DE463891C - Vorrichtung zur Lagerung der Walzen bei Walzwerken - Google Patents

Vorrichtung zur Lagerung der Walzen bei Walzwerken

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DE463891C
DE463891C DEA50105D DEA0050105D DE463891C DE 463891 C DE463891 C DE 463891C DE A50105 D DEA50105 D DE A50105D DE A0050105 D DEA0050105 D DE A0050105D DE 463891 C DE463891 C DE 463891C
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rings
shaft
rolls
rolling
rollers
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DEA50105D
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Svenska Kullagerfabriken AB
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B13/00Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
    • B21B13/02Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with axes of rolls arranged horizontally
    • B21B13/04Three-high arrangement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

Bekanntlich sind die beim Kaltwalzen oder Plattenwalzen entstehenden Belastungen derait groß, daß es in der Regel nicht möglich ist, Wälzlager in der üblichen Weise an den Halsteilen zu befestigen. Auf der anderen Seite ist es ein großer Vorteil, Wälzlager für Walzwerke zu benutzen, besonders zum Kaltoder Plattenwalzen, weil der größte Teil der verbrauchten Kraft zur Überwindung der Lagerreibung verbraucht wird.
Was das Walzenmaterial anbetrifft, welches schweren Anforderungen standhalten muß, so ergeben sich bei Verwendung der gewöhnlichen Antriebsvorrichtungen insofern gewisse .Schwierigkeiten, als gegebenenfalls beim Zahnradgetriebe vorhandene Fehler die Gleichmäßigkeit des gewalzten Bandes nachteilig beeinflussen. Bei Walzwerken, deren Walzen in Wälzlagern laufen, ist es auf der
ao anderen Seite möglich, das Walzen mit nur einer getriebenen Walze zu bewerkstelligen, wodurch das Getriebegehäuse weggelassen und so die Schwierigkeit zum größten Teil überwunden werden kann.
Um nun den Schwierigkeiten zu begegnen, die mit der Verwendung von Wälzlagern bei <Jen vorhandenen außerordentlichen Belastungen verbunden sind, hat man versucht, den Walzendruck auf andere Weise aufzunehmen als durch Lager auf den Walzenzapfen. Man hat daher Walzwerke gebaut, bei denen die beiden arbeitenden Walzen durch andere mit größerem Durchmesser unterstützt werden, welche ihrerseits von starken, auf die Zapfen der letztgenannten Hilfswalzen angebrachten Wälzlagern getragen werden. Um den Druck auf eine größere Anzahl Lager zu verteilen, wird jede der arbeitenden Walzen von zwei Hilfswalzen getragen, wodurch der Druck auf nicht weniger als acht Zapfenlager verteilt werden konnte. In allen bisher bekannten Konstruktionen ist somit der Walzendruck von den arbeitenden Walzen direkt oder indirekt auf vom Gerüst getragene Lager überführt worden. Die großen vorkommenden Drücke haben daher auch die Verwendung großer und teurer Lager notwendig gemacht.
Gemäß der Erfindung wird die Belastung durch Ringe aufgenommen, welche um die Halsteile der arbeitenden Walzen gelegt werden. Für den Fall, daß drei Walzen benutzt werden, kann das System als ein Wälzlager angesehen werden, bei dem die kleine mittlere Walze der Welle entspricht und wobei die schweren Tragwalzen den Rollen und die herumgelegten Ringe dem äußeren Ring entsprechen. Was diese Vorrichtung mit den bekannten Vorrichtungen gemeinsam hat, ist die Tatsache, daß die Walzen gegen andere Teile walzen, welche die Belastung aufnehmen; der Unterschied besteht jedoch darin,
daß die Belastung in dem tragenden Stück aufgenommen wird, so daß dieses Stück keine Lager braucht.
Die Erfindung stellt ferner eine Vorrichtung dar, um den Abstand zwischen den WaI-I zen einzustellen, was dadurch geschieht, daß man den umgebenden Ring in bezug auf die Walzen verschiebt, so daß sich die letzteren auf einer größeren oder kleineren Sehne befinden.
In den Zeichnungen ist eine beispielsAveise Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Abb. ι ist eine Seitenansicht des Walzwerks (teilweise im Schnitt),
Abb. 2 ist eine Endansicht des Walzwerks.
In der Zeichnung hat das Walzwerk drei
Walzen, jedoch kann eine größere Anzahl von Walzen benutzt werden, obgleich die Zahl immer ungerade sein soll. Die mittlere Walze ι und die schweren Tragwalzen 2 und 3 sind mit ihren Halsteilen innerhalb der Ringe 4 angeordnet, und zwar derart, daß die Halsteile der äußeren Walzen, welche zweckmäßig mit Stahlringen 9 versehen sind, sich
Z5 gegen die Innenfläche ' des Ringes legen. Außerhalb der sich drehenden Ringe ist an jeder Seite ein-Gestell 5 von leichter Bauart angeordnet, in welchem kleine Lager 10 befestigt sind. Die Hauptaufgabe dieser Lager ist es, die horizontalen radialen Belastungen aufzunehmen. Wenn das Walzen nur in einer Richtung stattfindet, im vorliegenden Fall zwischen der mittleren und unteren Walze, wird die dritte Walze zweckmäßig in der Druckrichtung auf der anderen Seite von der Mittelwalze angeordnet, jedoch nicht unmittelbar darüber. Die Einstellung der Walzen auf verschiedene Zwischenräume zwischen einander (zum Walzen von Streifen verschiedener Dicke) wird am besten durch eine Welle 6 bewerkstelligt, deren Lager in einem einstellbaren Gehäuse 12 angeordnet sind. Diese Welle ist mit Ringen 7, Scheiben o. dgl. ausgerüstet, welche gegen die Außenseite der großen Ringe 4 drücken. An beiden Seiten der Ringe 7 befinden sich auf der Welle 6 Flansche 11, welche die Ringe 4 in axialer Richtung führen. Mit Hilfe einer Gewindespindel (auf der rechten Seite der Abb. 2 dargestellt) kann die Welle 6 gegen die Mittelachse des Walzsystems oder von ihr weg bewegt werden, und so können die Ringe 4 in eine schiefe Lage in bezug auf die Walzen gebracht werden, so daß diese auf einer größeren oder kleineren Sehne liegen. Die Arbeitswalzen werden mit Hilfe von flachen Federn 8 getrennt (Abb. 2), und der Abstand zwischen ihnen, der die Dicke des zu walzenden Materials bestimmt, hängt von der Einstellung der Welle 6 ab.
Die Vorrichtung zur Einstellung der Welle 6 besteht in der vorliegenden Ausführungsform aus zwei Handrädern 13 und 14, von denen das eine, 13, durch seine Welle mit einer Schnecke 15 verbunden ist, welche mit dem Schneckenrad 16, das an dem Gehäuse 12 befestigt ist, in Eingriff steht, während das andere Rad 14 durch seine Welle mit einem Getriebe 18 verbunden ist, welches mit einem beweglichen Zahnrad 19 in Eingriff steht, das durch Zahngetriebe ähnlicher Weise mit dem Getriebegehäuse, welches auf dem anderen Ende der Welle 6 sitzt (und auf der rechten Seite der Abb. 1 dargestellt ist), verbunden ist. Es ist daher möglieh, durch Drehen entweder des einen oder des anderen Handrades oder beider die Welle 6 um das eine oder andere Lagerzentrum schwingen zu lassen oder parallel mit sich selbst nach der Mittelachse des Walzsystems oder entgegengesetzt zu dieser zu verschieben.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Lagerung der Walzen bei Walzwerken mit ungerader Walzenzahl, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere den Walzendruck aufnehmende Ringe (4) vorgesehen sind, gegen ■ welche die Halsteile (9) der beiden äußeren Walzen (2, 3) sich anlegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (4) in einer Richtung senkrecht zur Ebene der geometrischen Achsen der Walzen (2, 3) einstellbar eingerichtet sind.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der Ringe (4), die um die Halsteile (9) gelegt sind, eine Welle (6) parallel zur geometrischen Achse der Ringe (4) angeordnet und mit Zapfenlagern, Scheiben (7) o. dgl. ausgerüstet ist, welche gegen die Außenfläche des Ringes (4) drücken, wobei die erwähnte Welle (6) mit Hilfe eines Schneckengetriebes (15, 16) o. dgl. nach der Mittelebene des Walzensystems (1, 2, 3) hin oder von ihr fort verstellbar ist. '
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der einstellbaren Welle (6) getrennt oder zusammen in Gehäusen (12) laufen, welche kippbar sind, so daß die Welle (6) um das eine oder andere Lagerzentrum schwingen oder auch parallel zu sich selbst verschoben werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA50105D 1926-03-05 1927-02-20 Vorrichtung zur Lagerung der Walzen bei Walzwerken Expired DE463891C (de)

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