DE1065327B - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G11/00—Chutes
- B65G11/06—Chutes of helical or spiral form
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- Chutes (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGE SCHRIFT:
AUSGABE DER
PATENTSCHRIFT:
KL.8Ie 48
INTERNAT. KL. B 65 g
27J SEPTEMBER 1958
10. SEPTEMBER 1959 10. MÄRZ 1960 ''
STIMMT ÜBEREIN MIT AUSLEGESCHRIFT 1065 327 (D 29042 XI/81e)
Wenuelrutschen für die Förderung von'Schüttgut, wie sie insbesondere im Untertagebau verwendet werden,
sind bekanntlich in Schüsse unterteilt und weisen im Rohrmantel der Rutsche, etwa an jedem zweiten
Schuß, Einsteigöffnungen auf,- die zum Einsteigen bzw. Befahren der Rutsche dienen, aber auch als
Schauluken und Arbeitsöffnungen zum Beseitigen von Verstopfungen verwendet werden. Diese Einsteigöffnungen
werden in der Regel durch auf der Außenseite des Rohrmantels angeordnete Schieber bzw. Verschlußklappen
abgeschlossen, die in beiderseits der öffnungen angeordneten Führungen verschiebbar sind
und in der Verschlußstellung die öffnungen unter der Wirkung von Keilstücken oder eingepreßten Keiltaschen
staubdicht, überdecken. Auch wenn man die Verschlußklappen mit hinreichendem Spiel in den
Führungen versieht, ist ihr öffnen und Schließen wegen der beim Verschieben auftretenden beträchtlichen
Klemm- und Reibungskräfte selbst bei Verwendung besonderer Werkzeuge mit großen körperlichen
Anstrengungen und daher mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden, was zur Folge hat, daß das
Bedienungspersonal der Rutsche nach dem beschwerlichen öffnen einer oder mehrerer Verschlußklappen
häufig das ebenso beschwerliche-' Schließen der Klappen bei Betriebsstörungen, die rasch beseitigt werden
müssen, häufig aus Zeitmangel unterläßt; bei Wendelrutschen von großer, mitunter mehreren 100 m Länge
ist dies nicht ohne weiteres feststellbar. Obwohl jede Verschlußklappe mittels einer kurzen Kette an dem
zugehörigen Rohrmantelschuß befestigt ist, so daß sie nach dem öffnen an dieser hängenbleibt, fallen solche
nicht geschlossenen Verschlußklappen erfahrungsgemäß nach verhältnismäßig kurzer Zeit in den Schachtsumpf,
weil die Befestigungsketten in den feuchten Grubenbetrieben leicht durchrosten, und sind dann für
den Betrieb verloren. Der Verlust fehlender Verschlußklappen wird in der Regel erst bei der in längerem
Zeitabstand stattfindenden Kontrolle bzw. Befahrung der Wendelrutsche festgestellt, so daß bis
dahin durch die unverschlossenen Einsteigöffnungen die Gesundheit der Bergleute schädigender Staub aus
dem Fördergut der Rutsche in die Grubenräume eindringen kann.
Es sind auch schon Wendelrutschen mit auf der Außenseite der Rohrmantelschüsse angeordneten, um
eine lotrechte Achse schwenkbare Verschlußklappen bekannt, die nicht in der vorstehend geschilderten Weise
verlorengehen können. Doch setzt das Betätigen dieser . Klappen einen zusätzlichen Raumbedarf um die
Wendelrutsche herum voraus, der in vielen Fällen nicht zur Verfügung steht. Daher ist die Anwendungsmöglichkeit der mit solchen Verschlußklappen versehenen
Wendelrutschen verhältnismäßig beschränkt.
Wendelrutsche mit schwenkbarer Verschlußklappe
Patentiert für:
HAUHINCO Maschinenfabrik G. Hausherr, Jochums & Cp., Essen
IO
15
Wilhelm OechIer1 Gelsenkirchen-BrIel ist als Erfinder genannt worden
Der Miterfinder hat beantragt, nicht genannt zu werden
Die Erfindung geht aus von einer bekannten Wendelrutsche mit schwenkbarer Verschlußklappe für die
Einsteigöffnungen und bezweckt, eine solche Wendelrutsche zu verbessern und darüber hinaus ein vorteilhaftes
Verfahren zu ihrer Herstellung zu schaffen. Erfindungsgemäß ist eine solche Wendelrutsche derart
ausgebildet, daß die Schwenkachse an der Innenseite des Rohrmantels angeordnet ist und die Verschlußklappe
zum öffnen in den toten Raum unter der Wendelfläche geschwenkt wird.
Bekannt ist ein Zwischenauslauf für Wendelrutschen, bestehend aus einer von außen verstellbaren
Klappe, die in der eingeschwenkten Stellung den Gutstrom nach außen durch die Auslauf öffnung ableitet,
während sie in der ausgeschwenkten Stellung die Aus- ■ lauföffnung abschließt. Diese nach innen schwenkbare
Klappe hat, da sie sich auf die Wendelfläche auflegt, eine andere Anordnung und Lage sowie eine andere
Aufgabe als die erfindungsgemäße Verschlußklappe.
Die erfindungsgemäße Wendelrutsche ist infolge der schwenkbaren Lagerung ihrer Verschlußklappen mit
geringem Kraftaufwand lösbar, ohne daß für die Verschwenkung der Klappen zusätzlicher Raumbedarf,
erforderlich wäre; die Verschlußklappen lassen sich dabei so anordnen, daß sie nach dem Verschwenken in
ihre Öffnungsstellung im wesentlichen in den toten Raum unter der Wendelfläche hineinragen. Da auch
' das Schließen der Klappen ohne Anstrengung und schnell vonstatten geht, entfällt die Ursache dafür, daß
die Klappen nach dem öffnen während eines Betriebsstillstandes aus Zeitmangel auch bei der anschließen-
den Wiederinbetriebnahme der Wendelrutsche offengelassen werden.
Bei der erfindungsgemäßen Wendelrutsche ist die Verschlußklappe vorzugsweise in ihrer nach dem
Inneren der Wendelrutsche hin ausgeschwenkten Stel-
909 726/247
Claims (1)
- lung durch eine Sperrvorrichtung selbsttätig feststellbar, die beim Durchlauf des Schüttgutstromes durch dessen Einwirkung auf die Verschlußklappe lösbar ist, so daß die Verschlußklappe durch den Schüttgutstrom in ihre Schließstellung zurückverschwenkt werden kann. Obwohl die Verschlußklappen, wie erwähnt, in ihrer Öffnungsstellung im wesentlichen in den toten ., Raum unter der Wendelfläche hineinragen, liegt dabei ein Teil von ihnen in der Bahn des Schüttgutstromes und wird daher von diesem beaufschlagt; durch ent- i< sprechende Anordnung der Lage der Einsteigöffnungen kann dies natürlich von vornherein vorgesehen werden. Die dadurch ausgeübten Kräfte schließen die Verschlußklappen, wenn diese bei Inbetriebnahme der Rutsche versehentlich offengeblieben sein sollten. i;Die Sperrvorrichtung kann einen in seiner Längsrichtung federbelasteten Bolzen als Sperrer aufweisen, der in der Schließ- und öffnungsstellung der Verschlußklappe in Rasten eines Sperrstücks eingreift.Die erfindungsgemäße Wendelrutsche ermöglicht ao die Anwendung eines besonders vorteilhaften Verfahrens zu ihrer Herstellung, indem aus dem gekrümmten Rohrmantelschuß durch einen Schneidvorgang die öffnung für die Verschlußklappe hergestellt und aus dem dabei herausgeschnittenen gewölbten Blechkörper die Verschlußklappe gefertigt wird. Die Verschlußklappe braucht daher nicht erst durch einen besonderen Biegevorgang aus einem ebenen Blechstreifen mit dem dabei auftretenden Werkstoffabfall hergestellt z;u werden, vielmehr wird durch die ohnehin notwendige Verformung des Rohrmantelschusses gleichzeitig auch die Form der Verschlußklappe erzeugt und letztere unmittelbar durch Ausschneiden aus dem Rohrmantel, vorzugsweise durch Brennschneiden, gewonnen.In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfiridungsgemäßen Wendelrutsche schematisch dargestellt, und zwar zeigtFig. 1 einen unterbrochenen lotrechten Schnitt durch einen Wendelrutschenschuß mit verschwenkbarer Verschlußklappe für die Einsteigöffnung nach der Linie I-I in Fig. 3,Fig. 2 einen weiteren unterbrochenen lotrechten Schnitt durch diesen Wendelrutschenschuß nach der Linie II-II in Fig. 3 undFig. 3 einen unterbrochenen waagerechten Schnitt durch diesen Wendelrutschenschuß nach der Linie III-III in Fig. 1.Der geschlossene zylindrische Rohrmantelschuß 1 mit den üblichen Bördelrändern an den Enden zum Anschließen der benachbarten Schüsse hat eine rechteckige Einsteigöffnung 2 von der Breite a und der Höhe h, die durch eine sich der Zylinderform des ■ Rohrmantelschusses anpassende Verschlußklappe 3 von etwas geringeren Abmessungen verschlossen ist. Die auf der Außenseite des Rohrmantelschusses 1 angeschweißten Flacheisen 4 überdecken abdichtend den Spalt zwischen den Begrenzungskanten der Einsteigöffnung und der .Verschlußklappe.Oberhalb der Verschlußklappe 3 ist durch Schrauben 5 ein sich der Form des Mantelschusses 1 auf dessen Innenseite anschmiegendes gekrümmtes Flacheisen 6 befestigt, an dem zwei Lagerkörper 7 angeschweißt sind, welche Bohrungen aufweisen, in denen die beiden Bolzen 8 eingeschweißt sind, die eine ge meinsame geometrische Achsem haben (vgl. Fig. 3).An der Verschlußklappe 3 sind zwei Flacheisen 10 angeschweißt, die je eine Bohrung 11 aufweisen, in welche die beiden Bolzen 8 eingreifen. Dadurch ist die Verschlußklappe 3 an den Bolzen 8 aufgehängt, dieinfolge ihrer gemeinsamen Achse m die Verschwenkung der Klappe in das Innere des Rohrmantel Schusses zulassen.In der lotrechten Mittelebene der Verschlußklappe 3 (vgl. Fig. 1) sind waagerechte Flacheisen 14, 15 angeschweißt, die durch einen angeschweißten Rohrkörper 16 miteinander verbunden sind. In Bohrungen der Flacheisen 14, 15 ist ein abgesetzter Bolzen 17 in lotrechter Ebene längsverschiebbar geführt.. Ein in dem Rohrkörper 16 aufgeschichtetes Paket von Tellerfedern 18 oder gegebenenfalls eine genügend starke Schraubenfeder unterstützt die Schulter 19 des abgesetzten Bolzens 17, so daß dieser bei geschlossener Klappe 3 in der in Fig. 1 dargestellten Stellung gehalten wird. Oberhalb des Bolzens 17 ist an dem Flacheisen 6 ein Flacheisen 20 angeschweißt, das mittels einer Nase 21 das kugelförmig ausgebildete obere Ende 22 des Bolzens 17 berührt.Wenn die Verschlußklappe 3 von Hand mittels eines nicht dargestellten Griffes um die Lagerbolzen & in das Innere der Rutsche verschwenkt wird, muß infolge der Einwirkung der Nase 21 auf den Bolzenkopf 22 zunächst unter Zusammendrückung der Tellerfedern 18 der Bolzen 17 nach unten verschoben werden; in der in Fig. 1 dargestellten Schließstellung der Verschlußklappe 3 hat der Bolzen 17, wie ersichtlich, eine über seine Totpunktstellung hinausgehende Stellung, d. h., beim Öffnen muß erst eine die Totpunktstellung herbeiführende Kraft aufgewendet werden, welche das abdichtende Anlegen der Verschlußklappe an die überdeckenden Leisten 4 zur Folge hat. Nach Überwindung dieser Totpunktstellung rastet bei weiterer Verschwenkung der Klappe der Bolzenkopf 22 in die Ausnehmung 24 des als Sperrstück dienenden Flacheisens 20 ein. Auch in dieser öffnungsstellung der Verschlußklappe befindet- sich der Sperrer bzw. Bolzen 17 gegenüber dem Sperrstück 20 in einer Übertotpunktstellung, welche die Verschlußklappe in dieser Stellung sichert und ihr Zurückschwenken erst nach einer gewissen Kraftaufwendung möglich macht. Wenn nach einem Betriebsstillstand und dem öffnen einer oder mehrerer Verschlußklappen das Schließen dieser Klappen unterblieben sein sollte, so erfolgt dieses Schließen unter der Einwirkung des nach der Wiederinbetriebnahme durch die Wendelrutsche hindurch-, gehenden Schüttgutstromes, weil die Verschlußklappen, auch wenn sie im wesentlichen in den Totraum unter der Wendelfläche verschwenkbar sind, schon infolge ihrer Größe teilweise in den Schüttgutstrom hineinragen.In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Verschlußklappe 3 aus dem zuvor hergestellten geschlossenen zylindrischen Rohrmantelschuß 1 durch einen Schneidvorgang, vorzugsweise durch Brennschneiden, herausgeschnitten worden. Der bei diesem Herstellungsverfahren entstandene Spalt zwischen den Begrenzungskanten der Einsteigöffnung und, der Verschlußklappe ist durch die Leiste 4 überdeckt. Dadurch wird zwar in besonders einfacher Weise die Einsteigöffnung in dem Rohrmantelschuß und zugleich die gewölbte Verschlußklappe hergestellt, doch kann die erfindungsgemäße Wendelrutsche auch bei Verwendung von in anderer Weise, d. h. durch einen besonderen Verformungsvorgang hergestellten Verschlußklappen angewendet werden.Patenta n'sproche:1. Wendelrutsche mit einer um eine waagerechte Achse schwenkbaren Verschlußklappe, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (m) an derInnenseite des Rohrmantels (1) angeordnet ist und die Verschlußklappe (3) zum Öffnen in den toten Raum unter der Wendelfläche geschwenkt wird.2r Wendelrutsche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußklappe (3) in ihrer nach dem Inneren der Wendelrutsche hin ausgeschwenkten Stellung durch eine Sperrvorrichtung (16 bis 22) selbsttätig feststellbar ist, die beim Durchlauf- des Schüttgutstromes in ihre Schließstellung zurückverschwenkt werden kann.3. Wendelrutsche nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung einen in seiner Längsrichtung federbelasteten Bolzen (17) als Sperrer aufweist, der in der Schließ- und Öffnungsstellung der Verschlußklappe (3) in Rasten eines Sperrstücks (20) eingreift.4. Wendelrutsche nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrer (17) in der Schließ- und Öffnungsstellung der Verschlußklappe (3) sich in Ubertotpunktstellung gegenüber dem Sperrstück (20) befindet.5. Verfahren zur Herstellung einer Wendelrutsche mit schwenkbarer Verschlußklappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem gekrümmten Rohrmantelschuß (1) durch einen Schneidvorgang die öffnung (2) für die Verschlußklappe (3) hergestellt und aus dem dabei herausgeschnittenen gewölbten Blechkörper die Verschlußklappe gefertigt wird.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 916 045.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 909 557/276 6.59 (909 726/247 3.60)
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1065327B true DE1065327B (de) |
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ID=591690
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1065327D Pending DE1065327B (de) |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1065327B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1269946B (de) * | 1963-03-15 | 1968-06-06 | Westfalia Dinnendahl Groeppel | Wendelrutsche mit einer um eine waagerechte Achse schwenkbaren Schauklappe |
| DE3430117A1 (de) * | 1984-08-16 | 1986-02-27 | Krampe & Co Fertigung in Bergbaubedarf GmbH, Zweigniederlassung Pelkum, 4700 Hamm | Schauklappe zum freilegen und abdecken einer oeffnung in einem wendelrohrschuss einer wendelrutsche im untertagebergbau |
-
0
- DE DENDAT1065327D patent/DE1065327B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1269946B (de) * | 1963-03-15 | 1968-06-06 | Westfalia Dinnendahl Groeppel | Wendelrutsche mit einer um eine waagerechte Achse schwenkbaren Schauklappe |
| DE3430117A1 (de) * | 1984-08-16 | 1986-02-27 | Krampe & Co Fertigung in Bergbaubedarf GmbH, Zweigniederlassung Pelkum, 4700 Hamm | Schauklappe zum freilegen und abdecken einer oeffnung in einem wendelrohrschuss einer wendelrutsche im untertagebergbau |
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