DE10390C - Neuerungen an Petroleum-Kochapparaten - Google Patents

Neuerungen an Petroleum-Kochapparaten

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DE10390C
DE10390C DENDAT10390D DE10390DA DE10390C DE 10390 C DE10390 C DE 10390C DE NDAT10390 D DENDAT10390 D DE NDAT10390D DE 10390D A DE10390D A DE 10390DA DE 10390 C DE10390 C DE 10390C
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Germany
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basin
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DENDAT10390D
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Original Assignee
J. HIRSCHHORN in Berlin C
Publication of DE10390C publication Critical patent/DE10390C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C5/00Stoves or ranges for liquid fuels
    • F24C5/02Stoves or ranges for liquid fuels with evaporation burners, e.g. dish type
    • F24C5/04Stoves or ranges for liquid fuels with evaporation burners, e.g. dish type wick type
    • F24C5/06Stoves or ranges for liquid fuels with evaporation burners, e.g. dish type wick type adjustable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

1879.
Klasse 34.
JACOB HIRSCHHORN in BERLIN. Neuerungen an Petroleum-Kochapparaten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. December 1879 a
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine neue Anordnung von Petroleum-Kochöfen, welche den Vortheil darbietet, dafs man bequem das Petroleumreservoir mit der Dochtscheide aus dem Apparat nehmen, reinigen, füllen und event, anzünden oder auslöschen kann, ohne dafs es nötliig ist, hierzu den Obertheil des Apparates nach Entfernung des Kochgeschirres abzuheben.
Dieses Resultat wurde ermöglicht:
a) Dadurch, dafs das Reservoir einfach auf eine Fufsplatte glatt hingestellt wird, die mit dem Boden des eigentlichen Ofengehäuses durch drei genügend hohe Füfse oder einem entsprechend hohen mit dem erforderlichen Ausschnitt versehenen Gehäuse verbunden ist, zwischen denen bezw. aus dem sich das Reservoir leicht aus- und einschieben läfst.
b) Dadurch, dafs die im Boden des Ofengehäuses befindliche Brennkappe, oder bei mehrflammigen Kochlöchern die Brennkappen, in demselben an einem Scharnier, an dem sie sich mittelst eines Griffes hochheben lassen, so dafs sie dadurch über die Dochtscheide erhoben werden und das Bassin mit der Dochtscheide infolge dessen ungehindert herausgenommen werden kann.
c) In der Anordnung eines Ausschnittes vorn in dem den Boden des Ofengehäuses einfassenden Ring, sowie einer verschliefsbaren Oeffnung im Ofengehäuse, um für die Bewegung des nach aufsen herausragenden Griffes an der, oder bei mehrflammigen Kochlöchern, den combinirten Brennkappen beim Bewegen derselben um ihr Scharnier Raum zu geben.
Ein Apparat mit einfiammigem Kochloch mit diesen Anordnungen ist in drei Ansichten dargestellt.
Fig.' ι ist eine Ansicht des Apparates mit einfiammigem Kochloch,
Fig. 2 ein senkrechter Mittelschnitt eines solchen,
Fig. 3 ein Verticalschnitt nach Linie A-B von Fig. 2 (Grundrifs).
Gleiche Buchstaben bezeichnen in allen drei Figuren gleiche Theile.
Das Bassin A steht frei auf der Fufsplatte B, und letztere trägt auf drei Füfsen b b b, die dem Bassin freie Passage nach vorn gewähren, Fig. 1, den Boden C des Ofens D1 auf dessen rostartig gestalteter Oberplatte E das Kochgeschirr zu stehen kommt.
Der Boden C des eigentlichen Ofens D besteht aus einer von dem äufseren Ringe D' gefafsten Platte mit einem Ausschnitt für die am Scharnier/ bewegliche Brennkappe_/beliebiger Construction, die mittelst des Griffes j gehoben und gesenkt werden kann. Der Ring D' ist vorn bei D" ausgeschnitten, sowie auch bis zur nöthigen Höhe an dieser Stelle die Wand des Ofens D, so dafs hier der nöthige freie Raum zum Heben der Brennkappe J vermittelst des Griffes/ vorhanden ist, damit beim Einsetzen oder Herausnehmen des Bassins A genügend freier Raum für die Passage der Dochtscheide α vorhanden ist.
Um die Oeffnung in der Wand des Ofens D (bei D") beim Gebrauch nicht stets offen lassen zu müssen, kann dieselbe entweder nachträglich mit der Thür G verschlossen werden, Fig. 1, oder es kann auch die Brennkappe J vorn, wo der Griff j angesetzt ist, das Schutzblech^ tragen, welches sich mit der Brennkappe J hebt; wenn dieselbe dagegen heruntergelassen wird, sich selbstthätig innen vor die OeffnungD" legt, Fig. 2.
Um die Brennkappe_/ nicht immer festhalten zu müssen, so lange man mit dem Bassin A operiren will, kann dieselbe durch Einhaken des Griffes, j in den Einschnitt d der Ofenwand in der erhobenen Stellung festgehalten werden.
Eine gabelförmige Führungsplatte L unter der Brennkappe sichert beim Einschieben des Bassins A der Dochtscheide die richtige Stellung.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Die Anordnung der Fufsplatte mit den drei Füfsen oder einem Gehäuse mit ensprechendem zur Passage des Bassins genügend grofsen Ausschnitt, auf denen der Ofen ruht, das Bassin auf der Fufsplatte glatt aufruhend, entgegen den früheren eingelassenen Bassins, im wesentlichen wie beschrieben.
2. Die Anordnung der beweglichen Brennkappe oder auch mehrerer solcher im Boden des Ofens, im wesentlichen wie beschrieben und auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
3. Die Anordnung des Ausschnittes in dem den Boden des Ofens umfassenden Ring,, sowie die verschliefsbare Oeffnung (Ausschnitt)
vorn am Ofengehäuse, um der oder den in den Ofen hineinragenden Dochtscheiden bei Bewegung des Bassins die Passage zu ermöglichen, im wesentlichen wie beschrieben. Die Anordnung des Schutzbleches an der beweglichen Brennkappe zum selbstthätigen Verschlufs des Ausschnittes vorn am Ofengehäuse, im wesentlichen wie beschrieben.
Die Anordnung der gabelförmigen Führungs-
platte unter der Brennkappe für ein- oder mehrflammige Kochlöcher zur Sicherung der richtigen Stellung der Dochtscheide und des Bassins, im wesentlichen wie beschrieben und dargestellt.
Die ganze Anordnung des Petroleum-Kochofens in ihrer gesammten Zusammensetzung, im wesentlichen wie oben beschrieben und auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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