DE1069370B - - Google Patents

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DE1069370B
DE1069370B DENDAT1069370D DE1069370DA DE1069370B DE 1069370 B DE1069370 B DE 1069370B DE NDAT1069370 D DENDAT1069370 D DE NDAT1069370D DE 1069370D A DE1069370D A DE 1069370DA DE 1069370 B DE1069370 B DE 1069370B
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DE
Germany
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air
house
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raid
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DENDAT1069370D
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Publication of DE1069370B publication Critical patent/DE1069370B/de
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H9/00Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate
    • E04H9/04Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate against air-raid or other war-like actions
    • E04H9/06Structures arranged in or forming part of buildings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description

  • Haus, insbesondere Hochhaus, mit einem das Haus in seiner ganzen Höhe durchziehenden Luftschutzkern Die Erfindung bezieht sich auf ein Haus, insbesondere Hochhaus, mit einem das Haus in seiner ganzen Höhe durchziehenden Luftschutzkern, der, von jedem Stockwerk aus luftsicher betretbar, als Zubringer zu den im Erdreich liegenden Luftschutzräumen dient.
  • Bekanntlich sind Hochhäuser besonders luftgefährdet. Der Bau luftschutzsicherer Hochhäuser ist bereits aus wirtschaftlichen Gründen unmöglich und würde zu Bauwerken nach Art der Hochbunker führen, bei denen jede Wohnlichkeit ausgeschlossen ist. Auch ist bei der Luftschutzsicherung daran zu denken, daß es in erster Linie darauf ankommt, Gesundheit sowie Leben zu schützen und erst in zweiter Linie an die Erhaltung von Sachwerten gedacht werden kann. Die Sicherung muß hierbei jedoch in einer Weise erfolgen, die wirtschaftlich tragbar ist und die Wohnlichkeit nicht ausschließt. 1 Vorschläge, die darauf abzielen, das gesamte Treppenhaus luftschtitzsicher auszubilden, sind sehr teuer und wegen der vielen notwendigen Zugänge entsprechend der Anzahl der Wohnungen in einem Stockwerk, welche gleichfalls luftschutzsicher sein müssen, praktisch kaum durchführbar, ohne <las Haus seines Charakters als M,ohnhatis zu entkleiden.
  • Es sind bereits Hochhäuser bekanntgeworden, n-elche einen (las Haus in seiner ganzen Höhe durchziehenden, als Treppenhaus ausgebildeten Luftschutzkern aufweisen. Der. oder die Luftschutzkernekönnen von jedem Stockwerk aus luftschutzsicher betreten werden und dienen als Zubringer zu den im Erdreich liegenden Luftschutzräumen. Diese bekannten turmartigen Treppenhäuser von rechteckigem Querschnitt bestehen aus Stahlbeton und sind zum Tragen der Stahlskelette des ganzen Hochhauskomplexes vor-,gesehen.
  • Andere Vorschläge sehen den nachträglichen Einlau von Rettungsschächten mit rundem Querschnitt aus Stahlbeton vor, die außerhalb des Hauses vorgesehen sind, um bei Einsturz des Gel)äudes den Bewohnern die Möglichkeit zu geben, aus dem Luft-:chutzratim nach oben heraus zu gelangen.
  • Auch sind schon Hochhäuser mit einer mittleren Säule erstellt w,-)rden. welche wie Pfahlwurzeln eines Raumes tief in das Erdreich eingebettet ist. Die einzelnen Stockwerke hängen an der Säule und sind mit fieser statisch verbunden. Das unterste Stockwerk, welches ebenfalls an der Säule hängt, beginnt hoch iher dem Erdboden. Vorschläge über Luftschutz-;icherungen sind hierbei nicht gemacht worden. Da-Itirch, daß die einzelnen Stockwerke im zentralen gern fest verankert sind, bestehen auch bei diesem Vorschlag erhebliche Nachteile.
  • Nach der Erfindung ist der in an sich bekannter Weise einen rohrförmigen, luftschutzgfinstigen Querschnitt aufweisende und in der Hausmitte liegende Luftschutzkern statisch vom Haus völlig getrennt, und die im Erdreich liegenden Luftschutzräume bilden seine Verankerung. Hierdurch wird erreicht, daß der Luftschutzkern sehr standsicher ist und daß das zusammenfallende Gebäude keine sehr großen Kräfte auf den Turm ausüben kann. Auch nach völliger ZerstÖrung der Umgebung geben die in jedem Stockwerk vorgesehenen Ausgangsmöglichkeiten, selbst bei hohen Trümmerbergen, eine Gewähr für die Rettung der Hausbewohner.
  • Die Zeichnung veranschaulicht schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • AM). 1 läßt den Aufriß eines Hochhauses mit Luftschutzkern, von der Schmalseite gesehen, mit geschnittenem Luftschutzkern erkennen; Abb. 2 bis 5 geben beispielsweise Querschnittsformen des Luftschutzkernes wieder.
  • Das Hochhaus 1, welches in Skelettbauweise ausgeführt sein kann, ist um den Luftschtitzkern 2 aus Stahlbeton gruppiert und von dem Luftschutzkern statisch völlig unabhängig. Der Luftschtitzkern weist im Erdreich einen Sockel 3 als Standfläche und Verankerting auf, der in Luftschutzräume 4 unterteilt ist. Eine am Sockel vorstehende Verlängerung 5 lies Luftschutzkernes verstärkt die Standfestigkeit des Luftschutzkernes.
  • In jedem Geschoß ist am Luftschutzkern eine den Vorschriften über die Luftsicherheit genügende Schutztür 6 am Ein- und Ausstieg vorgesehen.
  • Gemäß Abb. ? hat der Luftschutzkern einen etwa eifnrmigen Querschnitt. In seinem Inneren befinden sich eine Wendeltreppe 7 und ein Aufzug B. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 hat der Luftschutzkern runden Querschnitt und ist mit einer Wendeltreppe 7 ausgerüstet, welche sich um den in der Achse des Luftschutzkernes vorgesehenen Aufzug 8 windet. Abb.4 zeigt einen Luftschutzkern mit gleichfalls rundem Querschnitt. Der Luftschutzkern enthält jedoch lediglich eine @@'endelti-chhe 7.
  • Einen Luftschutzkern ovaler Querschnittsform zeigt Abb. 5. In der Achse des Luftschutzkernes ist, von der Wendeltreppe 7 umgeben, der Aufzug 8 angeordnet.
  • Die Spitze des Luftschutzkerries, welche etwa die Form eines Torpedokopfes hat, ist als B(-ol)aclituingsstand eingerichtet.

Claims (1)

  1. PATENTANSFYt'Cll:
    Haus, insbesondere Hochhaus, mit einem das Haus in seiner ganzen Höhe durchziehenden Luftschutzkern, der, von jedem Stock-,verk aus luftschutzsicher betretbar, als Zubringer zu den im T:rdreich liegenden Luftschutzräumen dient, dadurch gekennzeichnet, daß der in an sich lre kamiter Weise einen rohrförmigen, luftscliutzgiinstigen Querschnitt aufweisende nid in der Hausmitte liegende Luftscliutzhern (2j statisch vorn Haus (l) völlig getrennt ist und die im Erdreich liegendem I_iiftscliutzräumc (3.4) seine Verankerung bilden. Tn Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften '.N r. 725 8i6. 729 592; Gasschutz und Luftschutz, Ausgabe B mit bau- lichem Luftschutz, Juli-Heft 1937, S. 16 und 17; zweites \'ierteljahrsheft l9-11; Ausgabe B. S. 35; Ziviler Luftschutz, Heft 6/1954. S. 160; Bau«@elt. Heft 50'19ä2, S. 800 und 801 ; Concrcte. Januar-Heft 19;i1, S. 32.
DENDAT1069370D Pending DE1069370B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2745726A1 (de) * 1976-10-19 1978-04-20 Laing Flammschutzraeume

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE72876C (de) * AKTIEN-GESELLSCHAFT FÜR KOHLEN STAUB-FEUERUNGEN in Berlin Kohlenstaubfeuerung. (3
DE725876C (de) * 1939-12-28 1942-10-01 Paul Zombeck Beobachtungszwecken dienender Anbau o. dgl. fuer einen Luftschutzturm
DE729592C (de) * 1938-07-22 1942-12-18 Paul Zombeck Luftschutzturm

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