DE1069241B - Vorrichtung zum Aufbringen von Tüllen od a. Formteilen unter Aufweitung derselben auf elektrische Leiter od. ä. langgestreckte Korper - Google Patents

Vorrichtung zum Aufbringen von Tüllen od a. Formteilen unter Aufweitung derselben auf elektrische Leiter od. ä. langgestreckte Korper

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DE1069241B
DE1069241B DENDAT1069241D DE1069241DA DE1069241B DE 1069241 B DE1069241 B DE 1069241B DE NDAT1069241 D DENDAT1069241 D DE NDAT1069241D DE 1069241D A DE1069241D A DE 1069241DA DE 1069241 B DE1069241 B DE 1069241B
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DE
Germany
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grommet
mandrel
lever
hollow mandrel
conductor
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Pending
Application number
DENDAT1069241D
Other languages
English (en)
Inventor
Hamburg-Stellingen und Cyril Donald Catlev Handcross Sussex Heinrich Kabel (Großbritannien)
Original Assignee
Paul Hellerinann G.m.b.H., Hamburg
Publication date
Publication of DE1069241B publication Critical patent/DE1069241B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/14Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for joining or terminating cables

Landscapes

  • Insulating Bodies (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Description

DEUTSCHES
Tüllen oder ähnliche Formteile werden insbesondere als Knickschutz auf elektrische Leiter verwendet.
Einwandfreien Knickschutz und wirksame Zugentlastung sind nur dann gegeben, wenn die Tüllen unter Eigenspannung die Leitung umschließen.
Zum Aufbringen der Tüllen sind Zwei- und Dreidornzangen, mit deren Hilfe die Tüllen aufgeweitet werden und die sich nur für Tüllen aus Weichgummi eignen, bekannt. Es ist auch eine Vorrichtung bekannt, bei der ein Hohldorn mit einer zurückziehbaren Spitze verwendet wird, auf den die in eine Haltevorrichtung angesetzte Tülle aufgeschoben und dabei aufgeweitet wird, worauf dann nach Zurückziehung der Spitze in den Hohldorn die elektrische Leitung in dessen vorderen Hohlraum eingeführt und dann die Tülle vom Hohldorn auf den elektrischen Leiter aufgeschoben wird.
Diese Vorrichtung hat eine ziemlich komplizierte Mechanik und gestattet auch nur, die Tüllen auf das Ende eines elektrischen Leiters aufzubringen, nicht aber auf beliebige Stellen dieses Leiters. Der Leiter kann in diese Vorrichtung nur so weit eingeschoben werden, wie dies die in den hohlen Aufweitdorn zurückgezogene Dornspitze zuläßt.
Durch die vorliegende Erfindung soll nun mit besonders einfachen mechanischen Mitteln eine Vorrichtung geschaffen werden, durch die Tüllen, insbesondere aus Kunststoffen, an beliebige Stellen von elektrischen Leitern oder anderen langgestreckten Körpern mit Eigenspannung der Tüllen aufgeschoben werden können.
Die Erfindung bezieht sich daher auf eine Vorrichtung zum Aufbringen von Tüllen oder ähnlichen Formteilen unter Aufweitung derselben auf elektrische Leiter oder ähnliche langgestreckte Körper mit größerem Durchmesser als die innere Bohrung der Tülle mit einem in die festgehaltene Tülle einzuführenden, vorn mit einer öffnung versehenen Hohldorn, in dessen Inneres der mit der Tülle zu versehene Körper eingeschoben wird, die erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß der Hohldorn auf seiner ganzen Länge einen freien Hohlraum aufweist und am hinteren Ende offen ist und daß seine Spitze durch verjüngte Teile seines teilweise vorn ausgesparten Mantels gebildet wird.
Die Vorrichtung der Erfindung kann für verschiedene Dicken von Leitern oder langgestreckten Körpern verwendet werden, da ein leichtes Auswechseln des Hohldornes gegen andere mit abweichendem Durchmesser möglich ist und gleichzeitig auch die Haltevorrichtung für die Tüllen auswechselbar ist, um ein einwandfreies Halten der verschiedenartigen Tüllen zu ermöglichen. Für jede Tülle kann nun eine spezielle Haltevorrichtung benutzt werden.
Vorrichtung zum Aufbringen
von Tüllen oder ähnlichen Formteilen
unter Aufweitung derselben
auf elektrische Leiter od. ä.
langgestreckte Körper
Anmelder:
Paul Hellermann G. m. b. H.,
Hamburg 20, Hegestr. 40
Heinrich Kabel, Hamburg-Stellingen,
und Cyril Donald Catley,
Handcross, Sussex (Großbritannien),
sind als Erfinder genannt worden
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist insbesondere für das Aufbringen von Tüllen aus Kunststoffen gedacht, die besondere Vorteile aufweisen, da sie keiner Alterung unterworfen sind und ihre Farbbeständigkeit außerordentlich gut ist. Die Einfärbungsmöglichkeiten solcher Tüllen sind praktisch unbegrenzt.
Das Aufweiten von dickwandigen Kunststofftüllen mit Dreidornzangen bereitet Schwierigkeiten, da der Elastizitätsmodul wesentlich höher liegt als bei Weichgummi. Die Spreizdorne müßten sehr stark gehalten werden, da sie sonst abbrechen oder verbiegen würden. Dies ist aber bei Kunststofftüllen mit kleinen Lichtweiten nicht möglich, da das Aufschieben derselben auf die drei Dorne der Zange sehr schwierig und ein wirtschaftliches Verarbeiten der Tüllen in Frage gestellt wäre.
Hinzu kommt, daß die elastische Dehnung bei Kunststoffen wesentlich geringer ist als bei Weichgummiqualitäten. Die Tülle müßte also weit über ihre Dehnungsgrenze hinweg aufgeweitet werden, da neben der einzuführenden Leitung auch noch die drei Dorne der Zange in der Bohrung der Tülle Platz haben müßten. Beim Aufheben der Spannung würde das über die Dehnungsgrenze hinaus beanspruchte Material nicht mehr elastisch zurückgehen und sich daher nicht stramm an die Leitung legen.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es nun möglich, Tüllen aus Kunststoffen (z. B. P. V. Cj ohne große Schwierigkeit unter Eigenspannung auf elektrische Leiter an beliebigen Stellen aufzubringen.
909 649/314

Claims (3)

Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar in einer Ausführungsform, bei der der Betrieb mittels Handhebel vorgenommen wird. Es ist selbstverständlich auch möglich, diese Maschine motorisch oder durch Fußbetrieb anzutreiben. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen in den Figuren gleiche Teile. Fig. 1 ist eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Maschine, teilweise im Schnitt; Fig. 2 zeigt einen Querschnitt auf der Linie A-A der Fig. 1; Fig. 3 stellt die Maschine in der Arbeitsstellung in dem Augenblick dar, in dem der elektrische Leiter in den Aufweitdorn eingeführt ist. Auf einer Grundplatte 1 ist ein Maschinengestell 2 angeordnet, auf dem, durch lösbare Schrauben 3 befestigt, sich der Halter 4 für die Kunststofftülle 5 befindet. Dieser Halter 4 kann beispielsweise aus einer Grundplatte bestehen, von der sich an allen vier Ecken kurze Arme nach oben erstrecken. Der Abstand dieser Arme wird durch die Tüllenabmessung bestimmt, die in diesem Halter in der Vorrichtung gehalten werden sollen. Ein Hebel 6 mit Handgriff 7 ist auf der Achse 8 im Maschinengestell 2 drehbar gelagert. Der Hebel 6 sitzt auf einer Muffe 9, auf der gleichzeitig, etwa um 90° versetzt, ein zweiter Hebelarm 10 angebracht ist. Durch eine an der Grundplatte 1 befestigte Zugfeder 11 wird dieser Hebel in die in Fig. 1 gezeichnete Lage zurückgezogen, und diese Hebelwirkung wird dadurch begrenzt, daß der Hebel 6 an einen am Maschinengestell 2 befestigten Anschlag 12 anschlägt. An seinem oberen Ende trägt der Hebel 10 in einer Lagermuffe drehbar auf einer Achse 13 den Hohldorn 14, der beispielsweise mittels einer Handschraube 15 auswechselbar angeordnet ist. Dieser Hohldorn 14 stützt sich auf seiner Unterseite bei 16 auf dem Maschinengestell 2 ab. Der vordere Teil des Hohldornes 14 ist, wie bei 17 veranschaulicht, abgeschrägt, und der Mantel zeigt in seinem vorderen Teil eine Aussparung 18, so daß der vordere Teil des Aufweitdornes 14 löffelartig nach oben offen ist. Durch Herabdrücken des Hebels 6 wird der Aufweitdorn 14 in die innere Bohrung der mit Gleitmittel versehenen Tülle 5 hineingedrückt und weitet diesen dabei auf. Der Dorn kommt dann in eine Lage, wie sie in Fig. 1 in gestrichelter Linie und in Fig. 3 in voll ausgezogener Linie veranschaulicht ist. Es ist in der in Fig. 3 gezeigten Lage nun möglich, in das vordere löffelartig ausgebildete Teil des Dornes 14 den mit der Tülle zu versehenden Leiter 19 einzuführen. Dieser Leiter kann durch die hinten offene Bohrung des Hohldornes 14 so weit durchgezogen werden, bis die Stelle erreicht ist, auf die die Tülle aufgesetzt werden soll. Durch Hochbewegen des Hebels 6 wird dann der Dorn 14 wieder aus der Tülle 5 herausgezogen und sitzt dann genau an der vorher bestimmten Stelle des Leiters 19. Anschließend wird dann die Tülle aus der Haltevorrichtung 4 herausgenommen und das freie Ende des Leiters 19 aus dem Hohldorn 14 herausgezogen. Patknt \n.si>·- rein:
1. Vorrichtung zum Aufbringen von Tüllen oder ähnlichen Formteilen unter Aufweitung derselben auf elektrische Leiter oder ähnliche langgestreckte Körper mit größerem Durchmesser als die innere Bohrung der Tülle mit einem in die festgehaltene Tülle einzuführenden, vorn mit einer Öffnung versehenen Hohldorn, in dessen Inneres der mit der Tülle zu versehende Körper eingeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohldorn auf seiner ganzen Länge einen freien Hohlraum aufweist und am hinteren Ende offen ist und daß seine Spitze durch verjüngte Teile seines teilweise vorn ausgesparten Mantels gebildet wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohldorn auswechselbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tüllenhalter auswechselbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 711 499.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 649/314 11.59
DENDAT1069241D Vorrichtung zum Aufbringen von Tüllen od a. Formteilen unter Aufweitung derselben auf elektrische Leiter od. ä. langgestreckte Korper Pending DE1069241B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1143877B (de) * 1960-10-27 1963-02-21 Licentia Gmbh Vorrichtung zum Bestuecken von Drahtanschluessen mit Isolierschlauch

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB711499A (en) * 1951-08-01 1954-07-07 Emi Ltd Improvements in or relating to tools for mounting elastic sleeves on rods, cables, insulated conductors and the like

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