DE1027754B - Drehschalter, insbesondere Kreuzschalter fuer elektrische Anlagen - Google Patents

Drehschalter, insbesondere Kreuzschalter fuer elektrische Anlagen

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Publication number
DE1027754B
DE1027754B DEJ7556A DEJ0007556A DE1027754B DE 1027754 B DE1027754 B DE 1027754B DE J7556 A DEJ7556 A DE J7556A DE J0007556 A DEJ0007556 A DE J0007556A DE 1027754 B DE1027754 B DE 1027754B
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DE
Germany
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ratchet wheel
rotary switch
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switch according
contact
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Pending
Application number
DEJ7556A
Other languages
English (en)
Inventor
Albrecht Jung
Kurt Remhof
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Albrecht Jung GmbH and Co KG
Original Assignee
Albrecht Jung GmbH and Co KG
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Filing date
Publication date
Application filed by Albrecht Jung GmbH and Co KG filed Critical Albrecht Jung GmbH and Co KG
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Publication of DE1027754B publication Critical patent/DE1027754B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/02Details
    • H01H19/10Movable parts; Contacts mounted thereon

Landscapes

  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Drehschalter, insbesondere Kreuzschalter für 'elektrische Anlagen, mit im Schaltrad kittlos befestigten Belägen. Bei einer vorbekannten Ausführung eines zweipoligen Ausschalters mit doppelter Leitungsunterbrechtung sind auf der Unterseite des Schalträdchens Kontaktbrücken angeklammert, die fest gegen das Schalträdchen anliegen müssen, um eine unverrückbare Festlegung zu erhalten. Die zu einer einwandfreien Kontaktgabe erforderliche Federung wird von den sockel- ίο festen Kontakten aufgebracht, die zu diesem Zweck durch nicht an der Stromführung teilhabende Federn unterstützt sein können. Weiterhin ist ein Installationsschalter bekannt, bei dem eine Kontaktbrücke in das Schaltrad lose eingelegt ist, die zusätzlicher Federungsglieder bedarf, um gegen die in sich starren Sockelkontakte kontaktgebend zur Anlage zu kommen. Bei dieser Ausführung liegt die Kontaktbrücke mit den sie belastenden Schraubendruckfedern in Ausnehmungen des Schalträdchens, die der Kontakt- ao brücke und den Federn angepaßt sind. Hierbei ergibt sich eine verwickelte Montage, und die Betriebssicherheit ist gering. Die vorbekannten Schalter der eingangs erwähnten Art können demnach den praktischen Anforderungen nicht zufriedenstellend geiiügen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Drehschalter der eingangs umschriebenen Art zu schaffen, bei dem trotz der Anwendung einer kittlosen Befestigung der Beläge im Schaltrad eine einfache Montage möglich ist und "allen Anforderungen genügende Federwege und Kontaktdrücke anfallen. Dies wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß jeder in eine stirnseitige Ausnehmung des Schaltrades eingelegte Belag durch angeformte Rasten des Schaltrades hintergreifende hakenartige Laschen gehalten- und an seinen Kontaktflächen bildenden Enden der- Wirkung von in Aussparungen des Schaltrades liegenden Druckfedern unterstellt wird. Bei einem derartigen Schalter werden an die Elastizitat des Belages selbst keine Anforderungen gestellt, da seine kontaktgebenden Enden unter der Wirkung besonderer Druckfedern stehen. Die Betriebssicherheit des Schalters kann daher auch durch z. B. bei Überlastungen entstehende starke Erwärmungen der Beläge oder durch- Alterungserscheinungen nicht beeinflußt werden, da der für die sichere Kontaktgabe erforderliche Druck von den nicht vom Strom durchflossenen, vorzugsweise aus Stahl bestehenden Federn erzeugt wird. Bei den bei Kreuzschaltern üblichen Längen der Beläge, die sich über den vierten Teil des Schaltumfanges erstrecken, genügt erfahrungsgemäß eine Befestigungslasche, um den Belag ausreichend fest mit dem Schaltrad zu verbinden, da die Über-Drehschalter, insbesondere Kreuzschalter für elektrische Anlagen
Anmelder:
Fa. Albrecht Jung, Schalksmühle (Westf.)
Albrecht Jung und Kurt Remhof,
Schalksmühle .(Westf.),
sind als Erfinder genannt worden
tragung der beim Drehen des Schalters anfallenden Vorschubbewegung durch die Wandlungen der die Beläge aufnehmenden Aussparungen des Schaltrades unmittelbar erfolgt, so daß die Befestigungslasche irn wesentlichen nur die Aufgabe hat, ein Herausfallen des Belages zu verhindern. Die Anwendung nur einer Befestigungsstelle hat den Vorteil, daß der Belag selbst gegenüber dem Schaltrad eine begrenzte Beweglichkeit behält, welche es den die Kontaktstellen belastenden Druckfedern ermöglicht, den Belag leicht zu einer sicheren Auflage auf den Gegenkontakten des Schaltergehäuses zu bringen.
Die Befestigungslasche kann zweckmäßig Durchbrüche im Boden des topfförniigen Schaltrades durchgreifen und zwecks Festlegung über dessen Kante umgebogen sein. Eine solche Befestigung läßt sich leicht und schnell herstellen und hat darüber hinaus den Vorteil, daß die ordnungsgemäße Durchführung der hierfür notwendigen Arbeitsgänge leicht überwacht werden kann. Falls es erforderlich erscheint, die stromführenden Teile gegenüber dem Antriebsteil des Schalters besonders sicher zu isolieren, kann die innere Bodenfläche des topfförmigen Schaltrades durch einen Isolierstoffring abgedeckt werden. In diesem Fall empfiehlt es sich, die von den umgebogenen Befestigungslaschen hintergriffenen Kanten des Schaltradbodens gegenüber diesem versenkt anzuordnen, da der Isolierstofffing dann eine große und sichere Auflagefläche erhält.
Die die kontaktgebenden Enden der Beläge belastenden Druckfedern werden zweckmäßig in Aussparungen des Schaltrades angeordnet. Es empfiehlt sich, für diesen Zweck Schraubendruckfedern zu verwenden, welche einerseits in Ausnehmungen des
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Schaltrades geführt und andererseits auf den Enden des Belages angeformten Zapfens zentriert werden. Zu diesem Zweck können z. B. herausgestanzte, aufgebogene Zungen des Belagwerkstoffes dienen. Es wäre natürlich auch möglich, zur Belastung der kontaktgebenden Enden des Belages anders geformte Federn zu verwenden, welche in Aussparungen des Schaltrades untergebracht werden können und einen ausreichenden Kontaktdruck zu erzeugen vermögen.
Die Kontaktflächen des Belages erhalten zweckmäßig eine sich nach außen verjüngende Grundform und werden an ihren Seiten mit abgebogenen Stegen versehen, wodurch in einfacher Weise Schrägflächen gebildet werden, die ein sicheres Auflaufen der Belagkontakte auf die festen Gehäusekontakte sichern. Es hat sich gezeigt, daß es bei derartigen Kontaktformen für eine sichere Kontaktgabe ausreicht, wenn die Kontaktflächen sowohl des Belages als auch der Gehäusekontakte eben gestaltet sind. Hierdurch wird eine einfache Fertigung sichergestellt, und der Schalter erhält einen besonders weichen Gang.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Schalter mit geschnittenem Gehäuse in Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die untere Stirnseite des Schaltrades mit eingebauten Belägen, Fig. 3 eine gleiche Darstellung ohne Beläge, Fig. 4 einen Schnitt durch das Schaltrad, Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung des Belages. Das Gehäuse 6 des Schalters trägt die Anschlußklemmen 7, von denen in bekannter Weise die gehäusefesten Kontakte 8 zum Boden des Gehäuses 6 führen. Über dem Boden des Gehäuses 6 ist das Schaltrad 9 mittels eines auf die Schalterwelle 10 aufsetzbaren Griffteiles drehbar gelagert.
Das Schaltrad 9 hat eine topfförmige Grundform und weist auf seiner unteren Stirnfläche zwei sich gegenüberliegende, viertelkreisförmige Ausnehmungen 11 auf, die im wesentlichen durch einen vorragenden Mittelteil 12 und sich kreisbogenförmig erstreckende Rippen 13 begrenzt werden. In der Mitte jeder Aussparung 11 ist ein Durchbruch 14 in dem Boden des topfförmigen Schaltrades 9 vorgesehen, in dessen Bereich die als Stützflächen dienenden Teile 15 der inneren Bodenfläche gegenüber dem übrigen Boden versenkt sind. Die Ausnehmungen 14 stimmen bezüglich ihrer Breite mit den den Belägen 16 angeformten Laschen 17 überein. Die Beläge 16 sind wie die Aussparungen 11 im wesentlichen viertelkreisförmig gestaltet und weisen an ihren Enden Z-förmige, nach unten abgewinkelte Kontaktflächen 18 auf, die eben sind und an den Seiten von aufgebogenen Stegen 19 begrenzt werden. Zur Zentrierung von Schraubendruckfedern 20, welche einerseits in Ausnehmungen des Schaltrades 9 liegen, dienen den Kontaktflächen 19 angeformte, nach oben gerichtete Zungen 22. Zum Abschluß der an Spannung liegenden Teile gegenüber dem an sich bekannten und nicht beschriebenen Triebwerk des Schalters dient die auf der Innenbodenfläche des Schaltrades 9 angeordnete Scheibe 23 aus einem isolierenden Werkstoff.
Zum Zusammenbau des Schalters werden die gemäß der Fig. 5 vorgeformten Beläge 16 in die Aussparungen 11 des Schaltrades eingelegt, nachdem die Schraubendruckfedern 20 in die Aussparungen 21 eingebracht worden sind. Dann werden die in den Innenraum des Schaltrades 9 ragenden Enden der Zungen über die Kanten 15 gebogen. Hierdurch werden die Beläge 16 gegen Herausfallen gesichert. Das Schaltrad wird nun in der üblichen Weise mit dem Triebrad in das Gehäuse 6 eingebaut.
Durch die in den Aussparungen 21 liegenden, auf den Belägen 16 durch die vorragenden Zapfen 22 gegen seitliche Verschiebungen gesicherten Schraubendruckfedern 20 wird ein weiter Federweg und ein in jedem Fall ausreichender Kontaktdruck erreicht. Hierbei ist von Bedeutung, daß die Beläge 16 bei der in der Zeichnung dargestellten, für Kreuzschalter üblichen kurzen Form nur an einer Stelle mit dem Schaltrad verbunden sind, so daß sie im übrigen der Spannung der Federn 20 frei zu folgen vermögen. Da demnach der stromführende Belag bezüglich seiner eigenen elastischen Eigenschaften für die sichere Kontaktgabe von untergeordneter Bedeutung ist und die hierfür maßgeblichen Federn 20 nicht vom Strom durchflossen werden, ist ein Erlahmen der für die sichere Kontaktgabe wesentlichen Federung der Schaltglieder nicht zu befürchten, so daß eine lange Lebensdauer des Schalters gewährleistet ist.
Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung, und diese ist nicht darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch mancherlei andere Anwendungen und Ausführungen möglich. In der gleichen Weise wie bei dem dargestellten Kreuzschalter ließen sich beispielsweise auch Gruppenschalter ausbilden. Falls hierbei der Belag besonders lang gewählt werden muß, können einem Belag unter Umständen zwei Befestigungslaschen zugeordnet werden. Dies ist jedoch nicht in jedem Fall erforderlich, da die Beläge in bezug auf die beim Betrieb auftretenden, in der Stirnflächeniebene wirkenden Beanspruchungen durch die sie aufnehmenden Aussparungen in der wirkungsgerechten Lage gehalten werden. Bezüglich der Gestaltung und Ausführung der einzelnen Teile des Schalters sind viele Abwandlungsmöglichkeiten gegeben. So könnten die Kontaktflächen natürlich auch vorragende, gewölbte Kumpel erhalten. Unter Umständen könnten diese, da sie sich von der Rückseite des Belages her als A^ertiefungen ausprägen, unmittelbar zur Führung der gegen die Kontaktenden der Beläge anliegenden Druckfedern dienen, so daß sich die Anwendung von Zungen 22 erübrigen würde.

Claims (7)

Patentansprüche·.
1. Drehschalter, insbesondere Kreuzschalter für elektrische Anlagen, mit im Schaltrad kittlos befestigten Belägen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder in eine stirnseitige Ausnehmung (11) des Schaltrades (9) eingelegte Belag (16) durch angeformte Rasten (15) des Schaltrades (9) hintergreifende hakenartige Laschen (17) gehalten wird und an seinen Kontaktflächen bildenden Enden (18) unter Wirkung von in Aussparungen (21) des Schaltrades (9) liegenden Druckfedern (20)" steht.
2. Drehschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Belag (16) eine seinem Mittelteil angeformte Lasche (17) trägt, welche einen Durchbruch (14) im Boden des topfförmigen Schaltrades (9) durchgreift und zwecks Festlegung über dessen Kante (15) umgebogen ist.
3. Drehschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Befestigungslasche (16) hintergriffene Kante (15) im Schaltradboden gegenüber diesem versenkt liegt.
4. Drehschalter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltradboden durch einen Isolierstoffring (23) abgedeckt ist.
5. Drehschalter nach Anspruch 1 oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß die kontaktgebenden Enden (18) des Belages (16) mit angeformten Zapfen (22) versehen sind, welche in Aussparungen (21) des Schaltrades (9) sitzende Schraubendruckfedern (20) aufnehmen.
6. Drehschalter nach Anspruch 1 oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktflächen (18) des Belages (16) und vorzugsweise der Gehäusekontakte (8) eben sind.
7. Drehschalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktflächen (18) des Belages (16) sich nach außen verjüngende Grundformen aufweisen und an den Seiten abgebogene Randteile (19) tragen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 576 455, 880 336;
französische Patentschrift Nr. 768 001.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEJ7556A 1953-08-03 1953-08-03 Drehschalter, insbesondere Kreuzschalter fuer elektrische Anlagen Pending DE1027754B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE576455C (de) * 1933-05-11 Aeg Drehschalter mit in verschiedenen Hoehen parallel zur Sockelstirnflaeche liegenden ebenen Kontaktbahnen
FR768001A (fr) * 1933-11-30 1934-07-30 Barillet pour interrupteur rotatif électrique
DE880336C (de) * 1944-12-05 1953-06-22 Stotz Kontakt Gmbh Drehschalter fuer doppelpolige Kontaktunterbrechung

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE576455C (de) * 1933-05-11 Aeg Drehschalter mit in verschiedenen Hoehen parallel zur Sockelstirnflaeche liegenden ebenen Kontaktbahnen
FR768001A (fr) * 1933-11-30 1934-07-30 Barillet pour interrupteur rotatif électrique
DE880336C (de) * 1944-12-05 1953-06-22 Stotz Kontakt Gmbh Drehschalter fuer doppelpolige Kontaktunterbrechung

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