DE1032C - Billet-Zählapparat - Google Patents
Billet-ZählapparatInfo
- Publication number
- DE1032C DE1032C DE1032DA DE1032DA DE1032C DE 1032 C DE1032 C DE 1032C DE 1032D A DE1032D A DE 1032DA DE 1032D A DE1032D A DE 1032DA DE 1032 C DE1032 C DE 1032C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ship
- box
- tickets
- counting machine
- billet
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06M—COUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G06M7/00—Counting of objects carried by a conveyor
- G06M7/02—Counting of objects carried by a conveyor wherein objects ahead of the sensing element are separated to produce a distinct gap between successive objects
- G06M7/06—Counting of flat articles, e.g. of sheets of paper
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)
Description
1877.
Klasse 42.
HEINR. GERKE in OBERSCHEDEN. Billet-Zählapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. November 1877 ab.
Der Apparat besteht aus einem 1,32 m langen Grundbrett α und einem. auf diesem vor- und
rückwärts verschiebbaren sog. Schiff b.
Die Bezeichnung »vorn« gilt bei dem Grundbrett für dasjenige Ende, auf welchem — vor
No. ι -— ein Blechstück c mit hochstehendem
Ringe sich befindet und bei dem Schiff für die schräge .Seite desselben.
Das Grundbrett ist, mit Ausnahme der an den Seiten befindlichen metallenen Laufschienen d,
aus feinem Holz gefertigt. 10 cm vom vorderen Ende anfangend, sind in Entfernungen von je
11 mm von 1 bis 100 nummerirte winkelrechte
Ansätze hergestellt, welche die Höhe einer Billetdicke haben. Vor dem ersten Ansätze hat das
Grundbrett eine schräge und schwarz polirte Fläche e.
Das Schiff hat vorn die Form eines etwas schrägen und hinten die Form eines senkrechten
Kästchens _/i und/2. In letzterem befindet sich
ein herausnehmbarer Einsatz g, welcher oben einen nach auswärts gebogenen Haken und an
der entgegengesetzten Seite einen dreieckig geformten, nach oben hin leicht schiebbaren Draht
hat. Vorn am Schiff ist rechts ein nach links herüber schlagender Steg h angeschraubt, an
dem sich ein durch eine Spirale federndes Blechstück i befindet. Zwischen den beiden Kästchen
befinden sich unten vier drehbare, durch Spiralfedern j heruntergedrückte eiserne Walzen k,
und obenauf steht ein Gewichtstück /, an dessen beiden Seiten je ein biegsamer Blechstreifen angebracht
ist. Der besseren Haltbarkeit wegen ist quer durch das Schiff eine Schraube m gezogen.
An der linken Seitenbacke befindet sich vorn ein Knopf n, welcher mit einer kleinen
Feder in Verbindung steht.
Die Seitenbacken des Schiffs sind aus Holz verfertigt, indefs an der Stelle, wo sie die Laufschienen
umfassen, mit Metall ausgelegt. Die Zwischenwände bestehen aus Messingblech 0.
Vor dem Gebrauch wird der Apparat so auf den Tisch gestellt, dafs das vordere Ende B
desselben rechts, das hintere Ende A links sich
befindet. Dann wird das Schiff b so geschoben, dafs das vordere — schräge — Kästchen J1
genau das schwarze Feld e des Grundbretts bedeckt.
Hierauf wird das zu zählende Packet Billets in dem schrägen Kästchen /, heruntergelassen,
wobei die in der Vorderwand ο befindliche Oeffnung dazu dient, dafs man einen Finger
unter den Billets behält, bis dieselben auf den Grund kommen. Die Billets sind so hineinzulegen,
dafs die bedruckte Seite nach oben und diejenige Langseite, an deren Rande die Preisangabe
sich befindet, nach vorn zu liegen kommt.
Alsdann wird der an der schrägen Vorderwand 0 aufrecht stehende Steg h nach links
herüber so weit heruntergeschlagen, bis die unten an der Vorderwand befindliche Feder η eingesprungen
ist, bezw. der Steg h eine waagerechte Lage bekommt. Das an diesem Stege befindliche,
durch eine Spirale angedrückte Blechstück i, bezweckt, dafs bei dem Vorschieben
des Schiffs die Billets einzeln und auch erst dann, wenn sie mit der entgegengesetzten Seite
vor den betreffenden Ansatz kommen, aus dem Kästchen zurückbleiben. Durch das Gewichtstück
/, welches jetzt, und zwar so, dafs der an dessen einen Seite befindliche kleine Knopf nach
vorn zeigt, auf die Billets gesetzt wird, werden dieselben auf den Grund gedrückt, so dafs jedesmal
das unterste Billet vor den nächsten Ansatz kommt und dann zurückbleibt. . Dieses wird
auch noch dadurch begünstigt, dafs die Billets eine dem Winkel der Ansatzflächen entsprechende
schräge Lage haben. Jetzt wird das Schiff b nach vorn geschoben, — bei einem vollen Packete
über die No. 100 hinaus, bei einem kleineren Quantum so weit, bis alle Billets aus dem
Kästchen /i heraus sind. — Da bei diesem Schieben vor jedem der von 1 bis 100 nummerirten
Ansätze ein Billet zurückbleibt, giebt diejenige Nummer, auf welcher das letzte Billet
liegt, die Stückzahl derselben an. Die Billets kommen so zu liegen, dafs von allen die' Preisangabe
zu sehen ist und kann man daher eine Controle in Bezug darauf, dafs sie alle nach ein
und derselben Station lauten oder vielmehr denselben Fahrpreis repräsentiren, gleichzeitig mit
der Zählung ausüben, indem man bei dem Vorschieben des Schiffs den Blick zwischen den
Armen hindurch auf diejenige Stelle der Billets richtet, wo die Preisangabe sich befindet. Auch
ist die Nummer eines etwa fehlenden Billets mit Leichtigkeit dadurch zu ermitteln, dafs man die
zum Vorschein gekommenen Endziffern von vorn an verfolgt.
Alsdann wird das Gewichtsstück /, dessen
nach auswärts gebogenen und oben gerichteten Seitenstücke dazu dienen, dafs dasselbe, nachdem
alle Billets aus dem Kästchen heraus sind, in solcher Höhe festgehalten wird, welche nöthig
ist, um nicht vor die Ansätze zu stofsen, aus dem Kästchen/, herausgenommen und der vorhin
heruntergeschlagene Steg h, nachdem man denselben durch Zurückdrücken des an der linken
Seite des Schiffs befindlichen Knopfes η von der ihm festhaltenden Feder befreit, wieder in
die frühere Stellung nach oben zurückgeschlagen. Darauf wird das Schiff b so weit nach vorn
geschoben, als der vorn auf dem Grundbrett α vorhandene Ring solches zuläfst, wobei
dann die Billets genau so, wie sie vorhin in das vordere Kästchen /i gelegt wurden, in das
hintere Kästchen f., hineingekommen sind. In letzterem hängt an der Hinterwand ein Einsatz gt
welcher unten zwei Schuhe hat, die in den auf dem Grundbrett vorhandenen Nuthen p laufen
und unter die Billets reichen. Die durch die Walzen k bis dahin festgehaltenen Billets schieben
sich bei dem Vorschieben des Schiffs selbstthätig im Kästchen /2 aufwärts. Vorn angekommen,
hebt man den Einsatz g mittelst seines Hakens aus dem Kästchen /, heraus und nimmt
die Billets ab. Der Draht an dem Einsatze bezweckt, dafs das zuerst von dem Drück der
letzten Walze befreite Billet nicht in die Höhe springt und dann eine falsche Lage bekommt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1032T | 1877-10-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1032C true DE1032C (de) |
Family
ID=70977224
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1032DA Expired - Lifetime DE1032C (de) | 1877-10-31 | 1877-10-31 | Billet-Zählapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1032C (de) |
-
1877
- 1877-10-31 DE DE1032DA patent/DE1032C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1032C (de) | Billet-Zählapparat | |
| DE602736C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln der UEbergabe von Stueckgut in Foerderanlagen | |
| DE874271C (de) | Foerdereinrichtung, insbesondere fuer Dung | |
| DE2063942A1 (de) | Querfördervorrichtung, insbesondere Kühlbett für Stabmaterial oder Bleche | |
| DE872393C (de) | Schreibtisch, bei welchem ein beweglicher Plattenteil der Tischplatte entfernt werden kann, um eine versenkt liegende Aufstellungs-moeglichkeit fuer eine Schreibmaschinefreizulegen | |
| DE273294C (de) | ||
| DE669845C (de) | Scherzgegenstand in Behaelterform mit einer Funkenerzeugungsvorrichtung | |
| DE146901C (de) | ||
| DE939285C (de) | Schreibmaschinenversenktisch | |
| DE135907C (de) | ||
| DE374387C (de) | Stuhl mit einstellbarem Sitz | |
| DE101120C (de) | ||
| AT105427B (de) | Packmaschine für Zigaretten und andere Artikel ähnlicher Gestalt. | |
| DE134434C (de) | ||
| EP0050720B1 (de) | Fallklappenschacht für Selbstverkäufer | |
| DE345733C (de) | Vorfuehrungsvorrichtung fuer Fallrahmen mit Reklameschildern | |
| DE203449C (de) | ||
| DE600493C (de) | Vorrichtung an statistischen Tabelliermaschinen zum Lochen der Summen | |
| DE914960C (de) | Von einem Verteilbandwerk entfernbares Vorsatzverteilfeld | |
| AT120374B (de) | Warenbehälter, insbesondere für Backwaren. | |
| DE216469C (de) | ||
| DE645318C (de) | Mehretagiger Trockenschrank mit schubladenartigen Einsatzkaesten | |
| DE121804C (de) | ||
| DE740971C (de) | Schraemmaschine mit einem am Schraemkopf angeordneten Schraemkleinraeumer | |
| DE24799C (de) | Neuerung an Sicherheitsvorrichtungen für Fahrstühle |