DE102019C - - Google Patents

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DE102019C
DE102019C DENDAT102019D DE102019DA DE102019C DE 102019 C DE102019 C DE 102019C DE NDAT102019 D DENDAT102019 D DE NDAT102019D DE 102019D A DE102019D A DE 102019DA DE 102019 C DE102019 C DE 102019C
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Germany
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B43/00Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
    • F04B43/12Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having peristaltic action
    • F04B43/1253Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having peristaltic action by using two or more rollers as squeezing elements, the rollers moving on an arc of a circle during squeezing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung an hydraulischen Uebertragungsvorrichtungeh rotirender Bewegung von einer Welle auf eine zweite, welche es gestattet, durch Bethätigung eines Hahnes die getriebene Welle umzusteuern und ihre Geschwindigkeit nach Bedarf zu verändern, während Drehungsrichtung und Geschwindigkeit der treibenden Welle unverändert bleibt. Die neue Einrichtung macht diese Art der Arbeitsübertragung mittels eines hydraulischen Gestänges für Motorwagen und ähnliche Zwecke besonders geeignet, um die Bewegung des zweckmäfsig mit unveränderter Geschwindigkeit arbeitenden Motors auf die Treibräder des Wagens zu übertragen, um auch ferner, ohne den Motor zu sehr zu entlasten, so dafs er stofsweise arbeitet, mit geringer Geschwindigkeit, sowie auch nach Belieben vorwärts und rückwärts fahren zu können.
Dieser Zweck wird nach vorliegender Erfindung dadurch erreicht, dafs in die Doppelleitung, welche die von der treibenden Welle zunächst betriebene Pumpe mit dem die getriebene Welle treibenden (secundären) Motor verbindet, ein Doppelhahn eingeschaltet wird, durch welchen die Verbindungen der beiden Leitungen vertauscht und behufs Aenderung der Geschwindigkeit der getriebenen Welle gedrosselt werden können, während beide Leitungen durch ein belastetes Ventil verbunden sind, welches der überschüssigen Flüssigkeit gestattet, aus der Druckleitung unmittelbar in die Saugleitung des hydraulischen Gestänges überzuströmen, ohne Arbeit zu leisten.
Die Pumpe und der Motor des hydraulischen Gestänges können in beliebiger bekannter Weise als Kolbenmaschine, Kapselwerke oder auch als Schlauchmaschine ausgebildet sein.
Fig. ι zeigt in schematischer Darstellung die Gesammtanordnung einer solchen hydraulischen Uebertragungsvorrichtung, deren Motor und Pumpe beispielsweise als Schlauchmaschine ausgebildet sind. Fig. 2 zeigt den Regulirhahn im senkrechten Schnitt nach Linie 1-2 der Fig. 3, Fig. 3 im Höhenschnitt nach Linie 3-4 der Fig. 2, Fig. 4 in Ansicht von unten mit den Einzelheiten des zu seiner Bethätigung dienenden Bewegungsmechanismus.
Motor und Pumpe der Uebertragungsvorrichtung bestehen aus je einer Trommel B bezw. B1, welche an ihrem Umfange eine Anzahl Rollen C bezw. Cl tragen, die bei Drehung der Trommeln je einen Schlauch E bezw. E1 zwischen sich und je einer festen, kreisförmig gebogenen Wand D bezw. D1 zusammenquetschen und in bekannter Weise als Pumpe und Motor dienen können.
Die Enden der Schläuche der beiden zusammengehörigen Schlauchmaschinen sind durch Rohrleitungen F und F1 verbunden, welche sich an einem beliebigen Punkt kreuzen.
Ein Regulirhahn H mit umkehrbarer Durchflufsrichtung regelt den Zuflufs und Abflufs der die Kraft übertragenden Flüssigkeit und

Claims (1)

  1. veranlafst den allmählichen oder augenblicklichen Stillstand der getriebenen Welle bezw. des Wagens, zu deren Antrieb letzterer dient, dadurch, dafs er den Durchflufs der Flüssigkeit absperrt. Mittels dieses Hahnes kann die Fahrrichtung des Wagens umgekehrt werden, dadurch, dafs man die Flüssigkeit von der Pumpe aus statt in das Zuleitungsrohr in das Rückleitungsrohr des Motors treten läfst.
    Zwischen diesem Hahn und der Pumpe BCDE (Fig. i) ist ein durch eine Feder belastetes Ventil / (Fig. 3) angeordnet, welches die Druckleitung der Pumpe BCDE mit deren Saugleitung verbindet, welches bei theilweisem Abschlufs der Rohrleitungen F und F1 mittels des Regulirhahnes den Uebertritt der überschüssigen Flüssigkeit aus dem Druckrohr in das Saugrohr gestattet und dadurch ermöglicht, die Geschwindigkeit des Motors B1 C1D1E1 (Fig. 1) durch geeignete Drosselung des demselben von der Pumpe BCDE zugeführten Druckwasserstrahles mittels dieses Regulirhahnes zu ändern. Bei vollständigem Abschlufs des Regulirhahnes wird durch das Ueberlaufventil / der Bruch der Röhren FF1 verhindert, während der primäre Antriebmotor A der Pumpe BCDE seine Bewegung fortsetzt. Das Ventil / ist durch ein Rückflufsrohr mit der Rückflufsleitung der Flüssigkeit verbunden.
    Der Regulirhahn hat zwei mit je zwei Wegen KK1 (Fig. 2 und 3) versehene Küken J, welche auf Spitzen L drehbar sind, um leicht verstellbar zu sein. Durch zwei auf diesen Küken befestigte Zahnräder M, welche beide in einen gemeinschaftlichen Trieb N eingreifen (Fig. 4), sind die beiden Küken in solche Beziehung gebracht, dafs ihre einander entsprechenden Kanäle K bezw. K1 rechtwinklig zu einander stehen. Der Trieb N wird durch Drehung einer metallenen biegsamen Welle O bethätigt. An dem Saugrohr F ist ein Füllstutzen P vorgesehen (Fig. 2). '
    Die Thätigkeit der Einrichtung vollzieht sich in folgender Weise: Ein Primärmotor A irgend welcher Art treibt unmittelbar oder durch ein Zwischenorgan die Trommel B der Pumpe an. Die Rollen C drücken die Röhren E oder die Taschen, welche an Stelle dieser Röhren verwendet werden, zusammen und eine Menge Flüssigkeit vor sich her, wobei sie eine gleiche Menge ansaugen. Diese nicht zusammendrückbare Flüssigkeit wirkt in umgekehrter Weise auf die Rollen C1 des secundären Motors B1 C D1 E1 und dadurch wird dieser Motor und mit demselben die Wagenräder in Umdrehung versetzt. Wird der Regulirhahn H ganz oder theilweise abgeschlossen, so strömt die gesammte von der Pumpe geförderte Flüssigkeit bezw. ein Theil derselben aus dem Druckrohr dieser Pumpe durch das Ventil I unmittelbar in das Saugrohr über, so dafs der Secundärmotor B1 C1D1E1 überhaupt nicht oder mit verminderter Geschwindigkeit angetrieben wird.
    Paτεnt-Anspruch:
    Hydraulisches Gestänge mit zwei in die Hin- und Rückleitung eingeschalteten Doppelhähnen, die den Flüssigkeitsstrom umsteuern und drosseln, dadurch gekennzeichnet, dafs der Ueberschufs der von der Pumpe zugeführten Flüssigkeit durch ein zwischen Saug- und Druckrohr eingeschaltetes belastetes Ueberlaufventil unmittelbar vom Druckrohr in das Saugrohr entweichen kann, zum Zweck, die Geschwindigkeit des zu treibenden Motors unabhängig von der Geschwindigkeit der treibenden Pumpe verändern zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102021117298B3 (de) 2021-07-05 2022-07-28 Dirk-Olaf Leimann Vorrichtung und Verfahren zur Prüfung von Wälzlagern
DE102021129077A1 (de) 2021-11-09 2023-05-11 Vossloh-Schwabe Deutschland Gmbh LED-Betriebsschaltung mit Betriebsüberwachung und Verfahren zum Betrieb von LEDs

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