DE1036734B - Ladestock - Google Patents

Ladestock

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Publication number
DE1036734B
DE1036734B DEH30626A DEH0030626A DE1036734B DE 1036734 B DE1036734 B DE 1036734B DE H30626 A DEH30626 A DE H30626A DE H0030626 A DEH0030626 A DE H0030626A DE 1036734 B DE1036734 B DE 1036734B
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DE
Germany
Prior art keywords
ramrod
borehole
wooden
ramrods
reinforcement
Prior art date
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Pending
Application number
DEH30626A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Hoelter
Arthur Klaesener
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Individual
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42DBLASTING
    • F42D1/00Blasting methods or apparatus, e.g. loading or tamping
    • F42D1/08Tamping methods; Methods for loading boreholes with explosives; Apparatus therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Ladestock Die Erfindung bezieht sich auf Ladestöcke, die zum Besetzen von Bohrlöchern dienen. Diese Ladestöcke wurden bisher aus Holz, starren oder flexiblen Kunststoffrohren hergestellt. Diese drei eben aufgeführten Typen von Ladestöcken finden vorzugsweise im Bergwerk Anwendung. In Übertagebetrieben verwendet man auch vielfach Ladestöcke aus Meta11.
  • Hölzerne, starre Kunststoffrohr- und flexible Kunststoffrolirladestöcke haben manche nachteilige Eigenschaften.
  • In der -,Mehrzahl verwendet man heute noch in allen Untertagebetrieben Ladestöcke aus Holz, da sie sehr billig sind und eine gewisse Biegsamkeit 'haben. Beim Bohren, insbesondere in klfftigen Gesteins- oder Kohlenschichten, kommt es immer wieder vor, daß der Bohrer beim Aufsetzen auf Gesteinsrisse unter Verspannung seine Richtung ändert und kein geradliniges, sondern ein bogenförmiges Bohrloch gestaltet. Beim Besetzen mittels hölzernen Ladestocks (insbesondere in der Kohle) geschieht in einem Bohrloch, das auf eben beschriebene Weise entstanden ist, folgendes: Beim Einführen des Besatzmaterials oder der Patronen, welches durch den Ladestock zum Bohrlochtiefsten gestoßen werden muß. kann durch die Krümnituig des Bohrlochs und durch das aus den Klüften, welche die Bohrlochwandungen durchlaufen, herausgleitende feine Kohlenklein eine Hemmung des Einschiebevorganges der Patronen bzw. Besatzstopfen eintreten. Der hölzerne Ladestock, der nun durch kräftiges Aufschlagen auf die Patronen bzw. Besatzstopfen diesen Widerstand überbrücken muß und im gebogenen Bohrloch nicht geradlinig zur Beaufschlagung gelangt, sondern im verspannten Zustand seine ihm vom Mann gegebenen Stoßkräfte weiterleiten muß, kann einen Bruch an der größten Biegestelle erleiden, welcher zur Folge hat, daß nur ein Teil des Ladestocks ohne Schwierigkeiten aus dein Bohrloch herausgezogen werden kann. wobei aber der andere Teil sich möglicherweise durch den splitternden Bruch des Ladestocks im Bohrloch verklemmt.
  • Würde man im gleichen Fall ein Rohr aus Hartkunststoff, welches beiderseitig mit Stopfen versehen ist und somit die Charakteristik eines Ladestocks aufweist, verwenden, so würde dieser genauso wie der Holzladestock splittern.
  • Bei der Verwendung von FLEXIBLEN LADE-STÜCKEN. z. B. aus Kunststoffrohren, tritt dagegen häufig der Fall auf, daß, insbesondere beim Besetzen von Bohrlöchern mit einer Tiefe von ? bis 6 inm, diese bei einer verklemmenden Patrone im Bohrloch abknicken und somit von vornherein den Lade- bzw. Besatzvorgang unmöglich gestalten. Zusammenfassung der nachteiligen Faktoren der eben genannten drei Typen von Ladestöcken a) Holzladestock: 1. Beim Besetzen leicht splitternd und bruchanfällig, also kurze Lebensdauer: ?. beim Transport schon bruchfällig: orteil : billig.
  • b) Ladestock aus Hartkunststoffrobr: 1. Leicht splitternd beim Transport sowie beim Ladevorgang: 2. sehr teuer im Vergleich zum Holzladestock und beine wesentlich längere Lebensdauer als der Holzladestock. c) Ladestock aus flexiblem Kunststoffrohr: Nachteil: Knickt beim geringsten Ladewiderstand, daher vielfach nur zu verwenden bei nicht klüftigen Gesteinsschichten.
  • Um alle diese nachteiligen Faktoren gänzlich zu beseitigen, haben wir folgenden Grundgedanken: Ein flexibles Kunststoffrohr, welches den Durchmesser eines Ladestocks aufweist, wird mit gliederartigen, vorzugsweise runden. dem Innendurchmesser des Rohres entsprechenden Holzstücken versehen; in Abb. I bedeutet A die Kunststoffrohrwandung, B die geradlinige Gliederarmierung innerhalb der Rohrwandung. die vorzugsweise aus Holzstücken bestehen, die vorzugsweise in einigen nim Abstand lose, d. h. mit geringem Spiel innerhalb des Rohres als Armierung dienen. Abb. II zeigt konische und Rundkopfgliederarmierungen. Durch diese Armierung flexibler Rohre bekommt der Ladestock eine halbstarre Charakteristik, d. h.. er kann in extremen Fällen jeder Bohrlochabweichung folgen, ohne zu knicken und ohne Einbuße seiner Stoßkraft. Dieser Ladestock ist wohl teurer als der Holzladestock, aber wiederum nicht teurer als die bisherigen flexiblen oder starren Kunststoffrohrladestöcke, da eine geringere Wandstärke infolge der Verstärkung durch die armierenden Einlagen erforderlich ist. Dir Armierung braucht nicht unbedingt aus Holz ztt sein. sondern es können auch andere Werkstoffe, welche als Armierung geeignet sind. Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ladestock aus einem flexiblen Kunststoffrohr mit halbstarrer Charakteristik, gekennzeichnet durch die Einlage mehrerer den Otterschnitt des Rohres ausfüllender zylindrischer Formstücke. deren gegenseitige Berührungsflächen gebrochene oder abgerundete Kanten haben.
DEH30626A 1957-07-15 1957-07-15 Ladestock Pending DE1036734B (de)

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