DE1032151B - Maschine zur Herstellung von Rohren aus Faserzement, insbesondere aus Asbestzement - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Rohren aus Faserzement, insbesondere aus Asbestzement

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DE1032151B
DE1032151B DEA25678A DEA0025678A DE1032151B DE 1032151 B DE1032151 B DE 1032151B DE A25678 A DEA25678 A DE A25678A DE A0025678 A DEA0025678 A DE A0025678A DE 1032151 B DE1032151 B DE 1032151B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B21/00Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
    • B28B21/42Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by shaping on or against mandrels or like moulding surfaces
    • B28B21/50Details of compression or compacting means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Masc'tiine zur Herstellung von Rohren aus Faserzement, insbesondere aus Asbestzement Es sind bereits Maschinen für die Herstellung von Rohren aus Faserzement und insbesondere aus Asbestzement bekannt, bei denen eine dünne Schicht eines sich auf einem Filz befindenden wäßrigen Faserzementbreis auf einen Metalldorn aufgewickelt und verpreßt wird. Bei diesen Maschinen wird die Schicht des wäßrigen Breis aus Zement und Fasermaterial vom Filz auf den Metalldorn an der Filzumlenkwalze übertragen, welche den Dorn und das herzustellende Rohr unterstützt, wobei die um den Dorn gewickelte Breischicht in der diametral gegenüberliegenden Zone mit Hilfe von zwei zur Achse des herzustellenden Rohrs parallelen Walzen gleichzeitig verpreßt wird. Zwischen diesen beiden Walzen, deren Achsen sich in der gleichen Höhe befinden, und dem herzustellenden Rohr ist ein Filz angeordnet, oder es können die Walzen mit Filz, Gummi oder einem anderen elastischen Material verkleidet sein. In diesem Falle können die Walzen in zueinander gleichachsigen Walzen unterteilt sein. Bei Maschinen der erwähnten Art wird das herzustellende Rohr, das aus der um den Dorn gewickelten Breischicht gebildet wird, in seiner richtigen Lage durch die entgegengesetzt gerichteten Wirkungen, welche durch die Filzumlenkwalze und die vorerwähnten Druckwalzen ausgeübt -werden, behandelt.
  • Es liegt auf der Hand, daß bei solchen Maschinen die Druckwalzen, einen ziemlich begrenzten Durchmesser haben müssen, einerseits, um den Durchgang des Filzes zu ermöglichen, besonders, wenn es sieh darum handelt, Rohre von kleinem Durchmesser herzustellen, andererseits, um die Bewegung der die Druckwalzen tragenden Einrichtung beim Herausnehmen des Dorns nicht zu vergrößern, was zu einem unerwünschten Zeitverlust und zu einem größeren Gesamtraumbedarf der Maschine führen würde.
  • Druckrollen von kleinem Durchmesser üben einen beträchtlichen Flächendruck auf das herzustellende Rohr aus und dringen daher in das durch sie zu v erpressende Material, d. h. in die um den Dorn gewickelte frische Breischicht, ein und erfordern außerdem eine beträchtliche Kraft in tangentialer Richtung, damit sie von dem herzustellenden Rohr zur Drehung mitgenommen werden können, dem seinerseits eine Drehbewegung durch die Führungs- oder Umlenkwalze für den Filz mitgeteilt wird. Unter den erwähnten Bedingungen wird die tangential wirkende Kraft allein durch die Wand des herzustellenden Rohrs aufgenommen, was für die Qualität des Fertigerzeugnisses sehr nachteilig ist. Aus diesem Grunde haben es viele Konstrukteure für richtig gehalten, nicht nur die Umlenk- und Führungswalze für den Filz, sondern auch die oberen Druckwalzen anzutreiben. Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Maschine zur Herstellung von Rohren aus Faserzement, im wesentlichen von der vorbeschriebenen Art, bei welcher die vorerwähnten Nachteile vermieden sind, unter Verwendung einer Konstruktion, die eine Herabsetzung des von denDruckwalzen ausgeübtenFlächendrucks ermöglicht und deren Antrieb zur Drehung auch dann erleichtert, wenn Faserzementrohre von kleinem Durchmesser hergestellt werden.
  • Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß auf das herzustellende Rohr in der Zone, dne derjenigen diametral gegenüberliegt, in welcher dieses auf der Filzumlenkwalze aufliegt, ein Druck mit Hilfe mehrerer Reinen von zueinander gleichachsigen Walzen ausgeübt wird, deren Durchmesser in jeder Reihe gleich ist, wobei die erwähnten Achsen der Walzen jeder Reihe einen Abstand voneinander haben, der kleiner ist als die Summe der Halbmesser zu den einander benachbarten Reihen gehörenden Walzen.
  • Eine solche Anordnung ermöglicht die Verwendung von Druckwalzen großen Durchmessers auch bei der Herstellung von Rohren kleinen Durchmessers mit dem Vorteil, daß zwischen den einzelnen Druckwalzen und dem Umfang des herzustellenden Rohrs geringe Flächendrücke wirksam werden und die Mitnahme der Druckwalzen zur Drehung unter der Wirkung verringerter Tangentialkräfte möglich ist.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der den Gegenstand der Erfindung bildenden Maschine ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung beispielsweiser Ausführungsformen inVerbindung mit derZeichnung. Es zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht der Maschine gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine Seitenansicht der gleichen Maschine. Fig. 3 im vergrößerten Maßstab eine Teilansicht im Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2.
  • In der Zeichnung bezeichnet 10 den Dorn, der von einer Umlenkwalze 11 für den Filz 12 unterstützt und in Drehung versetzt wird, welch letzterer sich in Richtung des Pfeils 13 in Fig. 2 unter der Mitnahmewirkung der Walze 11 bewegt und auf den Dorn eine Schicht 14 eines wäßrigen Breis aus Zement und einem Fasermaterial, beispielsweise Asbest, aufträgt, welcher dann auf den Dorn zur Bildung des Rohrs aufgewickelt wird.
  • Die Umlenkwalze 11 ist im Gestell 15 der Maschine drehbar gelagert, das auch eine Querschiene 16 trägt, deren Länge mindestens gleich der des herzustellenden Rohrs ist und an der zwei Reihen von Druckwalzen17 und 18 aufgehängt sind, die mit Gummi verkleidet sind und auf den Umfang des herzustellenden Rohrs an derjenigen Zone derselben wirken, welche der Oberseite der Walze 11 diametral gegenüberliegt, die natürlich von geeigneten, nicht dargestellten Antriebsmitteln angetrieben wird.
  • Die Querschiene 16 ist an ihren Enden mit dem Gestell 15 durch hydraulische Heber 19 od. dgl. verbunden, durch die der Querschiene senkrechte Bewegungen mitgeteilt werden können und daher dazu dienen, auf die um den Dorn 10 beim Wickeln des Rohrs gewickelte Breischicht 14 einen Druck auszuüben.
  • Die zu jeweils einer Druckwalzenreihe gehörenden Walzen 17 und 18 sind zueinander gleichachsig und drehbar in Lagern 20 gelagert, welche an der Querschiene 16 befestigt und in den Zwischenräumen zwischen den Walzen 17 und 18 angeordnet sind. Der Durchmesser der Walzen 17 und 18 kann unabhängig vom Durchmesser des Dorns und des herzustellenden Rohrs, der Lage des Filzes und vom Hub der die Druckwalzen tragenden .Querschiene 16, der notwendig ist, um nach Fertigstellung des Rohrs den Dorn herausnehmen zu können, vergrößert werden. Dies wird dadurch ermöglicht, daß die Achsen der beiden Walzenreihen so in Abstand voneinander angeordnet werden können, daß dieser kleiner ist als die Summe der Halbme- der Walzen 17 und 18.
  • Die Arbeitsweise der Maschine ist wie folgt: Nachdem die Querselaierne 16 in die in Fig. 2 gestrichelt gezeichnete Stellung angehoben worden ist, wird Üer Dorn 10 eingesetzt, die Querschime 1'6 so abgesenkt, daß auf den Dorn ein Druck ausgeübt wird, und die Maschine in Gang gesetzt, so daß um den Dorn 1.0 eine durch den Filz 12 herangeführte Faserzementschicht gewickelt wird. Nach Fertigstellung des Rohrs wird die Maschine abgestellt, die Querschiene 16 von neuem angehoben, so daß der Dorn reit dem um diesen gewickelten Rohr herausgenommen werden kann..
  • Da die -Druckwalzen einen beträchtlichen Durchmesser haben können,, ist der Flächendruck auf das Material wesentlich verringert. Ferner ist .auch die Tangentialkraft, :die Eix idie Mittuahme der Walzen zur Drehung adorderl@ch ist, geringer, da diese umgekehrt proportional dem Halbmesser der Walzen ist. Unter diesen Bedingungen wirkt sich der Umstand, daß die Druckwalzen durch das herzustellende Rohr zur Drehung mitgenommen werden, nicht nachteilig auf die Qualität des fertigen Rohrs aus, da er keine tangentialen Verlagerungen zwischen den verschiedenen um den Dorn gewickelten Schichten hervorruft.
  • Wenn gewünscht, können die Druckwalzen jedoch auch unter Verwendung geeigneter Mittel angetrieben werden. Desgleichen kann die Lage der Achsen jeder Druckwalzenreihe derart geregelt werden, daß der diese Achsen trennende Abstand gleich Null wird'.
  • Der Umstand, daß die Walzen mit Gummi oder einem anderen Material verkleidet sind, trägt dazu bei, den Flächendruck, welchen die Druckwalzen auf die Breischicht 14 ausüben, noch weiter zu verringern.
  • Die Erfindung ist natürlich nicht auf die dargestellte und beschriebene Ausführungsform beschränkt, sondern kann innerhalb ihres Rahmens beliebige Abänderungen erfahren.
  • Es ist bereits bekannt, die Oberfläche eines Rohrs durch Walzen zu bearbeiten, wobei die auf das Rohr einwirkenden Formrollen kegelstumpfförmig ausgebildet sind. Der Achsabstand dieser Rollen ist eine Funktion des Rohrdurchmessers.
  • Aus diesem Stand der Technik lassen sich keine Schlüsse auf die vorliegende Erfindung ziehen. Die Formrollen haben hier nicht die Aufgabe der Bildung dies Rohrs, sondern die der Bearbeitung. Bei Maschinen zur Herstellung von Faserzementrohren ist es auch bekannt, mit einem unteren, das Faserzementgemisch tragenden Filz und einem oberen, der Preßeinrichtung zugehörigen Filz zu arbeiten. Die Preßeinrichtung .enthält dabei keineswegs zwei gesonderte Rollensätze, sondern vielmehr zwei durchlaufende Druckrollen, welche derart angeordnet sind, daß der Achsabstand größer ist als der Durchmesser der einzelnen Rollen. Die Achsen dieser Rollen liegen allerdings in einer gemeinsamen waagerechten Eber, uad die Druckrollen weisen ,gleichen Durchmesser auf. Maschinen dieser Art lassen sich mit der Maschine gemäß der Erfindung nicht vergleichen.

Claims (5)

  1. PAT.EENTANSPRÜCHL. 1. Maschine zum Herstellen von Rohren aus Faserzemeu:t (Asbestzement), bei welcher eine auf einem Filz befindliche dünne Schicht wäßrigen Breis aus Zement und Fasermaterial auf einen Metalldorn unter Verwendung von mindestens zwei Walzenreihen gewickelt und vexpreßt wird, von denen jede .aus einer Anzahl zue,@.ander glcichachsigexWalzen vorn gleichem Durchmesser besteht, die von einer Querschiene getragen werden, welche zur Ausübung eines Drucks z= Maschinengestell senkrecht beweglich ist, ,d<adurch gekemnzei.chuet, daß der Abstand zwiscJiien .dien Achsen der beiden Walzenreihen kleiner ist ,als die Summe der Hai1bmcsse.r der jeweiligen Walz (17, 1:8)..
  2. 2. Maschine naoh A.nfpruch 1., dad-uirch, gekc=-zeichnet, daß sich die Achsen der beiden Drxkwalz.enreihen in einer gemeinsamen waager Ebene befinden.
  3. 3. -Maschine ,nach den Ansprüchen 1 und 2, da-.durch :gekennzeichnet, daß die Walzen .(17, 1,8) aller ,Walzenreihen uutereimander gleiche Dur.1rmesser haben.
  4. 4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Achsen der benachbarten Walzenreihen so regelbar ist, daß er gleich Null ist.
  5. 5. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß alle oder ein Teil der Druckwalzen (17,18) mit einerUmfangsgeschwindigkeit angetrieben sind, die gleich der des herzustell-enden Rohrs ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 727 200; österreichische Patentschrift Nr. 143 740; britische Patentschrift Nr. 651774.
DEA25678A 1955-12-03 1956-09-15 Maschine zur Herstellung von Rohren aus Faserzement, insbesondere aus Asbestzement Pending DE1032151B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT143740B (de) * 1933-11-29 1935-11-25 An Stabilimenti Di Dalmine Soc Vorrichtung zur Bearbeitung von Rohren aus Asbestzement.
DE727200C (de) * 1933-10-23 1942-10-29 Asbestzement Ag Deutsche Verfahren zum Herstellen von Muffenrohren aus Faserstoffen und hydraulischen Bindemitteln
GB651774A (en) * 1946-09-27 1951-04-11 Calumet And Hecla Cons Copper Improved machine for forming finned tubing

Patent Citations (3)

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AT143740B (de) * 1933-11-29 1935-11-25 An Stabilimenti Di Dalmine Soc Vorrichtung zur Bearbeitung von Rohren aus Asbestzement.
GB651774A (en) * 1946-09-27 1951-04-11 Calumet And Hecla Cons Copper Improved machine for forming finned tubing

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