DE102016203635A1 - Druckmaschine und ein Verfahren zum Betreiben einer Druckmaschine - Google Patents

Druckmaschine und ein Verfahren zum Betreiben einer Druckmaschine

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DE102016203635A1
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Gunnar Tschacher
Lutz Halbach
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Koenig and Bauer AG
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Abstract

Eine Druckmaschine, insbesondere eine Bogendruckmaschine, umfasst einen Plattenzylinder, einen Gummituchzylinder und einen Gegendruckzylinder, die gekoppelt drehangetrieben sind. Ein erstes Phasenverstellglied ist in einen Antriebsstrang zwischen den Gummituchzylinder und einen den Gummituchzylinder drehantreibenden Motor eingefügt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Druckmaschine für Offsetdruck, d. h. eine Druckmaschine, in der Druckfarbe von einem Plattenzylinder zunächst auf einen Transferzylinder und anschließend vom Transferzylinder auf einen Bedruckstoff übertragen wird.
  • Der Transferzylinder hat herkömmlicherweise eine nachgiebige Oberflächenschicht, die sowohl beim Kontakt mit dem Plattenzylinder als auch beim Kontakt mit dem Bedruckstoff eingedrückt wird.
  • Eine zylindrische Trägerfläche, auf die das Gummituch aufgespannt ist, erstreckt sich nicht über den gesamten Umfang des Gummituchzylinders, sondern ist von einer axial langgestreckten Vertiefung unterbrochen, in der Halterungen für Vorder- und Hinterkante des Gummituchs untergebracht sind. Die Teile des Gummituchs, die von der zylindrischen Trägerfläche abgestützt sind, bilden ihrerseits eine zylindrische Außenfläche, die beim Kontakt mit dem Plattenzylinder bzw. dem Bedruckstoff in reproduzierbarer Weise eingedrückt wird und Farbe vom Plattenzylinder zum Bedruckstoff übertragen kann.
  • Die in der Vertiefung fixierten Kanten des Gummituchs berühren den Plattenzylinder und den Bedruckstoff nicht. Am Rand der Vertiefung gibt es eine Übergangszone, in der die Außenfläche des Gummituchs hinter die ideale Zylinderform zurückweicht. Der genaue Verlauf der Außenfläche in dieser Übergangszone ändert sich während der Nutzungsdauer des Gummituchs. Daher ermöglicht die Übergangszone keine dauerhaft reproduzierbare Farbübertragung und wird nicht zum Drucken eingesetzt.
  • Bei einer Bogendruckmaschine dient die Vertiefung ferner dazu, überstehende Teile von Bogengreifern eines Gegendruckzylinders während ihres Durchgangs durch einen Druckspalt zwischen Gummituchzylinder und Gegendruckzylinder aufzunehmen. Die Greifer fixieren die Vorderkante eines zu bedruckenden Bogens am Gegendruckzylinder. Daher führt eine große Breite des Übergangsbereichs bei einer Bogendruckmaschine dazu, dass ein breiter Streifen entlang der Vorderkante der Bogen unbedruckt bleiben muss. Um das Druckbild im fertigen Druckerzeugnis korrekt auf einer Seite zu positionieren, kann ein Beschneiden der Bogen nötig werden. Der Verschnitt verursacht Materialkosten, bringt aber keinen Gegenwert und sollte daher auf ein unvermeidliches Minimum beschränkt werden.
  • Insbesondere wenn die farbaufnehmenden Bereiche einer Druckplatte nahe an deren Vorderkante heranreichen, kann bei der gemeinsamen Drehung von Plattenzylinder und Gummituchzylinder die Vorderkante der Druckplatte mit der Übergangszone oder einem an die Übergangszone angrenzenden Bereich der zylindrischen Außenfläche zusammentreffen. Der Bereich des Gummituchs, der mit der Vorderkante der Druckplatte zusammentrifft, ist stärkerem Verschleiß ausgesetzt als andere Bereiche des Gummituchs, so dass ein Zurückweichen der Außenfläche in diesem Bereich zu mangelhafter Farbübertragung führen und eventuell einen vorzeitigen Austausch des Gummituchs erforderlich machen kann.
  • Aufgabe der Erfindung ist, eine Druckmaschine für den Offsetdruck und ein Verfahren zum Betreiben einer Druckmaschine zu schaffen.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Druckmaschine mit den Merkmalen des Anspruchs 1 oder 15 gelöst.
  • Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Druckmaschine ist, dass das Phasenverstellglied es erlaubt, die Phasenlage des Gummituchs in Bezug auf einen der anderen Zylinder zu variieren. So kann z. B. ein Bereich des Gummituchs, der durch vielfach wiederholtes Anschlagen an die Vorderkante der Druckplatte abgenutzt ist und keine befriedigende Farbübertragung mehr gewährleistet, mit Hilfe des Phasenverstellgliedes so vorverschoben werden, dass er nicht mehr mit der Druckplatte zusammentrifft und das Druckbild stattdessen auf einen an diesen abgenutzten Bereich anschließenden, noch intakten Bereich des Gummituchs übertragen wird.
  • Bei einer Bogendruckmaschine kann die Breite eines unbedruckten Streifens entlang der Vorderkante der Bogen minimiert werden, indem auch der oben erwähnte Übergangsbereich solange und in dem Ausmaß, in dem er eine Farbübertragung in befriedigender Qualität ermöglicht, zum Drucken genutzt wird und in dem Maße, in dem die Farbübertragungsfähigkeit des Übergangsbereichs nachlässt, das Gummituch mit Hilfe des Phasenverstellgliedes vorverschoben wird, so dass Abstand zwischen der Vorderkante der Bogen und dem farbübertragenden Bereich des Gummituchs im Wesentlichen konstant und klein bleibt.
  • Der Motor, der den Gummituchzylinder drehantreibt, kann derselbe sein, der auch den Platten- und/oder den Gegendruckzylinder antreibt; die Kopplung des Drehantriebes kann dann durch ein mechanisches Getriebe gegeben sein, das den Motor mit dem Gummituchzylinder und dem Platten- und/oder dem Gegendruckzylinder verbindet. Es können aber auch zwei oder drei getrennte Motoren für den Gummituchzylinder und die anderen Zylinder vorgesehen sein, wobei dann die Kopplung über eine gemeinsame elektronische Steuerung der Motoren gegeben ist. Wesentlich für die Kopplung ist nicht ihr Aufbau, sondern ihre Wirkung, dass sie, solange das Phasenverstellglied nicht in Betrieb ist, eine Drehung der Zylinder mit festem Drehzahlverhältnis gewährleistet.
  • Um in einem Getriebe, das den Gummituchzylinder mit einem der anderen Zylinder koppelt, einen gleichmäßigen Rundlauf der Zylinder zu gewährleisten, ist der Einsatz von schrägverzahnten Zahnrädern gebräuchlich. Ein solches Zahnrad kann als Phasenverstellglied nutzbar gemacht werden, wenn es auf einer Welle drehfest, aber axial verstellbar gelagert ist.
  • Um eine axiale Verstellung dieses Zahnrades anzutreiben, kann eine zu der Welle koaxiale, von dem ersten Zahnrad drehentkoppelte Gewindespindel vorgesehen sein.
  • Diese Welle sollte zum Gummituchzylinder koaxial sein.
  • Wenn das erste schrägverzahnte Zahnrad auch Teil eines Antriebsstrangs des Plattenzylinders ist und eine axiale Verstellung des Zahnrades nicht nur die Phase des Gummituchzylinders, sondern auch die des Plattenzylinders in Bezug auf den gemeinsamen Motor verstellt, dann sollte ein zweites Phasenverstellglied in den Antriebsstrang des Plattenzylinders zwischen das erste Zahnrad und den Plattenzylinder eingefügt sein, um eine Phasenverstellung des Gummituchzylinders ohne eine gleichzeitige Verstellung des Plattenzylinders zu ermöglichen. Dessen Phase sollte relativ zum Gegendruckzylinder bei einer Verstellung des Gummituchzylinders unverändert bleiben können, um eine Verlagerung des Druckbildes auf dem Bedruckstoff zu vermeiden.
  • Das zweite Phasenverstellglied kann analog zum ersten aufgebaut sein und seinerseits ein axial verstellbares schrägverzahntes Zahnrad aufweisen.
  • Im einfachsten Fall kämmen erstes und zweites Zahnrad miteinander.
  • Um eine Phasenverstellung des Gummituchzylinders ohne gleichzeitige Verstellung von Plattenzylinder und Gegendruckzylinder gegeneinander zu erleichtern, sollten in einem gekoppelten Betriebsmodus der zwei Phasenverstellglieder die zwei Zahnräder gleichsinnig verstellbar und der Verstellweg des zweiten Zahnrads doppelt so lang wie der des ersten Zahnrads sein.
  • Um eine Beeinflussung der Phase des Plattenzylinders durch eine Phasenverstellung des Gummituchzylinders zu vermeiden, kann der Plattenzylinder auch getrennt vom Gummituchzylinder durch einen zweiten Motor angetrieben sein.
  • Um die Anpassung der Phasenlage des Gummituchzylinders zu automatisieren, können ein Sensor zum Erfassen eines Druckanfangs auf einem am Gegendruckzylinder geförderten Bedruckstoff und ein Regelkreis zum Ansteuern des ersten Phasenverstellglieds anhand des erfassten Druckanfangs vorgesehen sein. So kann, wenn der Druckanfang aufgrund von Abnutzung des Gummituchs zurückweicht, der Gummituchzylinder nachgeführt werden, so dass immer ein vollständiges Druckbild gedruckt wird.
  • Gegenstand der Erfindung ist beispielsweise ferner ein Verfahren zum Betreiben einer Druckmaschine mit den Schritten:
    • a) Montieren eines Gummituchs auf einem Gummituchzylinder, der sich in Bezug auf einen Plattenzylinder und/oder einen Gegendruckzylinder in einer Ausgangs-Phasenlage befindet;
    • b) Während der Nutzung des Gummituchs Verstellen der Phase des Gummituchzylinders, um das Gummituch in Bezug auf den Plattenzylinder und/oder den Gegendruckzylinder vorzuverlagern;
    • c) Optional rückstellen des Gummituchzylinders in die Ausgangs-Phasenlage beim Ausbau des Gummituchs.
  • Während des Verstellens der Phase des Gummituchzylinders sollte die Phase des Plattenzylinders relativ zum Gegendruckzylinder konstant gehalten werden.
  • Die Phasenverstellung des Schritts b) kann sensorgesteuert erfolgen; denkbar ist aber auch, die Phasenverstellung basierend auf vorab empirisch gewonnen Daten über das Alterungsverhalten des Gummituchs die Phase abhängig von der Standzeit des Gummituchs oder der Zahl gedruckter Seiten zu steuern.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1 einen schematischen Schnitt durch ein Druckwerk einer erfindungsgemäßen Bogendruckmaschine;
  • 2 einen Querschnitt eines Druckspalts der Bogendruckmaschine mit frisch aufgezogenem Gummituch;
  • 3 den Druckspalt nach längerem Gebrauch des Gummituchs;
  • 4 ein schematisches Antriebssystem von Platten-, Gummituch- und Gegendruckzylinder der Bogendruckmaschine gemäß einer ersten Ausgestaltung;
  • 5 das Antriebssystem gemäß einer zweiten Ausgestaltung;
  • 6 einen Schnitt durch ein Phasenverstellglied.
  • 1 zeigt schematisch einen Schnitt durch ein Druckwerk einer Offset-Bogendruckmaschine. Das Druckwerk ist hier gegliedert in ein Oberbaumodul 30 und ein Unterbaumodul 31. Das Oberbaumodul 30 umfasst insbesondere einen Plattenzylinder 32, ein Farbwerk 42, ein Feuchtwerk 51, einen Druckplattenwechsler 41 und einen Gummituchzylinder 33. Das Unterbaumodul 31 weist insbesondere einen Gegendruckzylinder 34, der zusammen mit dem Gummituchzylinder 33 einen Druckspalt 01 bildet, und eine Übergabetrommel 35 für den Weitertransport eines im Druckspalt 01 bedruckten Bogens zu einem nachfolgenden Druckwerk oder einem Bogenausleger auf.
  • Eine zylindrische Mantelfläche des Gummituchzylinders 33 ist durch wenigstens einen sich in axialer Richtung erstreckenden Kanal 37 unterbrochen, in dem Spannorgane 38 zum Aufspannen eines Gummituchs angeordnet sind.
  • Dem Gummituchzylinder 33 ist der Plattenzylinder 32 vorgeordnet, der ebenfalls mindestens einen Kanal 39 aufweist. Im Kanal 39 befindet sich mindestens eine Spann- und Klemmeinrichtung 40 zum Aufspannen einer Druckplatte auf die Mantelfläche des Plattenzylinders 32.
  • Das zum Einfärben der Druckplatte vorgesehene Farbwerk 42 kann als Kurzfarbwerk, als Heberfarbwerk oder in anderer geeigneter Weise ausgebildet sein. Im Fall der Ausbildung als Heberfarbwerk umfasst das Farbwerk 42 mindestens einen Farbkasten 43 mit mindestens einer Farbkastenwalze 44, Farbwerkwalzen 45 und insbesondere einen zwischen der Farbkastenwalze 44 und einer ersten Farbwerkwalze 46 pendelnden Farbheber 47. Die Farbwerkwalzen 45 unterscheiden sich in angetriebene Farbreibwalzen 48 (schraffiert gezeichnet) und in Farbwerkwalzen 49, die durch Friktion von den Farbreibwalzen 48 angetrieben werden. Zum Aufbringen der von der durch die Farbwerkwalzen 45 aufbereiteten Farbe auf die Druckplatte sind im Ausführungsbeispiel vorzugsweise vier Farbauftragswalzen 50 vorgesehen.
  • In Drehrichtung 53 des Plattenzylinders 32 ist den Farbauftragswalzen 50 optional eine Feuchtauftragswalze 52 vorgeordnet. Diese ist einem Feuchtwerk 51 zugeordnet, das zum Aufbringen von Feuchtflüssigkeit auf die Oberfläche der Druckplatte bestimmt ist. Zwischen einer in Drehrichtung 53 des Plattenzylinders 32 ersten Farbauftragswalze 50 und der Feuchtauftragswalze 52 kann eine schaltbare Brückenwalze 54 vorgesehen sein.
  • Dadurch ist funktionell eine Verbindung zwischen dem Feuchtwerk 51 und Farbwerk 42 möglich. Das erlaubt mehrere Betriebsarten zum Optimieren der Feuchtflüssigkeitszufuhr.
  • Der Gegendruckzylinder 34 hat wie der Gummituchzylinder 33 eine zylindrische Mantelfläche, allerdings ist deren Durchmesser doppelt so groß wie der des Gummituchzylinders 33, und sie ist durch zwei Kanäle 56 unterteilt. In den Kanälen 56 ist jeweils mindestens ein Greifer 57, vorzugsweise sind mehrere Greifer 57 untergebracht, die während des Transports eines Bogens durch den Druckspalt 01 dessen Vorderkante an die Mantelfläche des Gegendruckzylinders 34 angedrückt halten.
  • 2 zeigt einen vergrößerten Querschnitt durch den Druckspalt 01. Zu sehen sind jeweils ein Ausschnitt des Gummituchzylinders 33 und des Gegendruckzylinders 34. Eine Vorderkante 03 eines Bogens 02 ist durch aus dem Kanal 56 vorspringende Spitzen 58 der Greifer 57 an der Mantelfläche 04 des Gegendruckzylinders 34 angedrückt gehalten.
  • Eine Vorderkante eines Gummituchs 05 ist an dem Spannorgan 38 befestigt, und durch Drehen des Spannorgans 38 ist das Gummituch 05 straff gespannt, so dass es an der zylindrischen Mantelfläche 06 des Gummituchzylinders 33 flach anliegt und sich im Kanal 37 geradlinig zwischen dem Spannorgan 38 und einer Vorderkante 07 der Mantelfläche 06 erstreckt. Eine Kontaktzone 08, in der das Gummituch 05 beim Durchgang durch den Druckspalt 01 mit dem Bogen 02 in Kontakt gelangt und Druckfarbe vom Gummituch 05 auf den Bogen 02 übertragen werden kann, beginnt in geringem Abstand von der Vorderkante 07. Der Bogen 02 bleibt auf einem Streifen 09 unbedruckt, der von seiner Vorderkante 03 bis zum Beginn der Kontaktzone 08 (Druckanfang) reicht.
  • Der vordere Rand der Kontaktzone 08 neigt dazu, während der Nutzung des Gummituchs 05 von der Vorderkante 07 zurückzuweichen. Ein Grund hierfür ist, dass das Material des Gummituchs 05 an der stark gekrümmt ist und dadurch unter relativ hoher Spannung steht. Wenn diese Spannung im Laufe der Nutzung durch Abfluss von Material, insbesondere in den Spannkanal 37 hinein, abgebaut wird, dann nimmt die Stärke/Dicke des Gummituchs 05 entlang der Vorderkante 07 ab, während sie über von der Vorderkante 07 entfernten Bereichen der Mantelfläche 06 im Wesentlichen unverändert bleibt.
  • Eine weitere Ursache für ein Zurückweichen der Außenfläche des Gummituchs im Laufe der Nutzung ist verstärkter Materialabrieb in der Nähe der Vorderkante 07. Der kommt insbesondere dann zustande, wenn farbübertragende Bereiche auf der Druckplatte unmittelbar bis an deren Vorderkante heranreichen und das Gummituch 05 bei jedem Kontakt mit dem Plattenzylinder 32 an der Vorderkante der Druckplatte abrupt verformt wird.
  • Das Ergebnis dieser Prozesse ist in 3 in überzeichneter Form dargestellt. Über der Vorderkante 07 ist das Gummituch 05 ausgedünnt/dicken reduziert. Im Vergleich zum als gestrichelte Linie dargestellten ursprünglichen Verlauf ist die Außenfläche des Gummituchs 05 zurückgewichen, und der Abstand 10 zwischen der Vorderkante 07 und dem Beginn der Kontaktzone 08 ist deutlich vergrößert.
  • Um die Breite des unbedruckten Streifens 09 auf dem Bogen 02 dennoch konstant zu halten, ist der Gummituchzylinder 33 relativ zum Plattenzylinder 32 und/oder zum Gegendruckzylinder 34 phasenverschoben. Indem der Gummituchzylinder 33 in seiner Drehrichtung gegenüber den vorzugsweise beiden anderen Zylindern 32, 34 vorverschoben wird, verlagert sich der Bereich des Gummituchs 05, der Farbe vom Plattenzylinder 32 zum Bogen 02 überträgt, auf dem Gummituch 05 entgegen seiner Laufrichtung, so dass der ausgedünnte/dicken reduziert Bereich entlang der Vorderkante 07 nicht mehr genutzt wird. Da sich die relative Phase von Plattenzylinder 32 und Gegendruckzylinder 34 nicht ändert, bleibt die Position des Druckbildes auf den Bogen 02 unverändert.
  • Der Gummituchzylinder 33 ist in Abhängigkeit von der Dicke/Stärke des Gummituches 05 und/oder des Druckanfangs relativ zu dem diesen Gummituchzylinder 33 zugeordneten Gegendruckzylinder 34 phasenverstellbar und/oder phasenverstellt ist und/oder wird.
  • Insbesondere ist/wird der Gummituchzylinder 33 relativ zu dem mindestens einen Greifer 57 des Gegendruckzylinders 34 phasenverstellbar und/oder phasenverstellt.
  • So ist es durch die Phasenverstellung des Gummituchzylinders 33 möglich, die Druckplatten bis unmittelbar an ihre Vorderkante auszunutzen, ohne dass dadurch die Standzeit des Gummituchs 05 beeinträchtigt wird. Infolgedessen kann auch die Breite des unbedruckten Streifens 09 auf den Bogen 02 gering gehalten werden, d. h. die Bogen 02 können bis nah an die Vorderkante 07 heran bedruckt werden.
  • 4 zeigt eine erste Ausgestaltung eines Antriebssystems von Platten-, Gummituch- und Gegendruckzylinder, das die oben beschriebene Phasenverstellung des Gummituchzylinders 33 gegenüber den Zylindern 32, 34 ermöglicht. Die schematische Darstellung zeigt die zwischen Seitengestellplatten 11 drehbar aufgehängten Zylinder 32, 33, 34. Auf Wellen 12 des Gegendruckzylinders 32 und des Gummituchzylinders 33 ist jeweils ein schrägverzahntes Zahnrad 13, 14 drehfest montiert. Das Zahnrad 14 des Gegendruckzylinders 34 kämmt mit dem Zahnrad 13 des Gummituchzylinders 33 und einem von einem ersten Elektromotor 16 angetriebenen Zahnrad 15.
  • Das Zahnrad 13 ist auf seiner Welle 12 axial verschiebbar. Infolge der Schrägverzahnung der Zahnräder 13, 14 führt jede axiale Verstellung des Zahnrades 13 zu einer proportionalen Phasenverstellung zwischen dem Gummituchzylinder 33 und dem Gegendruckzylinder 34 bzw. dem an den Gegendruckzylinder 34 phasengekoppelten Plattenzylinder 32.
  • Ein zweiter Elektromotor 17, der den Plattenzylinder 32 antreibt, ist über eine gemeinsame Steuerschaltung 18 an den Elektromotor 16 gekoppelt, so dass beide Zylinder 32, 34 während des Druckbetriebs mit fester Phasenlage zueinander rotieren.
  • Die Steuerschaltung 18 kann eine willkürliche Verstellung der Phasenlage des Plattenzylinders 32 relativ zu den Zylindern 33, 34 unterstützen, um so eine Justage der Position des Druckbildes auf den Bogen 02 zu ermöglichen. Auch ohne zeichnerische Darstellung ist einsichtig, dass in einer zweiten Ausgestaltung allen drei Zylindern 32, 33, 34 jeweils Motoren zugeordnet sein können, die über eine gemeinsame Steuerschaltung phasengekoppelt sind, wobei dann über eine Verstellung der Phasenlage des Motors des Gummituchzylinders 33 das Gummituch in gleicher Weise wie durch die oben beschriebene Verschiebung des Zahnrads 13 angepasst werden kann.
  • 5 zeigt eine zweite Ausgestaltung eines Antriebssystems. Bei dieser Ausgestaltung treibt ein Elektromotor 16 alle drei Zylinder 32, 33, 34 an. Die Zahnräder 13, 14, 15 sind dieselben wie in 4; hinzu kommt ein Zahnrad 19 an der Welle 12 des Plattenzylinders 32. Um eine Phasenverstellung des Gummituchzylinders 33 unabhängig von Platten- und Gegendruckzylinder 32, 34 zu ermöglichen, könnte das Zahnrad 19 unter Umgehung des axial verstellbaren Zahnrads 13 an den Motor 16 gekoppelt sein; aufgrund der geringeren Zahl von Zahnrädern ist jedoch der in 5 gezeigte Aufbau bevorzugt, bei dem der Antriebsstrang des Plattenzylinders 32 über das Zahnrad 13 verläuft. Um hier zu verhindern, dass eine axiale Verschiebung des Zahnrads 13 auch die Phase des Plattenzylinders 32 relativ zum Gegendruckzylinder verändert, ist hier auch das Zahnrad 19 axial verschiebbar, und Stellantriebe beider Zahnräder sind so gekoppelt, dass eine axiale Verstellung des Zahnrades 13 von einer doppelt so weiten Verstellung des Zahnrades 19 in derselben Richtung begleitet ist.
  • Wie im Falle der Zylinder 32, 33, 34 kann diese Kopplung mechanisch über ein Getriebe oder elektronisch durch eine gemeinsame Ansteuerung von Stellantrieben der beiden Zahnräder 13, 19 realisiert sein.
  • 6 zeigt ein Phasenverstellglied 20, das sowohl an der Welle 12 des Gummituchzylinders 33 in der Ausgestaltung der 4 als auch an den Wellen 12 des Gummituchzylinders 33 und des Plattenzylinders 32 in der Ausgestaltung der 5 verwendbar ist. An einem Ende der Welle 12, das über eine Außenseite der Seitengestellplatte 11 übersteht, ist eine Radscheibe 21 fest montiert; ein Zahnkranz 22 ist an der Radscheibe 21 drehfest und axial verstellbar geführt. Eine mit dem Zahnkranz 22 fest verbundene Scheibe 23 überdeckt das Ende der Welle 12. Ein zu der Welle 12 koaxiales Axialwälzlager 24 ist zwischen der Scheibe 23 und einer Gewindespindel 25 angeordnet, um eine Drehung der Welle 12 ohne gleichzeitige Drehung der Gewindespindel 25 zu ermöglichen. Die Gewindespindel 25 ist in einer Bohrung einer mit der Seitengestellplatte 11 fest verbundenen Wand 26 drehfest und axial beweglich geführt. Ein Außengewinde 27 der Gewindespindel 25 ist in Eingriff mit einem Innengewinde eines Zahnrades 28, so dass eine Drehung des Zahnrades 28 in eine Translation der Gewindespindel 25 umgesetzt wird.
  • Das Zahnrad 28 wird verstellt über ein Zahnrad 29, eine Welle 55 und ein Kettenrad 59, das über eine Kette 60 an einen Motor 61 gekoppelt ist. Im Falle der Ausgestaltung von 5 kann diese Kette 60 um Kettenräder 59 der Phasenverstellglieder 20 beider Zahnräder 13 und 19 geschlungen sein, um deren Verstellung zu koppeln. Damit die Verstellung des Zahnrades 19 immer jeweils doppelt so weit ist wie die des Zahnrades 13, kann das Kettenrad 59 im Phasenverstellglied 20 des Zahnrads 19 den halben Durchmesser des Kettenrads im Phasenverstellglied 20 des Zahnrads 13 haben, abgesehen hiervon können die Phasenverstellglieder 20 baugleich sein.
  • Ein Sensor 62 kann vorgesehen sein, um die axiale Stellung der Gewindespindel 25 oder eine dazu gleichwertige Information zu ermitteln und an eine Steuereinheit zurückzumelden, die auf der Grundlage dieser Information den Motor 61 ansteuert. Im hier betrachteten Fall ist der Sensor 62 ein Drehwinkelgeber der über ein Zahnrad 63 an das Zahnrad 28 gekoppelt ist.
  • Die Steuereinheit kann ferner an einen Drehwinkelgeber an einer der Wellen 12 gekoppelt und programmiert sein, um die Umdrehungen der Welle 12 zu zählen und jeweils nach einer vorgegebenen Zahl von Umdrehungen eine Phasenverschiebung des Gummituchzylinders 33 zu steuern, durch die das Gummituch 05 relativ zu Druckplattenzylinder 32 und Gegendruckzylinder 34 vorverschoben wird, so dass ein durch Kontakt mit der Vorderkante der Druckplatte strapazierter Abschnitt des Gummituchs 05 allmählich aus dem mit der Druckplatte überlappenden Bereich des Gummituchzylinders 33 herauswandert. Die Vorschubrate des Gummituchs 05 ist auf seine erwartete Standzeit so abgestimmt, dass, wenn auf diese Weise das Ende des Verstellbereichs des Phasenverstellglieds erreicht ist, das Gummituch 05 abgenutzt und reif zum Austausch ist. Beim Einbau eines neuen Gummituchs 05 wird die Phasenverschiebung rückgängig gemacht, d. h. der Gummituchzylinder 33 wird relativ zu den anderen Zylindern 32, 34 in eine Ausgangsstellung zurückverschoben.
  • Einer Weiterentwicklung zufolge ist die Steuereinheit ferner mit einem optischen Sensor 65 verbunden, der wie in 1 gezeigt am Ausgang des Druckspalts 01 montiert und auf die am Gegendruckzylinder geförderten Bogen 02 ausgerichtet ist, um die Breite des unbedruckten Streifens 09 oder die Farbdichte des Druckbildes an der Grenze zu dem unbedruckten Streifen 09 zu erfassen. Wenn im Laufe eines Druckauftrags die Breite des Streifens 09 zu oder die Farbdichte an der Grenze zum Streifen 09 abnimmt, dann ist der wahrscheinlichste Grund dafür das oben beschriebene allmähliche Zurückweichen der Außenfläche des Gummituchs 05 in der Umgebung der Vorderkante 07, und der Fehler kann behoben werden, indem die Phase des Gummituchzylinders 33 vorverschoben wird.
  • Die Erfindung ist oben zwar anhand einer Bogendruckmaschine beschrieben worden, sie ist aber auch auf Rollendruckmaschinen anwendbar, denn das Problem einer vorzeitigen Abnutzung eines vorderen Randbereichs des Gummituchs durch Kontakt mit der Vorderkante einer Druckplatte kann sich in gleicher Weise bei einer Rollendruckmaschine ergeben und kann dort in gleicher Weise durch Phasenverschiebung des Gummituchzylinders behoben werden.
  • Bezugszeichenliste
  • 01
    Druckspalt
    02
    Bogen
    03
    Vorderkante
    04
    Mantelfläche
    05
    Gummituch
    06
    Mantelfläche
    07
    Vorderkante
    08
    Kontaktzone
    09
    Streifen
    10
    Abstand
    11
    Seitengestellplatte
    12
    Welle
    13
    Zahnrad
    14
    Zahnrad
    15
    Zahnrad
    16
    Elektromotor
    17
    Elektromotor
    18
    Steuerschaltung
    19
    Zahnrad
    20
    Phasenverstellglied
    21
    Radscheibe
    22
    Zahnkranz
    23
    Scheibe
    24
    Axialwälzlager
    25
    Gewindespindel
    26
    Wand
    27
    Außengewinde
    28
    Zahnrad
    29
    Zahnrad
    30
    Oberbaumodul
    31
    Unterbaumodul
    32
    Plattenzylinder
    33
    Gummituchzylinder
    34
    Gegendruckzylinder
    35
    Übergabetrommel
    36
    Kanal
    37
    Spannorgan
    38
    Kanal
    39
    Spann- und Klemmeinrichtung
    40
    Plattenwechseleinrichtung
    41
    Farbwerk
    42
    Farbkasten
    43
    Farbkastenwalze
    44
    Farbwerkwalze
    45
    Farbwerkwalze
    46
    Farbheber
    47
    Farbreibwalze
    48
    Farbwerkwalze
    49
    Farbauftragswalze
    50
    Feuchtwerk
    51
    Feuchtauftragswalze
    52
    Drehrichtung
    53
    Brückenwalze
    54
    Welle
    55
    Kanal
    56
    Greifer
    57
    Spitze
    58
    Kettenrad
    59
    Zahnrad
    60
    Motor
    61
    Sensor
    62
    Zahnrad
    63
    Sensor

Claims (18)

  1. Druckmaschine, insbesondere Bogendruckmaschine, mit einem Plattenzylinder (32), einem Gummituchzylinder (33) und einem Gegendruckzylinder (34), die gekoppelt drehangetrieben sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Phasenverstellglied (20) in einen Antriebsstrang zwischen den Gummituchzylinder (33) und einen den Gummituchzylinder (33) drehantreibenden Motor (16) eingefügt ist.
  2. Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Phasenverstellglied (20) ein auf einer Welle (12) drehfest und axial verstellbar gelagertes schrägverzahntes erstes Zahnrad (13) umfasst.
  3. Druckmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Phasenverstellglied (20) eine zu der Welle (12) koaxiale, von dem ersten Zahnrad (13) drehentkoppelte Gewindespindel (25) umfasst.
  4. Druckmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (12) zum Gummituchzylinder (33) koaxial ist.
  5. Druckmaschine nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Plattenzylinder (32) über das erste Zahnrad (13) an den Motor (16) gekoppelt ist und ein zweites Phasenverstellglied (20) in einem Antriebsstrang des Plattenzylinders (32) zwischen das erste Zahnrad (13) und den Plattenzylinder (32) eingefügt ist.
  6. Druckmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Phasenverstellglied (20) ein axial verstellbares, schrägverzahntes zweites Zahnrad (19) umfasst, das mit dem ersten Zahnrad (13) kämmt.
  7. Druckmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in einem gekoppelten Betriebsmodus der zwei Phasenverstellglieder (20) die zwei Zahnräder (13, 19) gleichsinnig verstellbar sind und der Verstellweg des zweiten Zahnrads (19) doppelt so lang wie der des ersten Zahnrads (13) ist.
  8. Druckmaschine nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Plattenzylinder (32) durch einen zweiten Motor (17) angetrieben ist.
  9. Druckmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegendruckzylinder (34) mindestens einen Greifer (57) zum Fixieren eines Bedruckstoffbogens (02) trägt.
  10. Druckmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Gummituchzylinder (33) relativ zu dem mindestens einen Greifer (57) phasenverstellbar und/oder phasenverstellt ist.
  11. Druckmaschine nach Anspruch 1 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Gummituchzylinder (33) in Abhängigkeit von einer Dicke/Stärke des Gummituches (05) und/oder eines Druckanfangs phasenverstellbar und/oder phasenverstellt ist.
  12. Druckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Sensor (64) zum Erfassen eines Druckanfangs auf einem am Gegendruckzylinder (34) geförderten Bedruckstoff (02) und einer Steuereinheit zum Ansteuern des ersten Phasenverstellglieds (20) anhand des erfassten Druckanfangs.
  13. Druckmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit eingerichtet ist, den in Richtung des Zylinderumfangs gemessenen Abstand (09) zwischen dem Druckanfang und einem Bezugspunkt am Gegendruckzylinder (34) konstant zu halten.
  14. Druckmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Bezugspunkt eine Vorderkante (03) eines am Gegendruckzylinder (34) fixierten Bedruckstoffbogens (02) ist.
  15. Verfahren zum Betreiben einer Druckmaschine mit mindestens einen Plattenzylinder (32), mit mindestens einen Gummituchzylinder (33) und mindestens einen Gegendruckzylinder (34), dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein der Gummituchzylinder (33) in Abhängigkeit einer Dicke und/oder eines Druckanfangs relativ zu dem mindestens einen Gegendruckzylinder (34) phasenverstellbar und/oder phasenverstellt wird.
  16. Verfahren nach Anspruch 15 mit den Schritten: a) Montieren eines Gummituchs (5) auf einem Gummituchzylinder (33), der sich in Bezug auf einen Plattenzylinder (32) und/oder einen Gegendruckzylinder (34) in einer Ausgangs-Phasenlage befindet; b) Während der Nutzung des Gummituchs (05) Verstellen der Phase des Gummituchzylinders (33), um das Gummituch (05) in Bezug auf den Plattenzylinder (32) und/oder den Gegendruckzylinder (34) vorzuverlagern.
  17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Gummituchzylinders (33) in die Ausgangs-Phasenlage beim Ausbau des Gummituchs (05) rückgestellt wird.
  18. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, bei dem während des Verstellens der Phase des Gummituchzylinders (33) die Phase des Plattenzylinders (32) relativ zum Gegendruckzylinder (34) konstant gehalten wird.
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