DE1040887B - Hydraulische Anpressvorrichtung fuer Walzwerke zum Bearbeiten von Farben, Schokolade oder aehnlichen Stoffen - Google Patents

Hydraulische Anpressvorrichtung fuer Walzwerke zum Bearbeiten von Farben, Schokolade oder aehnlichen Stoffen

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Publication number
DE1040887B
DE1040887B DEL24229A DEL0024229A DE1040887B DE 1040887 B DE1040887 B DE 1040887B DE L24229 A DEL24229 A DE L24229A DE L0024229 A DEL0024229 A DE L0024229A DE 1040887 B DE1040887 B DE 1040887B
Authority
DE
Germany
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pressure
valve
valves
pressing device
roller
Prior art date
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Pending
Application number
DEL24229A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Adolf Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
F B Lehmann Maschinenf GmbH
F B Lehmann Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
F B Lehmann Maschinenf GmbH
F B Lehmann Maschinenfabrik GmbH
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/32Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members
    • B02C4/36Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members in mills specially adapted for paste-like materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine hydraulische Anpreßvorrichtung für Walzwerke zum Bearbeiten von Farben, Schokolade oder ähnlichen Stoffen.
Die hydraulische Anpressung einer Walze bei Ein-, Zwei- oder Mehrwalzwerken ist bekannt. Dazu ist eine an beiden Enden der Walze angreifende gleichmäßige Anpreßkraft erforderlich. Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß trotz der gleichen Anpreßkraft der Walzenspalt nicht gleichmäßig ist. Diese Ungleichmäßigkeiten können verschiedene Ursachen haben. So können beispielsweise verschiedene Rückdrücke der Zahnräder auf die Lagerstellen vorhanden sein.
Um diese Ungleichmäßigkeiten zu beseitigen, hat man vorgeschlagen, die Preßzylinder mit entsprechend verschieden großen Kolbenflächen auszuführen. Diese Lösung hat den Nachteil, daß an einer ausgeführten Maschine die Drücke in den Preßzylindern nicht mehr gegeneinander geändert werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Steuerung für hydraulische Walzenpressung stets einen gleichen Walzenspalt zu erhalten.
Es ist bereits eine hydraulische Anpreßvorrichtung für Walzwerke bekannt, bei der die auf die Verstellwalze wirkenden Preßzylinder von einer gemeinsamen Pumpe gespeist werden. Dabei ist zwischen die Pumpe und die einzelnen Preßzylinder je ein einstellbares Druckventil eingebaut. Außerdem führen von den Druckleitungen Abzweigleitungen zu je einem federbelasteten Rückschlagventil.
Durch die Erfindung wird eine Weiterbildung dieser bekannten Anpreßvorrichtungen geschaffen, wobei die Einstellung und Einhaltung des Druckes für jeden Preßzylinder beliebig und völlig unabhängig vom Druck des anderen Zylinders möglich ist. Außerdem wird der Vorteil erreicht, daß jeder abnorme Widerstand gegen die Walzenanpressung an einem Walzenende automatisch die Anpreßwirkung auch auf dem anderen Walzenende entsprechend beeinflussen kann. Diese Vorteile werden dadurch erreicht, daß für jeden Preßzylinder der beiden Walzenlager je ein eigenes, von je einer Pumpe gespeistes hydraulisches Drucksystem vorgesehen ist und die Rückschlagventile in einen gemeinsamen Ableitungsraum münden, in dessen Abflußleitung ein einstellbares Ablaßventil angeordnet ist.
Dabei können die beiden Druckventile unabhängig voneinander verstellbar und nach dem Einstellen durch ein gemeinsames Betätigungsorgan beeinflußbar sein.
Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Steuerung und
Fig. 2 die Ausbildung der Rückschlagventile in vergrößertem Maßstab.
Hydraulische Anpreßvorrichtung
für Walzwerke zum Bearbeiten
von Farben, Schokolade oder
ähnlichen Stoffen
Anmelder:
F. B. Lehmann G. m. b. H. Maschinenfabrik, Aalen (Württ.)
Dr.-Ing. Adolf Müller, Aalen (Württ.),
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung ist beschrieben als Ausführungsbeispiel bei einer Zweiwalzenmaschine. Von den bei- den zusammenarbeitenden Walzen 1 und 2 ist die Walze 1 zwecks Einstellbarkeit des Anpreßdruckes hydraulisch gesteuert. Auf die Lagerstellen der Walze 1 wirken die Preßzylinder 3, 4, die an die Druckleitungen 5, 6 angeschlossen sind. Die Druckleitungen 5, 6 werden gespeist von den Kolbenpumpen 11, 12. Außerdem sitzen in den Druckleitungen 5, 6 die einzeln regelbaren Druckventile 7, 8. An die Druckleitungen 5, 6 sind ferner die Manometer 13, 14 angeschlossen.
Von den Druckleitungen 5, 6 führen Abzweigleitungen 15, 16 nach den Rückschlagventilen 17, 18. Diese münden in einen gemeinsamen Raum 23. Ihre Ventilkugeln stehen unter der Einwirkung einer Feder 10. Von dem Raum 23 führt eine Rückleitung 20 zu dem Ablaßventil 21 und von hier über eine Rücklaufleitung 22 zu den Pumpen 11,12. Die Druckventile 7, 8 können je für sich eingestellt werden. Außerdem ist ein gemeinsames Bedienungsorgan 9 vorgesehen, welches nach der Einstellung eine gemeinsame Verstellung beider Ventile 7, 8 herbeiführen kann.
Die Wirkungsweise ist folgende: Die Kolbenpumpen 11, 12 wirken über die Druckleitungen 5, 6 auf die Preßzylinder 3, 4. Die Druckventile 7, 8 können so eingestellt werden, daß auf die Preßzylinder 3, 4 ein verschieden großer oder auch ein gleicher Druck ausgeübt werden kann. Der auf die Enden der Walze 1 ausgeübte Druck kann an den Manometern 13, 14 abgelesen werden. Durch die Leitungen 15, 16 pflanzt sich der Druck auf die Rückschlagventile 17,
S09 657/264

Claims (2)

18 fort. Der erhöhte Druck der einen Leitung öffnet beispielsweise das Rückschlagventil 18 (Fig. 2). Dadurch wird das Rückschlagventil 17 geschlossen. In den beiden Preßzylindern 3, 4 herrscht damit ein verschieden hoher Druck. Die gemeinsame Verstellung der beiden Druckventile 7, 8 kann über Zahnräder oder einen anderen Trieb erfolgen. Die Einstellung erfolgt derart, daß das zu regelnde Druckventil außer Eingriff mit dem Zahntrieb gebracht wird. Durch Verdrehen der Druckventilspindeln kann eine Vor- oder Nacheilung des Druckes eingestellt werden. Ist auf diese Weise für einen gleichmäßigen Walzenspalt die erforderliche Druckdifferenz gefunden, so wird das abgeschaltete Druckventil an die gemeinsame Verstelleinrichtung 9 mit angeschlossen. Es kann nun im weiteren Arbeitsgang durch eine einzige Verstellung der Regeleinrichtung 9 der für die Verreibung zwischen den Walzen jeweils notwendige Druck eingestellt werden, wobei der Walzenspalt in allen Druckbereichen gleichbleibt. Für den Gegenstand des Anspruches 2 wird, da sein Merkmal für sich bekannt ist, nur Schutz in Verbindung mit dem Gegenstand des Hauptanspruchs beansprucht. Pate χ τ ανs ρ r c c η ε:
1. Hydraulische Anpreßvorrichtung für Walzwerke zum Bearbeiten von Farben, Schokolade oder ähnlichen Stoffen mit pumpengespeisten, auf die Verstellwalze wirkenden Preßzylindern, wobei zwischen Pumpe und Preßzylinder ein einstellbares Druckventil eingebaut ist und von den Druckleitungen Abzweigleitungen zu federbelasteten Rückschlagventilen führen, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Preßzylinder (3, 4) der beiden Walzenlager je ein eigenes, von je einer Pumpe (11, 12) gespeistes hydraulisches Drucksystem vorgesehen ist und die Rückschlagventile (17, 18) in einen gemeinsamen Ableitungsraum (23) münden, in dessen Abflußleitung (22) ein einstellbares Ablaßventil (21) angeordnet ist.
2. Hydraulische Anpreßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Druckventile (7, 8) unabhängig voneinander verstellbar und nach Einstellen durch ein gemeinsames Betätigungsorgan (9) beeinflußbar sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 924 963.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
. 809 657/264 9.53
DEL24229A 1956-02-28 1956-02-28 Hydraulische Anpressvorrichtung fuer Walzwerke zum Bearbeiten von Farben, Schokolade oder aehnlichen Stoffen Pending DE1040887B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1220238B (de) * 1962-09-29 1966-06-30 Buehler Ag Geb Hydrodynamische Anpressvorrichtung fuer Reibwalzwerke
DE1289396B (de) * 1963-03-19 1969-02-13 Verdier Andre L Verstell- und Andrueckvorrichtung zum Parallelverstellen der Walzen von Walzenstuehlen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924963C (de) * 1951-09-23 1955-03-14 Voegele Ag J Hydraulische Anpressvorrichtung fuer Ein- oder Mehrwalzenreibmaschinen

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