DE1031230B - Greifer fuer Webmaschinen mit kontinuierlicher Schussfadenzufuehrung - Google Patents

Greifer fuer Webmaschinen mit kontinuierlicher Schussfadenzufuehrung

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DE1031230B
DE1031230B DED20654A DED0020654A DE1031230B DE 1031230 B DE1031230 B DE 1031230B DE D20654 A DED20654 A DE D20654A DE D0020654 A DED0020654 A DE D0020654A DE 1031230 B DE1031230 B DE 1031230B
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DE
Germany
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clamping device
weft thread
protective device
needle
gripper
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Pending
Application number
DED20654A
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English (en)
Inventor
Raymond Dewas
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Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J2700/00Auxiliary apparatus associated with looms; Weavening combined with other operations; Shuttles
    • D03J2700/10Shuttles
    • D03J2700/14Gripper shuttles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Greifer für Webmaschinen mit kontinuierlicher Schußfadenzuführung Die Erfindung bezieht sich auf Webmaschinen mit kontinuierlicher Schußfadenzuführung. Sie betrifft die Schußeintragvorrichtung mit der Greifernadel und insbesondere das Greiferorgan, das aus einer Abnehmernadel mit einer federnden Klemme besteht. Eine derartige Vorrichtung ist in der deutschen Patentschrift 836 326 beschrieben. Die bekannte Greifervorrichtung ist mit einer Schutzvorrichtung ausgestattet, die Abmessungen aufweist, die in der Länge wie auch in der Höhe die äußeren .Abmessungen der federnden Klemmvorrichtung überragen.
  • Auf Grund dieser Schutzvorrichtung können die Kettenfäden weder durch die Enden der Arme der Klemmvorrichtung an der Abnehmernadel, wenn diese in das Fach eingeführt wird, um an. die Zubringernadel heranzukommen, die ihr den Schußfaden übergibt, noch durch den: Haken der Abnehmernadel beim Herausführen aus dem Fach behindert werden.
  • Zwischen dem Zeitpunkt, an dem das Ende des Schußfadens -- aus der festgeklemmten Lage in der Klemmvorrichtung gelöst - aus dem länglichen Schlitz des elastischen Armes freigegeben wird, und dem Zeitpunkt, an dem, da die Nadel ihre Rückwärtsbewegung weiter durchgeführt hat, die Spitze der Schutzvorrichtung aus dem Fach tritt und von diesem Zeitpunkt an den Kettenfäden der Gewebekante gestattet, sich wieder zu schließen und das besagte Ende des Schußfadens wieder festzuhalten, vergeht mithin eine kurze Zeitspanne. Während dieser kurzen Zeitspanne kann dieses Ende des Schußfadens eine geringe Rückwärtsbewegung ausführen oder beginnen sich aufzudrehen, was in der Warenleiste oder in der Nähe derselben Unregelmäßigkeiten hervorruft, die das Aussehen des Gewebes beeinträchtigen und daher den Handelswert desselben verringern.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kontrolle der Führung des Fadenendes zu ermöglichen, und zwar während des kurzen Zeitabschnittes, der zwischen den Zeitpunkten liegt, an denen das Fadenende vom Klemmorgan freigegeben ist und an dem die Schutzvorrichtung aus dem Fach herausbewegt wird. Zu diesem Zweck sieht die Erfindung Verbesserungen vor, bei denen die Schutzvorrichtung ihre Aufgabe hinsichtlich der Kettenfäden weiter erfüllt, während die zusätzliche Aufgabe darin besteht, eine Kontrolle bei der Führung des Fadenendes zu gewährleisten, sobald dieses Fadenende aus dem elastischen Klemmorgan gelöst ist und während die Abnehmernadel aus dem Fach herausgezogen wird.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die obere Kante der Schutzvorrichtung, beginnend an der die federnde Klemmvorrichtung überragenden Spitze, folgende verschieden ausgebildete Abschnitte aufweist: a) einen ersten horizontal angeordneten vorderen Abschnitt, der die geringste Höhe der Schutzvorrichtung aufweist und unterhalb des Niveaus der oberen Kante der Schutzvorrichtung angeordnet ist, b) einen zweiten schräg angeordneten, einen Verbindungssteg zwischen dem vorderen Abschnitt und der höher gelegenen oberen Kante der Schutzvorrichtung bildenden Abschnitt, c) einen dritten Abschnitt, der den zweiten Abschnitt mit einer Verbreiterung der oberen winklig abgebogenen Kante verbindet, die ihre größte Breite in demjenigen Punkt erreicht, der unmittelbar vor der durch den Haken des Armes gehenden Querebene liegt.
  • Die Erfindung betrifft ferner Verbesserungen am elastischen Arm der Abnehmernadel. Erfindungsgemäß ist in der oberen Fläche des elastischen Armes der Klemmvorrichtung, und zwar etwa in der Verlängerung des von dem Haken begrenzten- Schlitzes, ein Einschnitt für den Durchgang des Schußfadenendes und für seine Führung bis zur Freigabe vorgesehen. Dieser Einschnitt kann winklig oder knieförmig ausgebildet sein.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachfolgend beschrieben und schematisch in den Zeichnungen dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht - gesehen von der Seite der Fachspitze - einer elastischen Klemmvorrichtung einer Abnehmernadel, die eine Schutzvorrichtung gemäß der Erfindung trägt; Fig.2 ist eine Aufsicht der Vorrichtung nach Fig. 1; Fig.3 bis 8 zeigen in drei Gruppen - in der Seitenansicht und in der Aufsicht - die Vorgänge bei der Führung des Fadenendes.
  • Die Abnehmernadel besteht im wesentlichen aus. folgenden Teilen: dem elastischen Arm 1 und dem starren Arm 2, der elastischen Klemmvorrichtung, der Schutzvorrichtung 3 und dem Arm 4 der Abnehmernadel. Letztere kann aus einem plastischen Kunststoff hergestellt sein.- Sie ist mit einer länglichen und seitlich angeordneten Vertiefung 4a versehen, die dem Durchtritt der Freigabeklinge 5 dient.
  • Die Schutzvorrichtung besteht aus einem Blatt 3 aus Metall oder einem anderen -Werkstoff. Ihre Höhe und Länge ist derart bemessen, _ daß sie die äußeren Abmessungen der Teile 1, 2 der Klemmvorrichtung überragt. Die höheren und -tieferen Längskanten 3 e des Blattes 3 sind bis zum vorderen Teil winklig abgebogen. Das vordere Ende der Schutzvorrichtung 3 endet in Form einer Spitze. ...
  • Um der Schutzvorrichtung die doppelte Aufgabe eines Schutzes hinsichtlich der Kettenfäden und einer Kontrolle der Führung des Fadenendes zu ermöglichen, ist gemäß Fig. 1. und 2 die obere Kante des Blattes 3 in der Weise ausgebildet, daß anschließend an die Spitze, die das Ende der Klemmvorrichtung 1, 2 überragt, drei verschiedene . Zonen 3 a, 3 b und 3 c folgen: a) Die erste horizontal angeordnete Zone 3 a entspricht der geringsten Höhe der Schutzvorrichtung. Sie ist unterhalb des Niveaus der oberen Kante 3 e angeordnet. Die Aufgabe dieser Zone besteht darin, zu verhindern, daß die Kettenfäden an den Enden der Klemmvorrichtung beim Eintritt der Nadel in das Fach hängen bleiben, und außerdem beim Austritt der Klemme zusammen mit der Schutzvorrichtung aus dem Fach es den Kettenfäden der Gewebekante im der oberen Fadenebene 8 zu. ermöglichen, mit der oberen Fläche des elastischen Armes 1 der Klemmvorrichtung in Berührung zu kommen.
  • b) Die zweite schräg angeordnete Zone 3 b bildet einen Verbindungssteg zwischen der vorderen Zone 3 a und der höher gelegenen Kante 3 e. Hierdurch soll ein fortschreitendes Gleiten der Kettenfäden der oberen Fadenebene 8 von der Zone 3 a zur Zone 3 c erleichtert werden und umgekehrt: c) Die dritte Zone 3 c, -die die zweite Zone 3 b mit einer Verbreiterung der oberen winklig abgebogenen Kante 3 e verbindet, -die ihre größte Breite im Punkt 3 d erreicht, der unmittelbar vor der durch den Haken 1 d gehenden Querebene liegt. Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß ein Festhalten der Kettenfäden der Gewebekante durch den Haken 1 d beim Herausziehen der Klemmvorrichtung aus dem Fach verhindert wird.
  • Um, falls erforderlich und entsprechend den Umständen, die Kontrolle der Führung des Fadenendes beim Lösen zu vollenden, ist erfindungsgemäß außerdem in der oberen Fläche des elastischen Armes 1, und zwar in der Verlängerung des längsgerichteten Schlitzes 1 f, ein Einschnitt 1 e vorgesehen, der vorzugsweise derart ausgebildet ist, daß er ein Knie bildet, das mit seinem vorderen Teil 1 g gegen den Kamm 6 gerichtet ist.
  • Die technischen Vorteile, die sich gemäß der Erfindung ergeben, werden nachfolgend aus der Darstellung des Bewegungsvorganges erläutert. Zu diesem Zweck wird auf die schematischen in Gruppen geordneten Darstellungen in den Fig.3 bis 8 verwiesen, die drei Phasen der- Vorrichtung in Funktion darstellen. In Fig. 3 und 4 ist die Abnehmernadel 4 im Fach gezeigt und befindet sich etwa ain Ende ihrer Rückwärtsbewegung. Die Klemmvorrichtung, die den Schußfaden 7 zwischen den Armen 1 und 2 einklemmt, und Schutzvorrichtung beginnen das Fach zu verlassen, wobei das Fadenende noch die Stellung einnimmt, die durch das Bezugszeichen 7a gekennzeichnet ist. In den Figuren sind die Kettenfäden der Gewebekante in der oberen Fadenebene mit 8 und die der unteren Fadenebene mit 9 bezeichnet.
  • In den Fig. 5 und 6 ist die Abnehmernadel 4 bereits teilweise aus dem Fach herausgezogen. Die Freigabeklinge 5 hat den elastischen Arm 1 vom starren Arm 2 etwas abgespreizt, so daß der von der Klemm= vorrichtung 1, 2 festgehaltene Schußfaden 7 freigegeben wird. In diesem Moment läßt sich das Schußfadenende 7 a aus dem länglichen Schlitz 1 f des elastischen Armes 1 lösen, auf dessen Fläche dieses gelöste Fadenende 7a gleitet und hierbei durch den Einschnitt 1 e geführt ist, in welchem es durch den Druck der Kettenfäden der Gewebekante der oberen Fadenebene S gehalten wird.
  • In der Tat gleiten diese Fäden 8 am Ende der Rückwärtsbewegung der Klemmvorrichtung und der Schutzvorrichtung über die obere Kante 3 e der Schutzvorrichtung 3 bis in die niedrigere Zone 3a, die es den Fäden gestattet, mit der Fläche des elastischen Armes 1 der Klemmvorrichtung in Berührung zu kommen, bis die Klemmvorrichtung das Fach verlassen hat. Dieser Vorgang ergibt sich aus der Darstellung in Fig. 7 und 8, die den dritten Bewegungsvorgang darstellt.
  • Es ist ohne weiteres verständlich, daß das Betragen des Endes 7a des Fadens 7 bis zur vollständigen Freigabe dieses Endes kontrolliert wird, da dieser Faden dem Einschnitt 1 e folgen muß. Diese Freigabe erfolgt in dem Zeitpunkt, in dem die Schließung des Fachs zu Ende geht.
  • Um die Sicherheit gegen ein Festhalten der Kettenfäden zur Unzeit durch das Ende des starren Armes 2 zu vergrößern, ist dieses Ende mit einer abgestumpften Ecke 2 a versehen. Aber infolge der Anordnung einer Schrägfläche 2 b verfügt die Freigabeklinge 5 über den gleichen Spielraum, wenn die Nadel in das Fach eingeführt wird.
  • Es ist ersichtlich, daß man, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, Veränderungen, Verbesserungen und Zusätze vornehmen und die Verwendung von gleichwertigen Mitteln vorsehen kann. So kann beispielsweise der Einschnitt 1 e, der einen Durchgangspunkt für den Schußfaden 7 und sein Ende 7a bildet, durch andere Mittel ersetzt werden, z. B. durch einen heraustretenden Höcker.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Greifer für Webmaschinen mit kontinuierlicher Schußfadenzuführung, bestehend aus einer Abnehmernadel mit federnder Klemmvorrichtung und einer Schutzvorrichtung für diese Klemmvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Kante (3 e) der Schutzvorrichtung (3), beginnend an der die federnde Klemmvorrichtung überragenden Spitze, folgende verschieden ausgebildete Abschnitte aufweist: a) einen ersten horizontal angeordneten vorderen Abschnitt (3a), der die geringste Höhe der Schutzvorrichtung aufweist und unterhalb des Niveaus der oberen Kante (3 e) angeordnet ist,
DED20654A 1954-06-16 1955-06-14 Greifer fuer Webmaschinen mit kontinuierlicher Schussfadenzufuehrung Pending DE1031230B (de)

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FR1031230X 1954-06-16

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DED20654A Pending DE1031230B (de) 1954-06-16 1955-06-14 Greifer fuer Webmaschinen mit kontinuierlicher Schussfadenzufuehrung

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