DE1064483B - Quarzgefaess fuer die Herstellung von Halbleitern - Google Patents

Quarzgefaess fuer die Herstellung von Halbleitern

Info

Publication number
DE1064483B
DE1064483B DEL29871A DEL0029871A DE1064483B DE 1064483 B DE1064483 B DE 1064483B DE L29871 A DEL29871 A DE L29871A DE L0029871 A DEL0029871 A DE L0029871A DE 1064483 B DE1064483 B DE 1064483B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
quartz
manufacture
semiconductors
silicon
silica
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL29871A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Franz Arthur Pohl
Willi Heinrich Bonsels
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL29871A priority Critical patent/DE1064483B/de
Publication of DE1064483B publication Critical patent/DE1064483B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B33/00Silicon; Compounds thereof
    • C01B33/113Silicon oxides; Hydrates thereof
    • C01B33/12Silica; Hydrates thereof, e.g. lepidoic silicic acid
    • C01B33/18Preparation of finely divided silica neither in sol nor in gel form; After-treatment thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C15/00Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by etching
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C30CRYSTAL GROWTH
    • C30BSINGLE-CRYSTAL GROWTH; UNIDIRECTIONAL SOLIDIFICATION OF EUTECTIC MATERIAL OR UNIDIRECTIONAL DEMIXING OF EUTECTOID MATERIAL; REFINING BY ZONE-MELTING OF MATERIAL; PRODUCTION OF A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; SINGLE CRYSTALS OR HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; AFTER-TREATMENT OF SINGLE CRYSTALS OR A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; APPARATUS THEREFOR
    • C30B13/00Single-crystal growth by zone-melting; Refining by zone-melting
    • C30B13/14Crucibles or vessels
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C30CRYSTAL GROWTH
    • C30BSINGLE-CRYSTAL GROWTH; UNIDIRECTIONAL SOLIDIFICATION OF EUTECTIC MATERIAL OR UNIDIRECTIONAL DEMIXING OF EUTECTOID MATERIAL; REFINING BY ZONE-MELTING OF MATERIAL; PRODUCTION OF A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; SINGLE CRYSTALS OR HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; AFTER-TREATMENT OF SINGLE CRYSTALS OR A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; APPARATUS THEREFOR
    • C30B15/00Single-crystal growth by pulling from a melt, e.g. Czochralski method
    • C30B15/10Crucibles or containers for supporting the melt
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01PINDEXING SCHEME RELATING TO STRUCTURAL AND PHYSICAL ASPECTS OF SOLID INORGANIC COMPOUNDS
    • C01P2006/00Physical properties of inorganic compounds
    • C01P2006/80Compositional purity

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Silicon Compounds (AREA)

Description

  • Quarzgefäß für die Herstellung von Halbleitern Die Herstellung von synthetischem Quarz zur Fertigung von hochreinen Quarztiegeln und Quarzgeräten erfolgt aus Siliziumtetrachlorid durch Hydrolyse, Filtration, Trocknen, Glühen und Erschmelzen. Derartige Quarzgeräte haben bei der Herstellung von Siliziumeinkristallen für Zwecke der Halbleitertechnik weitgehend Verwendung gefunden. Sie werden ferner dazu benutzt, zur Reinigung von Siliziumeinkristallen durch Zonenschmelzen zu dienen. Sowohl beim Ziehen als auch beim Zonenschmelzen der Kristalle reagiert die Tiegelwand mit der Siliziumschmelze, und es können die im Tiegelmaterial enthaltenen Verunreinigungen in das Silizium eingeschleppt werden. Es ist deshalb von großer Bedeutung, daß das zur Herstellung des synthetischen Quarzes verwendete Siliziumdioxyd möglichst frei von Verunreinigungen ist.
  • Es ist bereits vor einiger Zeit vorgeschlagen worden, Siliziumeinkristalle, die zu Halbleiterzwecken verwendet werden sollen, dadurch zu reinigen, daß man den Kristall von einer flüssigen Zone durchlaufen läßt, die lediglich durch ihre Oberflächenspannung zusammengehalten wird und somit keine Verunreinigungen aus Gefäßwandungen aufnehmen kann. Die Reinigung mit diesem Verfahren gelingt jedoch nur von solchen Elementen, deren Abscheidungskoeffizienten gegenüber dem zu reinigenden Material sich genügend vom Wert 1 unterscheiden. Dies trifft jedoch für Bor und Phosphor nicht zu, so daß diese Elemente beim Zonenschmelzen in dem Siliziumeinkristall mehr oder weniger unverändert eingebaut werden. Es ist deshalb besonders wichtig, für das Tiegelmaterial ein synthetisches Ouarz zu verwenden, das von Bor und Phosphor wenigstens so weit frei ist, daß diese beiden Elemente weder in chemischer noch in elektrischer feststellbarer bzw. wirksamer Konzentration darin enthalten sind. Bei der Hydrolyse von Siliziumtetrachlorid zur Gewinnung der Kieselsäure treten folgende Reaktionen auf SiC14+4Hz0=H4Si04 '4HC1 BCl3-r3 Hz 0=H3 B03-H Cl PC15+4H,0=H,P04+5 HCl. Die bei der Hydrolyse entstehende Bor- und Phosphorsäure sind zwar in Wasser löslich, es ist jedoch unmöglich, durch Waschen und Filtrieren diese Säuren quantitativ von der Kieselsäure zu trennen, weil diese so hoch adsorptiv ist und auf ihrer relativ sehr großen Oberfläche den größten Teil der Bor- und Phosphorsäure zurückhält.
  • Diese Schwierigkeit kann bei einem Reinigungsverfahren umgangen werden, bei dem die verunreinigte Kieselsäure in einem Perforator durch Extraktion mit Methanol und einem mit Wasser nicht mischbaren Äther von Bor- und Phosphorsäure gereinigt wird.
  • Es hat sich dabei bewährt, wenn die wässerig-methanolische Suspension der Kieselsäure 30 bis 60 Volumprozent Methanol enthält.
  • Zur Extraktion eignet sich besonders der Isopropyläther.
  • Das Verfahren wird mit Vorteil in einem Perforator ausgeübt, wie es in der Zeichnung schematisch dargestellt ist. Der Äther kreist in dieser Perforationsanordnung, die einen Rückkühler 1 aufweist, kontinuierlich und durchquert die wässerig-methanolische Kieselsäuresuspension 2 in zahlreichen kleinen, aus einer Fritte 3 austretenden Tröpfchen, in der sich Methanol sowie die sich im Methanol gut lösliche Bor- und Phosphorsäure lösen und in den Destillationskolben 4 transportiert werden. Durch magnetische oder mechanische Rührung wird die Kieselsäuresuspension in dauernder Bewegung gehalten, wodurch eine ständig fortschreitende Desorption der in der Lösung durch den Extraktionsprozeß verarmenden Borsäure und Phosphorsäure und gleichzeitig durch die Wirbelbildung ein längerer Weg der Äthertröpfchen und damit eine sehr wirksame Perforation erzielt wird. Im Destillationskolben 4, der durch eine Heizmanschette 6 beheizt wird, verdampfen kontinuierlich Methanol und Äther. Die Dämpfe steigen in den Rückflußkühler, werden dort kondensiert und fließen zur Fritte, wodurch der Kreislauf aufrechterhalten wird.
  • In den Destillationskolben 4 wird eine kleine Menge 7 fester Natronlauge eingesetzt und dadurch die Bildung von flüchtigem Borsäuremethylester verhindert. Nach Abschluß der Extraktion wird die gereinigte Kieselsäure durch Filtern, Trocknen und Glühen in Siliziumdioxyd übergeführt.
  • Das Verfahren eignet sich besonders zur Reinigung von Kieselsäure, die durch Hydrolyse aus Siliziumtetrachlorid gewonnen wurde.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Quarzgefäß für die Herstellung von Halbleitern, wie z. B. Siliziumkristallen, das sich von den bisher bekannten dadurch unterscheidet, daß das Quarz aus einem Siliziumdioxyd besteht, das in einem Perforator durch Extraktion mit Methanol und einem mit Wasser nicht mischbaren Äther von Bor- und Phosphorsäure gereinigt worden ist.
  • Besonders bewährt haben sich solche Quarzgefäße, die aus einem Siliziumdioxyd bestehen, das weniger als 10-s slo Bor oder Phosphor enthält. Beispiel 600- Siliziumtetrachlorid werden langsam und unter Kühlung im Eiswasserbad in 101 Austauschwasser in einer Quarzapparatur eingerührt. Nach Absitzen der Suspension wird die Hälfte der überstehenden salzsauren Lösung abgesaugt, zur verbliebenen Suspension 5 1 ?%Iethanol zugesetzt und durch Rühren mit dem Rührer 5 gemischt. Hierauf bringt man in den Destillationskolben 2 1 Isopropyläther und 50 g feste Natronlauge ein und perforiert unter dauerndem Rühren 6 Stunden lang. Nach Abstellen des Rührers und Absitzen der Kieseläure zieht man die Lösung mit Hilfe einer Eintauchfritte möglichst vollständig ab und bringt die Kieselsäure in einer Rotosilschale zum Trocknen in einen Trockenschrank. Nach dem Trocknen und Glühen erhält man etwa 200g Siliziumdioxyd. Der Isopropyläther und Methanol werden durch Destillation nahezu quantitativ zurückgewonnen und können bei einer erneuten Perforation eingesetzt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Quarzgefäß für die Herstellung von Halbleitern, wie z. B. Siliziumkristallen, dadurch gekennzeichnet, daß das Quarz aus einem Siliziumdioxyd besteht, das in einem Perforator durch Extraktion mit Methanol und einem mit Wasser nicht mischbaren Äther von Bor- und Phosphorsäure gereinigt worden ist.
  2. 2. Quarzgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem Siliziumdioxvd besteht, das weniger als 10-6% Bor oder Phosphor enthält.
DEL29871A 1957-03-13 1957-03-13 Quarzgefaess fuer die Herstellung von Halbleitern Pending DE1064483B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL29871A DE1064483B (de) 1957-03-13 1957-03-13 Quarzgefaess fuer die Herstellung von Halbleitern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL29871A DE1064483B (de) 1957-03-13 1957-03-13 Quarzgefaess fuer die Herstellung von Halbleitern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1064483B true DE1064483B (de) 1959-09-03

Family

ID=7265023

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL29871A Pending DE1064483B (de) 1957-03-13 1957-03-13 Quarzgefaess fuer die Herstellung von Halbleitern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1064483B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2546957B2 (de) Verfahren zur Reinigung von Halogensilanen
EP0224182B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines kristallinen, quellfähigen Schichtsilikats vom Saponit-Typ
DE524986C (de) Verfahren zur Gewinnung von Zirkoniumsalzen aus siliziumhaltigen Zirkonerzen
DE1064483B (de) Quarzgefaess fuer die Herstellung von Halbleitern
DE1043301B (de) Verfahren zur Herstellung hochreiner, weitgehend borfreier und phosphorfreier Kieselsaeure bzw. Siliciumdioxyd
DE862895C (de) Verfahren zur Entfernung des Halogenwasserstoffs aus den Umsetzungsprodukten halogenhaltiger Siliciumverbindungen
DE69210816T2 (de) Verfahren zur Entfernung von abgelagerten Verunreinigungen in einem organischen Strom zur Erzeugung reiner Phosphorsäure
DE2415041C3 (de) Verfahren zum Trennen zweier Komponenten
DE1287053B (de) Verfahren zur Entfernung von Flour aus Phosphorsaeure
EP0133490B1 (de) Verfahren zur Verminderung des Fluorgehaltes einer Nassverfahrensphosphorsäure
DE2047261B2 (de) Verfahren zur Entfernung von Eisen aus Phosphorsäure
DE2716795C3 (de) Verfahren zur Beseitigung von Ablagerungen bei der Reinigung von Naßphosphorsäure
EP0331231B1 (de) Verfahren zum Regenerieren von ZrF4 enthaltenden Beizlösungen
AT231407B (de) Verfahren zur Herstellung einer siliziumdioxydfreien Aluminiumsulfatlösung
DE1567638C (de) Verfahren zur kontinuierlichen Reinigung einer wässerigen Kieselflourwasserstoffsäure durch Destillation
DE536650C (de) Herstellung von Kupfersulfast aus Kupfer und Schwefelsaeure
DE367845C (de) Verfahren zur Herstellung hochwertiger Graphite aus Rohgraphit oder Raffinadegraphit
DE2043346B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Kryolith
DE2704074C3 (de) Verfahren zur Reinigung von Phosphorsäure durch Inberührungbringen mit Silicagel
DE694290C (de) Verfahren zur Behandlung von Wasser, insbesondere fuer Schwimmbaeder
DE1542606A1 (de) Verfahren zur Herstellung von kristallinem Mordenit
DE812425C (de) Verfahren zur Entfernung wasserunloeslicher organischer Ver-unreinigungen aus waessrigen Loesungen organischer Loesungsmittel
DE4410347A1 (de) Verfahren zum Entfernen von anorganischen Metallverbindungen aus Lösungen
AT124875B (de) Verfahren zur Herstellung von Graphitelektroden.
AT112120B (de) Verfahren zur Herstellung und Reinigung von Hydroxyden und Karbonaten.