DE104239C - - Google Patents

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DE104239C
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fish
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C25/00Processing fish ; Curing of fish; Stunning of fish by electric current; Investigating fish by optical means
    • A22C25/14Beheading, eviscerating, or cleaning fish
    • A22C25/145Eviscerating fish
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C25/00Processing fish ; Curing of fish; Stunning of fish by electric current; Investigating fish by optical means
    • A22C25/14Beheading, eviscerating, or cleaning fish
    • A22C25/142Beheading fish

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 53: Nahrungsmittel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Dezember 1898 ab.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Fischreinigungsmaschine ist so beschaffen, dafs sie die Reinigung, d. h. die Entfernung der Eingeweide, das Abschneiden der Köpfe und eventuell auch die Reinigung der Seiten der ihr zugeführten Fische selbstthätig bewirkt. Sie besteht im Wesentlichen aus in zwei Reihen angeordneten federnden Walzen , zwischen welche die Fische eingeführt werden, aus in der Ebene der Walzenbahn angeordneten Werkzeugen zur Reinigung des Bauches, sowie aus einer in der Verlängerung der Walzenbahn liegenden Trommel, deren Achse dieser Bahn parallel gelagert ist, und gegen welche ein endloses Band läuft, wobei das Band und die Trommel die Fische erfassen und an ein gegen die Trommel rechtwinklig liegendes rotirendes Kreismesser führen, das ihnen die Köpfe abschneidet.
Fig. ι zeigt die Maschine im verticalen Längsschnitt, Fig. 2 von der Seite, zum Theil nach Linie x-y der Fig. 1 geschnitten, und Fig. 3 im Grundrifs.
■ Die Maschine ist als Doppelmaschine gebaut, d. h. sie hat zwei Systeme Walzen, Werkzeuge u. s. w., so dafs die Einführung von zwei Seiten zugleich erfolgen kann. Im Folgenden wird nur die eine .Hälfte der Maschine beschrieben, da die andere Hälfte genau in derselben Weise eingerichtet ist, mit Ausnahme der Riementransmission und anderer durch die Gemeinschaft der Triebwelle bedingter Organe.
Die konischen Walzen in der einen Reihe sind mit 1 und die in der anderen mit 2 (Fig. 2) bezeichnet. Jede Walze hängt mit einer biegsamen Welle 3 von dem oberen Theile des Gestelles herab, woselbst die Welle in einem Lager 4 läuft, über welchem die Welle ein Schraubenrad 5 trägt, das in die Schraube 6 eingreift, die beide Walzenreihen in Bewegung setzt. Die Walzenwelle besteht aus einer Drahtschraube, die biegsam, aber doch so steif ist, dafs sie, von der über der Walze liegenden Seitenstütze 7, welche mit einem für die Welle bestimmten Einschnitt versehen ist, gestützt, zugleich eine Feder bildet, wodurch die beiden Walzenreihen mit' mäfsigem Druck gegen einander gehalten werden. Diese Federung ist leicht zu regeln durch Verschiebung des allen Wellen derselben Walzenreihe gemeinsamen Querstückes 7 in der Richtung von oder gegen die andere Walzenreihe, zu welchem Zweck das Querstück mittelst Stellschrauben oder dergl. befestigt ist.
Dicht unter den Walzen in der Ebene der durch dieselben bestimmten Bahn befinden sich die Werkzeuge zum Herausnehmen der Eingeweide. Dieselben bestehen, der Reihe nach von der Einführungsöffnung aus gerechnet (Fig. 1), aus einem rohrenden Kreismesser 8, das den Bauch aufschneidet, einem Aufweiter 9 (Fig. ι und 4) mit zwei einen Theil des Messers zwischen sich schliefsenden, streichbrettartig wirkenden Wangen, einer rotirenden Bürste 10, welche die Eingeweide herausnimmt, einem Spülrohr 11 zur inwendigen Ausspülung der Bauchhöhle und einer zweiten, theilweise in den weiteren Theil des Aufweiters 9 hineinragenden Bürste 12 zum abermaligen Reinigen der Bauchhöhle.
Die Fische Werden mit dem Kopfe zuerst an dem einen Ende der Maschine zwischen
die Walzenreihen eingeführt (Fig. ι), zwischen welchen zu diesem Zwecke ein kleines Bodenstück 13 angebracht ist. Eine die Walzenbahn entlang laufende rinnenförmige Schiene 14 mit Seiteneinschnitten für die Walzenwellen stützt die Fische von oben bei ihrem Durchgang zwischen den Walzen. Sobald ein Fisch an das Messer 8 gelangt, schneidet dasselbe ihm den Bauch auf, worauf der Aufweiter 9 diesen Einschnitt erweitert, so dafs die Bürste 10 die Eingeweide erreichen und entfernen kann. Der Aufweiter 9 hat die in Fig. 4 dargestellten streichbrettartig wirkenden beiden Wangen, die sich zu einer der Bewegungsrichtung des Fisches entgegengerichteten Spitze vereinigen, hinten aber aus einander gehen und die Bürste 10 theilweise zwischen sich schliefsen. Diese Spitze dringt in den Einschnitt ein, worauf durch die divergirenden Wangen die Bauchseiten aus einander gedrängt werden. Dadurch ist es der Bürste 10 ermöglicht, die Bauchhöhle zu reinigen, ebenso auch der Bürste 12, vor welcher ebenfalls ein Aufweiter i3x (Fig. 1) liegt, der dem Aufweiter 9 ähnlich, aber etwas kleiner als jener ist.
Aus den Walzen 1, 2 gelangt der Fisch auf das endlose Band 15, das denselben auf die Trommel 16 (Fig. 1 und 3) bringt. Die waagrechte Welle 17 der Trommel ist der Walzenbahn parallel und so hoch gelagert, dafs der höchste Punkt des Umkreises der Trommel etwas tiefer liegt als das Band 1 5. Die Trommel nimmt in der den Walzen entgegengesetzten Richtung an Dicke ab und geht schliefslich in cylindrische Form über. Am Uebergang aus der konischen in die cylindrische Form ist die Trommel mit einer Ringnuth 18 und gleich dahinter mit einem ringsum laufenden Anschlagkranz 19 versehen. Der konische Theil der Trommel 16 ist mit längslaufenden, nur wenig tiefen Ausnehmungen versehen, die so breit sind; dafs sie nur je einen Fisch aufnehmen können.
Das Kreismesser 20 (Fig 2 und 3) tritt in die Ringnuth 18 ein, deren Abstand vom Anschlagkranz 19 so bemessen ist, dafs der Kopf des.Fisches vor die Ringnuth zu liegen kommt, wenn der Fisch auf die Trommel 16 gegen den Anschlagkranz 19 hinabgleitet. Der Anschlagkranz 19 läfst sich daher, je nach der Gröfse des Fisches, von der Ringnuth mehr oder weniger entfernen. Das endlose Band 21 bewegt sich gegen die Trommel, läuft um die drei Rollen 22, 23 und 24, sowie um einen Theil des Trommelumfanges (Fig. 2), nach Mafsgabe der Stellung der Trommel zu den beiden Rollen 22 und 24. Die Rolle 23 läfst sich behufs Spannung des Bandes verstellen. Wenn der Fisch auf die langsam rotirende Trommel 16 gegen den Anschlagkranz 19 hinabgeglitten ist, gelangt er infolge der Bewegung der Trommel unter das Band, das mit derselben Geschwindigkeit wie die Trommel läuft. Auf diese Weise zwischen Trommel und Band festgeklemmt, geht der Fisch am Kreismesser 20 vorbei, das ihm den Kopf abschneidet, und sobald der Fisch den Punkt erreicht, wo das Band die Trommel verläfst, fällt er in ein darunter gestelltes Gefäfs oder in eine Abfuhrrinne.
Die Walzen werden durch die Schraube 6 getrieben. Diese Schraube wird durch konische Räder von der Welle 24X (Fig. 2) in Bewegung gesetzt, die durch den Riemen 25 von der Triebwelle 26 in Umdrehung versetzt wird. Von einer Scheibe der Welle 24X läuft ein Riemen auf eine Scheibe der Welle 27, von der ein Riemen auf eine Scheibe der Messerwelle 28 führt. Andere Riemen 29 und 30, laufen von Scheiben der Welle 24X nach Scheiben der Wellen 32 bezw. der Welle 31 (Fig. ι und 3). Die Welle 31 treibt durch Zahnräder die Wellen des Messers 8, der Bürste 10 und der Bürste 12 (Fig. 3). Die Welle 32 treibt das endlose Band 15. Die Triebwelle 26 treibt mittelst Schnecke und Schneckenrades die Trommelwelle 17, die durch Stirnräder und die Welle 33 das Band 21 treibt (Fig. 1). Durch die Welle 34 und das Zahngetriebe 35 läfst sich behufs Ingangsetzens oder Stillsetzens der Maschine die Riemengabel 36 bethätigen.
Die Drehungsrichtungen einzelner Theile sind durch Pfeile angedeutet. Durch Anordnung geeigneter Bürsten an jeder Seite der Bahn, an welchen der Fisch zwischen den Walzen vorbei zu gehen hat, läfst sich auch die Reinigung der Aufsenseiten desselben bewirken.
Die Zuführungswalzen 1 und 2 können aus einem mit steifen Borsten versehenen Körper bestehen, der so gestaltet ist, dafs die Bürstenwalzen die Form eines mit dem dickeren Ende abwärts gerichteten Kegels haben.

Claims (8)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Reinigen von Fischen, bestehend aus einer Anzahl in zwei Reihen angeordneter Walzen, zwischen welchen die Fische über oder an Messer, Bürsten oder dergl. (8, 9, 10, 11, 12) zum Aufschneiden bezw. Reinigen geführt werden, während die Walzenreihen durch ihre als Federn wirkende und von Seitenstützen (7) gespannte, biegsame Wellen gegen einander gedrückt und von einer gemeinsamen Schraube (6) getrieben werden, in die Schraubenräder der -Wellen eingreifen.
2. An der unter 1. genannten Maschine die Anordnung einer in der Verlängerung der Walzenbahn liegenden und mit ihrer Achse
zu letzterer parallel gelagerten Trommel (16), auf welche die Fische gegen einen Anschlagkranz (ig) befördert werden, und eines winklig zur Trommel gestellten rotirenden Kreismessers (20), sowie eines gegen die Trommel laufenden endlosen Bandes (21), das im Verein mit der Trommel den zwischen beiden festgehaltenen Fisch gegen das Messer (20) und an demselben vorbeiführt, . um das Abschneiden des Kopfes zu bewirken.
3. An der im Patent-Anspruch 1 angegebenen Maschine die Anordnung eines hinter dem den Bauch des Fisches aufschneidenden Messer (8) angebrachten Aufweiters (9 oder I3X), dessea gegen das Messer gerichtete Spitze den Bauchschnitt erweitert, so dafs die darunterliegende Bürste hineingelangen und den Bauchinhalt entfernen kann.
4. An der im Patent-Anspruch 1 angegebenen Maschine die Anordnung einer für den Eintritt des Kreismessers (20) bestimmten Ringnuth (18) an der Trommel (16), die eventuell mit lä'ngslaufenden (wenig tiefen) Ausnehmungen ' von hinreichender Breite, um die betreffenden Fische aufzunehmen, versehen, und deren hinterer Theil zweckmä'fsig cylindrisch ist, um die Verschiebung des verstellbaren Anschlagkranzes (19) an diesem Theile entlang zu ermöglichen.
5. An der im Patent-Anspruch 1 angegebenen Maschine die Anordnung eines endlosen Bandes (15), das den Fisch von den Walzen in Empfang nimmt und auf die Trommel (16) führt.
6. An der im Patent-Anspruch 1 angegebenen Maschine die Anordnung von Walzen, die mit ihren von oberen Lagern (4) herabhängenden Wellen (3) unten von einer unmittelbar über den Walzen zwischen den Wellenreihen angebrachten Schiene (14) gestützt werden, die, zugleich eine Stütze für die Rücken der Fische bildend, Einschnitte, Nuthen oder dergl. für die betreffenden Wellen hat, während das ebenfalls mit Nuthen oder dergl. versehene Querstück bezw. die Stützleiste (7) dicht über der Schiene (14), aber an der Aufsenseite der Wellenreihe angebracht ist, damit die Wellen unten frei sind und ihre Lage von den genannten Theilen bestimmt wird.
7. An der im Patent-Anspruch 1 angegebenen Maschine die Anordnung eines nahe an der Reinigungsbtirste in den Aufweiter (Patent-Anspruch 3) eingeführten Spülrohres (11), durch welches Wasser zum Ausspülen der Bauchhöhle herablä'uft.
8. An der im Patent- Anspruch λ. angegebenen Maschine die Anordnung von Zuführungswalzen (1 und 2), die aus einem mit steifen Borsten besetzten Körper bestehen, der so geformt ist, dafs die Bürstenwalzen die Gestalt eines mit dem dickeren Ende abwärts gerichteten Kegels haben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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