DE106909C - - Google Patents

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DE106909C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B19/00Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
    • E21B19/008Winding units, specially adapted for drilling operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in WIEN.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Ausführungsform der Einrichtung nach Patent 95823 zum Ausbalanciren von Bohrgestängen. Die getroffene Einrichtung ermöglicht, dafs bei dem durch das Fortschreiten der Arbeit nöthig werdenden Nachlassen des Bohrers auch die Gewichtsausgleichvorrichtung entsprechend verstellt werden kann.
Der Erfindung gemä'fs wird mit dem Aufhängeseile des Bohrers, welches, von der Nachlafswinde ausgehend, um die untere Hälfte einer Seilscheibe auf einer Welle mit excentrischen Drehzapfen läuft, eine Feder verbunden , deren Spannvorrichtung durch ein über eine Spannrolle laufendes Seil mit einer Nachlafswinde verbunden ist. Beide Nachlafswinden erhalten vorzugsweise gemeinsamen Antrieb. .'
In beiliegender Zeichnung sind
Fig. ι und 2 schematischer Aufrifs und Grundrifs einer Ausführungsfonn der Ausbalancireinrjchtung mit in das Antriebsseil eingeschalteter Federspannvorrichtung.
Fig. 3 und 4 zeigen in ähnlicher Weise eine Ausführungsform, bei welcher die Federspannvorrichtung neben dem Antriebsseil angeordnet ist.
Fig. 5 und 6 sind zu Fig. 3 und 4 gehörige Kreuzrisse. ' , . .
Fig. 7 ist ein schematischer Aufrifs der Gewichtsausgleichvorrichtung in einer Ausführungsform, bei welcher ein Theil der Federspannvorrichtung feststehend ist.
Fig. 8 und 9 stellen die Antriebswelle mit excentrischen Drehzapfen in Querschnitt und Seitenansicht in gröfserem Mafsstabe dar.
Bei der durch Fig. 1 und 2 dargestellten Einrichtung läuft die Kette oder das Seil a, an welchem der Bohrer hängt, von der Nachlafswinde b über die Leitrolle c nach der Rolle d, welche auf der Welle f mit excentrischen Drehzapfen frei drehbar ist. Die untere Hälfte der Rolle d umspannend, läuft das Seil an der Leitrolle c1 vorbei, dann aufwärts über die im höchsten Theile des Bohrthurmes angebrachten Leitrollen c2 und cs, um sich dann unterhalb letzterer mit dem Bohrgestänge zu verbinden.
In das Bohreraufhängeseil α ist eine Stange g eingeschaltet, auf deren am Unterende angebrachter Scheibe g1 eine Schraubenfeder h aufsitzt. Auf dem Oberende der Feder h ruht eine Scheibe j, welche durch einen an sie befestigten Ann oder eine Stange j1 mit einer Kette oder einem Seile k verbunden ist. Dieses Seil k läuft über eine Spannrolle in nach einer Nachlafswinde bl. Der Kloben m1 der Spannrolle m ist mit einer Stellschraube m2 verbunden, deren Mutter sich auf den am Bohrthurme befestigten Winkel m3 stützt.
Die Wellen der beiden Nachlafswinden b und b1 tragen zu ihrem Antriebe Schrauben-
räder η und «\ in welche die auf einer gemeinsamen Welle ο befestigten Schnecken ρ und p1 eingreifen.
Ist die Feder h mittelst der Rolle in entsprechend gespannt, so wird, wenn unter der Einwirkung der excentrischen Welle f der Bohrer sich senkt, also die Scheibe g1 sich hebt, die Feder h weiter gespannt und dadurch Energie in ihr aufgespeichert. Beim folgenden Heben des Bohrers leistet diese Energie die zum Heben des Gestänges erforderliche Arbeit.
Ist die Bohrarbeit so weit fortgeschritten, dafs der Bohrer mittelst der Nachlafswinde b gesenkt werden mufs, so findet gleichzeitig auch Nachlassen des Seiles k statt, so dafs der Abstand der Scheiben / und g1, also die Spannung der Feder unverändert bleibt.
Bei der durch Fig. 3 bis 6 dargestellten Ausführüngsform ist einseitiger Druck auf die Feder h vermieden. Wie ersichtlich, ist hier in das Bohrerauf hä'ngeseil α ein Querträger q eingeschaltet, in dessen seitliche Augen die beiden Enden eines Seiles k1 zum Verbinden mit der Gewichtsausgleichung befestigt sind. Die beiden Enden des Seiles k1 laufen beiderseits der Leitrolle c3 für das Seil α über Rollen c^ c^ und dann über zwei andere Leitrollen c5 c5 nach abwärts, wo in der Seilbucht die lose Rolle c6 ruht. Mit dem Kloben dieser Rolle ist eine Stange' r verbunden, auf deren unterer Scheibe r1 die Feder h ruht. Die auf diese Feder drückende Scheibe/ ist statt der in Fig. 1 ersichtlichen Stange j1 mit einem die Feder h umschliefsenden Gehäuse/2 versehen, von dessen angeschraubtem Boden/3 das Seil k abgeht.
Die beiden Nachlafswinden b und bx sind hier über einander angeordnet, so dafs nur eine Schnecke ρ erforderlich ist und das Seil k über eine Leitrolle c7 nach der Winde b1 geführt werden mufs.
Die Ausführungsform Fig. 7 zeigt wieder die Stange g in das Antriebsseil α eingeschaltet, jedoch ein festes Widerlager s für die beim Sinken des Bohrers Energie aufspeichernde Feder h. Das Antriebsseil α trägt in diesem Falle eine lose Rolle t, über welche das von einer Nachlafswinde b"1 kommende, den Bohrer tragende Seil a1 läuft. Die Winde b dient hier zum Reguliren der Federspannung■, die Winde b'2 zum Nachlassen des Bohrers bei zunehmender Tiefe des Bohrloches.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Patent 95823 zum Ausbalanciren von Tiefbohrgestängen, dadurch gekennzeichnet, dafs mit dem Bohrseil (a) eine sich gegen ein einstellbares festes Widerlager (j) stützende Schraubenfeder (h) verbunden ist, die bei der Auf- und Abbewegung des Bohrseiles abwechselnd gespannt und freigegeben wird, ■ um beim Sinken des Bohrers lebendige Kraft aufzunehmen, die dann beim Anheben des Bohrers nutzbar gemacht wird (Fig. .). ■ ■ .
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs das Widerlager (j) an einem Seil (k) befestigt ist, welches über eine Spannrolle (m) nach einer Nachlafswinde (bl) läuft (Fig. 1). ·
3. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 , gekennzeichnet durch ein am Antriebsseil (a) hängendes Widerlager (rl) und ein über der Feder (h) angeordnetes Widerlager (j), von welchem ein Seil (k) um eine Spannrolle (m) nach einer Nachlafswinde (b1) läuft (Fig. 3).
4. Eine Ausführungsform der Vorrichtungen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dafs die Nachlafswinden (b und bl) für das Bohrseil und die Ausgleichvorrichtung durch einen gemeinsamen Trieb (ο ρ ρ1 η nl) in Thätigkeit gesetzt werden können.
5. Eine weitere Ausführung der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein festes Widerlager (s) und ein im Antriebsseile (a) angeordnetes Widerlager (g1), wobei das Bohrertragseil (al) von einer Nachlafswinde (bl) über eine am Antriebsseile hängende Rolle (t) läuft (Fig. 7).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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