DE106926C - - Google Patents

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DE106926C
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joint
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K83/00Fish-hooks
    • A01K83/02Expanding fish-hook assembly

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Angelhaken, welcher in zwei Fangstellungen gebracht werden kann, aus denen er beim Anbeifsen bezw. beim Zug durch die Beute je nach Einstellung nach aufsen wirkend oder nach innen wirkend gedreht werden kann, d. h. bei der einen Fangstellung, in welcher die Spitzen des Angelhakens nahe zusammenstehen, gehen letztere nach Anbeifsen aus einander und setzen sich im Fischmaul an zwei Stellen ein, und in der anderen Fangstellung, wo die Spitzen getrennt von einander eingestellt werden, wo also nur die Lockspeise an einem der Haken angebissen wird, gehen beim Zug seitens des Fisches die Spitzen zusammen, so dafs der zweite Haken die Beute von aufsen angreift und ein Entweichen verhindert oder erschwert.
Aehnliche Angelhaken bekannter Einrichtung wirken nach Ansicht der Erfinder nicht so sicher wie der neue Angelhaken, sie wirken entweder nur nach aufsen oder nur nach innen, während man mit Hülfe des neuen Angelhakens nach Belieben die eine oder andere Wirkungsweise erzielen kann.
Der nachstehend beschriebene Angelhaken besteht aus einer die Aufhängung bildenden Drahtfeder, zwischen deren freien Enden ein zweitheiliges Gelenk angebracht ist, welches durch den Druck der Feder stets zusammengeprefst wird. Die Glieder des Gelenks tragen fest eingeschraubt die einzelnen Angelhaken mit den üblichen Spitzen und Widerhaken.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι und 2 in Vorder- und Seitenansicht die eine Fangstellung mit angenäherten Haken, beim Anbeifsen nach aufsen wirkend und in die Stellung Fig. 3 gelangend (bezw. die punktirte Stellung Fig. 1); Fig. 4 zeigt die zweite Fangstellung mit von einander getrennten Spitzen; Fig. 5 zeigt das Gelenk in Einzelansicht.
Das Gelenk besteht aus Gliedern a a1, in die die Fanghaken cc1 mit ihren Schäften dd1 eingeschraubt sind. Die Feder e tritt mit ihren Armen ff1 in die Löcher gg des Gelenks lose ein, so dafs eine Drehbewegung leicht möglich ist. Wie schon erwähnt, wirkt die Feder zusammenpressend, so dafs das Gelenk stets durchgebogen wird, aufser in der Stellung Fig. 1, gewissermafsen die Todtlage, in welcher die Löcher g g und der mittlere Drehzapfen in einer geraden Linie liegen.
Wird nun der so beschaffene Angelhaken an der gewöhnlichen Angelschnur h aufgehängt, und man steckt in der Fangstellung Fig. 1 und 2 einen Köder derart auf die Spitzen c c1, dafs sie versteckt werden, so bleiben die Haken mit ziemlicher Sicherheit' in dieser Stellung, da das Gelenk sich in der Todtlage befindet und der Köder je nach seiner Festigkeit die Spitzen mehr oder minder zusammenbindet. Wenn ein Fisch die Lockspeise nimmt, so wird ein geringer Zug an den Haken das "Gelenk veranlassen, aus der Todtlagestellung herauszu-
treten, und der Federdruck trachtet, die Angelhaken in die punktirt dargestellte Stellung zu führen, was natürlich durch den starken Zug der Beute, die zu entweichen trachtet, ganz wesentlich unterstützt wird. Bringt man den Angelhaken in die Fangstellung Fig. 4, in welcher die Feder die Abspann- oder Ruhestellung erreicht hat, und dementsprechend die Spitzen cc1 von einander entfernt stehen, so wird der Fisch eine der Lockspeisen, welche an jedem Haken angesteckt sind, erfassen und durch den Zug an dem einen Haken, die Feder anspannend, das Gelenk in die Todtlage führen, so dafs dadurch der andere freie Haken sich annähert und sich von aufsen in den Kopf des Fisches einhakt, um so die Beute mit besserer Aussicht auf Erfolg zu sichern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Doppelt wirkender Angelhaken, gekennzeichnet durch ein die einzelnen Haken tragendes Gelenk (a a1), welches an die Enden einer das Gelenk zusammenpressenden, die Aufhängung bildenden Feder (e) derart angelenkt ist, dafs bei geradliniger Stellung des Gelenks (Fig. 1), in welcher die Spitzen (cc1) der Haken nahe zusammenstehen, ein Zug an den Haken das Gelenk nach aufsen durchbiegt und die Haken veranlafst, aus einander zu gehen, während bei nach oben durchgebogener Stellung des Gelenks (Fig. 4), bei welcher die Spitzen der Haken aus einander stehen, durch Ziehen des Fisches an einem der Haken das Gelenk in die geradlinige Stellung gebracht wird und hierdurch die Spitzen der Haken einander genähert werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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