AT506739B1 - Künstlicher köderfisch - Google Patents

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Abstract

Es wird ein künstlicher Köderfisch mit einem metallischen, hohlen Kopfstück (1) beschrieben, das einen mit Haaren (5) besetzten, vorzugsweise gewickelten, vom Schaft (3) eines Fanghakens (4) getragenen Köderkörper (2) aufnimmt, wobei der Schaft (3) des Fanghakens (4) das Kopfstück (1) durchsetzt und an seinem aus dem Kopfstück (1) vorstehenden Ende eine Befestigungsöse (10) bildet. Um eine vorteilhafte Imitation des Köderfisches zu erreichen und seine Verhakung im Untergrund zu vermeiden, wird vorgeschlagen, dass der Schwerpunkt des hohlen Kopfstückes (1) mit Abstand vom Schaft (3) des Fanghakens (4) auf der Bauchseite des Köderkörpers (2) liegt, dass der Fanghaken (4) gegen die Rückenseite des Köderkörpers (2) gekrümmt ist und dass das hohle Kopfstück (1) zwischen seinem bauchseitigen Abschnitt (6) und seinem rückenseitigen Abschnitt (7) gegen den Köderkörper (2) offene Aufnahmeschlitze (9) für den Haarbesatz des Köderkörpers (2) aufweist.

Description

österreichisches Patentamt AT506 739B1 2010-05-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen künstlichen Köderfisch mit einem metallischen, hohlen Kopfstück, das einen mit Haaren besetzten, vorzugsweise gewickelten, vom Schaft eines Fanghakens getragenen Köderkörper aufnimmt, wobei der Schaft des Fanghakens das Kopfstück durchsetzt und an seinem aus dem Kopfstück vorstehenden Ende eine Befestigungsöse bildet.
[0002] Zum Binden künstlicher Köderfische ist es bekannt, den Köderkörper unter Einbindung eines Haarbesatzes auf den Schaft eines Fanghakens aufzuwickeln und in ein hohles metallisches Kopfstück einzukleben, aus dessen Maulöffnung das eine Befestigungsöse bildende Ende des Fanghakenschaftes ragt, während der Fanghaken selbst gegen die Bauchseite des Köderkörpers gekrümmt ist. Diese bekannten künstlichen Köderfische eignen sich jedoch nur bedingt zur Imitation von Beutefischen, die sich bevorzugt im Bereich des Gewässergrundes aufhalten, wie dies beispielsweise bei Mühlkoppen der Fall ist, die bevorzugte Beutefische für Forellen sind. Der Einsatz von z. B. Mühlkoppen imitierenden, künstlichen Köderfischen, die entsprechend dem üblichen Bindeverfahren hergestellt werden, bringt somit die Gefahr eines Verhakens des Fanghakens im Gewässergrund mit sich.
[0003] Um die aufrechte Lage eines nach oben gekrümmten Fanghakens sicherzustellen, ist es bereits bekannt (US 1 986 738 A), einen einen Fischkopf nachbildenden Metallkörper vorzusehen, der vom Schaft des Fanghakens in zwei zueinander senkrechten Langlöchern durchsetzt wird, um für den Haken und die am Hakenschaft festgebundenen Haare beim Ziehen des Köderfisches eine taumelnde Bewegung sicherzustellen, während der Metallkörper auf zwei Kufen entlang des Bodens gleitet. Die aufrechte Lage des Fanghakens wird durch eine entsprechende Schwerpunktlage des Metallkörpers sichergestellt. Da die Haare am Schaft festgebunden sind und keinen Besatz eines vom Schaft des Fanghakens getragenen Köderkörpers darstellen, ist jedoch die Imitation eines Köderfischs mangelhaft.
[0004] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen künstlichen Köderfisch der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, dass sich im Gewässergrund aufhaltende Beutefische gut imitiert werden können, ohne Gefahr eines Verhakens des Fanghakens im Untergrund befürchten zu müssen.
[0005] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass der Schwerpunkt des hohlen Kopfstückes mit Abstand vom Schaft des Fanghakens auf der Bauchseite des Köderkörpers liegt, dass der Fanghaken gegen die Rückenseite des Köderkörpers gekrümmt ist und dass das hohle Kopfstück zwischen seinem bauchseitigen Abschnitt und seinem rückenseitigen Abschnitt gegen den Köderkörper offene Aufnahmeschlitze für den Haarbesatz des Köderkörpers aufweist.
[0006] Durch die Krümmung des Fanghakens auf die Rückenseite des Köderkörpers wird in der natürlichen Schwimmlage des Köderfisches ein Verhaken des Fanghakens im Untergrund vermieden, doch hat der künstliche Köderfisch aufgrund dieser Fanghakenkrümmung die Neigung sich um seine Längsachse auf den Rücken zu drehen, was in an sich bekannter Weise dadurch unterbunden wird, dass der Schwerpunkt des hohlen Kopfstückes mit Abstand vom Schaft des Fanghakens auf der Bauchseite des Köderkörpers zu liegen kommt, sodass insbesondere bei einer Anströmung des Köderfisches von der Kopfseite ein Gegenmoment erzeugt wird, das im Sinne der Bauchlage des Köderfisches wirksam wird. Die in Bezug auf den Köderkörper geforderte Schwerpunktlage des Kopfstückes unterstützt somit die stabile Bauchlage des künstlichen Köderfisches, wodurch nicht nur ein Verhaken des Köderfisches vermieden, sondern auch das Schwimmverhalten der Beutefische besser nachgeahmt werden kann, zumal die Besatzhaare des Köderkörpers durch die sich zwischen den bauch- und rückenseitigen Abschnitten des hohlen Kopfstücks ergebenden Aufnahmeschlitze dauerhaft seitlich abgespreizt werden. Dieser abgespreizte Haarbesatz verbessert einerseits das Schwimmverhalten des künstlichen Köderfischs und bildet anderseits die beispielsweise bei Mühlkoppen weit abstehenden Brustflossen vorteilhaft nach.
[0007] Um eine vorteilhafte Schwerpunktlage des Kopfstückes zu erreichen, kann der bauchseitige Abschnitt des hohlen Kopfstückes gegenüber dem rückenseitigen Abschnitt zum Köderkörper

Claims (2)

  1. österreichisches Patentamt AT506 739 B1 2010-05-15 hin verlängert sein, sodass das dadurch bedingte größere Gewicht des bauchseitigen Abschnittes den erforderlichen radialen Abstand des Schwerpunktes vom Fanghakenschaft sicherstellt und zusätzlich der Schwerpunkt in axialer Richtung gegen den Köderköper hin verlagert wird, was das Schwimmverhalten des künstlichen Köderfisches verbessert. [0008] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen [0009] Fig. 1 einen erfindungsgemäßen künstlichen Köderfisch in einer schematischen Drauf sicht und [0010] Fig.
  2. 2 diesen Köderfisch in einem schematischen Längsschnitt. [0011] Der dargestellte künstliche Köderfisch setzt sich aus einem Kopfstück 1 und einem Köderkörper 2 zusammen. Dieser aus Übersichtlichkeitsgründen nur strichpunktiert angedeutete Köderkörper 2 wird in herkömmlicher Art mehrlagig um den Schaft 3 eines Fanghakens 4 gewickelt und mit Haaren 5 unterschiedlicher Länge besetzt. Das metallische Kopfstück 1 ist hohl ausgebildet und weist einen flacheren bauchseitigen Abschnitt 6 sowie einen stärker gekrümmten, rückenseitigen Abschnitt 7 auf, der mit Augen 8 ausgestattet ist. Zwischen dem bauchseitigen Abschnitt 6, der im Vergleich zum rückenseitigen Abschnitt 7 gegen den Köderkörper hin verlängert ist, und dem rückenseitigen Abschnitt 7 sind beidseits des Kopfstückes 1 zum Köderkörper 2 hin offene, im Wesentlichen in Richtung der Körperlängsachse verlaufende Aufnahmeschlitze 9 vorgesehen. [0012] Der mit Haaren 5 besetzte, um den Schaft 3 des Fanghakens 4 gewickelte Köderkörper wird in das hohle Kopfstück 1 so eingeklebt, dass die am Schaftende des Fanghakens vorgesehene Befestigungsöse 10 aus der Maulöffnung des Kopfstückes 1 vorragt und ein zur Imitation der Brustflossen 11 bestimmter Teil des Haarbesatzes durch die Aufnahmeschlitze 9 durchtritt. Durch diese Aufnahmeschlitze 9 werden die für die Brustflossen 11 verwendeten Haare 5 fächerartig auseinandergespreizt, um den optischen Eindruck von abstehenden Brustflossen 11 zu vermitteln. [0013] Wegen der geschilderten, besonderen Ausbildung des Kopfstückes 1 ergibt sich für das Kopfstück 1 ein Schwerpunkt, der mit radialem Abstand vom Schaft 3 des Fanghakens 4 und damit von der Längsachse des Köderkörpers 2 liegt, und zwar auf der Bauchseite des Köderfisches. Diese Schwerpunktslage stellt insbesondere bei einem kopfseitigen Anströmen des künstlichen Köderfisches eine dem natürlichen Schwimmverhalten von Beutefischen, die sich bevorzugt im Bereich des Gewässergrundes aufhalten, vergleichbare Bauchlage sicher, obwohl der Fanghaken 4 gegen die Rückenseite des Köderkörpers 2 gekrümmt ist, um ein Verhaken des Köderfisches im Untergrund zu verhindern. Patentansprüche 1. Künstlicher Köderfisch mit einem metallischen, hohlen Kopfstück, das einen mit Haaren besetzten, vorzugsweise gewickelten, vom Schaft eines Fanghakens getragenen Köderkörper aufnimmt, wobei der Schaft des Fanghakens das Kopfstück durchsetzt und an seinem aus dem Kopfstück vorstehenden Ende eine Befestigungsöse bildet, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwerpunkt des hohlen Kopfstückes (1) mit Abstand vom Schaft (3) des Fanghakens (4) auf der Bauchseite des Köderkörpers (2) liegt, dass der Fanghaken (4) gegen die Rückenseite des Köderkörpers (2) gekrümmt ist und dass das hohle Kopfstück (1) zwischen seinem bauchseitigen Abschnitt (6) und seinem rückenseitigen Abschnitt (7) gegen den Köderkörper (2) offene Aufnahmeschlitze (9) für den Haarbesatz des Köderkörpers (2) aufweist. 2. Künstlicher Köderfisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bauchseitige Abschnitt (6) des hohlen Kopfstückes (1) gegenüber dem rückenseitigen Abschnitt (7) zum Köderkörper (2) hin verlängert ist. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 2/3
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