DE259784C - - Google Patents

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DE259784C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/14Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using tools cutting the skin in a plane substantially parallel to its surface
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/10Processes and machines for splitting leather and devices for measuring and printing on hides

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 259784 KLASSE 28 δ. GRUPPE
für Bandmesserspaltmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. März 1912 ab.
Eine Haut ist im allgemeinen am Rücken oder Kernstück stärker als an den Bauchteilen.
Bei den bekannten Lederspaltmaschinen muß daher die als Auflage für das Leder dienende Gliederwalze, die sich auf die Gummiwalze und gegen eine schräge Platte stützt, so hoch gestellt werden, daß die dünnsten Stellen der Haut genügend Druck erhalten, was ίο meistens zuviel Druck für die starken Stellen bedeutet.
Die Erfindung bezweckt, die Nachgiebigkeit der die Gliederwalze tragenden Gummiwalze zu erhöhen und besteht darin, die letztere in mehrere, zweckmäßig in drei Teile zu unterteilen, von denen der mittlere ungefähr die Breite des Kernstückes hat. Durch eine Einstellvorrichtung kann der mittlere Teil um so viel tiefer gestellt werden, als der Unterschied zwischen der Dicke des Kernstückes und der der Bauchteile beträgt. Die feineren Unterschiede in den Dicken werden, wie ehedem, durch die einzelnen Teile der Gliederwalze ausgeglichen, die in den Gummibelag der Gummiwalze einsinken können.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι die Gummiwalze in Seitenansicht,
Fig. 2 einen senkrechten Querschnitt durch dieselbe und
Fig. 3 und 4 Darstellungen einer abgeänderten Walze.
Die die Gliederwalze 1 tragende Gummiwalze ist aus drei Teilen 2, 3 und 4 hergestellt. Jeder Teil ist an beiden Enden für sich in Schwingarmen 7 gelagert. Die Endlager 5 sind anders ausgebildet als die Mittellager. 6, da diese zur Aufnahme der kardanischen Gelenke 8 erweitert sein müssen. Der Teil 2 wird durch das Kettenrad 13 und die Teile 3 und 4 werden von dem Teil 2 aus durch die Gelenke 8 angetrieben. Der Raum zwischen je zwei Gummiwalzenteilen wird durch die Glieder ia und i6 überbrückt.
Die Gliederwalze 1 stützt sich,, wie bekannt, auf die Gummiwalze und eine schräge Platte 10. Der mittlere, ungefähr die Breite des Kernstückes aufweisende Walzenteil kann durch die Muttern 14 um so viel tiefer gestellt werden, als der Unterschied zwischen der Dicke des Kernstückes und der der Bauchteile beträgt, während die feineren Unterschiede durch die einzelnen Teile der Gliederwalze 1 ausgeglichen werden. Die Gummiwalzenlager sind in Gabeln drehbar. Dies hat den Vorteil, daß die seitlichen Teile schräg gestellt werden können, was insofern wichtig ist, als der Bauchteil einer Haut im allgemeinen vom Kern aus allmählich dünner wird.
Auch können nicht nur die einzelnen drei Teile der Walze durch die Muttern 14 einzeln höher oder tiefer gestellt, sondern auch alle drei Teile können gleichzeitig durch Drehen der Exzenterwelle 11 mittels des Hebels 12 gehoben oder gesenkt werden.
Aus der Bauart ergibt sich noch eine weitere Erhöhung der Nachgiebigkeit, der Glie-
derwalze. Wie ersichtlich, können die Glieder ia und i6 nur an ihren Enden aufliegen. Dies hat den Vorteil, daß sie weniger Gummi wegzupressen haben als bei durchgehender Unterlage. Ferner können sie sich schräg stellen, ohne daß das höhere Ende ein Bestreben hat, wesentlich aufzusteigen. Angenommen, ein Stück zu spaltendes Leder 15 reiche bis χ (Fig. 1) und drücke unter der Wirkung der Walze 16 die Rolle ia rechts nieder, so dreht sich letztere um den Punkt y; ihre linke obere Kante steigt also fast gar nicht an. Bei voller Gummiwalze würde sie sich dagegen etwa um ζ drehen.
Ein ferneres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die gesamte Gummiwälze aus einzelnen Ringen 17 hergestellt ist, die in Abständen auf den Walzenkernen 2, 3 und 4 befestigt sind, so daß die einzelnen Glieder oder Rollen der Gliederwalze 1 hohl liegen.
Um weiter zu verhindern, daß die Glieder ia und ΐδ bei gegenseitiger Verstellung der Walzenkerne 2 und 3 oder 3 und 4 an den Stoßstellen mit den Nachbarrollen zu stark klaffen, was die dreiteilige Gummiwalze für viele Arbeiten unbrauchbar machen würde, sind die Rollen nach der Erfindung mit verschiedenem Durchmesser ausgeführt. Die Gummiringe für die kleineren Rollen (Fig. 3 und 4) sind so viel größer im Durchmesser, daß die Rollen oben bündig liegen; die Führungsplatte 10 ist entsprechend ausgeschnitten. Der Unterschied in der Umfangs-. geschwindigkeit wird durch Gleiten der Rollen auf dem Gummi ausgeglichen.
Wie dargestellt, kann die Rolle ia in die Nachbarrolle hineinschwingen, und zwar um die Linie 20, in der sich der Außenkreis der kleinen Rolle mit dem Innenkreis der großen Rolle schneidet. Wie ersichtlich, bildet sich bei t selbst bei der stark übertrieben gezeichneten Neigung von ia nur ein sehr geringer Spalt.

Claims (3)

Patent-An sprüche:
1. Gummiwalze mit auf ihr ruhender, als Auflager für das Leder dienender Gliederwalze für Bandmesserspaltmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummiwalze aus mehreren Teilen (2, 3, 4) besteht, die sich den Unterschieden in der Dicke der Haut anpassen können.
2. Gummiwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummibelag der Walze so ausgespart ist," daß die einzelnen Glieder oder Rollen der Gliederwalze (1) hohl liegen.
3. Gummiwalze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Aussparung gebildeten Gummiringe verschiedene Durchmesser besitzen, so daß die mit entsprechend verschiedenem Durchmesser hergestellten Glieder oder Rollen der Gliederwalze in der Arbeitslinie bündig liegen, beim Niederdrücken ■ eines Endes einer der Rollen aber diese in die Nachbarrolle hinein oder über sie hinwegschwingen kann, damit nur ein kleiner Spalt zwischen den Rollen entsteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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