DE1045233B - Schneckenpresse mit kegeligem Pressmantel - Google Patents

Schneckenpresse mit kegeligem Pressmantel

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DE1045233B
DE1045233B DER16373A DER0016373A DE1045233B DE 1045233 B DE1045233 B DE 1045233B DE R16373 A DER16373 A DE R16373A DE R0016373 A DER0016373 A DE R0016373A DE 1045233 B DE1045233 B DE 1045233B
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Germany
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press
conical
jacket
screw
pressed
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DER16373A
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English (en)
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Walter Rothe
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/12Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using pressing worms or screws co-operating with a permeable casing
    • B30B9/121Screw constructions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Schneckenpresse mit kegeligem Preßmantel Die Erfindung betrifft eine Schneckenpresse mit kegeligem Preßmantel mit einer in diesem drehbar angeordneten Schnecke zum Trennen der flüssigen von den festen Anteilen eines Gutes.
  • Der Vorteil der Schneckenpressen mit kegeligem Preßzylinder gegenüber solchen mit zylindrischem Mantel liegt bekanntlich vor allem darin begHindet, daß erstere mit seiherlosem Preßmantel ausgeführt werden können. Die abgepreßte Flüssigkeit fließt hierbei der Förderrichtung des Gutes -entgegen, an der Innenseite des Kegelmantels einerseits und auf der Oberfläche des Preßgutkegels andererseits entlang, um am Beschickungsende der Presse abzufließen.
  • Die Flüssigkeit kommt also auf ihrem Abflußweg am Beschickungsende der Presse ständig mit dem neu hineinkommenden Gut in Berührung und benetzt dieses. Die Benetzung des neu ankommenden Gutes durch die rückfließende abgepreßte Flüssigkeit ist so lange ohne Bedeutung, wie dieses keine die betreffende Flüssigkeit aufsaugende Eigenschaft aufweist wie z. B. bei ölsaaten. Besitzt das Gut jedoch eine breiige Beschaffenheit mit feiner Struktur der festen Anteile, so versagen Schneckenpressen mit seiherlosem Kegelmantel. Das liegt darin begründet, daß sich die rückfließende Flüssigkeit mit dem unbehandelten Gut am Presseneingang mischt, ohne abzufließen.
  • Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, bei seiherlosen Kegelmantelpressen die Eintrittsöffnung für das Preßgut nicht auf den Schneckenmantelanfang, sondern erst nach mindestens einem Schneckengang anzuordnen, um eine Mischung der rückfließenden Flüssigkeit mit der neu eingeführten Masse zu vermeiden.
  • Hierbei steht jedoch der rückfließenden Flüssigkeit nur ein Teil des inneren Mantelumfanges zur Verfügung; nämlich nur derjenige Teil des Mantels, der von der Eintrittsöffnung für das Preßgut nicht geschnitten wird. Es wird sich daher der hier fließende Flüssigkeitsanteil wieder mit dem neu ankommenden Preßgut mischen, so daß dadurch der Wirkungsgrad der Presse ungünstig beeinflußt ist.
  • Die Erfindung beseitigt diese Mängel in vorteilhafter Weise, und zwar besteht sie darin, daß eine das Preßgut axial in die Kegelmantelpresse einführende Vorrichtung an ihrem gegenüber dem Einlaufende der Presse im Durchmesser kleiner gehaltenen Austrittsende mit dem Kegelmanteleingang einen ringsum freien Spalt bildet, so daß die abfließende Preßflüssigkeit am gesamten Umfang des Kegelmantels ungehindert abfließt, ohne daß sie sieh mit dem neu ankommenden Gut mischt.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweiseAusführung der Anordnung gemäß der Erfindung im Querschnitt. In dem kegeligen Preßmantel a ist der Kegelschneckenteil b drehbar gelagert. Zentral davor ist eine zylindrische Stopfpresse, bestehend aus dem zylindrischen Mantel c und dem zylindrischen Schnekkenteil d, angeordnet. Der Durchmesser dies zylindrischen Mantels c ist gegenüber dem Kegelmantel a so weit verkleinert, daß ein freier Querschnitte entsteht, der als Austritt für die abgepreßte Flüssigkeit gestaltet ist.
  • Der Preßvorgang in dieser neuartigen Presse verläuft wie folgt: Das bei f aufgegebene Gut wird von der Schnecke d des zylindrischen Schneckenteiles erfaßt und axial in den kegeligen Pressenteil hineingepreßt. Der Mantel c des zylindrischen Teiles wird zweckmäßig mit Seiherbohrungen versehen und dient somit zur Voren.twässerung bei sehr flüssigkeitsreichem Gut. Die kegelige Schnecke b preßt entsprechend ihrer Gangvolumenverminderung die Flüssigkeit aus dem Gut, wobei die Flüssigkeit entgegen der Förderrichtung des Gutes nach rückwärts an der Innenwand des mit Zügen versehenen Kegelmantels a entlang strömt, und aus dem den Kegelmantelanfang umgebenden freien Querschnitt e, der aus entsprechenden Bohrungen oder Spalten besteht, abfließt.
  • Durch diese neuartige Vorrichtung wird die Preßleistung der Kegelmantelschneckenpressen in vorteilhafter Weise erhöht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schneckenpresse zum Trennen der flüssigen von den festen Bestandteilen eines Gutes mit einer in einem kegeligen, seiherlosen Preßmantel drehbaren kegeligen Schnecke, bei der die ausgepreßte Flüssigkeit am Einlaufende der Presse austritt, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Preßgut axial in die Kegelmantelpresse einführende Vorrichtung an ihrem gegenüber dem Einlaufende der Presse im Durchmesser kleiner- gehaltenen Austrittsende mit dem Kegelmanteleingang einen ringsum freien Querschnitt bildet.
  2. 2. Schneckenpresse nach- Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB die d'a,s-Preßgut in die Kegelmantelpresse einführende Vorrichtung als zylindrische Schneckenpresse ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 325 395.
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