DE1069176B - - Google Patents

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DE1069176B
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air line
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T17/00Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
    • B60T17/04Arrangements of piping, valves in the piping, e.g. cut-off valves, couplings or air hoses
    • B60T17/043Brake line couplings, air hoses and stopcocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Umschalten des Fahrsperrenhahns bei Schienenfahrzeugen mit vollautomatischer Wagenkupplung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Umschalten eines die Fahrsperre von der Hauptluftleitung trennenden Absperrhahnes bei Schienenfahrzeugen mit Druckluftbremse und einer vollautomatischen Wagenkupplung, bestehend aus einer den Fahrsperrenhahn umstellenden, druckluftbetätigenden Kolbeneinrichtung, deren Beaufschlagung von der Hauptluftleitung aus über ein durch die Wagenkupplung beeinflußbares Be- und Entlüftungsventil gesteuert wird.
  • Bei Schienenfahrzeugen, welche mit einer vollautomatischen Kupplung und einer Sicherheitsfahrsperre versehen sind, ist eine Umstellvorrichtung vorgesehen, die in folgender Weise arbeitet: Wenn sich die vollautomatischen Kupplungen der miteinander zu verbindenden Wagen in gekuppelter Stellung befinden, so müssen auch die Hauptluftleitungen der Wagen durch die Kupplungen miteinander verbunden und geöffnet sein. Die jeder Kupplung zugeordnete Sicherheitsfahrsperre muß in diesem Fall abgeschaltet sein, d. h. von der Hauptluftleitung getrennt sein. An den beiden freien Stirnkupplungen des Zuges jedoch muß die Hauptluftleitung abgesperrt, die Fahrsperre dagegen eingeschaltet, d. h. mit der Hauptluftleitung verbunden sein.
  • Eine bekannte Umstellvorrichtung besteht aus einem über die Kupplung be- oder entlüfteten Umschaltzylinder mit einem Differentialkolben, der über ein Zahnradgetriebe mit einem Dreiwegehahn verbunden ist, der in einem Fall die Hauptluftleitung nach der freien Kupplung hin sperrt und dabei mit der Fahrsperre verbindet oder bei gekuppelten Kupplungen die Hauptluftleitungsverbindung zum nächsten Wagen freigibt, dagegen aber die Fahrsperre von der Hauptluftleitung trennt.
  • Derartige Umschaltzylinder und Fahrsperrenhähne weisen jedoch infolge der zahlreichen Übertragungs- und Schaltteile viele Mängel im Betrieb auf, welche das einwandfreie Ein- und Auskuppeln sowie das damit verbundene Ein- und Ausschalten der Sicherheitsfahrsperre gefährden.
  • Eine einfachere und betriebssichere Lösung wird nach der Erfindung dadurch erzielt, daß die Kolbeneinrichtung aus einem einfachen Kolben besteht, der einerseits und Federkraft und andererseits unter dem einzusteuernden Hauptleitungsdruck gehalten ist und in seiner Verlängerung ein doppeltwirkendes Flachventil trägt, das einerseits die Verbindung der Fahrsperre mit der Hauptluftleitung und andererseits den zur Wagenkupplung führenden Zweig der Hauptluftleitung überwacht, wobei die gesamte Anordnung in einem Ventilgehäuse untergebracht ist.
  • In der Zeichnung ist in Fig. 1 das Schema einer bekannten Anordnung, Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und in Fig.3 das Schema der Anordnung nach der Erfindung dargestellt.
  • Sind nach Fig.1 zwei Kupplungen miteinander gekuppelt, so wird durch mechanischen Kuppelvorgang ein Steuerventil 15, welches mit der Kupplung verbunden ist, geöffnet und läßt die Luft aus der Hauptluftbehälterleitung 16 in eine Leitung 20, welche mit dem großen Kolbenraum eines Umschaltzylinders 17 verbunden ist, eintreten. Der Umschaltkolben 21 stellt den Fahrsperrenhahn 18 (Dreiwegehahn) über ein Gestänge so um, daß die Luft in die Hauptluftleitung 22 zur Kupplung eintreten kann, die Leitung 23 zur Sicherheitsfahrsperre 24 aber abgesperrt ist.
  • Befindet sich eine Kupplung in entkuppelter Stellung an der Stirnseite des Zuges, so sperrt das Steuerventil 15 der Kupplung beim Entkupplungsvorgang die Hauptluftbehälterleitung 16 von der Leitung 20 ab. Die Leitung 20 wird über das Steuerventil 15 entlüftet. Der über dem kleinen Kolben des Umschaltzylinders 17 herrschende Druck des Hauptluftbehälterleitungszweiges 25 stellt den Dreiwegehahn 18 (Fahrsperrenhahn) so um, daß die Hauptluftleitung 22 abgesperrt wird und die Luft in die Leitung 23 der Sicherheitsfahrsperre 24 eintreten kann. Damit ist die Sicherheitsfahrsperre 24 betriebsbereit. Das Ende 19 der Hauptluftbehälterleitung 16 in der Kupplung wird durch ein Stoßventil 26 an der Kupplung oder bei Undichtigkeit desselben durch einen Absperrhahn 27 abgesperrt.
  • Das Ventil nach der Erfindung besteht gemäß Fig. 2 aus einem Ventilgehäuse 1 mit einer Kolbenführung 2 für die Stange 5 eines Kolbens 6. Das Ventilgehäuse 1 ist an dem einen Ende durch einen Zylinder mit Deckel 4 abgeschlossen und hat am anderen Ende einen Austrittsstutzen 3 für die Leitung 23 (Fig. 3), die zur Fahrsperre 24 führt. Der Kolben 5 steht einerseits unter der Kraft einer Feder 9, andererseits unter dem einzusteuernden Hauptleitungsdruck, der über die Leitung 20 (Fig. 3) durch einen Deckel 4 vorgesehenen Eintrittsstutzen 28 hindurch eintritt. Auf der Stange 5 kann auch noch ein in Richtung der Kraft der Feder 9 wirksam werdender weiterer Kolben 7 vorgesehen sein. Die Kolbenstange 5 trägt ein doppeltwirkendes Flachventil 8, welches einerseits die Verbindung der Hauptluftleitung 29 (Fig. 3) mit der Fahrsperre 24 (Fig. 3) über einen Einlaßstutzen 30, den Auslaßstutzen 3 und die Leitung 23 und andererseits den über einen Auslaßstutzen 31 zur Wagenkupplung führenden Leitungszweig 22 (Fig. 3) der Hauptluftleitung 29 überwacht.
  • Um ein Einfrieren des Ventils zu verhindern, kann das Ventilgehäuse 1 mit einem Heizkörper 10 versehen und von einem Blechgehäuse 11 umgeben sein, so daß zwischen Ventilgehäuse 1 und Blechgehäuse 11 ein abgeschlossener, beheizbarer Zwischenraum entsteht.
  • Sind nach der Anordnung gemäß Fig. 3 zwei Kupplungen miteinander gekuppelt, so wird dadurch das Steuerventil 15 an der Kupplung offen gehalten und läßt die Luft aus der Hauptluftbehälterleitung 16 in die Leitung 20 eintreten. Die Leitung 20 führt zum Anschluß 28 des Umsteuerventils 1. Das Umsteuerventil 1 sperrt dann die Leitung 23 zur Sicherheitsfahrsperre 24 ab und öffnet die Hauptluftleitung 29, 22.
  • Befindet sich eine Kupplung an der Stirnseite des Zuges in entkuppelter Stellung, so gelangt das Steuerventil 15 an der Kupplung in die Sperrstellung und riegelt den Teil der Hauptluftbehälterleitung 16, welche zur Leitung 20 führt, ab. Die Hauptluftbehälterleitung 16 wird in bekannter Weise durch das Stoßventil 26 der Kupplung oder bei Undichtigkeit desselben durch den Absperrhahn 27 gesperrt.
  • Da in diesem Fall der obere Kolbenraum 32 über die Leitung 20 entlüftet ist, wird das Ventil 8 durch den Druck der Luft aus der Hauptluftleitung 29 auf den Kolben 7 und durch die Rückstellkraft der Feder 9 umgesteuert. Die Hauptluftleitung 29 ist somit gegen die Kupplung hin abgesperrt, die Luft kann jedoch jetzt in die Leitung 23 zur Sicherheitsfahrsperre 24 einströmen.
  • Ein Vergleich der Darstellungen nach Fig. 1 und 3 läßt ohne weiteres erkennen, daß durch die Erfindung gegenüber dem Bekannten eine erheblich einfachere Bauweise erzielt wird und ein geringerer Aufwand an Leitungen erforderlich ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Umschalten eines die Fahrsperre von der Hauptluftleitung trennenden Absperrhahnes bei Schienenfahrzeugen mit Druckluftbremse und einer vollautomatischen Wagenkupplung, bestehend aus einer den Fahrsperrenhahn umstellenden, druckluftbetätigten Kolbeneinrichtung, deren Beaufschlagung von der Hauptluftleitung aus über ein durch die Wagenkupplung beeinflußbares Be- und Entlüftungsventil gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbeneinrichtung aus einem einfachen Kolben (5, 6) besteht, der einerseits unter Federkraft (9) und andererseits unter dem einzusteuernden Hauptleitungsdruck gehalten ist und in seiner Verlängerung ein doppelt wirkendes Flachventil (8) trägt, das einerseits die Verbindung der Fahrsperre (24) mit der Hauptluftleitung (29) und andererseits den zur Wagenkupplung führenden Zweig (22) der Hauptluftleitung (29) überwacht, wobei die gesamte Anordnung in einem Ventilgehäuse (1) untergebracht ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil heizbar ist.
DENDAT1069176D Pending DE1069176B (de)

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