DE1069225B - - Google Patents

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DE1069225B
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/08Means for collapsing antennas or parts thereof
    • H01Q1/10Telescopic elements

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  • Details Of Aerials (AREA)
  • Lubricants (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung der Schmiervorrichtung für motorisch ausfahrbare Autoantennen nach Patent 1 014 613.
Im Hauptpatent ist unter Schutz gestellt, das Schmierfett bei ausfahrbaren Autoantennen durch ein als Rohr ausgebildetes innerstes Teleskopteil einzuführen. Das Fett dringt bei dieser vorbekannten Konstruktion in das Getriebe ein und füllt den Getrieberaum schließlich vollständig aus. Erst dann steigt es von unten in den Rohrzwischenräumen, d. h. zwischen den äußeren Teleskop rohren empor, nimmt dabei den (nur dort abgelagerten) Schmutz mit und tritt schließlich an den Oberkanten der Rohrzwischenräume aus.
Bei dieser Konstruktion der Schmiervorrichtung braucht man sehr viel Fett, um das Getriebe erst einmal vollständig mit Fett zu füllen, ehe das Fett in den Zwischenräumen zwischen den Rohren wieder emporsteigen und dabei den Schmutz mitnehmen kann, auch wird zum Herauspressen des Schmutzes zweckmäßig andersgeartetes Fett verwendet als zur Schmierung des Getriebes. Schließlich ist die Fettdichtung der Achsenlager im Getriebe bei dem hohen Fettdruck nicht einfach. Bei einfacher Schmierung des Getriebes ist der Fettdruck viel niedriger. Es gibt auch Getriebe, deren Raum gar nicht mit Fett gefüllt sein darf. Bei Autoantennen ist von besonderer Bedeutung, daß das Förderrad möglichst kein Fett bekommt, damit der Reibungskoeffizient zwischen ihm und dem Fördermittel groß bleibt. Das Förderrad sollte also jedenfalls in einem fettfreien Raum laufen.
Erfindungsgemäß ist nun das Schutzrohr des Antennenteleskops nach der Getriebeseite hin durch einen Stopfen abgeschlossen, der durch den Fettdruck im Innern des Schutzrohres fettdicht gegen das ihn durchstoßende Antennenfördermittel gedrückt wird. Das nunmehr durch das Mittelrohr nach unten dringende Fett ist bei anhaltendem Fettpressendruck gezwungen, zwischen den Teleskoprohren nach oben zu fließen, wobei es allen Schmutz mitnimmt. Man kann das Einpressen so lange fortsetzen, bis sauberes Fett aus den Teleskoprohrspalten dringt. Auf diese Weise gelingt es höchst einfach, die Teleskop rohre von Schmutz zu befreien. Bisher war die unvermeidliche und schlecht zu beseitigende Verschmutzung der ausgefahrenen Antenne der Anlaß zu häufigem Versagen des Aus- und Einfahrmechanismus, eine Fehlerquelle, die durch die Erfindung beseitigt wird.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise schematisch und teilweise im Schnitt eine Ausführungsform der Erfindung.
Es bezeichnet 2 das Schutzrohr, das mittels einer Schraubklemme 3 an der Karosserie 6 befestigt ist.
Schmiervorrichtung
für motorisch ausfahrbare Autoantennen
Zusatz zum Patent 1 014 613
Anmelder:
Wilhelm Sihn jr. Κ. G.,
Niefern (Bad.), Friedhofstr. 24
Beanspruchte Priorität: Österreich vom 26. Oktober 1957
Richard Langheck, Niefem (Bad.), ist als Erfinder genannt worden
Das innerste Glied 4 der Antenne ist als Rohr ausgebildet, in dessen Ende die federbelastete Kugel 5 liegt, die als Ventil für das von oben eingedrückte Schmierfett wirkt.
Auf die Kappe 7 kann ein Zierknopf geschraubt oder gesteckt werden. Das in das Glied 4 eingedrückte Fett tritt durch die Bohrung 17 an dessen unterem Ende aus. Am unteren Ende des Schutzrohres 2 befindet sich eine Stopfbuchse, die aus dem Stopfen 8 und der geschlitzten Spannschraube 9 besteht, durch die das Fördermittel 10 (Nylondraht) fettdicht abgeschlossen wird. Der Druck des Schmierfetts erhöht durch Andrücken der manschettenförmigen Teile des Stopfens 8 die Dichtungswirkung. Bei anhaltendem Druck mittels der Fettpresse steigt das Fett dann im Zwischenraum zwischen den Rohren 4-11 und 11-12 und 12-13 nach oben und tritt schließlich unter Mitnahme allen Schmutzes bei 14,15 und 16 aus dem Teleskop aus.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schmiervorrichtung für motorisch ausfahrbare Autoantennen, bei der das Schmierfett durch das als Rohr ausgebildete innerste Teleskopteil eingeführt wird, nach Patent 1 014 613, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzrohr (2) an der Getriebeseite durch einen Stopfen (8) abgeschlossen ist, der durch den Fettdruck im Innern des Schutz-"ohres (2) fettdicht gegen das ihn durchstoßende Antennenfördermittel (20) gedrückt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 014 613.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1069225D 1957-10-26 Pending DE1069225B (de)

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DE (1) DE1069225B (de)

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DE3640961A1 (de) * 1986-11-29 1988-06-09 Hirschmann Radiotechnik Teleskopantenne

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DE2603488C3 (de) * 1976-01-30 1979-02-22 Dornier System Gmbh, 7990 Friedrichshafen Teleskopartig längenveränderliche Einrichtung, insbesondere Auslegertragarm o.dgl., z.B. für ferngesteuerte Einrichtungen, insbesondere für die Raumfahrttechnik

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US3035668A (en) 1962-05-22

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