DE1069098B - Streckenausbau - Google Patents

Streckenausbau

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DE1069098B
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DE
Germany
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loop
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loops
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frame
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1069098D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. W. Moll Söhne Maschinenfabrik, Witten
Publication date
Publication of DE1069098B publication Critical patent/DE1069098B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/15Plate linings; Laggings, i.e. linings designed for holding back formation material or for transmitting the load to main supporting members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft die Verbesserung und weitere Ausgestaltung der übergeordneten Patentanmeldung M 21005 VI/5 c, bei welchem unter Verwendung von sich mit ihren Unterteilen auf der Streckensohle abstützenden Ausbaurahmen zwischen diesen biegungssteife Verkleidungsglieder angeordnet sind, die an den Enden durch Kupplungen mit den Ausbaurahmen verbunden sind, wobei die Verkleidungsglieder gegen einen von den Kupplungen gebildeten Verformungswiderstand relativ zum Ausbaurahmen zum Streckeninnern hin verschiebbar sind.
Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die Kupplungen eine Schlaufenform besitzen und mindestens an einem Ende zur Bildung einer Lagerstelle für ein Ende des Verkleidungsgliedes zur Strecke hin abgebogen sind und daß in der Schlaufe seitlich des Aufbauprofils klammerartige Ausbiegungen vorgesehen sind, die gleichzeitig als Verformungselemente zur selbsttätigen Verlängerung der Schlaufe dienen. Die Schlaufe wird vorzugsweise aus einem endlos verbundenen Profilstab bzw. Drahtabschnitt gebildet. Ferner wird die Schlaufenform möglichst langgestreckt, z. B. oval gehalten. Hierbei ist es weiterhin vorteilhaft, beide Schlaufenenden in gleicher Weise als Lagerstellen für in Streckenlängsrichtung aufeinanderfolgende Verkleidungsglieder auszubilden.
Diese schlaufenartigen Glieder sind besonders einfach und vereinigen in sich den Vorteil des leichten Anklemmens an das Profil des Ausbaurahmens und der Längenänderung, wobei diese Längenänderung durch Verformung der für die Erzeugung der Klemmung vorgesehenen Ausbiegungen erzielt wird. Die Schlaufen lassen sich an jeder Stelle der Länge des Ausbaurahmens befestigen unter der Voraussetzung, daß die Profilbreite gleichbleibt. Geringe Abweichungen in der Profilbreite lassen sich durch die Federwirkung der Klammer ausgleichen. Bei Rahmen, bei denen die Unterteile eine wesentlich größere Breite als die Profile der Rahmenoberteile haben, werden Klammern unterschiedlicher Größenabmessung bereit gehalten. Die Schlaufe kann aus einem Draht runden Querschnitts gebildet sein, jedoch ist es auch möglich, einen in anderer Weise profilierten Draht zu verwenden. Die Festigkeit des Drahtes muß ausreichend groß sein. In der Regel genügt für die Schlaufe ein Stahl normaler Festigkeit. Die Verkleidungsglieder selbst können aus Holz, Stahl oder einem sonstigen Werkstoff bestehen. Es ist lediglich erforderlich, daß eine ausreichende Biegungssteifigkeit vorliegt, so daß die unter dem Druck des Gebirges eintretenden Verformungen am Ausbau sich zunächst in den Schlaufen ■— gegebenenfalls durch elastische Verformung — auswirken.
Mit Hilfe der Schlaufen kann man den Abstand der Streckenausbau
Zusatz zur Zusatz-Patentanmeldung M21005 VI/5c
(Auslegescbrift 1064 903)
Anmelder:
F. W. Moll Söhne Maschinenfabrikr
Witten, Augustastr. 85
Verkleidungsglieder den jeweiligen örtlichen Verhältnissen anpassen. Dabei läßt sich leicht eine Anordnung erzielen, bei welcher die zur Distanzierung benachbarter Ausbaurahmen verwendeten Bolzen im Bereich zwischen zwei Verkleidungselementen liegen, damit nicht der Fall eintritt, daß durch das unter der Einwirkung des Gebirgsdruckes zurückweichende Verkleidungselement der Distanzbolzen zerstört wird. Bei Ausbaurahmen, bei denen die oberen Segmente sich in untere Segmente unter Verkürzung der Bogenlänge des Rahmens einschieben, werden die Schlaufen an dem sich einschiebenden Segment in einem solchen Abstand angeordnet, daß das Einschieben ungehindert möglich ist und keine Doppelung des Verzuges eintritt. Die aufgeklemmten Schlaufen haben hier den Vorteil, daß sie sich bei der Einschubbewegung der Rahmenprofile auf diesen verschieben, ohne dabei in der ihnen zugedachten Aufgabe behindert zu sein.
Die schlaufenartigen Kupplungsglieder können zu einer Kette miteinander verbunden werden, wobei die Glieder dieser Kette entweder dicht übereinander oder im Abstand voneinander an einem Segment des Ausbaurahmens festgeklemmt sind. Als Verbindungselemente dienen Drähte.
Bei dem Ausbau nach der Erfindung können sich unter der Wirkung des Gebirgsdruckes die Verkleidungsglieder unter entsprechender Verformung der Kupplungsteile im wesentlichen parallel zu sich selbst zum Streckeninnern hin verschieben, ohne daß sie selbst stärkeren Beanspruchungen durch den Gebirgsdruck ausgesetzt sind. Durch diese sich streckeneinwärts verschiebenden und gleichzeitig als Verzug dienenden Verkleidungselemente wird eine Art »Sicherheitsventil« geschaffen, welches die Ausbau-
909 649/59)

Claims (5)

rahmen selbst während der Phase des größten Gebirgsdruckes weitgehend entlastet. In vielen Fällen hat man es in der Hand, den »Hub« der Verkleidungsglieder zum Streckeninnern hin so groß zu wählen, daß er dem Entspannungsweg des Gebirges entspricht, so daß also bei beendetem »Hub« das Streckengewölbe sich annähernd selbst trägt. Hinter den Ausbaurahmen und den Verkleidungsgliedern kann in gleicher Weise wie bei älteren Vorschlägen des Erfinders ein Polster vorgesehen sein, welches die Aufgabe hat, für eine möglichst gleichmäßige Übertragung des Gebirgsdruckes auf die Verkleidungsglieder Sorge zu tragen und örtliche Überlastungen zu verhindern. Gemäß einem anderen Vorschlag des Erfinders kann man aber auch auf ein solches Polster verzichten und die Verkleidungsglieder so ausbilden, daß sie mit ihrer Rückseite im wesentlichen unmittelbar am Gebirge anliegen. Diese Anordnung ist besonders dort zu wählen, wo Gestein plastischer Beschaffenheit das Gebirge bildet. In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Fig. 1 zeigt eine als Kupplungsglied dienende Schlaufe in Ansicht; Fig. 2 und 3 zeigen die Verbindung mehrerer Schlaufen zu einer Kette; Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch ein Segment eines Ausbaurahmens mit an dem Segment angeklemmter Schlaufe und in den Schlaufenenden gelagerten Verkleidungsgliedern; ferner zeigt Fig. 4 die Lage der Distanzbolzen; Fig. 5 zeigt einen Teil eines Ausbaurahmens in Ansicht mit an den Segmenten des Rahmens befestigten Verkleidungsgliedern und gegen das Segment abgestützten Distanzbolzen; Fig. 6 zeigt den Ausbauteil nach Fig. 5, jedoch nach erfolgter Absenkbewegung des oberen Segmentes eines Rahmens. Die zur Lagerung der Enden der Verkleidungsglieder dienende Schlaufe besitzt eine langgestreckte, z. B. ovale Form und besteht aus einem endlosen Draht 1, d. h. aus einem Profilstab bzw. Drahtabschnitt, dessen Enden miteinander verschweißt sind. Die Seitenteile der Schlaufe besitzen in einem der Breite eines Ausbausegmentes entsprechenden Abstand Ausbiegungen 2, die als Klammern dienen sowie die Verformungselemente bilden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Ausbiegungen 2 aus schraubenartig gewickelten Abschnitten des Drahtes gebildet, wobei die Anordnung so gewählt ist, daß die durch die schraubenförmigen Windungen gebildeten ösen parallel zur Achse des Ausbausegmentes verlaufende Kanäle bilden, durch welche zur Verbindung mehrerer Schlaufen Drähte 3 gezogen werden können. Gemäß Fig. 2 können mehrere Schlaufen unmittelbar aneinanderstoßend auf die Drähte 3 aufgezogen sein. Es ist aber auch möglich, gemäß Fig. 3 zwischen den einzelnen Schlaufen einen Abstand zu belassen. Dabei können die mittleren Schlaufen auf den Drähten frei beweglich sein, oder aber man kann auch auf den Drähten Anschläge vorsehen, die die Lage der Schlaufe genau festlegen. Die beiden Enden 4 der Schlaufe sind als Auflager für die Enden der Verkleidungsglieder ausgebildet und in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise nach der Seite der Strecke hin abgebogen. Die Enden werden zweckmäßig unter einem Winkel zwischen 30 und 60° zum Mittelteil der Schlaufe gestellt. Die Tiefe der durch das abgebogene Schlaufenende gebildete Lager entspricht etwa der Hälfte der Dicke eines hölzernen Verzugsbolzens. Dieser liegt somit in der Ausgangsstellung nur mit einem Teil seines Querschnitts im Seitenbereich des Ausbausegmentes. Im Verlauf der Belastung wird der Verzugsbolzen 6 in Richtung des Pfeiles χ gedrückt. Die Verformungselemente 2 geben hierbei zunächst elastisch, später unter plastischer Verformung nach. Das Ausmaß der Nachgiebigkeit kann man durch die Anzahl und Größe der schraubenförmig gewickelten Abschnitte 2 bestimmen. Die geraden Abschnitte 5 ίο der Schlaufe bilden die Anlageflächen des Schlaufenkörpers am Ausbausegment. Infolge der besonderen Ausbildung der Schlaufe und der damit zusammenhängenden Lagerung der Enden der Verzugsbolzen ist es nicht möglich, hinter dem Verzugsbolzen einen Distanzbolzen 7 oder -halter zwischen den benachbarten Segmenten vorzusehen. Die Distanzbolzen müssen in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise im Raum zwischen zwei Verzugsbolzen 6 zwischen die Stege benachbarter Ausbau- Segmente 8 eingespannt werden. Das Segment 8 ist in dem Rahmenunterteil 9 einschiebbar gelagert. Während im Bereich der Unterteile 9 die Schlaufen dicht übereinander angeordnet sind, damit auch die Verzugsbolzen 6 in einem geringen Abstand voneinander as liegen — etwa zur Verhinderung des Durchrutschens von angeböschten Feinbergen —, ist im Bereich des einschiebbaren. Segmentes zwischen den Schlaufen und den Verzugsbolzen ein größerer Abstand vorgesehen, so daß sich der Verzug nach dem Absenken des oberen Segmentes 8 einander nähern kann, ohne daß eine »Doppelung« eintritt. Es bleibt auch hier der Distanzbolzen 7 zwischen zwei Schlaufen und Verzugsbolzen 6 liegen. Patentansprüche: 35
1. Streckenausbau unter Verwendung von sich mit ihren Unterteilen auf der Streckensohle abstützenden Ausbaurahmen, zwischen welchen biegungssteife Verkleidungsglieder angeordnet sind, die an den Enden durch Kupplungen mit den Ausbaurahmen verbunden sind, wobei die Verkleidungsglieder gegen einen von den Kupplungen gebildeten Verformungswiderstand relativ zum Ausbaurahmen zum Streckeninnern hin verschiebbar sind, nach Patentanmeldung M 21005 VI/5 c, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungen Schlaufenform besitzen und mindestens an einem Ende (4) zur Bildung einer Lagerstelle für ein Ende des Verkleidungsgliedes (6) zur Strecke hin abgebogen sind und daß in der Schlaufe seitlich des Ausbauprofils klammerartige Ausbiegungen vorgesehen sind, die gleichzeitig die Verformungselemente bilden.
2. Ausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufen aus einem endlos verbundenen Profilstab bzw. Drahtabschnitt gebildet sind.
3. Ausbau nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufe eine langgestreckte Grundform besitzt.
4. Ausbau nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schlaufenenden in gleicher Weise als Lagerstellen für die Verkleidungsglieder ausgebildet und zur Strecke hin schräg abgebogen sind.
5. Ausbau nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die klammerartigen Ausbiegungen (2) aus schraubenförmig gewickelten Abschnitten des Schlaufenprofils gebildet sind.
DENDAT1069098D Streckenausbau Pending DE1069098B (de)

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DE1069098B true DE1069098B (de) 1959-11-19

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017566B (de) 1942-02-16 1957-10-17 Bochumer Eisen Heintzmann Laschenverbindung fuer nachgiebige Streckenausbaurahmen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017566B (de) 1942-02-16 1957-10-17 Bochumer Eisen Heintzmann Laschenverbindung fuer nachgiebige Streckenausbaurahmen

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