DE1024296B - Dosierverteiler fuer plastische Stoffe und Fluessigkeiten mit paarweise zusammenarbeitenden Doppelleitungen - Google Patents

Dosierverteiler fuer plastische Stoffe und Fluessigkeiten mit paarweise zusammenarbeitenden Doppelleitungen

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DE1024296B
DE1024296B DED15439A DED0015439A DE1024296B DE 1024296 B DE1024296 B DE 1024296B DE D15439 A DED15439 A DE D15439A DE D0015439 A DED0015439 A DE D0015439A DE 1024296 B DE1024296 B DE 1024296B
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DE
Germany
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piston
control
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Pending
Application number
DED15439A
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Deutsche Tecalemit GmbH
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N25/00Distributing equipment with or without proportioning devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Dosierverteiler für plastische Stoffe und Flüssigkeiten mit paarweise zusammenarbeitenden Doppelleitungen Zentralschmiertingen für Bagger, Krane, für Schützen an Wasseranla-gen, für Walzwerkanlagen, Werkzeugmaschinen und anderen Anlagen, mit langen Zttführungsleitungen für dieSchmiermittel, besonders zähe Fette, zur Schmierstelle werden vielfach: mit Dosierverteilern mit wcch#sel,%?v##eise beau#fschlagten Doppelleitungen eingerichtet. Diese Dosierverteiler weisen in, der Regel paarweise zusammenarbeitende Zuführungs- und Ahleitungsbohrungen auf, in die Steuerorgane eingesetzt sind. Durch eine voll Hand oder maschinell betätigte Umschalteinrichtung wird jeweils ein Paar dieser Zu- und Ableitungen des Dosierverteilers zur Wirkung gebracht bzw. betätigt. Der Schmierstoff in der Zuleitung wird durch irgendein Druckmittel (Pumpe, Druckluft od. dgl.) unter Druck gesetzt.
  • Meisteris enthalten diese Düsierverteiler drei Steuerorganc, und zwar zwei Steuerkolben und einen Zumeßkolben. Während der eine Steuerkolben dem Schmierstoff den Zutritt zum Raum vor dem Zumeßkolben freigibt. öffnet der andere der abgemessenen Füllung hinter dem Zumeßkolben den Abfluß zur Schini#-rstelle.
  • Es sind auch Dosierverteiler mit zwei Steuerkolben und einem Zumeßkolben bekannt, die aber mit weiteren Steuerorganen zusammenarbeiten. Bei diesem bekannten Verteiler müssen die Zui-n-eßventile hintereinander geschaltet werden. Es koninit das zweite Ventil erst dann zur Wirkung, wenn das erste seinen Arbeitsvorgang abgeschlossen hat.
  • Der Erfindüng gemäß kennzeichnet sich der neue Dosierverteiler für plastische Stoffe und, Flüssigkeiten dadurch, daß die Steuerkolben mit radialem Spiel in Bohrungen gleitend, von elastischen Dichtelementen umgeben sind, welche in; Ringnuten dichtend geführt werden, wobei die Dichtung des in der jeweiligen Zuführungsleitung liegenden: Steuerkolbens unter der Wirkung des Druckes in, dieser Leitun., den Durchtritt im Ringspalt dieses Kolbens freigibt, während die Dichtung des anderen Steuerkolbens unter der gleichen Druckwirkung dien Durchtritt im Rin-gspalt dieses Kolbens abschließt.
  • Es ist an sich nicht ausschlaggebend, in welcher Form der starre Teil der Kolben ausgeführt ist, gegebenenfalls kann er wegfallen und das elastische Dichtelenient eine solche Fornigebung erhalten, daß cs einen: starren oder ha.lbelastischen mit einem elastisch dichtenden Teil vereinigt. In allen Fällen obliegt dem elastisch dichtenden Teil die Über-1),rückung des Ringspaltes, der gegen den hohen Druck in der Schmierstoffabgabeleitung abgedichtet werden muß.
  • Solche Dosierverteiler werden in großen -Mengen benötigt. Es ist daher aus wirtschaftlichen Gründen nötig, daß sie in ihren Abmessungen klein und preiswert sowie für lange Zeit betriebssicher sind. Da. bei diesen Dosierverteilern oft sehr zähe Stoffe verwandt werden und daher die in den Leitungen herrschendien Förderdrücke beachtlich sind, ist mit Rücksicht auf die Betriehssicherheit der Belastung der Verschleißteile besondere Aufmerksamkeit zu widmen, Zu diesen Verschleißteilen zählen auch die elastischen Dichteleinente. Es ist deshalb das elastische Dichteleinient voni Steu-erkolben ge#trennt worden. Der Steuerkolben ist als doppelt wirkendes Ventil ausgebildet, übernimmt in jeder Endlage die Abdichtung und entlastet dadurch das elastische Dichtelement. Dadurch wird eine fast unbegrenzte Lebensdauer des elastischen Dichtelernentes und damit der Umsteuereinrich-tung erreicht. Das elastische Dichtelemetit braucht also nur über dem. Ringspa,It während der Bewegung des Steuerkolbens abzudichten. Hierhei sind die Drücke relativ niedrig, und die elastische Dichtung wird weitgehend geschont. Als elastisches Dichteleinent ist ein Rundschnurring vorgesehen, der baulich wenig Platz beansprucht preiswert in der Anschaffung ist und absolut zuverlässig arbeitet.
  • Ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht die Zeichnung. In dieser zeigen Fig. 1 und 2 einen Längsschnitt durch den neuen Dosierverteiler.
  • A und B bnN-. C und D bezeichnen! die erwähnten Zuführungs- und Ableitungsbohrungen. Die Zuführttng erfolgt wechselweise von. A und B, dlie Ableitung entsprechend von C und D.
  • In: das Gehäuse 1 sind Kolben 4 und 5 in: Bohrungen 2 und 3 mit radiallem Spiel eingesetzt. Sie sind von elastischen Dichtelernenten 6 und 7, z. B, Rundschnurringen, umgeben. Diese sind mit radialer Vorspannung auf die Kolben4 und 5 aufgezogen und dichten in Ringspalten 8 und 9des Gehäuses 1 ab-. Die Zuführungsleitungen --1 und B sowie die Abflußbollrungen, D und C stehen mit den Bohrungen 2 und 3 in Verbsindung. Letztere besitzen auf jeder Seite einen Ventilsitz 10. 11 bz-%v. 12 und 13. Die zur Ableitung hin gelegene Seite der Bohrungen 2 und 3 ist mit einer Bohrung 14 durch Kanäle 15 und 16 verbunden. In dieser Bohrung gleitet ein Kolben 17, der z. B. durch ein elastisches Dichtelement 18 gegenüber der Bührung 14 abgedichtet ist Tig. 1). Die Bohrung 14 ist beispielsweise beiderseits durch Stopfen 19 verschlossen, in die eine Hiibbegrenzungsschrauhe 20 eingelassen und durch eine Mutter 21 gekontert ist.
  • Der Arbeitsvorgang verläuft in folgender Weise: Durch ein druckerzeugendes Organ. (Pumpe lis-,v.) wird z. B. über eine Steuereinrichtung jeweils eine Zuleitung unter Druck gesetzt, während die andere entlastet wird.
  • In Fig. 2 erfährt die Zuleitung B einen Druckanstieg. Der Korlben5 verschiebt sich in Richtung zum Austritt C und sperrt die Austrittsbohrung am Ventilsitz 13 ab. Das elastische Dichtelement 7 weitet sich auf und gibt durch den Ringspaft, gebildet durch Kolben5 und die Bohrung3, dien Durchtritt frei. Das Fördermedium strömt durch den Kanal 16 in die Bohrung 14 und beaufschlagt den, Kolben 17. Dieser verschiebt sich, bis zum Anschlag gegen. die Schraube 20 und stößt eine entsprechend dosierte -Menge über den Kanal 15 aus. Das Dichtelernent 6 dichtet den Kolben 4 gegenüber der Boh-rung 2 ab. Der Kolben 4 hebt sich durch den Druck auf die Differenzfläche zwischen Kolbendurchmess-er und Ventilsitz 11 von diesem ab, verschiebt sich bis zum Anschlag gegen den Ventilsitz 10 und verschließt die Einlaßbohrung A. Bei einem Druckanstieg in der Leitung A und einer Entlastung der Leitung B erfolgt der Vorgang in umgekehrter Weise. Durch Verstellen der Anschlagschraube 20 wird eine Hub#änderung und somit ein,- Änderung der Dosierrnengeerreicht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPECCHE: 1. Do"ier#-erteiler für plastische Stoffe und Flfis>igl,zeiteti, insbescridere für zähe Fette, mit wechselweise heaufschlagten, paarweise zusammenarbeitendeii Doppelleitungen und drei Steuerorganen, und zwar zwei Stzuerkolben und einem Zurneßkolben, dadurch gekennzeichnet daß die Stetierkolben (4 und 5)# mit radialern Spiel in Bohrungen (2 und 3) gleitend, von elastischen Dichtelement,-n umgeben sind, welche in Ringnuten dichtend: geführt werden, wobei die Dichtung des in der jeweiligen Zuführungsleitung liegenden Stctierkolbens unter der Wirkung des Druckes in dieser Leitung den Durchtritt im Ringspalt dieses Kolbens freigibt. während die Dichtung des anderen Steuerkolhens unter der gleichen Druckwirkung den Durchtritt im Ringspalt dieses Kolbens abschließt.
  2. 2. Dosierverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkolben (4 und 5) als Doppelventil ausgebildet sind. 3. Dosierverteiler nach Anspruch 1 und 2, dadurch geleennzeichnet, daß die Bohrung (14) für den Zumeßkolben (17) durch zwei Stopfen verschlossen wird, die Stellschrauben (201) tragen, durch die der Hub des Kolbens begrenzt und die Dosiermenge verändert werden kann.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 973 635.
DED15439A 1953-07-08 1953-07-08 Dosierverteiler fuer plastische Stoffe und Fluessigkeiten mit paarweise zusammenarbeitenden Doppelleitungen Pending DE1024296B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR973635A (fr) * 1941-10-22 1951-02-13 Consortium Francais D Automobi Distributeur-doseur pour systèmes de graissage central

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR973635A (fr) * 1941-10-22 1951-02-13 Consortium Francais D Automobi Distributeur-doseur pour systèmes de graissage central

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