DE103100C - - Google Patents

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DE103100C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J35/00X-ray tubes
    • H01J35/02Details
    • H01J35/20Selection of substances for gas fillings; Means for obtaining or maintaining the desired pressure within the tube, e.g. by gettering

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  • Gas Burners (AREA)

Description

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PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Juni 1898 ab.
Im American Chemical Journal, Band 19, S. 682 bis 691 ist eine Versuchsanordnung beschrieben, bei der man zum Zwecke der Untersuchung des Spectrums Wasserstoff durch erhitztes Platin osmotisch in eine Vacuumröhre übertreten lä'fst. Nach der vorliegenden Erfindung soll das gleiche Verfahren zur Regulirung des Druckes in Röntgenröhren benutzt werden.
Die praktische Ausführung gestaltet sich am zweckmäfsigsten folgendermafsen:
Es wird eine Röhre verwendet, bei der an das mit dem verdünnten Gas gefüllte Gefäfs A (Fig. 1) ein Rohr B aus Glas angeschlossen ist, in das ein Rohr P aus einem in erhitztem Zustand für Wasserstoff durchlässigen Metall, wie z.B. Platin, Platiniridium, Palladium, Nickel und Eisen, eingeschmolzen oder eingedichtet wird. Das Rohr P ist an seinem freien Ende a verschlossen, an seinem mit dem Rohr B verbundenen Ende b dagegen offen.
In Fig. 2 bis 4 sind einige andere Formen des Rohres dargestellt.
Will man nun in das Gehäuse A Gas einlassen, um z.B. die Durchdringungsfähigkeit der Röntgenröhre für Knochen zu mindern, so erhitzt man das Rohr P mit der Flamme eines Bunsenbrenners oder mit einer Spiritusflamme oder mit irgend einer anderen Flamme, welche durch einen Wasserstoff enthaltenden Brennstoff gespeist wird. Das Rohr P wird bis zur Rothglut erhitzt und ist dabei in Berührung mit den die Flamme bildenden Gasen, unter denen sich. Wasserstoff befindet. Der reine oder zu geringem Theil mit Kohlenoxyd vermischte Wasserstoff durchdringt die Wandung des Rohres P und gelangt dadurch in das Gefäfs A. Durch diese Operation ist es ermöglicht, sehr schnell den Härtegrad einer Röntgenröhre umzuändern. Dies kann während des Ganges des Apparates ausgeführt werden, ohne dafs der Durchgang des elektrischen Stromes unterbrochen wird. Durch mehr oder weniger langes Erhitzen führt man in das Gefäfs eine gröfsere oder geringere Menge Gas ein.
Will man umgekehrt aus dem Gefäfs entweder das Wasserstoffgas, welches dasselbe meistens enthält, oder das während der oben beschriebenen Operation eingeführte Gas auslassen, so umgiebt man das Rohr P mit einem weiteren Rohr M (Fig. 5) aus Platin oder einem anderen feuerbeständigen Stoff. Dieses Rohr M erhitzt man dann beispielsweise mit einem Bunsenbrenner, dadurch wird das Rohr P bis zur Rothglut erhitzt, aber es ist dabei nicht in Berührung mit den Gasen der Flamme, sondern es ist nur von Luft umgeben. Das in dem Gefäfs A enthaltene Wasserstoffgas geht dann osmotisch durch die Wandung des Rohres P nach aufsen, während die Luft nicht eindringen kann, wenn das gewählte Metall, z.B. Platin, für Luft undurchlässig ist. Die Entleerung des Gefä'fses vollzieht sich auf diese Weise allmälig bis zu dem neuerdings gewünschten Härtegrad. Sobald man den gewünschten Grad der Entleerung erreicht hat, hört man mit dem Erhitzen auf. Anstatt hierbei einen Bunsen-Gasbrenner zu benutzen, kann man das Rohr P auch durch einen elek-

Claims (1)

  1. Irischen Strom erhitzen, das Rohr M ist dann, da keine Flamme vorhanden ist, überflüssig.
    Allgemein genügt es also, um Gas einzuführen, das Rohr P auf Rothglut zu erhitzen und gleichzeitig mit Wasserstoff zu umgeben, gleichgültig welches Verfahren angewendet wird, um dieses Resultat zu erlangen.
    Ferner um Gas aus dem Gefä'fs auszulassen, das Rohr P auf Rothglut zu erhitzen, aber ohne dafs es dabei in Berührung mit Wasserstoff ist.
    Pa tent-Α νspruch:
    Ein Verfahren zur Druckregelung in Röntgenröhren, dadurch gekennzeichnet, dafs die bekannte Eigenschaft einiger Metalle, in erhitztem Zustande für Wasserstoff durchlässig zu sein, in der Weise benutzt wird, dafs das an einer Röntgenröhre angebrachte, nach aufsen geschlossene Metallrohr (z. B. aus Platin, Platinlegirungen, Palladium, Nickel oder Eisen) zur Druckvermehrung in Wasserstoff, zur Druckverminderung in Luft erhitzt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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