DE79700C - - Google Patents

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DE79700C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P5/00Setting gems or the like on metal parts, e.g. diamonds on tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um hartgrädige Körper, namentlich um Schmucksteine a jour zu fassen, bediente man sich gewöhnlich nur einfacher Handzangen. Es erfordert eine grofse Geschicklichkeit des Arbeiters, in dieser Weise die Steine rasch und dauerhaft in ihren Fassungen festzulegen. Um die vorgenannte Arbeit auch von weniger geübten Personen vornehmen lassen zu können und wesentlich nur mechanisch zu gestalten, ist Zweck der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Vorrichtung, welche sowohl zur Fassung a jouf, als auch im Kasten geeignet ist.
In einer central durchbohrten, etwas erhöht aufgestellten Grundplatte α sind zwei Schieber b in Führungsnuthen b1 gegen einander verschiebbar gelagert und tragen zwei Klemmbacken cc, Fig. ι und 3. Oberhalb der beiden Schieber liegt in einer Ringnuth der Grundplatte α ein Ringschieber d, welcher mittelst einer angeschraubten, nach- aufsen ragenden Handhabe d1 bethä'tigt werden kann. Der Schieber besitzt zwei concentrische Führungsschlitze d'2 i2, durch welche in die Platte a eingeschraubte Führungsstifte dB d3 gesteckt sind, so dafs der Schieber in seiner ringförmigen Führungsnut!] mit Sicherheit gehalten wird und mittelst der excentrisch liegenden Begrenzungsflächen zweier anderen Schlitze d* dl die Stifte b'2 b2 verschiebt, welche von den Schiebern b b in die Schlitze d* d* hineinragen.
Fig. ι und 3, welch letztere eine Oberansicht des Werkzeuges mit abgehobenen, nachfolgend beschriebenen Obertheilen ist, lassen die Beziehungen der vorbeschriebenen Werkzeugtheile zu einander erkennen.
Jede Klemmbacke c besteht aus einem Winkelstück, dessen aufrechtstehender Schenkel einen Kopf mit einem halbkreisförmigen Ausschnitt trägt. Somit weisen die beiden Backen in zusammengeschobener Lage ein Loch auf, welches sich zur Aufnahme des um den Stein zu befestigenden Fassungsstückes, z.B. eines mit Greifern oder Krallen e1 versehenen Rohres (Chatons) e, Fig. 7 und 8, durch Verschiebung der Backen mehr oder weniger erweitern läfst. Es geschieht dieses durch Drehung am Handhebel dl und Drehung des Ringschiebers d, derart, dafs das eingesetzte Fassungsstück zwischen den Klemmbacken über der centralen Bohrung a1 der Grundplatte schwebend festgehalten wird.
Nachdem alsdann der zu fassende Stein f in die Höhlung des Fassungsstückes eingesetzt worden ist, werden die Fassungsflächen (Greifer e1) des letzteren durch eine gegen den Anschlag g gerichtete Bewegung eines zweiten Handhebels /z1 um bezw. über die Rundiste des Steines geprefst.
Diesen Vorgang vermittelt ein zweiter Ringschieber h, welcher in der Ringnuth einer Oberplatte i gelagert und durch Schraubenbolzen il i1 mit einer Ringplatte i"2 verbunden ist (Fig. 4 und 6). Letztere liegt unter der Oberplatte i, welche durch Stützen k auf der Grundplatte α befestigt ist, und hängt mittelst der durch Schlitze z3 i3 an der Oberplatte i -geführten Bolzen il i1 an dem Ringschieber. An ihr ist der Handhebel hl festgemacht, durch
dessen Drehung demnach auch der Ringschieber h verdreht wird. Geschieht dieses, so drücken die excentrisch liegenden Begrenzungsflächen von einer Anzahl Schlitze h2 des Schiebers gegen Zapfen /', welche von den radial gestellten Stempelplatten / her in die Schlitze hineinragen. Die Stempelplatten Z werden in radial zu der Mitte des Werkzeuges liegenden Nuthen der Oberplatte i geführt und durch eine Deckplatte m, welche in Fig. 6 abgenommen ist, in ihren Nuthbahnen festgehalten. Die inneren Enden der Stempelplatten sind keilförmig zugespitzt, so dafs sie gegen das Fassungsstück des Steines geprefst werden, wenn der Handhebel h1 die vorhin genannte Bewegung erhält. In manchen Fällen ist es zweckmäfsig, die inneren Enden elastisch zu gestalten, so dafs sie beim Anpressen der Greifer gegen die Steine ein wenig nachzugeben vermögen, um zu verhindern, dafs der Stein bei allzu starkem Druck ausbricht.
Zum Einsetzen des Fassungsstückes e von oben her zwischen die Klemmbacken c c und des Steines f in das Fassungsstück sind die Deckplatte m und die Oberplatte i inmitten ausgeschnitten und letztere um so viel, dafs die in den Plattenausschnitt hineinragenden Klemmbacken c c genügenden Spielraum für ihre Verschiebungsbewegungen haben. Wenn eine Fassung vollendet ist, werden die Prefsmittel / und c wieder von einander bewegt und damit wird das umgeprefste Fassungsstück freigegeben, welches durch die Mittelöffnung α1 aus dem Werkzeug herausfällt. .
Der aus einer Stellschraube g bestehende Anschlag dient dazu, den Ausschlag des Handhebels h1 und damit die Zusammenschiebung der Stempel Z je nach der Gröfse des Steines geeignet zu begrenzen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Fassen von hartgrädigen Körpern, namentlich Schmucksteinen, bestehend aus zwei über einander in Führungen drehbar gelagerten Ringschiebern (dh), durch deren von Handhebeln (dlh 1J ausgeführte Verdrehungen Druckflächen (dihy auf zwei Klemmbacken (cc) und eine Anzahl radial über der Mittelöffnung der Klemmbacken geführter Stempel (I) derartig zur Einwirkung gebracht werden können, dafs ein Fassungsstück (e) zwischen den Backen (c c) festgeklemmt wird und dessen Fassungsflächen (e1) mittelst der Stempel (I) gegen den eingelegten Stein geprefst werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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