DE166349C - - Google Patents

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DE166349C
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piston
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B4/00Drives for drilling, used in the borehole
    • E21B4/06Down-hole impacting means, e.g. hammers
    • E21B4/14Fluid operated hammers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Tiefbohrvorrichtung, bei welcher das Werkzeug durch einen vom Spülwasser angetriebenen hydraulischen Motor bewegt wird, - dessen Zylinder innerhalb des Hohlgestänges gelagert ist.
Von den bekannten derartigen Tiefbohrvorrichtungen unterscheidet sich die vorliegende Vorrichtung dadurch, daß der Motor im Hohlgestänge, welches am unteren Ende erweitert werden kann, durch Längsrippen gehalten wird, welche den Ringraum zwischen dem Motorgehäuse und dem Hohlgestänge in Kanäle zerlegen, durch welche das Spülwasser zum und vom Motor strömt. Dabei sind diejenigen Kanäle, die zur Zuführung des Wassers zum Motor dienen, unten verschlossen, während die Kanäle, durch welche das Wasser aus dem Motor abgeleitet wird, unten und oben offen bleiben können, so daß beim Arbeiten des Motors außer dem vom Motor verbrauchten Wasser frisches Wasser zur Sohle des Bohrloches gelangen kann, um die Spülwirkung zu verstärken.
Auf der Zeichnung ist ein Tief bohrmeißel mit der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen die Fig. ι und 2 zwei um 900 gegeneinander versetzte senkrechte Schnitte, während in den Fig. 3 und 4 Schnitte nach den Linien x-x und y-y der Fig. 1 veranschanlicht sind und die Fig. 5 eine Ansicht von unten zeigt.
Das Bohrgestänge erweitert sich unten zu einem Gehäuse a, in welchem ein Zylinder b durch vier Rippen c derart konzentrisch gehalten wird, daß zwischen dem Gehäuse und den Zylinderwandungen vier Kanäle d1 und d'2 (Fig. 3 und 4) gebildet werden, von denen die Kanäle d1 unten geschlossen sind.
Im Zylinder b ist ein Kolben e mit einer Kolbenstange e1 geführt, die nach beiden Richtungen aus dem Zylinder heraustritt. An den beiden Zylinderenden sind im Zylindermantel Ein- und Ausströmungskanäle f und g so versetzt angeordnet, daß die Einströmungskanäle f mit den Längskanälen dl, die Aus- Strömungskanäle g hingegen mit den Längskanälen d'2 in Verbindung stehen.
Auf den beiden Teilen der Kolbenstange e1 sitzen verschiebbare Schieber h, welche Kanäle k besitzen. Die Bewegung der Schieber nach außen wird unten durch den Boden bl des Zylinders, oben durch das eingeschraubte Deckelstück b2 begrenzt. Zur Begrenzung der Schieberbewegung nach innen dienen Vorsprünge b3 der Zylinderwandung. Ober- und unterhalb jedes Schiebers sind Schraubenfedern m1 mi und Ringe r lose auf die Kolbenstange e gesetzt. Die Kolbenstange e1 trägt am oberen Ende einen Vierkant e2, welcher zum Umsetzen des Bohrwerkzeuges dient.
Unterhalb des oberen Schiebers h ist in der Zylinderwandung eine Blattfeder η angeordnet, welche dazu bestimmt ist, beim Einbringen des Werkzeuges in das Bohrloch diesen Schieber in der Hochlage zu halten, bis ihre Kraft durch den Wasserdruck überwunden wird. Eine ähnliche Feststellvorrichtung kann bei dem unteren Schieber Verwendung· finden.

Claims (2)

Die Vorrichtung wirkt folgendermaßen: Das Druckwasser tritt durch das Gestänge in die Kanäle d[, strömt bei der Stellung der Teile nach Fig. ι durch die Öffnungen f des Zylinders b und die Öffnungen k des oberen Schiebers h in den Zylinder b und treibt den Kolben e abwärts, so daß der Meißel ο aufschlägt. Der untere Schieber h gibt während dieser Zeit durch seine Stellung, wie Fig. ι ίο zeigt, die Ausströmungskanäle g frei, so daß das unter dem Kolben e befindliche Wasser durch den Kanal d'2 aus dem Gehäuse α austreten kann. Bei der Abwärtsbewegung des Kolbens trifft dieser sowie der Vierkant e2 der Kolbenstange auf die Federn m3 und wz1 auf und diese bewirken eine Verschiebung der Steuerschieber g und h. Dabei wird durch die Federn einerseits vermieden, daß die Schieber harte Schläge erhalten, andererseits dem Kolben und mithin dem Meißel ermöglicht, sich auch nach der Bewegung der Schieber noch weiter zu bewegen, d. h. Prellschläge auszuführen. Nach dem Stellungswechsel haben die Schieber die Lage nach Fig. 2. eingenommen. Es kann also das Druckwasser durch die Kanäle dlf und die Öffnung k des unteren Schiebers unter den Kolben e treten, während das oberhalb des Kolbens befindliche Wasser durch die Kanäle g d2 zur Bohrlochsohle tritt. Der Kolben geht jetzt nach oben, bis durch Vermittelung der Feder ηϊ2 mi die Steuerschieber aufwärts geschoben sind und das Druckwasser umgesteuert ist (Fig. 1). Alsdann wiederholt sich der erläuterte Vorgang. Durch die Anordnung der Federn wird erzielt, daß der Meißel über die der Schieberschlußstellung entsprechende Kolbenlage hinaus abwärts getrieben wird. Patent-A ν Sprüche:
1. Tiefbohrvorrichtung mit oberhalb des Meißels innerhalb des Hohlgestänges angeordnetem hydraulischen Motor, dadurch gekennzeichnet, daß das Motorgehäuse (b) im Hohlgestänge (a) durch Längsrippen (c) gehalten wird, welche zwischen Motorgehäuse und Gestänge Kanäle (dl d'2) für den Zu- und Abfluß des Druckwassers zum bezw. vom Motor bilden.
2. Tiefbohrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle fi1,), durch welche das Wasser zum Motor geführt wird, unten geschlossen sind, während die Kanäle (d'2J, welche zur Ableitung des Wassers vom Motor dienen, unten und oben offen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974523C (de) * 1951-09-26 1961-01-26 Andre Stenuick Druckluftbetriebene Schlagbohrvorrichtung zur Herstellung von Gesteinsbohrloechern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974523C (de) * 1951-09-26 1961-01-26 Andre Stenuick Druckluftbetriebene Schlagbohrvorrichtung zur Herstellung von Gesteinsbohrloechern

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FR348564A (fr) 1905-04-17

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