DE106451C - - Google Patents

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DE106451C
DE106451C DENDAT106451D DE106451DA DE106451C DE 106451 C DE106451 C DE 106451C DE NDAT106451 D DENDAT106451 D DE NDAT106451D DE 106451D A DE106451D A DE 106451DA DE 106451 C DE106451 C DE 106451C
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DE
Germany
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jaws
cutting jaws
drill
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drilling
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DENDAT106451D
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00—Drill bits
    • E21B10/26—Drill bits with leading portion, i.e. drill bits with a pilot cutter; Drill bits for enlarging the borehole, e.g. reamers
    • E21B10/32—Drill bits with leading portion, i.e. drill bits with a pilot cutter; Drill bits for enlarging the borehole, e.g. reamers with expansible cutting tools
    • E21B10/325—Drill bits with leading portion, i.e. drill bits with a pilot cutter; Drill bits for enlarging the borehole, e.g. reamers with expansible cutting tools the cutter being shifted by a spring mechanism

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  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher gebräuchlichen, in der Tiefbohrtechnik verwendeten Nachmahmebohrer, welche zur Erweiterung des Bohrloches unterhalb der Röhren dienen und mit verschwenk- oder aus einander schiebbaren Schneidbacken versehen sind, die unterhalb des Rohres durch Federdruck von einander entfernt werden, besitzen den wesentlichen Nachtheil, dafs die Schneidbacken mittels Bolzen befestigt sind, welche einem sehr grofsen Druck zu widerstehen haben und daher leicht abgescheert werden, oder wenigstens die Bolzenlöcher im Bohrerkörper rasch abnutzen. Ferner wird der Bohrerkörper durch die Bolzenlöcher bedeutend geschwächt und die Schneidbacken besitzen meist eine sehr complicirte Form, welche eine Beschädigung derselben erleichtert und das Nachschleifen ,erschwert. Um die Schneidbacken in die Sufserste Stellung zu bringen, gelangten bis jetzt meist nur eine Feder und ein Federbolzen zur Anwendung, und es waren diese Bohrer insofern unzuverlässig, dafs sie beim Bruch der Feder unwirksam wurden. Weiter sind bei den bisherigen Nachnahmebohrern keine Vorrichtungen vorhanden, mittelst deren die Widerlager, zwischen welchen die Schneidbacken gelagert sind, nach erfolgter Abnutzung der letzteren nachgestellt werden können.
Alle diese Uebelstände werden durch die ■ Anordnung, welche den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet, beseitigt.
Bei dem neuen Nachnahmebohrer sind die Schneidbacken ohne Anwendung von Bolzen zwischen zwei verstellbaren Widerlagern parallel zu sich selbst verschiebbar angeordnet. Diese Verschiebung wird durch mehrere Druckfedern bewirkt, welche keine Federbolzen besitzen.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht einen derartigen Nachnahmebohrer.
Fig. ι ist der Längenschnitt,
Fig. 2 die Seitenansicht desselben;
Fig. 3 und 4 stellen Horizontalschnitte des Bohrers nach A-B bezw. C-D der Fig. 1 dar.
Die beiden Schneidbacken α α, welche vermöge ihrer einfachen Form leicht nachgeschärft werden können, sind zwischen zwei Widerlagern b und c in dem rechteckigen Schlitz des Bohrerkörpers d verschiebbar angeordnet. Die Widerlager b und c sind an der den Schneidbacken zugewendeten Seite mit schrägen Gleitflächen versehen, an welchen die Backen a a mit ihren gleichfalls schräg gestellten unteren und oberen Flächen anliegen, so dafs sie sich bei ihrer Bewegung nach aufsen schräg nach oben verschieben müssen. Beim Bohren werden die auf die Backen α ausgeübten Stöfse von den Widerlagern b und c aufgenommen. Das obere Widerlager b ist durch Bolzen e, welche zur Hälfte in demselben, zur Hälfte in dem Bohrerkörper versenkt sind, gegen seitliche Verschiebung gehalten. Es findet daher durch diese Bolzen e nur eine sehr geringe Ver-Schwächung des Bohrers statt. Das untere Widerlager c wird durch die hohlcylindrische, von unten in die centrale Höhlung des Bohrerkörpers eingeführte Schraube f festgelegt und kann mittelst dieser Schraube nachgestellt werden.
Zwischen den Schneidbacken α sind Federn g angeordnet, welche in Vertiefungen h der
Schneidbacken geführt sind und die letzteren ständig nach aufsen drücken.
Um den Bohrer gebrauchsfertig zu machen, werden die Backen α mit eingelegten Federn g zwischen die Widerlager b c gesteckt und das Ganze wird hierauf in den Schlitz des Bohrerkörpers d eingeschoben. Nun wird das Widerlager b durch die Stifte e e festgelegt und das untere Widerlager c mit Hülfe der Stellschraube/ so eingestellt, dafs sich die Schneidbacken α ohne Spielraum zwischen den Widerlagern b c parallel zu sich selbst verschieben.
Die Längsbohrung i des Bohrers dient dazu, um beim Spülbohren Wasser auf die Sohle des Bohrloches zu pressen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein für Trockenbohrung und Wasserspülbohrung geeigneter Nachnahmebohrer mit seitlich verschiebbaren Schneidbacken, dadurch gekennzeichnet, dafs die zwischen nachstellbaren Widerlagern (b c) angeordneten Schneidbacken (a a) durch in der Verschiebungsrichtung der Backen wirkende Federn (g) aus einander gedrückt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT106451D Active DE106451C (de)

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DE (1) DE106451C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3199599A (en) * 1962-08-20 1965-08-10 Bakers Oil Tools Inc Scrapers for tubular strings
US12601340B2 (en) 2019-08-22 2026-04-14 Cytiva Sweden Ab Diaphragm pump

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3199599A (en) * 1962-08-20 1965-08-10 Bakers Oil Tools Inc Scrapers for tubular strings
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