DE1069228B - Hochfrequenzspule sowie -schwingungskreas, -filter und -weiche - Google Patents

Hochfrequenzspule sowie -schwingungskreas, -filter und -weiche

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Publication number
DE1069228B
DE1069228B DENDAT1069228D DE1069228DA DE1069228B DE 1069228 B DE1069228 B DE 1069228B DE NDAT1069228 D DENDAT1069228 D DE NDAT1069228D DE 1069228D A DE1069228D A DE 1069228DA DE 1069228 B DE1069228 B DE 1069228B
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DE
Germany
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printed
frequency coil
line
insulating film
high frequency
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1069228D
Other languages
English (en)
Inventor
Bad Salzdetfurfh Johannes Krämer
Original Assignee
FUBA Fabrikation funktechnischer Bauteile, Hans Kolbe a Co., Bad SaIzdetlfurth
Publication date
Publication of DE1069228B publication Critical patent/DE1069228B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F17/00Fixed inductances of the signal type
    • H01F17/0006Printed inductances

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Hochfrequenzspule sowie -schwingungskreis, -filter und -weiche Hochfrequenzschwingungskreise, -filter und -weichen enthalten im wesentlichen Spulen und Kondensatoren als leitungsverbundene Glieder. Die Induktivität der Spule und die Kapazität des Kondensators sind für Schwingungen von etwa 30 MHz an und mehr im allgemeinen so klein, daß sich solche Hochfrequenzschwingungskreise, -filter oder -weichen vorteilhaft als sogenannte flächenhafte oder »gedruckte Schaltungen« herstellen lassen. Unter einer flächenhaften oder gedruckten Schaltung versteht man bekanntlich eine auf der Oberfläche oder den Oberflächen einer Isolierplatte bzw. einer -folie angeordnete Schaltung aus flächenhaft ausgeführten Schaltungselementen, nämlich Spulen, Kondensatoren und den sie verbindenden Leitungen. Die flächenhaft ausgeführte Schaltung erscheint nämlich einem Beschauer als gedruckt, auch dann, wenn sie nicht im Druck, sondern z. B. in einem Ätzverfahren hergestellt ist.
  • Die flächenhafte oder gedruckte Hochfrequenzspule wird als Spirale in runder oder eckiger Anordnung auf einer steifen Isolierplatte ausgeführt. Ihre Induktivität läßt sich bekanntlich durch einen weichmagnetischen Kern innerhalb eines bestimmten Bereiches erhöhen und im Bereich dieser Erhöhbarkeit einstellen oder abgleichen, je nachdem, wie der Kern in bezug auf die Spule angeordnet ist. Dieser Abgleichbereich ist aber nur sehr klein, weil die Induktivität einer spiralig ausgebildeten Spule durch den eingesteckten Kern nur wenig zu erhöhen ist. Das setzt verständlicherweise der Anwendungsmöglichkeit solcher Spulen gewisse Grenzen.
  • Die Hochfrequenzspulen aus flächenhaften Leitungen sind auch schon in folgender Weise ausgeführt worden Ein dünner Metallstreifen ist in seiner Längsrichtung zusammen mit einer dünnen Isolierfolie zu einer Spule aufgewickelt, oder der dünne Metallstreifen ist wendelförmig auf einem Isolierzylinder angeordnet.
  • Die Erfindung betrifft eine aus einer flächenhaften oder gedruckten Leitung gewickelte Hochfrequenzspule mit kleiner Eigenkapazität für einen Frequenzbereich über 30 MHz. Erfindungsgemäß bilden die Wickelrichtung der Folie und die Richtung der Leitung einen von 0 bzw. 180° abweichenden Winkel. Die auf die Isolierfolie aufgedruckte Leitung kann eine gerade Linie sein. Sie kann auch eine zickzackförmige oder auch eine ein- bzw. mehrfach gekrümmte Linie sein.
  • Die Figuren dienen zur Erläuterung. Sie zeigen je eine Draufsicht auf eine biegsame Isolierfolie mit der gedruckten Leitung in ungerolltem Zustand, und zwar zeigt Fig. 1 eine Isolierfolie mit einer in gerader Linie gedruckten Leitung, darin deutet jeder Pfeil eine Rollrichtung an, Fig. 2 eine Isolierfolie mit einer gedruckten Leitung in Zickzackform, Fig. 3 eine Isolierfolie mit einer gedruckten, einfach gekrümmten Linie, Fig. 4 eine Isolierfolie mit einer gedruckten, einen Krümmungsscheitel aufweisenden Leitung, Fig. 5 eine Isolierfolie mit einer gedruckten, mehrfach gekrümmten und daher Wendepunkte aufweisenden Leitung.
  • Die Spule wird als Zylinderspule gefertigt. Die Induktivität der Spulen läßt sich in bekannter Weise durch Einstecken eines weichmagnetischen Eisenkerns wesentlich erhöhen und dadurch auf einen vorgegebenen Wert abgleichen. Der Abgleich einer Kreuz-bzw. Zylinderspule ist verhältnismäßig einfach.
  • Eine Zylinderspule besteht aus einer in Richtung des Pfeiles A bzw. A' aufgewickelten Isolierfolie gemäß Fig. 1 oder einer aufgewickelten Isolierfolie gemäß Fig. 3 bis 5. Eine Kreuzspule besteht aus einer in Richtung des Pfeiles B aufgewickelten Isolierfolie gemäß Fig. 2.
  • Je nach der Wahl des Winkels zwischen der Roll-und Leitungsrichtung lassen sich Spulen mit jeder gewünschten Steigung herstellen. Eine solche Spule benötigt zwar einen größeren Raum als die Scheibenspule. Sie weist aber eine wesentlich kleinere Wicklungskapazität als diese auf. Die Zylinderspule läßt sich verständlicherweise durch die Verschiebung des weichmagnetischen Kerns leichter als die Scheibenspule abgleichen.
  • Je nach der Form der auf die biegsame Isolierfolie gedruckten Leitung läßt sich eine Abstimmspule oder ein Variometer mit beispielsweise frequenzgerader oder induktivitätsgerader oder wellenlängenproportionaler Abstimmkurve in Abhängigkeit von der Kernverschiebung bilden.
  • Solche Abstimmspulen werden mit Vorteil beispielsweise als Abstimmelemente in einem Überlagerungsempfänger verwendet. Denn damit läßt sich ein einwandfreier Gleichlauf zwischen dem Vorkreis und Oszillatorkreis herstellen. Beispielsweise läßt sich auch eine feinere Abstimmöglichkeit im mittleren Abstimmungsbereich dadurch erzielen, daß die Steigung der gedruckten Leitung auf der Isolierfolie im mittleren Bereich größer als an den Enden gemacht wird.
  • Es können sogar mehrere Gebiete mit feiner Abstimmungsmöglichkeit mit anderen Gebieten gröberer Abstimmung abwechseln, wenn die Form der gedruckten Leitung auf der Isolierfolie diesem Zwech entsprechend ausgeführt wird. Das kann beispielsweise bei einer Abstimmrichtung für Kurzwellenempfang wünschenswert sein, bei der die einzelnen Frequenzbänder gedehnt werden sollen.
  • Solche Spulen können für Fernsehempfänger von Vorteil sein. Denn bei diesen liegt auch die Aufgabe vor, möglichst schnell von einem Fernsehkanal zu einem anderen überzugehen, aber um den Abstimmpunkt herum die Möglichkeit der Feineinstellung zu haben.
  • Nach einem weiteren Erfindungsgedanken kann man die Induktivitätsänderung auf einem Teil des Abstimmweges sehr gering machen, wenn die Kurve der gedruckten Leitung rückläufig geführt ist, also einen Scheitel aufweist und dadurch die Spule aus der gewickelten Folie eine Gegeninduktiv ität erhält.
  • Gekoppelte Spulen mit fester Kopplung werden erhalten, wenn die biegsamen Isolierstoffolien mit parallelen Leitungen bedruckt werden und die Isolierstofffolie gewickelt wird. Je nach Abstand der gedruckten Leitungslinien ist die Kopplung mehr oder weniger fest. Beim Abgleich der Induktivitäten durch den eingesteckten Kern wird der Kopplungsfaktor jedoch nicht nennenswert verändert.
  • Bei Spulen. die nur unwesentlich gekoppelt sein dürfen. wird der Abstand der gedruckten Leitungen auf der Isolierstoffolie so groß gemacht, daß das zulässige Maß des Restkopplungsfaktors eingehalten wird. Der Gütefaktor einer Spule läßt sich insgesamt oder für einen oder mehrere bestimmte Abstimmbereiche dadurch verbessern, daß die auf der Isolierfolie gedruckte Leitung über ihre ganze Länge hin oder über einen bestimmten Bereich bzw. bestimmte Bereiche verbreitert wird. Denn der Gütefaktor hängt unter anderem von den in der Leitung auftretenden Verlusten ab. Diese können bei hohen Frequenzen durch den Skin-Effekt beträchtlich ins Gewicht fallen. In diesen Frequenzbereichen werden deshalb möglichst Bandleiter verwendet. Die in der Leitung auftretenden Verluste lassen sich durch Verbreitung des Bandleiters herabsetzen. Bei Abstimmspulen ist ein nahezu gleicher Gütefaktor über den gesummten Abstimmbereich hinweg erwünscht. Die stellenweise Verbreiterung der Leitlinie bietet hierzu eine ideale Möglichkeit.
  • Die serienweise nach der Erfindung gefertigten Spulen zeichnen sich durch eine geringe Streuung ihrer elektrischen Werte aus. Gedruckte Schwingungskreise, -filter und -weichen, die neben den erfindungsgemäßen Spulen auch gedruckte Kondensatoren aufweisen, deren Kondensatorbeläge auf beiden Seiten der Folie angeordnet sind, enthalten Kondensatoren mit verhältnismäßig kleinen Abmessungen. Denn es lassen sich verhältnismäßig hohe Kapazitätswerte infolge der geringen Folienstärke erzielen. Sie werden durch das Aufrollen der Folie nicht verändert.
  • Weitere Anwendungsbeispiele der erfindungsgemäßen Spule sind: Ablenkfelder für Elektronen- und Korpuskularstrahlen, nicht quasistationäre Kreise, wie Antennen und Filter,-ebilde.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1. Hochfrequenzspule, die aus einer flächenhaften, auf einer Isolierfolie aufgetragenen Leitung gewickelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelrichtung der Folie und die Richtung der Leitung einen von 0 bis 180° abweichenden Winkel bilden.
  2. 2. Hochfrequenzspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierfolie eine in gerader Linie aufgedruckte Leitung aufweist.
  3. 3. Hochfrequenzspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierfolie eine zickzackförmig aufgedruckte Leitung aufweist.
  4. 4. Hochfrequenzspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierfolie eine gekrümmte aufgedruckte Leitung aufweist.
  5. 5. Hochfrequenzspule nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gedruckte Leitung einen oder mehrere Scheitel und/oder Wendepunkte aufweist.
  6. 6. Hochfrequenzspule nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierfolie mehrere parallel zueinander gedruckte Leitungen aufweist.
  7. 7. Hochfrequenzspule nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule einen darin verschiebbaren magnetischen Kern enthält. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 625 820, 952 009, 369 965; USA.-Patentschrift Nr. 2 703 854.
DENDAT1069228D Hochfrequenzspule sowie -schwingungskreas, -filter und -weiche Pending DE1069228B (de)

Publications (1)

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DE1069228B true DE1069228B (de) 1959-11-19

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DENDAT1069228D Pending DE1069228B (de) Hochfrequenzspule sowie -schwingungskreas, -filter und -weiche

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DE (1) DE1069228B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3207842A (en) * 1962-11-16 1965-09-21 Harry D Flagle Four channel video integrator

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE369965C (de) * 1923-02-24 Georg Von Hassel Verfahren zur Herstellung von Spulen fuer elektrische Zwecke (z. B. Induktionsspulen)
DE625820C (de) * 1930-05-02 1936-02-15 Koch & Sterzel Akt Ges Elektrischer Leiter zum Wickeln von Spulen
US2703854A (en) * 1943-02-02 1955-03-08 Hermoplast Ltd Electrical coil
DE952009C (de) * 1948-10-02 1956-11-08 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung einer Hochfrequenzspule, insbesondere fuer Rundfunkgeraete

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