DE10688C - Neuerungen an Ziehpressen für Handbetrieb - Google Patents

Neuerungen an Ziehpressen für Handbetrieb

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DE10688C
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M. ROITTNER in Salzburg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D24/00Special deep-drawing arrangements in, or in connection with, presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

1879.
Klasse 49.
M. ROITTNER in SALZBURG. Neuerungen an Ziehpressen für Handbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. December 1879 ab.
Die Zeichnung stellt in Fig. 3 eine bekannte Säulenpresse vor, mit einem neuen Excentermechanismus aba unter derselben angebracht, welcher mittelst Handkurbel 0 und Zahnradübersetzung η η die von vier Schrauben FFFF getragene Spannplatte S auf und nieder bewegt, dar. . Zweck der ganzen Vorrichtung ist, im Verein mit der Presse jede gewünschte Hohlkörperform aus Eisenblech, Messingblech und bis zu einer gewissen Grenze aus Zink- und Weifsblech zu erzeugen. Die Grenze bei den beiden letztgenannten Materialien hängt von dessen Güte ab. Die Wirkung ist gleich derjenigen, wie sie an gröfseren Ziehpressen mit Kraftbetrieb erzielt wird, daher besonders für das Kleingewerbe berechnet. Der Excentermechanismus aba arbeitet unabhängig von der Presse, daher kann nach Entfernung der Spannplatte S die Presse auch alles das leisten, was von einer gewöhnlichen Spindelpresse verlangt wird. In Fig. 1 und 2 ist eine Presse für Gegenstände von Halbkugelform dargestellt.
Die Arbeitsmethode ist folgende:
Die Mutterstanze r und der zu dieser passende Stempel m wird in gewöhnlicher Art an der Presse befestigt, sodann wird unter der Spannplatte S der Spannring i befestigt und die zu pressende Blechscheibe k auf die Mutterstanze r gelegt. Das Excenter a, welches sich frei in dem Rahmen hhhh bewegt, wird in der angedeuteten Pfeilrichtung nach unten bewegt, damit die Blechscheibe k zwischen der Mutterstanze r und Spannring i fest eingeklemmt wird, sodann wird der Stempel ;» mit der Schraubenspindel g nach abwärts getrieben und damit die Blechscheibe k zugleich in die Mutterstanze r hineingeprefst. Es wird nun der Stempel m mit der Schraubenspindel g, sowie Spannplatte S mit Spannring i, mit dem Excenter α nach aufwärts gehoben, bis die . Stellung in Fig. 2 erreicht ist.
Der gröfseren Deutlichkeit wegen ist Excenter a in Fig. 2 weggelassen und dafür der Ausstofsapparat b von Fig. 3 dargestellt. Derselbe hat den Zweck, die als Halbkugel geprefste Blechscheibe k aus der Mutterstanze r zu heben, um das fertige Stück bequem entfernen zu können.
Der Ring b in Fig. 2 mit dem inneren Winkel c, ferner der als Führung nach unten und oben dienenden Verlängerung / z, wird von den auf der Hauptwelle w, Fig. 3, sitzenden Daumen e in der in Fig. 2 angedeuteten Pfeilrichtung gehoben. Sobald der Daumen e den Winkel c' in seiner Drehung passirt hat, fällt ζ b I hinunter. Der Daumen e befindet sich zwischen den beiden Excentern α α, Fig. 3. Die Hauptwelle w ist mittelst drei Hängelagern 111 unter dem Prefstisch ρ befestigt.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch:
    Der Excentermechanismus α α mit der Spannplatte S, ferner die Vorrichtung zum Heben des fertig geprefsten Körpers, wie oben beschrieben und in der Zeichnung dargestellt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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