DE1065124B - Gewebeschonendes Waschmittel - Google Patents

Gewebeschonendes Waschmittel

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DE1065124B
DE1065124B DEK14717A DEK0014717A DE1065124B DE 1065124 B DE1065124 B DE 1065124B DE K14717 A DEK14717 A DE K14717A DE K0014717 A DEK0014717 A DE K0014717A DE 1065124 B DE1065124 B DE 1065124B
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DE
Germany
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detergent
washing
salt
detergent solution
soda
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Application number
DEK14717A
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English (en)
Inventor
Walter Burger
Dr Johannes Heidelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kraemer & Flammer K G
Original Assignee
Kraemer & Flammer K G
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Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/02Inorganic compounds ; Elemental compounds
    • C11D3/04Water-soluble compounds
    • C11D3/046Salts
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06LDRY-CLEANING, WASHING OR BLEACHING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR MADE-UP FIBROUS GOODS; BLEACHING LEATHER OR FURS
    • D06L4/00Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs
    • D06L4/10Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs using agents which develop oxygen
    • D06L4/12Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs using agents which develop oxygen combined with specific additives

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Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein zum Waschen von Geweben aus Zellulosefasern bestimmtes Waschmittel, dessen Waschrohstoffe salzbildende Gruppen enthalten und das frei von Bleichmitteln und Soda ist oder nur geringe Mengen Soda und/oder andere Waschalkalien enthält, und besteht darin, daß ein Gehalt an Aluminiumsalzen, welche mit Wasser elektronegativ geladene Suspensoide bilden, beigegeben ist. Als elektronegativ geladene Sole im Sinne der Erfindung haben sich Salze von Alkylsulfonsäuren, Alkylarylsulfonsäuren und Schwefelsäuremonoester von Fettalkoholen mit Aluminium als geeignet erwiesen. Voraussetzung ist lediglich, daß die Aluminiumsalze in wäßriger Lösung als elektronegativ geladene Suspensoide vorliegen.
Die Suspensoide können entweder dem Waschmittel bzw. der Waschflotte in fertig gebildeter Form zugesetzt oder durch Umsetzung von AlkaHsalzen mit löslichen Aluminiumsalzen beim Auflösen des Waschmittels erzeugt werden. Dabei ist zu beachten, daß der Ladungssinn eines Kolloids von der Art der Fällung abhängen kann, demzufolge es manchmal nicht gleichgültig ist, ob die Kolloide durch Einwirken des Aluminiumsalzes auf das Alkalisalz oder umgekehrt hergestellt werden. Die Ermittlung des Ladungssinnes der Kolloide erfolgt durch Elektrophorese oder mit Hilfe der Ladungssonde.
Von den anderen, im Stand der Technik bekannten Waschmitteln, deren Waschrohstoffe salzbildende Gruppen enthalten und in denen keine Soda oder nur geringe Mengen von Soda oder anderen Waschalkahen vorhanden sind, unterscheidet sich das vorliegende Waschmittel wesentlich durch einen Gehalt an Aluminiumsalzen, welche, mit Wasser elektronegativ geladene Suspensoide bildend, faserschützend wirken.
Die erfindungsgemäß gekennzeichneten Waschmittel können nach den in der Waschmittelindustrie üblichen Verfahren folgendermaßen hergestellt werden:
Beispiel 1
In einem Rührkessel werden 20 kg Aluminiumsulfat in 1701 Wasser gelöst und 330 kg Alkylarylsulfonat (30%iges Handelsprodukt) eingetragen. Durch Umsetzung entsteht das Aluminiumsalz der Alkylarylsulfonsäure als negativ geladenes Kolloid. Nun werden 20 kg Celluloseglykolat, 100 kg Natriumpyrophosphat und 360 kg Natriumsulfat eingerührt. Die erhaltene Mischung wird auf etwa 70° C erhitzt und in einer Zerstäubungsanlage versprüht, wodurch ein trockenes Pulver erhalten wird, das sich zum schonenden Waschen aller Gewebefasern eignet.
Beispiel 2
In einem Rührkessel werden 30 kg Aluminiumsulfat in etwa 250 1 Wasser gelöst. Es wird eine Mischung von 500 kg Fettalkoholsulfat (40%iges Handelsprodukt) und
Gewebesdionendes Waschmittel
Anmelder:
Kraemer & Flammer K. G.,
Heilbronn/Neckar
Walter Burger und Dr. Johannes Heidelmann,
Heilbronn/Neckar,
sind als Erfinder genannt worden
150 kg Alkylsulfonat (30%iges Handelsprodukt) eingerührt, wobei sich ein Gemisch von kolloidalen, negativ geladenen Aluminiumsalzen des Fettalkoholschwefelsäureesters und der Alkylsulfonsäure bildet. Dann werden 30 kg Celluloseglykolat, 50 kg Soda und 600 kg Natriumsulfat zugesetzt. Die Mischung wird heiß versprüht. Es werden 1000 kg Waschmittel erhalten.
Beispiel 3
r
In einer Knetmaschine werden nach folgender Reihenfolge gemischt: 50 kg Aluminiumsalz der Alkylarylsulfonsäure in Pastenform, 200 kg Alkylarylsulfonat (30%iges Handelsprodukt), 30 kg Celluloseglykolat, 260 kg Natriumpyrophosphat und 120 kg Natriumsulfat.
Die Masse wird auf der Tenne zum Kristalhsieren ausgebreitet. Nach etwa 48 Stunden ist sie hart geworden und kann in einer Mühle gemahlen werden. Das erhaltene Pulver wird mit 520 kg pulverisierter Seife (85 °/0 Fett-Säuregehalt) gemischt.
Der technische Vorteil der im Sinn der Erfindung verwendeten Aluminiumsalze gegenüber elektronegativ geladenen Suspensoiden von Magnesium- und Calciumsalzen wurde durch vergleichende Versuche ermittelt, wobei gleich große Stücke von Baumwollgeweb en in 1I2 1 Waschmittellösung 25mal je 15 Minuten gekocht und dazwischen jedesmal mit destilliertem Wasser gespült wurden.
Um die chemische Schädigung zu erkennen, wurden von den so behandelten Geweben die Falzzahlen und die durchschnittlichen Polymerisationsgrade bestimmt. Das Waschmittel enthielt 19 % Natriumdodecylbenzolsulf onat, 3 % Celluloseglykolat, handelsüblich, 30 °/0 Pyrophosphat, 28°/0 Natriumsulfat und einen Rest Wasser. Es kamen
909 627/403

Claims (2)

1 jeweils 5 g pro Liter zur Verwendung. Nach 25maligem Waschen wurde gefunden: FalzzahlPoly- meri- sations gradWaschmittellösung ohne Zusatz ... Waschmittellösung mit Zusatz von 1 % Al-Salz der Dodecylbenzol-235 297995 1035Waschmittellösung mit Zusatz von 1 % Magnesiumsalz der Dodecyl-2671000Waschmittellösung mit Zusatz von 1 °/0 Calciumsalz der Dodecyl-2591000 Aus diesen Versuchen ist ersichtlich, daß sowohl die Falzzahl als auch der Polymerisationsgrad bei dem aluminiumsalzhaltigen Waschmittel am günstigsten liegen und die geringste chemische Schädigung aufweisen. Patentansprüche:
1. Zum Waschen von Geweben aus Zellulosefasern bestimmtes Waschmittel, dessen Waschrohstoffe salzbildende Gruppen enthalten und das frei von Bleichmitteln und Soda ist oder nur geringe Mengen Soda und/oder andere Waschalkalien enthält, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Aluminiumsalzen, welche mit Wasser elektronegativ geladene Suspensoide bilden.
2. Waschmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß übliche anorganische und/oder organische Zusätze wie z. B. Phosphate und Celluloseglykolat, gegebenenfalls auch Seife vorhanden sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 945 945;
schweizerische Patentschrift Nr. 236 975;
französische Patentschrift Nr. 874 774;
Lutt gen, Organische und anorganische Wasch-, Bleich- und Reinigungsmittel, S. 147 bis 149, 152
® 909 627/403 9.59
DEK14717A 1952-07-03 1952-07-03 Gewebeschonendes Waschmittel Pending DE1065124B (de)

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FR1080341D FR1080341A (fr) 1952-07-03 1953-07-03 Produit de blanchissage sans action nuisible sur les tissus

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GB (1) GB765215A (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR874774A (fr) * 1940-09-06 1942-08-26 Degussa Produit de lavage et de blanchiment
CH236975A (de) * 1940-10-04 1945-03-31 Degussa Mittel zur Herstellung von zum gleichzeitigen Waschen und Bleichen von Textilien dienenden Flotten.
DE945945C (de) * 1949-07-26 1956-11-15 Henkel & Cie Gmbh Waschmittel

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR874774A (fr) * 1940-09-06 1942-08-26 Degussa Produit de lavage et de blanchiment
CH236975A (de) * 1940-10-04 1945-03-31 Degussa Mittel zur Herstellung von zum gleichzeitigen Waschen und Bleichen von Textilien dienenden Flotten.
DE945945C (de) * 1949-07-26 1956-11-15 Henkel & Cie Gmbh Waschmittel

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GB765215A (en) 1957-01-09

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