenkachse 11 von dem Ende eines einarmigen Hebels 13 gehalten, der um eine ortsfest an der Platine 14 angebrachte Achse 15 in der Richtung zum bzw. vomFliehpendel schwenkbar ist und daher den Winkelhebel 9, 10 samt dessen Achse 11 schwingbar hält. Dadurch, daß die Schwenkachse 11 des Winkelhebels 9, 10 in einer in der Mitte zwischen den Endpunkten des Bewegungsbereiches des Regelgliedes 4 und zur Fliehpendelwelle 1 quer liegenden Ebene angeordnet ist, wird die Schwenkachse 11 des Winkelhebels 9, 10 entsprechend der Höhe des vom Arm 9 maximal bestrichenen Kreisabschnittes parallel zu sich hin und her bewegt, wobei der einarmige Hebel 13 diese Bewegung mitmacht. Die Arme 9 und 10 des Winkelhebels sind gleich lang und übertragen daher die Bewegung des Regelgliedes 4 im Verhältnis 1:1 auf einen einarmigen Steuerhebel 16, der um eine an der vorderen Platine des Tachographen, welche mit 17 bezeichnet ist, ortsfest angebrachten Achse 18 in einer zum Winkelhebel 9, 10 parallel liegenden Ebene schwenkbar ist und Fast bis zur hinteren Werkplatine 14 des Tachographen reicht. Auf dieser Platine 14 sind zwei zur Platine 14 parallel, jedoch im Abstand von ihr und voneinander angeordnete Führungsstangen 19, 20 in ortsfesten Lagerböcken 21, 22, 23 befestigt. Auf diesenFührungsstangen 19,20 gleitet längs verschiebbar ein Schieber24, der auf der Führungsstange 19 mit zwei abgebogenen und durchlochten Lappen 25, 26 ruht und sich auf der anderen Führungsstange 20 mittels eines aufragenden, reschlitzten Gleitstückes 27 abstützt, welches ungefähr in einer dem halben Abstand der beiden Lappen 25,26 ntsprechenden Entfernung von diesen Lappen angeordnet ist und den dritten Lagerpunkt einer Dreivunktführung des Schiebers 24 darstellt. Auf der einen Führungsstange 19 sitzt eine Feder 28, welche sich mit ihrem einen Ende am Lagerbock 21 abstützt, mit ihrem anderen Ende hingegen am Lappen 26 mit elastischer Spannung anliegt und damit den ganzen Schieber 24 stets in seine Ausgangsstellung in Abb. 1 nach links eu bewegen sucht. Der einarmige Steuerhebel 16 trägt in seinem freien Ende einen von ihm senkrecht abstehenden Finger 29, mit welchem er den Lappen 25 des Schiebers 24 hintergreift und bei seiner Schwenkbewegung den Schieber 24 entgegen der Wirkung seiner Feder 28 laut Abb. 1 nach rechts verschiebt. Der Clrm i0 des Winkelhebels hat einen Mitnehmer 30 in der Form eines von ihm senkrecht abstehenden Zap-Fens, mit welchem er den Steuerhebel 16 an einer Stelle hintergreift, die in einer ein Drittel der Steuerhebellänge betragenden Entfernung von der Hebelachse 18 liegt, so daß die dem Steuerhebel 16 vom Mitnehmer 30 erteilte Schwenkbewegung ungefähr in einem Übersetzungsverhältnis von 1:2 auf den Schieber 24 übertragen wird. Dieser den Mitnehmer 30 bildende Zapfen ist exzentrisch zu einer Schraube 31 an deren Stirn-Häche angebracht und kann daher durch Verdrehen der Schraube 31 sowohl in der Längsrichtung des Steuerlebels 16 als auch in Richtung seiner Bewegungsbahn verstellt werden. Eine auf der Schraube 31 sitzende Klemmutter 32 dient zur Feststellung des Zapfens in ier jeweils eingestellten Lage. Diese Verstellung des NIitnehmers 30 hat den Zweck, auf eine denkbar ein-Fache Weise die Stellungsdifferenzen der in Massen lergestellten Einzelteile zwischen dem Fliehpendel und der Anzeigevorrichtung bzw. der Registriereinrichtung auszugleichen und so beide in wenigen Sekunden in Übereinstimmung zu bringen.
  • Gemäß Abb. 3 ist der Schieber 24 mit einer Zahnstange 33 versehen, die in ein auf der Zeigerspindel 34 der Geschwindigkeitsanzeige befestigtes Ritzel 35 dauernd eingreift und dieses während seiner geradlinigen Bewegung dreht, wodurch der Zeiger 36 die Geschwindigkeitsskala bestreicht. Außerdem ist am Schieber 24 ein Schreibelement angebracht, das aus einer Federlamelle37 mit abgebogener Schreibspitze besteht und am anderen Ende in einen Halter38 eingespannt ist, der mittels einer Klemmschraube 39 am Schieber 24 festgeklemmt werden kann. Dadurch, daß der Schieber 24 ein in Richtung seiner Bewegung verlaufendes Langloch 40 besitzt, welches die Klemmschraube 39 des Halters 38 durchsetzt, ist es möglich, bei gelockerter Klemmschraube 39 das Schreibelement 37 genau auf die Registrierbahn des Aufzeichnungsbandes einzustellen und am Schieber 24 zu fixieren. Das Aufzeichnungsband ist nicht dargestellt, hingegen ist die das Aufzeichnungsband fortschaltende Transportwalze 41 mit strichpunktierten Linien in Abb. 1 dargestellt.
  • Aus der Abb. 4 geht hervor, wie der Winkelhebel 9, 10 sofort am Beginn seiner Schwenkbewegung zufolge der Schwingung seiner Achse 11 seinen Mitnehmer 30 entlang des Steuerhebels 16 verstellt und auf diese Weise sowohl am Beginn der Ausschlagbewegung als auch im Bereich des größten Ausschlages des Regelglieds 4 eine Veränderung des Übersetzungsverhältnisses und damit auch eine Vergrößerung des Steuerausschlages bewirkt. Es ist klar, daß dabei die Einstellung des Mitnehmers 30 von entscheidender Bedeutung für die genaue Bewegungsübertragung ist und demgemäß eine regelbare Schlüsselstellung sein soll.
  • Wird der Mitnehmer 30 in Richtung zur Achse 18 am Steuerhebel 16 verstellt, dann tritt eine Vergrößerung der Hebelübersetzung, im umgekehrten Stellsinne eine Verringerung der Übersetzung ein. Dadurch, daß auch der Arm 10 des Winkelhebels zum Arm9 in seiner Winkellage veränderbar ist, wird auch eine Erleichterung der Montagearbeit erreicht.

Claims (7)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Tachograph zum Anzeigen und Registrieren der Fahrgeschwindigkeit, dessen vom jeweiligen Fahrzeugrad angetriebenes Fliehpendel durch Steuerglieder sowohl mit einem Zeiger der Geschwindigkeitsanzeige als auch mit einem Schreibelement der Registriereinrichtung zwangläufig verbunden ist, welche Steuerglieder zur Erzielung einer möglichst linearen Anzeigeskala Elemente besitzen, die am Beginn des Steuerausschlages des axial beweglichen Regelgliedes die Übersetzung des Steuerausschlages zur Erzielung einer Vergrößerung des Zeigerausschlagwinkels selbsttätig vergrößern, dadurch gekennzeichnet, daß der am axial beweglichen Steuerglied (4) des Fliehpendels mit einem Arm (9) angreifende Übertragungshebel als Winkelhebel auf einen in Richtung vom bzw. zum Fliehpendel hin- und herschwingend gelagerten Achszapfen (11) schwenkbar sitzt und mittels eines am Ende seines zweiten Armes (10) befestigten Mitnehmers (30) an einem Steuerhebel (16) gleitend angreift, welcher die ihm erteilte Steuerbewegung auf einen sowohl mit dem Zeiger (36) als auch mit dem Schreibelement (37) zwangläufig verbundenen Schieber (24), z. B. im Verhältnis in :2 übersetzt, überträgt, wobei das Übersetzungsverhältnis in Abhängigkeit von der durch den am Steuerhebel (16) entlang gleitenden Mitnehmer (30) zur Erzielung eines möglichst gleichmäßigen Ausschlages des Zeigers und des Schreibelementes (36, 37) sich selbsttätig ändert.
  2. 2. Tachograph nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der am Steuerhebel (16) gleitende Mitnehmer (30) am Arm (10) des Winkelhebels zur Herstellung der genauen Übereinstimmung des Regelgliedausschlages des Fliehpendels mit dem übersetzten Zeigerausschlag und der Geschwindigkeitsskala verstellbar und feststellbar angeordnet ist.
  3. 3. Tachograph nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (30) aus einem Zapfen besteht, der an der Stirnfläche einer Schraube (31) exzentrisch zu deren Achse abstehend angeordnet ist, durch Drehen der Schraube verstellbar und in der jeweils eingestellten Lage durch eine Schraubenmutter (32) feststellbar ist.
  4. 4. Tachograph nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der den Mitnehmer (30) tragende Arm (10) des Winkelhebels mittels eines Klemmgelenkes (12) auf der Achse (11) verstell-und feststellbar befestigt sitzt und daher in seiner Winkellage zum Arm (9) einstellbar ist.
  5. 5. Tachograph nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der hin- und herschwingende Winkelhebel (9, 10) mit seiner Schwingachse (11) am Ende eines als Schwinglager dienenden einarmigen Hebels (13) gelagert ist.
  6. 6. Tachograph nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Steuerhebel (16) betätigte Schieber (24) unter der Wirkung einer Feder (28) stets in seine Ausgangslage zurückkehrt, mittels einer Zahnstange (33) das Zahnrad (35) der Zeigerwelle (34) dreht und hält und ferner als Träger für das Schreibelement (37) ausgebildet ist.
  7. 7. Tachograph nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (24) einen in Richtung seiner Bewegung verlaufenden Schlitz bzw. ein Langloch (40) besitzt, durch den eine Feststellschraube (39) des Schreibelementträgers (38) hindurchgreift und im gelockerten Zustand der Schraube die Verstellung des Schreibelementes (37) zu dessen Einstellung auf die zugeordnete Aufzeichnungsbahn eines Aufzeichnungsbandes gewährleistet.
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