DE102575C - - Google Patents

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DE102575C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H49/00Unwinding or paying-out filamentary material; Supporting, storing or transporting packages from which filamentary material is to be withdrawn or paid-out
    • B65H49/18Methods or apparatus in which packages rotate
    • B65H49/20Package-supporting devices
    • B65H49/30Swifts or skein holders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 76: Spinnerei.
Garnwinde.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Garnwinde mit radial verstellbaren Armen, welche unter Federdruck stehen. Die Feder hat das Bestreben,· die Haspelarme nach anfsen zu verschieben. Sie ist in der Nabe gelagert und kann nach Lösung einer passenden Vorrichtung, vermittelst deren die Arme in ihrer jeweiligen Stellung festgestellt werden, zur Wirkung gebracht werden, derart, dafs sie die Arme radial nach aufsen verstellt.
Auf beiliegender Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform, bei welcher' die Arme eine Verzahnung haben, die in ein centrales Getriebe eingreift, so dafs durch Drehung des Getriebes unter der Wirkung der Feder die Arme gleichzeitig selbstthätig nach auswärts und durch Drehen von Hand in entgegengesetzter Richtung einwärts verschoben werden, gezeigt.
Fig. ι zeigt die Winde in der Seitenansicht,
Fig. 2 den mittleren Theil hiervon in gröfserem Mafsstabe,
Fig. 3 die bezügliche Ansicht (längs der Achse), wobei die Arme weggenommen sind,
Fig. 4 einen Längsschnitt entsprechend der Ansicht von Fig. 3,
Fig. 5 die Ansicht des Federgehä'uses von innen.
Die Arme α der Winde sind gezahnt und in Nuthen b der Nabe oder Hülse c geführt. In letzterer sitzt ein Zahngetriebe oder Kolben d derart, dafs sämmtliche Verzahnungen der Arme in die Zähne des Getriebes eingreifen. Mit der Hülse c ist das Federgehäuse c1 verbunden, und zwar ablösbar, damit die Spiralfeder f darin angebracht werden kann. Diese letztere ist einerseits an der Achse des Getriebes d bei d'2 befestigt und andererseits bei c2 (Fig. 5) im Innern des Federgehäuses.
Die Achse, des Getriebes trägt auf der anderen Seite ein Gewinde d1, auf welchem die Mutter e sitzt. Gewissermafsen als Unterlagsscheibe für die Mutter e sitzt ein Ring g auf der Achse des Getriebes, so dafs beim Zuschrauben der Mutter e auf die Unterlagscheibe g diese letztere auf die Hülse oder das Gehäuse c preist. In dieser Prefsstellung sind die Getriebeachse sammt Mutter und Gehäuse fest mit einander verbunden, derart, dafs eine Wirkung der Feder f nicht stattfinden kann. Wird hingegen die Mutter e losgeschraubt, so wird, unter Voraussetzung, dafs vorher der Feder f durch Drehen des vorstehenden Theiles der Getriebeachse die nöthige Spannung gegeben wurde, unter dem Druck der Federspannung das Getriebe d sich innerhalb des Gehäuses cl drehen, und die Arme werden durch das Getriebe radial nach aufsen geschoben, bis die Federspannung zu wirken aufhört bezw. bis vielleicht die Spannung des auf der Winde
liegenden Garnes der weiteren Ausdehnung entgegenwirkt.
Für den praktischen Gebrauch wird man nun die Arme auf einen verhältnifsmä'fsig kleinen Radius einstellen und mittelst der Mutter e feststellen. Sobald hingegen das Garn einmal auf dem Haspel ist, können die Arme unter dem elastischen Federdruck sich bis zu einer gewissen Grenze unter elastischer Nachgiebigkeit nach innen ausdehnen. Um zu verhindern, dafs in der Leerstellung bei etwaiger Loslösung der Mutter e die Arme vermittelst des Getriebes ganz nach aufsen gebracht werden, also aufser Eingriff kommen, ist ein Anschlag oder Vorsprung beispielsweise an einem der Arme angebracht, wie- Fig. ι zeigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Garnwinde mit selbstthätig nach aufsen verschiebbaren Stäben, dadurch gekennzeichnet, dafs die Verschiebung sämmtlicher Stäbe von einer einzigen, in der Nabe der Winde untergebrachten Feder vermittelt wird, welche auf die Triebvorrichtung für die Stäbe einwirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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