DE106911C - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B4/00—Drives for drilling, used in the borehole
- E21B4/06—Down-hole impacting means, e.g. hammers
- E21B4/14—Fluid operated hammers
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- Earth Drilling (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5-Q Bergbau.
Hydraulisch betriebener Tiefbohrer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1899 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung istein Spülbohrer für ' Tief bohrzwecke, welcher
durch den Druck des Spülwassers, entgegen der Wirkung einer Feder, gehoben, in bestimmter
Höhe losgelassen und durch den Federdruck gegen die Bohrlochsohle gestofsen
wird. Das Spülwasser bewirkt das Heben des Bohrers dadurch, dafs es in einen durch ein
Absperrorgan geschlossen gehaltenen Raum eingedrückt wird und einen mit dem Bohrerstiel
in lösbarer Verbindung stehenden Kolben und dadurch den Bohrer so lange hebt, bis
letzterer ausgelöst und gleichzeitig das Absperrorgan geöffnet wird. Das in das Bohrloch abströmende
Spülwasser gestattet den Niedergang des Kolbens, durch dessen Bewegung das Absperrorgan
wieder geschlossen und die Verbindung mit dem Spülbohrer zwecks neuerlichen Hebens wieder hergestellt wird.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht einen Verticalschnitt durch die in drei Theile gebrochene,
vom Druckwasser in Thätigkeit gesetzte Absperr- und Siebvorrichtung.
Der zum Bohren dienende Spülbohrer wird in den hohlen, mit Muttergewinde versehenen
Kolben G1 eingeschraubt, der sich in dem in die Bohrröhre eingestellten Cylinder m auf- und
abbewegen kann. Die hohle Kolbenstange G ist mit Löchern für den Durchlafs des Spülwassers
aus dem darüber liegenden Raum B des Bohrrohres versehen und hat einen gelochten
Ring T aufgeschraubt, welcher bei dem unter der Wirkung der Feder F erfolgenden
Kolbenniedergang auf einen Gummibuffer N stöfst, der auf einen als Führung für die
Kolbenstange und als Stütze für die Feder F dienenden Ring R aufliegt und beim Leergang
des Bohrers, d. i. wenn dieser nicht auf die Bohrlochsohle aufschlägt, die Schläge aufnimmt.
Das Heben des Bohrers vermittelt ein Kolben k, welcher sich in dem durch eine
feste Scheidewand w vom Raum B getrennten
und mit der Spülwasserleitung in beständiger Verbindung stehenden Raum A des Cylinders m
verschiebt, auf dem Einströmrohr s Führung hat und unter der Wirkung einer Feder Q.
steht, die den" Kolben k nach abwärts zu drücken sucht. Der Kolben k ist mit einem,
mit Löchern ο für den Durchgang des durch s zuströmenden Spülwassers versehenen Rohransatz
r ausgestattet, in dem die Kolbenstange t befestigt ist, welche nahe der Befestigungsstelle
eine konische Verstärkung b besitzt und an ihrem unteren freien Ende eine Olive g trägt.
Die Stange t geht frei durch eine Oeffnung der Scheidewand w, durchsetzt das als Kolbenschieber
ausgeführte Absperrorgan d und den unten konisch gestalteten Boden i eines als
Führung für den Kolbenschieber dienenden Cylinders c, der an der Scheidewand w befestigt
ist.
In dem Cylinder c befinden sich rechteckige Oeffnungen χ und im Kolbenschieber d ebensolche
Oeffnungen ^, um bei entsprechender Stellung des Absperrorganes das Spülwasser
aus. dem Raum A in den Raum B übertreten zu lassen. Bei dieser den Durchflufs gestattenden
Stellung des Schiebers ist die zwischen diesem und dem Boden i eingelegte Schraubenfeder
h zusammengedrückt. Der Schieber wird in dieser Stellung durch federnde Daumen η
gehalten, welche an einem in der Oeffnung
der Scheidewand w eingeschraubten Ring drehbar
sind und bei herabgezogenem (geöffnetem) Kolbenschieber über dessen Oberrand einschnappen.
Ihre Auslösung wird durch den Konus b der Kolbenstange t bewirkt, der die
Daumen beim Niedergang des Kolbens k aus einander drückt.
Die Mitnahme des Kolbenschiebers, um denselben in seine geöffnete Stellung herabzuziehen,
wird durch Federn q bewirkt," welche in fester Verbindung mit der hohlen Stange G, des den
Bohrer tragenden Kolbens G1 sind und mit ihren oberen hakenförmigen Enden über aus
dem Kolbenschieber d vorstehende Stifte ρ greifen, aus welchen sie dadurch ausgelöst
werden, dafs bei der Herabbewegung des Bohrers und der Federn q an letzteren angebrachte
Schrägflächen α gegen den Unterrand der Cylinderdurchbrechungen χ stofsen, wodurch
die Hakenenden auswärts gedrückt werden, bis sie die Stifte ρ freigeben.
Die Verbindung der beiden Kolbenstangen G und t und dadurch die des Bohrers mit dem
Kolben k erfolgt durch Klinken /, welche an der Stange G drehbar sind, durch eine ihre
hakenförmigen Enden gegen einander drückende Feder ν zusammengehalten werden und über
die beim Niedergang der Kolbenstange t zwischen diese Hakenenden hindurchgedrückte
Olive g einfallen und sich an dieser anhaken. Die Auslösung wird beim Hochgang der
Stange t durch den konischen Boden i des Cylinders c bewirkt, an welchen die Klinken I
stofsen, um bei der weiteren Aufwärtsbewegung durch den Konus aus einander bewegt zu
werden.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Bei geschlossenem Absperrorgan d wird das durch Rohr s unter Druck in den Raum A
eingeführte Spülwasser den Kolben k unter Zusammendrückung seiner Feder Q. heben; die
mit den Klinken / in Eingriff stehende Olive g der Kolbenstange t wird daher die hohle
Kolbenstange G sammt dem Bohrer mitheben, wobei der Kolben G1 die Feder F zusammendrückt.
Sobald der Kolben k und der Bohrer den höchsten Punkt erreicht haben, schnappen die
Federn q über die Stifte ρ des Absperrorganes, gleichzeitig gleiten aber die oberen abgerundeten
Klinkenenden an dem konischen Boden i empor und werden soweit aus einander gedrückt, dafs
sie von der Olive g frei werden. Diesen Moment veranschaulicht die Zeichnung. Der dadurch
freigewordene Bohrer wird durch seine Feder F abwärtsgestofsen.
Wie ersichtlich, sind die Oeffnungen χ noch immer geschlossen und das durch Rohr s eingedrückte
Spülwasser müfste, da es den Raum B abgesperrt findet, den Kolben noch weiter
heben. Da aber die Federn q mit dem Bohrer herabgehen, so ziehen sie den Kolbenschieber d
nach unten, und zwar so lange, bis ihre Schrägflächen a über den unteren Rand der
Oeffnungen χ gleiten und dadurch nach aufsen gedrückt werden, so dafs die Stifte ρ frei werden.
Mittlerweile fallen aber die Daumen η über den oberen Rand des Schiebers d ein und
halten diesen in geöffneter Stellung entgegen dem Drucke der beim Herabziehen des Absperrorganes
zusammengedrückten Feder h fest.
Durch die' nunmehr übereinstimmenden Oeffnungen χ und ^ kann das Spülwasser von
A nach B und auf die Bohrlochsohle gelangen; die Feder Q. kommt zur Wirkung und drückt
den Kolben k nach unten. Die Olive g wird zwischen die Klinken / eingedrückt, welche
sich über derselben einhaken. Der Konus b der Kolbenstange t drückt die Daumen η aus einander,
wodurch der Kolbenschieber frei wird und durch seine Feder h empor geschnellt
wird. Da nun die Oeffnungen χ wieder geschlossen sind, so ist das durch Rohr s zufliefsende
Spülwasser gegen den Raum B abgesperrt, füllt daher den Raum A unter dem
Kolben k wieder und hebt diesen und somit auch den Bohrer. Das beschriebene Spiel
wiederholt sich so lange, als Wasser unter Druck zugeführt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Hydraulisch betriebener Tief bohrer, dadurch gekennzeichnet, dafs der mittelst Klinken (I) mit der Stange (t) eines Kolbens (k) lösbar gekuppelte hohle Bohrerschaft (G), einerseits unter Federdruck, andererseits unter dem Druck des Spülwassers im Rohrtheile (A) verschiebbar ist, der nach unten zu durch einen Kolbenschieber (d) verschlossen ist, welch letzterer durch Hakenfedern (q) lösbar mit dem Bohrerschaft (G) verbunden, durch übergreifende Daumen (n) in geöffneter Stellung feststellbar und durch eine Feder (h) in die Schlufsstellung hebbar ist, so dafs beim Hochgehen des Kolbens (k) und des Bohrers durch das in den Rohrtheil (A) eingelassene Spülwasser die Auslösung der Klinken (I) und der Eingriff der Hakenfedern (q), und beim Niedergang des unter Federdruck stehenden Bohrers das Oeffnen und Feststellen des Kolbenschiebers (d) bewirkt wird, während bei Ablauf des Spülwassers der Niedergang des Kolbens (k) und die Auslösung der Daumen (n) zwecks Schliefsens des Kolbenschiebers, sowie die Kuppelung der Stange (t) mit den Klinken (I) erfolgt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE106911C true DE106911C (de) |
Family
ID=377029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT106911D Active DE106911C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE106911C (de) |
-
0
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