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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Kommunikationsvorrichtungen und insbesondere auf eine Kommunikationstechnologie, in der Nahfeldkommunikation ermöglicht ist.
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Beschreibung des Standes der Technik
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In letzter Zeit spezifizieren externe Vorrichtungen wie etwa eine Digitalkamera und ein Mobiltelefon Kommunikationsziele, mit denen Kommunikation durchgeführt werden soll, unter Verwendung eines Nahfeldkommunikation (NFC, engl. near field communication) beinhaltenden Nahfeldkommunikationssystems. Es sind Systeme bekannt, die in einer Digitalkamera oder einem Mobiltelefon vorgehaltene Bilddateien unter Verwendung einer Bildausgabevorrichtung über eine andere Drahtloskommunikation als der Nahfeldkommunikation ausgeben.
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Als Teil einer Netzwerkfunktion besitzen manche Systeme eine Ferndruckfunktion und eine Firmware-Aktualisierungsfunktion, die über das Internet durch Aufbauen einer Verbindung zum Internet über einen Zugangspunkt bzw. eine Basisstation (Access Point) durchgeführt werden.
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Selbst in einem Zustand, in dem keine Access Points vorliegen, kann ein Hostterminal eine für eine Bildausgabevorrichtung bereitgestellte Access-Point-Funktion verwenden, um so eine Rechner-Rechner-Verbindung (Peer-to-Peer(P2P)-Verbindung) zwischen dem Hostterminal und der Bildausgabevorrichtung aufzubauen, und dadurch Drucken und Scannen durchzuführen. Ein Modus, in dem ein Hostterminal unter Verwendung der für eine Bildausgabevorrichtung bereitgestellten Access-Point-Funktion Drahtloskommunikation nach P2P-Art durchführt, wird Access-Point(AP)-Modus genannt.
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Wenn jedoch die Bildausgabevorrichtung in den AP-Modus übergeht, wird die Bildausgabevorrichtung nach P2P-Art mit dem Hostterminal verbunden, und die Verbindung zu einem Access Point wird unterbrochen, wodurch die Internetverbindung abbricht. Als Ergebnis kann die Bildausgabevorrichtung dabei scheitern, die oben beschriebenen verschiedenen Funktionen zu verwenden, die die Internetverbindung benötigen.
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Wenn das Verbindungsziel in einer P2P-Verbindung sich nicht mit dem Internet verbinden kann, kann sich das im AP-Modus arbeitende Hostterminal auch nicht mit dem Internet verbinden. In diesem Zustand kann auch eine Anwendung im Hostterminal nicht auf das Internet zugreifen. Zum Beispiel können Webseiten im Internet nicht von einem Browser betrachtet werden.
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In der japanischen Patentschrift
JP 2011-182449 ist eine Methode offenbart, in der, wenn eine erste Vorrichtung für Drahtloskommunikation in die Nähe einer zweiten Vorrichtung für Drahtloskommunikation bewegt wird, die erste Vorrichtung für Drahtloskommunikation nicht zu einer P2P-Verbindung zur zweiten Vorrichtung für Drahtloskommunikation umschaltet, falls die erste Vorrichtung für Drahtloskommunikation gerade Datenkommunikation über einen Access Point durchführt.
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Jedoch wird in der Methode in der japanischen Patentschrift
JP 2011-182449 die Kommunikationseinstellung der ersten Vorrichtung für Drahtloskommunikation auf P2P-Verbindung geändert, wenn die erste Vorrichtung für Drahtloskommunikation die Datenkommunikation mit dem Internet nicht über einen Access Point durchführt. Zum Beispiel schaltet die erste Vorrichtung für Drahtloskommunikation auf P2P-Verbindung um, wenn die erste Vorrichtung für Drahtloskommunikation von der zweiten Vorrichtung für Drahtloskommunikation eine Verbindungsanfrage im Zustand empfängt, in dem die erste Vorrichtung für Drahtloskommunikation die Datenkommunikation mit dem Internet nicht über einen Access Point durchführt. Danach muss, selbst wenn ein Benutzer unter Verwendung der ersten Vorrichtung für Drahtloskommunikation mit dem Internet verbunden werden möchte, während die ersten und zweiten Kommunikationsvorrichtungen nach P2P-Art miteinander verbunden sind, der Benutzer warten, bis die P2P-Verbindung endet, um eine durch den Benutzer vorgesehene Bedienung durchzuführen. Daher kann der Verbraucherkomfort verringert sein.
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OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung stellt eine Kommunikationsvorrichtung ausgelegt zur Durchführung von Nahfeldkommunikation bereit. Die Kommunikationsvorrichtung beinhaltet eine Erfassungseinrichtung, eine Bestimmungseinrichtung, sowie eine Akzeptiereinrichtung. Die Erfassungseinrichtung erfasst über die Nahfeldkommunikation Kommunikationsinformation einer Zielvorrichtung. Die Bestimmungseinrichtung bestimmt auf der Basis der Kommunikationsinformation, ob die Zielvorrichtung mit einem Access Point, mit dem die Kommunikationsvorrichtung verbunden ist, verbunden ist oder nicht. Die Akzeptiereinrichtung akzeptiert die Zielvorrichtung als Ziel, mit dem die Kommunikationsvorrichtung unter Verwendung eines Peer-to-Peer-Kommunikationssystems verbunden werden soll, wenn bestimmt wird, dass die Zielvorrichtung nicht mit dem Access Point verbunden ist, mit dem die Kommunikationsvorrichtung verbunden ist.
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Weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen deutlich.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist ein Diagramm, das die Konfiguration eines Drucksystems gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
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2 ist ein Diagramm, das ein äußeres Erscheinungsbild eines Terminals veranschaulicht.
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3A und 3B sind Diagramme, die äußere Erscheinungsbilder eines Druckers veranschaulichen.
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4 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration des Terminals veranschaulicht.
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5 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration des Druckers veranschaulicht.
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6 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration einer NFC-Einrichtung veranschaulicht.
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7 ist ein Flussdiagramm eines in einer ersten Ausführungsform durchgeführten Vorgangs.
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8 ist ein Flussdiagramm eines in einer zweiten Ausführungsform durchgeführten Vorgangs.
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9A bis 9E sind Diagramme, die beispielhafte Benutzeroberflächen (Uls, engl. user interfaces) des Terminals veranschaulichen.
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10 ist ein Flussdiagramm eines in einer dritten Ausführungsform durchgeführten Vorgangs.
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BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im Detail beschrieben. Falls nicht anderweitig spezifiziert, ist nicht vorgesehen, dass der Umfang der Erfindung auf die relative Konfiguration der Komponenten, die Anzeigebildschirme und dergleichen begrenzt ist, die in den vorliegenden Ausführungsformen beschrieben sind. Jede im Folgenden beschriebene Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann, wo es nötig ist oder wo die Kombination von Elementen oder Merkmalen von individuellen Ausführungsformen in einer einzelnen Ausführungsform vorteilhaft ist, einzeln implementiert werden oder als eine Kombination von mehreren Ausführungsformen oder Merkmalen davon.
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Erste Ausführungsform
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1 ist ein Diagramm, das die Konfiguration eines Drucksystems veranschaulicht. Das System beinhaltet einen in der Mitte gelegenen Access Point 100, und beinhaltet auch ein Mobilterminal 200 und einen Drucker 300, die mit dem Access Point 100 verbindbar sind. Das Terminal 200, das auch als Kommunikationsvorrichtung dient, beinhaltet mindestens zwei Arten Vorrichtungen für Drahtloskommunikation, deren Kommunikationsgeschwindigkeiten voneinander verschieden sind. Solange das Terminal 200 eine Vorrichtung ist, die zu druckende Dateien handhaben kann, wie etwa ein persönliches Informationsterminal wie z. B. ein Personal Digital Assistant (PDA), ein Mobiltelefon und eine Digitalkamera, kann jede Art Vorrichtung verwendet werden.
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Der Drucker 300, der auch als Kommunikationsvorrichtung dient, besitzt eine Lesefunktion zum Lesen eines Dokuments auf dem Vorlagenglas, und eine Druckfunktion zum Durchführen von Drucken unter Verwendung eines Druckmoduls wie etwa ein Tintenstrahldruckmodul. Außerdem kann der Drucker 300 eine Telefax(FAX)-Funktion und eine Telefonfunktion besitzen.
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Der Drucker 300 ist ausgelegt eine Drahtlos-LAN(engl. local area network, lokales Netz)-Verbindung im Infrastrukturmodus aufzubauen. D. h. der Drucker 300, der gerade im Infrastrukturmodus arbeitet, ist ausgelegt über den externen Access Point 100 eine Drahtloskommunikation mit dem Terminal 200 durchzuführen. Der Drucker 300 weist auch den AP-Modus auf. Im AP-Modus können das Terminal 200 und der Drucker 300 auch über ein Drahtlos-LAN P2P-Kommunikation miteinander durchführen. Wie oben beschrieben, ist im AP-Modus die für einen Drucker bereitgestellte Access-Point-Funktion aktiviert, und das Terminal 200 verwendet den Access Point des Druckers, um drahtlose Peer-to-Peer-Kommunikation mit dem Drucker durchzuführen.
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2 ist ein Diagramm, das ein äußeres Erscheinungsbild des Terminals 200 veranschaulicht. In der ersten Ausführungsform ist ein Smartphone als Beispiel herangezogen. Ein Smartphone ist ein Multifunktions-Mobiltelefon, das mit einer Kamera, einem Netzbrowser, einer Mailfunktion, und dergleichen sowie auch mit einer Mobiltelefonfunktion versehen ist. Eine NFC-Einrichtung 201 führt Nahfeldkommunikation durch. Ein Benutzer bringt die NFC-Einrichtung 201 in die Umgebung einer NFC-Einrichtung eines Ziels (in der ersten Ausführungsform eine NFC-Einrichtung des Druckers 300) innerhalb einer vorbestimmten Entfernung (etwa 10 cm), was die Durchführung von Kommunikation ermöglicht. D. h. das Terminal 200 ist ausgelegt Nahfeldkommunikation durchzuführen.
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Im Terminal 200 ist eine Drahtlos-LAN-Einrichtung 202 angeordnet, die über ein Drahtlos-LAN Kommunikation durchführt. Eine Anzeigeeinrichtung 203 ist eine Anzeige, die zum Beispiel mit einem ein Flüssigkristallanzeige(LCD)-System verwendenden Anzeigemechanismus versehen ist. Eine Bedienungseinrichtung 204 ist mit einem ein Touchpanelsystem verwendenden Bedienungsmechanismus versehen, und detektiert eine durch einen Benutzer durchgeführte Druckbedienung. Bei typischer Bedienung zeigt die Anzeigeeinrichtung 203 Knopficons und eine Softwaretastatur an, und ein Benutzer drückt die Bedienungseinrichtung 204, wodurch ein Event für Drücken eines Knopfs abgesetzt wird. Eine Stromversorgungstaste 205 wird verwendet, wenn die Stromversorgung ein- oder ausgeschaltet wird.
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3A und 3B sind Diagramme, die äußere Erscheinungsbilder des Druckers 300 veranschaulichen. In der ersten Ausführungsform wird ein Multifunktionsdrucker (MFP) mit Lesefunktion (Scanner) als Beispiel genommen. In 3A wird ein Vorlagenglas 301, das eine transparente Glasplatte ist, verwendet, wenn ein Dokument auf die Platte gelegt wird, um so unter Verwendung des Scanners gescannt zu werden. Ein Vorlagendeckel 302 hindert Leselicht daran, nach außen emittiert zu werden, wenn der Scanner verwendet wird, um eine Leseoperation durchzuführen. Ein Druckbogen-Eingabeschlitz 303 ist ein Eingabeschlitz zum Einsetzen von Papierbögen verschiedener Größen. Papierbögen, die im Druckbogen-Eingabeschlitz 303 eingesetzt sind, werden einer nach dem anderen zur Druckeinrichtung transportiert, werden bedruckt, und werden von einem Druckbogen-Ausgabeschlitz 304 ausgestoßen.
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In 3B sind eine Bedienungsanzeigeeinrichtung 305 und eine NFC-Einrichtung 306 oberseitig vom Vorlagendeckel 302 angeordnet. Die NFC-Einrichtung 306, die Nahfeldkommunikation durchführt, ist ein Bereich des Druckers 300, in dessen Umgebung ein Benutzer das Terminal 200 bringt. Die wirksame Entfernung für einen Kontakt ist eine vorbestimmte Entfernung (etwa 10 cm) von der NFC-Einrichtung 306. Eine Drahtlos-LAN-Antenne 307 ist eingebaut, um Drahtlos-LAN-Kommunikation durchzuführen.
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Nahfeldkommunikation bedeutet Drahtloskommunikation, die durch NFC verkörpert ist und deren Kommunikationsreichweite eine vorbestimmte Reichweite ist, die relativ klein ist (zum Beispiel mehrere Zentimeter bis 1 m).
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4 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration des Terminals 200 veranschaulicht. Das Terminal 200 beinhaltet eine Hauptplatine 210, die die gesamte Vorrichtung steuert, die Drahtlos-LAN-Einrichtung 202, die NFC-Einrichtung 201, eine Leitungsverbindungseinrichtung 206, die Bedienungseinrichtung 204, sowie die Anzeigeeinrichtung. Die Drahtlos-LAN-Einrichtung 202, die NFC-Einrichtung 201 sowie die Leitungsverbindungseinrichtung 206 dient jeweils als Kommunikationseinrichtung des Terminals 200.
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Eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) 211, die ein in der Hauptplatine 210 angeordneter Mikroprozessor ist, arbeitet gemäß einem in einem Programmspeicher 213, der ein Nur-Lese-Speicher (ROM, engl. read only memory) ist und der über einen internen Bus 212 mit der CPU 211 verbunden ist, gespeicherten Steuerprogramm, sowie gemäß der Information in einem Datenspeicher 214, der ein Speicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM, engl. random access memory) ist.
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Die CPU 211 steuert die Drahtlos-LAN-Einrichtung 202 über eine Drahtlos-LAN-Steuerschaltung 215, und kommuniziert dadurch über ein Drahtlos-LAN 102 mit einem anderen Kommunikationsterminal. Die CPU 211 steuert die NFC-Einrichtung 201 über eine NFC-Steuerschaltung 216, und ermöglicht dadurch Detektion einer Verbindung über NFC 101 zu einem anderen NFC-Terminal und ermöglicht den Empfang/die Übertragung von Daten von/zu einem anderen NFC-Terminal. Die CPU 211 steuert die Leitungsverbindungseinrichtung 206 über eine Leitungssteuerschaltung 217, wodurch eine Verbindung zu einem Mobiltelefonnetz 105 aufgebaut wird, und ermöglicht es Telefonanrufe zu machen und Daten zu empfangen/zu übertragen.
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Die CPU 211 steuert eine Bedienungseinrichtungssteuerschaltung 218, und ermöglicht dadurch, dass auf der Bedienungseinrichtung 204 eine Anzeige durchgeführt wird, und ermöglicht, dass eine Bedienung von einem Benutzer empfangen wird. Die CPU 211 steuert eine Kameraeinrichtung 219, so dass ein Bild erfasst wird, und speichert das erfasste Bild in einem Bildspeicher 220 im Datenspeicher 214. Abgesehen von erfassten Bildern ist die CPU 211 ausgelegt von außen über das Mobiltelefonnetz 105 oder das Drahtlos-LAN 102 erhaltene Bilder im Bildspeicher 220 zu speichern, aber auch Bilder nach außen zu übertragen.
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Ein nichtflüchtiger Speicher 221, der einen Speicher wie etwa einen Flashspeicher beinhaltet, speichert Daten, die im Speicher gehalten werden sollen, selbst nachdem die Stromversorgung ausgeschaltet wird. Zum Beispiel werden zusätzlich zu Telefonbuchdaten, verschiedenen Arten Kommunikationsverbindungsinformation, Information über Geräte, die mit dem Terminal 200 verbunden waren, oder dergleichen sowie im Speicher zu haltende Bilddaten und ein Programm wie etwa Anwendungssoftware zum Erreichen von verschiedenen Funktionen im Terminal 200 gespeichert.
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5 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration des Druckers 300 veranschaulicht. Der Drucker 300 beinhaltet eine Hauptplatine 310, die die gesamte Vorrichtung steuert, eine Leitungsverbindungseinrichtung 322, eine Drahtlos-LAN-Einrichtung 308, die NFC-Einrichtung 306, sowie die Bedienungsanzeigeeinrichtung 305. Die Leitungsverbindungseinrichtung 322, die Drahtlos-LAN-Einrichtung 308 sowie die NFC-Einrichtung 306 dienen als Kommunikationseinrichtungen des Druckers 300.
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Eine CPU 311, die ein in der Hauptplatine 310 angeordneter Mikroprozessor ist, arbeitet gemäß einem in einem Programmspeicher 313, der ein ROM ist und der über einen internen Bus 312 mit der CPU 311 verbunden ist, gespeicherten Steuerprogramm, sowie gemäß der Information in einem Datenspeicher 314, der ein RAM ist.
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Die CPU 311 steuert eine Scannereinrichtung 315, so dass ein Dokument gelesen wird, und speichert das gelesene Dokument in einem Bildspeicher 316 im Datenspeicher 314. Die CPU 311 steuert eine Druckeinrichtung 317, und ermöglicht dadurch, dass ein Bild im Bildspeicher 316 im Datenspeicher 314 auf einem Aufzeichnungsmedium gedruckt wird.
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Die CPU 311 steuert die Drahtlos-LAN-Einrichtung 308 über eine Drahtlos-LAN-Steuerschaltung 318, und ermöglicht dadurch, dass über das Drahtlos-LAN 102 Kommunikation mit einem anderen Kommunikationsterminal durchgeführt wird. Die CPU 311 steuert die NFC-Einrichtung 306 über eine NFC-Steuerschaltung 319, und ermöglicht dadurch Detektion einer Verbindung über die NFC 101 zu einem anderen NFC-Terminal und ermöglicht Empfang/Übertragung von Daten von/zu einem anderen NFC-Terminal. Die CPU 311 steuert die Leitungsverbindungseinrichtung 322 über eine Leitungssteuerschaltung 321, wodurch eine Verbindung zu einem Telefonnetz 323 aufgebaut wird, und ein(e) FAX-Empfang/-Übertragung und ein(e) Datenempfang/-übertragung ermöglicht wird.
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Die CPU 311 steuert eine Bedienungsanzeigeeinrichtungssteuerschaltung 320, und ermöglicht dadurch, dass auf der Bedienungsanzeigeeinrichtung 305 der Zustand des Druckers 300 oder ein Menü zum Auswählen einer Funktion angezeigt werden, und ermöglicht, dass eine Bedienung von einem Benutzer empfangen wird.
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6 ist ein Blockdiagramm, das die Details einer als NFC-Einrichtung 201 oder NFC-Einrichtung 306 verwendeten NFC-Einrichtung 600 veranschaulicht.
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Bei NFC-Kommunikation wird, wenn eine Nahfeldkommunikation mittels der NFC-Einrichtung 600 durchgeführt wird, eine Vorrichtung, die zuerst ein Funkfrequenz(RF)-Feld ausgibt, um Kommunikation anzufangen, Initiator genannt. Eine Vorrichtung, die auf einen vom Initiator eingereichten Befehl antwortet und die mit dem Initiator kommuniziert, wird Ziel (Target) genannt.
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Die NFC-Einrichtung 600 beinhaltet eine NFC-Steuerungseinrichtung 601, eine Antenneneinrichtung 602, eine RF-Einrichtung 603, eine Übertragung/Empfang-Steuerung 604, einen NFC-Speicher 605, eine Stromversorgung 606, sowie eine Geräteverbindungseinrichtung 607. Die Antenneneinrichtung 602 empfängt Funkwellen von einem anderen NFC-Gerät, und überträgt Funkwellen zu einem anderen NFC-Gerät. Die RF-Einrichtung 603 ist mit einer Funktion zum Modulieren eines Analogsignals in ein Digitalsignal und zum Demodulieren eines Digitalsignals in ein Analogsignal versehen. Die RF-Einrichtung 603, die einen Generator beinhaltet, identifiziert Bänder und die Frequenzen von Kanälen, und steuert die Bänder und die Kanäle unter Verwendung von frequenzzuweisenden Daten.
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Der NFC-Speicher 605 beinhaltet zum Beispiel einen nichtflüchtigen Speicher. Im NFC-Speicher 605 gespeicherte Daten können selbst in einem Zustand, in dem kein Strom von der Stromversorgung geliefert wird, gelesen und geschrieben werden. Die Steuerung des Speicherns von Daten einschließlich des Lesens und Schreibens von Daten vom/zum NFC-Speicher 605 wird durch die NFC-Steuerungseinrichtung 601 erreicht.
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Die Übertragung/Empfang-Steuerung 604 steuert Operationen für Empfang/Übertragung, wie etwa Aufbau und Zerlegung eines Empfangs-/Übertragungsframes, Hinzufügen und Detektion einer Präambel, sowie Frameidentifikation. Die Übertragung/Empfang-Steuerung 604 steuert auch den NFC-Speicher 605, und liest/schreibt verschiedene Daten und Programme. Wenn Operationen im aktiven Modus durchgeführt werden, in dem bidirektionale Kommunikation mit einem Gerät aktiviert ist, wird über die Stromversorgung 606 Strom geliefert. Außerdem wird über die Geräteverbindungseinrichtung 607 eine Kommunikation mit einem anderen Gerät durchgeführt, und unter Verwendung von über die Antenneneinrichtung 602 empfangenen/übertragenen Funkwellen wird eine Kommunikation mit einem innerhalb eines Bereichs, in dem Kommunikation durchgeführt werden kann, gelegenen anderen NFC-Gerät durchgeführt.
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In der ersten Ausführungsform müssen das Terminal 200 und ein Drucker bidirektionale Kommunikation über NFC durchführen. Daher arbeitet die NFC immer im aktiven Modus.
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In der folgenden Beschreibung wird eine Bedienung, bei der die NFC-Einrichtung 201 des Terminals 200 in die Umgebung der NFC-Einrichtung 306 des Druckers 300 gebracht wird, als ”NFC-Berührungsbedienung” bezeichnet.
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In der ersten Ausführungsform ist der folgende Verwendungsfall beschrieben. Ein Benutzer wählt durch Bedienen des Terminals 200 zu druckende Bilder aus. Dann führt der Benutzer eine NFC-Berührungsbedienung auf dem Drucker 300 durch, mittels dem Drucken durchgeführt werden soll, wodurch die ausgewählten Bilder mittels des Druckers 300 gedruckt werden.
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Wenn der Drucker 300 im selben Netz wie das Terminal 200 vorhanden ist, wird das Drucken durchgeführt, während der Verbindungszustand aufrechterhalten wird. Ansonsten wird eine P2P-Verbindung zum Drucker 300 aufgebaut, und es wird das Drucken durchgeführt.
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Die erste Ausführungsform ist mittels des Flussdiagramms in 7 beschrieben. 7 veranschaulicht einen Vorgang, der durchgeführt wird, wenn unter Verwendung des Terminals 200 spezifizierte Bilder unter Verwendung des Druckers 300 gedruckt werden. Schritte im Flussdiagramm, die zum Terminal 200 in der vorliegenden Anmeldung in Beziehung stehen, werden erreicht, indem die CPU 211 mit dem Flussdiagramm assoziierte Programme liest und die Programme ausführt.
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Ein Benutzer bedient das Terminal 200, wählt Bilddaten aus, und führt eine NFC-Berührungsbedienung auf dem Drucker 300 durch. 9A bis 9E veranschaulichen Ul-Beispiele für das Terminal 200. Zum Beispiel aktiviert ein Benutzer eine im Terminal 200 installierte Druckanwendung, wodurch der Auswahlbildschirm (Auswahl-Ul) in 9B angezeigt wird. In der Ul in 9B werden Miniaturbilder von Bilddaten im Terminal 200 angezeigt. Wenn ein Benutzer die Miniaturbilder von zu druckenden Bildern mit einer Berührungsbedienung antippt, werden eine Auswahl angebende Häkchen auf den Miniaturbildern angezeigt. Im Zustand, in dem die Bilder ausgewählt sind, wird, wenn der Benutzer eine NFC-Berührungsbedienung auf dem Drucker 300 durchführt, eine Druckoperation angefangen.
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In Schritt S1101 erhält das Terminal 200 eine Tag-Information aus dem NFC-Tag des Druckers 300. Die Tag-Information beinhaltet zumindest drei Arten Information über Netzeinstellungen des Druckers 300. Genau genommen sind die drei Arten Information (1) die MAC-Adresse des Druckers 300, (2) die SSID und das Passwort, die verwendet werden, wenn der Drucker 300 im AP-Modus ist, und (3) der aktuelle Drahtlos-Modus des Druckers 300. Der aktuelle Drahtlos-Modus in der Information (3) ist entweder der AP-Modus oder der Infrastrukturmodus. Die Tag-Information in der vorliegenden Anmeldung kann einfach Kommunikationsinformation genannt werden, da die Tag-Information Information über Kommunikation ist.
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In Schritt S1102 überprüft das Terminal 200, ob die Wireless Fidelity(Wi-Fi)-Einstellung ”aktiviert” vorliegt oder nicht. Die Wi-Fi-Einstellung ”aktiviert” bedeutet, dass Wi-Fi-Kommunikation im Terminal 200 durchgeführt werden darf. Falls die Wi-Fi-Einstellung ”aktiviert” vorliegt, fährt der Vorgang mit Schritt S1103 fort. Falls die Wi-Fi-Einstellung ”deaktiviert” vorliegt, fährt der Vorgang mit Schritt S1110 fort.
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In Schritt S1103 überprüft das Terminal 200 den aktuellen Drahtlos-Modus des Druckers 300, der in der in Schritt S1101 erhaltenen Information (3) enthalten ist. Falls der aktuelle Drahtlos-Modus der AP-Modus ist, fährt der Vorgang mit Schritt S1112 fort. Falls der aktuelle Drahtlos-Modus der Infrastrukturmodus ist, fährt der Vorgang mit Schritt S1104 fort. D. h. falls das Terminal 200 bestimmt, dass der Drucker 300 gerade unter Verwendung des Peer-to-Peer-Kommunikationssystems arbeitet, fährt das Terminal 200 mit dem Vorgang bei Schritt S1112 fort.
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In Schritt S1104 detektiert das Terminal 200 einen Drucker 300, dessen MAC-Adresse zur MAC-Adresse des Druckers 300 passt, die in der in Schritt S1101 erhaltenen Information (1) enthalten ist. Genau genommen überträgt das Terminal 200 einen Gerätesuchbefehl durch einen Broadcast in das Netz, dem das Terminal 200 beigetreten ist, und empfängt Antworten von dem Netz beitretenden Vorrichtungen. Das Terminal 200 detektiert eine Antwort, die eine zur in Schritt S1101 erhaltenen MAC-Adresse passende MAC-Adresse beinhaltet, und führt somit den Vorgang in Schritt S1104 durch.
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Falls in Schritt S1104 ein Drucker 300 detektiert wird, baut das Terminal 200 unter Verwendung der Drahtlos-LAN-Einrichtung 202 in Schritt S1106 eine Drahtlos-LAN-Verbindung zum in Schritt S1104 detektierten Drucker 300 auf. Genau genommen bestimmt (behält) das Terminal 200 den Access Point 100, mit dem das Terminal 200 verbunden worden ist, als zu verbindendes Ziel. In Schritt S1109 überträgt das Terminal 200 über das Drahtlos-LAN über den Access Point 100 einen Druckauftrag zum Drucker 300. Genau genommen erteilt das Terminal 200 dem Drucker 300 einen spezifischen Befehl, und baut dadurch eine Sitzung mit dem Drucker 300 auf. Das Terminal 200 erzeugt den Druckauftrag auf der Basis der im Auswahlbildschirm in 9B ausgewählten Bilddaten, und überträgt den Druckauftrag in Schritt S1109. Der Zeitpunkt zum Erzeugen eines Druckauftrags kann eingestellt werden, bevor das Flussdiagramm in 7 durchgeführt wird, oder nach Aufbau einer Verbindung in Schritt S1106.
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Der Drucker 300, der den Druckauftrag empfangen hat, druckt die Bilder auf der Basis des Druckauftrags auf Papier, und der Vorgang endet.
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Falls in Schritt S1104 kein Drucker 300 detektiert wird, fährt der Vorgang des Terminals 200 mit Schritten S1105 bis S1107 fort.
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In Schritt S1107 schreibt das Terminal 200 in den NFC-Tag des Druckers 300 eine Anweisung, einen Übergang in den AP-Modus auszuführen. Die als Anweisung, einen Übergang auszuführen, geschriebene Information kann ein Befehl, einen Übergang in den AP-Modus auszuführen, sein, oder kann Information sein, die angibt, dass kein zur MAC-Adresse entsprechender Drucker gefunden worden ist. Wenn der Drucker 300 eine Anweisung einen Übergang in den AP-Modus auszuführen detektiert, die in den NFC-Tag geschrieben wird, führt der Drucker 300 einen Übergang in den AP-Modus aus.
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In Schritt S1108 baut das Terminal 200 mittels der SSID und des Passworts des Access Points des Druckers 300, die in der in Schritt S1101 erhaltenen Information (2) enthalten sind, eine Drahtlos-LAN-Verbindung zum Drucker 300 auf, der in Schritt S1107 einen Übergang in den AP-Modus ausgeführt hat. Genau genommen ändert das Terminal 200 das Access-Point-Verbindungsziel vom Access Point 100 zum Access Point des Druckers 300. D. h. in Schritt S1108 wird der Access Point des Druckers 300 bestimmt, das Access-Point-Verbindungsziel zu sein. Dieser Vorgang veranlasst, dass zwischen dem Terminal 200 und dem Drucker 300 eine P2P-Verbindung aufgebaut wird, und das Terminal 200 überträgt in Schritt S1109 den Druckauftrag zum Drucker 300. Der durch den Drucker 300, der den Druckauftrag empfangen hat, durchgeführte Vorgang ist derselbe wie der oben beschriebene Vorgang. Im Falle, dass der Drucker 300 schon im AP-Modus ist, wenn eine NFC-Berührungsbedienung durchgeführt wird, fährt der Vorgang über Schritt S1112 mit Schritt S1109 fort. Der Drahtlos-Modus des Druckers 300 wird im Vorgang in Schritt S1101 erreicht.
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Falls der Vorgang in Schritt S1102 mit Schritt S1110 fortfährt, ändert das Terminal 200 in Schritt S1110 die Wi-Fi-Einstellung des Terminals 200 auf ”aktiviert”. In Schritt S1111 schreibt das Terminal 200 in den NFC-Tag des Druckers 300 eine Anweisung, einen Übergang in den AP-Modus auszuführen. Wenn der Drucker 300 eine Anweisung, einen Übergang in den AP-Modus auszuführen, detektiert, die in den NFC-Tag geschrieben wird, führt der Drucker 300 einen Vorgang zum Übergehen in den AP-Modus aus.
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Der Vorgang in Schritt S1112 ist derselbe Vorgang wie jener in Schritt S1106 und ist nicht beschrieben.
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Falls der Vorgang in Schritt S1103 mit Schritt S1112 fortfährt, ist der Drucker 300 schon im AP-Modus. Daher baut das Terminal 200 mittels der SSID und des Passworts, die verwendet werden, wenn der Drucker 300 im AP-Modus ist, und die in der in Schritt S1101 erhaltenen Information (2) enthalten sind, eine Verbindung zum Drucker 300 auf, und überträgt in Schritt S1109 den Druckauftrag zum Drucker 300. Der Drucker 300, der den Druckauftrag empfangen hat, führt einen Druckvorgang durch, und der Vorgang endet.
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Die Schritte im Flussdiagramm in 7 können durch eine die Bildschirme in 9A bis 9E bereitstellende Druckanwendung ausgeführt werden.
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Das Drucken wird gemäß einer im oben beschriebenen Flussdiagramm veranschaulichten Abfolge von Vorgängen durchgeführt, während der Verbindungszustand aufrechterhalten wird, wenn zwischen dem Drucker 300 und dem Terminal 200 eine Verbindung im Infrastrukturmodus aufgebaut worden ist. Dagegen weist das Terminal 200 den Drucker 300 an, einen Übergang in den AP-Modus auszuführen, und führt das Drucken durch, wenn zwischen dem Drucker 300 und dem Terminal 200 keine Verbindung im Infrastrukturmodus aufgebaut worden ist.
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Als Ergebnis wird eine Verbindung im Infrastrukturmodus so lange wie möglich aufrechterhalten. Dementsprechend können Verbindungen vom Drucker 300 und dem Terminal 200 zum Internet auch so lange wie möglich aufrechterhalten werden.
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Ein Benutzer kann unter Verwendung eines Wi-Fi-Einstellungspunktes im Systemeinstellungsmenü im Terminal 200 zu jedem Zeitpunkt leicht die Wi-Fi-Einstellung des Terminals 200 auf ”aktiviert” oder ”deaktiviert” einstellen. Ein Benutzer, dem der Access Point 100 nicht gehört, braucht keine Wi-Fi-Verbindung zwischen dem Access Point 100 und dem Terminal 200 aufzubauen. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass die Wi-Fi-Einstellung des Terminals 200 auf ”deaktiviert” eingestellt ist, um einen Batterieverbrauch des Terminals 200 zu verringern, der durch unnötige Funktionen verursacht wird. Selbst in diesem Fall überprüft das Terminal 200 die Wi-Fi-Einstellung in Schritt S1102. Wenn die Wi-Fi-Einstellung ”deaktiviert” vorliegt, stellt das Terminal 200 die Wi-Fi-Einstellung auf ”aktiviert”, und baut eine Drahtlos-Verbindung zum Drucker 300 im AP-Modus auf, und ermöglicht dadurch, dass das Drucken im AP-Modus durchgeführt wird.
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In Schritt S1103 überprüft das Terminal 200 den Drahtlos-Modus des Druckers 300. Wenn für den Drucker 300 bestimmt wird, dass er schon im AP-Modus arbeitet, führt das Terminal 200 nicht den Detektionsvorgang durch, in dem unwahrscheinlich ist, dass ein Drucker 300 gefunden wird. Gemäß dem oben beschriebenen Vorgang kann eine Verbindung zwischen dem Drucker 300 und dem Terminal 200 wirksam aufgebaut werden.
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Wie oben beschrieben, sind der Vorgang zum Überprüfen, ob die Wi-Fi-Einstellung des Terminals 200 ”aktiviert” vorliegt, in Schritt S1102 und der Vorgang zum Überprüfen des Drahtlos-Modus des Druckers 300 in Schritt S1103 in der vorliegenden Erfindung nicht notwendig, und werden durchgeführt, um den Verbraucherkomfort zu verbessern, etwa um den Vorgang schneller zu machen. Daher kann die vorliegende Erfindung, selbst wenn beide oder einer der Schritte S1102 und S1103 nicht durchgeführt wird, eine Wirkung erreichen, dass eine Verbindung im Infrastrukturmodus so lange wie möglich aufrechterhalten wird.
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Der Arbeitsablauf der ersten Ausführungsform wird mittels der auf dem Mobilterminal 200 angezeigten Bildschirme beschrieben.
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Im Terminal 200 wird die Druckanwendung aktiviert, wodurch der Bildschirm in 9A angezeigt wird. Wenn ein Benutzer Fotodruck auswählt, zeigt die Druckanwendung eine Liste von im Terminal 200 festgehaltenen Bildern wie in 9B veranschaulicht an. Wenn Dokumentendruck ausgewählt wird, wird eine Liste von im Terminal 200 festgehaltenen Dokumenten angezeigt.
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Im Zustand in 9B, in dem der Benutzer zu druckende Bilder auswählt, zeigt die Druckanwendung den Bildschirm in 9C an, wenn der Benutzer mittels des Terminals 200 eine NFC-Berührungsbedienung auf dem Drucker 300 durchführt. Das Durchführen einer NFC-Berührungsbedienung veranlasst, dass der Vorgang in 7 der vorliegenden Anmeldung wie oben beschrieben durchgeführt wird.
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Im Zustand in 9B, in dem der Benutzer zu druckende Bilder auswählt, wird der Bildschirm in 9D angezeigt, wenn der Druckknopf gedrückt wird. Im Zustand, in dem der Bildschirm in 9D angezeigt wird, wird das Drucken mittels der in 9D gezeigten Druckeinstellungsinformation durchgeführt, wenn der Benutzer mittels des Terminals 200 eine NFC-Berührungsbedienung auf dem Drucker 300 durchführt.
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Ein Benutzer kann einen Drucker für die Druckanwendung registrieren. Im Zustand, in dem der Bildschirm in 9D angezeigt wird, wird der Bildschirm in 9E angezeigt, wenn der Benutzer eine NFC-Berührungsbedienung auf einem vom registrierten Drucker verschiedenen Drucker 300 durchführt. Zu diesem Zeitpunkt veranlasst der Vorgang in 7, dass zwischen dem Terminal 200 und dem Drucker 300 eine Drahtlos-Verbindung aufgebaut wird. Das Terminal 200 erhält über die Drahtlos-Verbindung Funktionsinformation des Druckers 300 (zum Beispiel die Papiergröße und die Papierart, die durch den Drucker 300 gehandhabt werden können), und reflektiert das erhaltene Ergebnis auf dem Bildschirm in 9E. D. h. die angezeigten Optionen, wenn ein Benutzer das Papiergröße-Feld oder das Papierart-Feld drückt, werden auf der Basis der Funktionsinformation des Druckers 300 bestimmt, die über die Drahtlos-Verbindung erhalten wird. Im Bildschirm in 9E wird, nachdem der Benutzer die Druckeinstellungsinformation eingestellt hat, wenn der Benutzer den Druckknopf drückt, ein Druckauftrag über die Drahtlos-Verbindung zum Drucker 300 übertragen, auf dem der Benutzer eine NFC-Berührungsbedienung durchgeführt hat.
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Zweite Ausführungsform
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In der ersten Ausführungsform weist das Terminal 200 den Drucker 300 an, einen Übergang in den AP-Modus auszuführen, wenn das Terminal 200 und der Drucker 300 nicht im selben Netz liegen. Falls es jedoch dem Drucker 300 möglich ist, wieder mit dem Access Point verbunden zu werden, mit dem das Terminal 200 verbunden worden ist, kann der Drucker 300 wieder mit dem Access Point verbunden werden.
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Falls nicht anderweitig spezifiziert, sind die Konfigurationen der Vorrichtungen in der zweiten Ausführungsform äquivalent zu jenen in der ersten Ausführungsform und nicht beschrieben. Eine Beschreibung ist nachstehend mittels 8 gegeben.
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In Schritt S1201 erhält das Terminal 200 Tag-Information aus dem NFC-Tag des Druckers 300. Die Tag-Information beinhaltet vier Arten von Information über Netzeinstellungen des Druckers 300. Genau genommen ist zusätzlich zur oben beschriebenen Information (1) bis (3) Information (4) enthalten, die einen Verbindungsverlauf von SSIDs beschreibt, die Access Points entsprechen, mit denen der Drucker 300 verbunden war. Für die Information (4) über einen Verbindungsverlauf werden zu den SSIDs entsprechende Passwörter im Drucker 300, nicht im Tag, getrennt festgehalten.
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Schritt S1202 ist derselbe wie Schritt S1104, und Schritt S1203 ist derselbe wie Schritt S1105. Dementsprechend ist keine detaillierte Beschreibung gegeben. Falls in Schritt S1203 kein Drucker 300 detektiert wird, fährt der Vorgang von Schritt S1203 mit Schritt S1206 fort.
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In Schritt S1206 wird die SSID des Access Points, mit dem das Terminal 200 verbunden worden ist, mit dem Verbindungsverlauf von SSIDs von Access Points verglichen, die in der in Schritt S1201 erhaltenen Information (4) enthalten ist, und es wird überprüft, ob eine SSID im Verbindungsverlauf zur SSID passt oder nicht. Falls keine der SSIDs zu der SSID passen, fährt der Vorgang mit Schritt S1207 fort. Falls eine SSID zur SSID passt, fährt der Vorgang mit Schritt S1209 fort.
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Die Vorgänge in Schritten S1207, S1208 und S1205 sind dieselben wie jene in Schritten S1107, S1108 und S1109, und es ist keine detaillierte Beschreibung gegeben. Falls bestimmt wird, dass in Schritt S1206 das Bestimmungsergebnis JA ist, schreibt das Terminal 200 in Schritt S1209 die in Schritt S1206 als passend gefundene SSID sowie eine Anweisung, eine Verbindung zum Access Point aufzubauen, in den NFC-Tag des Druckers 300. Wenn der Drucker 300 eine Anweisung, eine Verbindung zum Access Point aufzubauen, detektiert, die in den NFC-Tag geschrieben wird, verwendet der Drucker 300 die durch das Terminal 200 spezifizierte SSID und das nebst dem Access-Point-Verlauf gespeicherte Passwort, um eine Verbindung zum Access Point wieder aufzubauen. Somit werden das Terminal 200 und der Drucker 300 mit demselben Access Point verbunden, und werden dadurch im selben Netz verbunden.
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In Schritt S1210 führt das Terminal 200 einen Broadcast in das Netz durch, detektiert einen Drucker 300, dessen MAC-Adresse zur MAC-Adresse des Druckers 300 passt, die in der in Schritt S1201 erhaltenen Information (1) enthalten ist, und baut eine Drahtlos-Verbindung zum detektierten Drucker 300 auf. Der spezifische Vorgang in Schritt S1210 ist derselbe wie jener in Schritt S1106. In Schritt S1205 überträgt das Terminal 200 über die aufgebaute Drahtlos-Verbindung einen Druckauftrag zum Drucker 300. Der Drucker 300, der den Druckauftrag empfangen hat, führt das Drucken durch, und der Vorgang endet.
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Wie oben beschrieben, verwendet gemäß der zweiten Ausführungsform das Terminal 200 den Verbindungsverlauf von Access Points, die im Drucker 300 festgehalten ist, was dem Terminal 200 ermöglicht, über einen Access Point mit dem Drucker 300 verbunden zu werden. Als Ergebnis kann der Zustand, in dem sowohl das Terminal 200 als auch der Drucker 300 mit dem Internet verbindbar sind, mit einer höheren Wahrscheinlichkeit aufrechterhalten werden.
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In der zweiten Ausführungsform wird das Beispiel beschrieben, in dem ein Verbindungsverlauf von Access Points für den Drucker 300 festgehalten wird. Dagegen kann das Terminal 200 einen Verbindungsverlauf (SSID) von Access Points für das Terminal 200 festhalten. In diesem Fall erhält in Schritt S1201 das Terminal 200 die SSID des Access Points, mit dem der Drucker 300 verbunden worden ist, anstelle des Verbindungsverlaufs von zu Access Points für den Drucker 300 entsprechenden SSIDs, die in der Information (4) enthalten ist. In Schritt S1206 vergleicht das Terminal 200 SSIDs im Verbindungsverlauf des Terminals 200 mit der SSID, die in Schritt S1201 erhalten wird, des Access Points, mit dem der Drucker 300 verbunden worden ist. Falls eine SSID im Verbindungsverlauf zur SSID passt, kann das Terminal 200 das Verbindungsziel wieder auf den Access Point für die passend gefundene SSID einstellen.
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In den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind Beispiele beschrieben, in denen die vorliegende Erfindung auf den Drucker 300 angewandt wird. Ähnlich zum Drucker ist die vorliegende Erfindung auf eine Digitalkamera mit einer Wi-Fi-Verbindungsfunktion und einer P2P-Verbindungsfunktion anwendbar. Genau genommen kann, wenn ein Terminal als Fernsteuerung einer Digitalkamera fungieren soll, während Verbindungen von dem Terminal und der Digitalkamera zum Internet so lange wie möglich aufrechterhalten werden, zum Beispiel vom Terminal eine Bedienung zum Auslösen des Verschlusses der verbundenen Digitalkamera durchgeführt werden.
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Im Falle, dass ein Terminal als Fernsteuerung für Vorrichtungen wie etwa ein Netzwerk-Audioplayer und ein Videorekorder fungieren soll, kann eine Fernsteuerfunktion auch erreicht werden, während eine Verbindung von jeder der Vorrichtungen zum Internet so lange wie möglich aufrechterhalten wird.
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Daher ist der Umfang, in dem die vorliegende Erfindung angewandt wird, nicht auf einen Drucker begrenzt.
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In den Ausführungsformen wird das den AP-Modus verwendende Beispiel als Beispiel für eine P2P-Verbindung zwischen einem Terminal und einer Vorrichtung beschrieben. Jedoch kann die vorliegende Erfindung im Falle angewandt werden, dass andere P2P-Verbindungsverfahren wie etwa eine BluetoothTM-Verbindung und eine Wi-Fi-Direct-Verbindung im Terminal und/oder in der Vorrichtung eine Verbindung zum Internet hindert. Als Ergebnis kann eine Wirkung erreicht werden, dass in jeder der Vorrichtungen eine Internetverbindung so lange wie möglich aufrechterhalten wird.
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Als Beispiel für eine P2P-Verbindung zwischen einem Terminal und einer Vorrichtung wird das den AP-Modus verwendende Beispiel beschrieben. Jedoch braucht der Drucker 300 beim Aufbau einer P2P-Verbindung nicht als AP zu fungieren. Genau genommen arbeitet bei einer Wi-Fi-Direct-P2P-Verbindung eine Vorrichtung als Host und die andere Vorrichtung arbeitet als AP. Jedoch hängt dabei wer als AP dient vom Zustand ab. In der vorliegenden Erfindung kann, wenn eine P2P-Verbindung ”aktiviert” ist, die vorliegende Erfindung ihre Wirkung erreichen, selbst falls entweder das Terminal oder der Drucker als AP dient. Daher ist die vorliegende Erfindung nicht notwendigerweise auf den Fall begrenzt, in dem der Drucker als AP dient. Wenn eine Wi-Fi-Direct-P2P-Verbindung im Vorgang der vorliegenden Anmeldung aufgebaut werden soll, werden zwischen dem Terminal und dem Drucker Verhandlungen durchgeführt, und entweder das Terminal oder der Drucker wird bestimmt, als AP zu arbeiten.
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Als Beispiel für Nahfeldkommunikation ist das NFC verwendende Beispiel beschrieben. Anstelle von NFC kann BluetoothTM verwendet werden.
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In der vorliegenden Anmeldung ist der Vorgang beschrieben, in dem das Terminal 200 die vom Drucker 300 erhaltene MAC-Adresse verwendet, um nach dem Drucker 300 zu suchen. Jedoch kann ein anderes Verfahren eingesetzt werden, in dem das Terminal 200 die IP-Adresse und die MAC-Adresse unter Verwendung von NFC erhält und nach dem Drucker 300 mittels der IP-Adresse sucht. Wenn das Terminal 200 den Drucker 300 unter Verwendung der IP-Adresse nicht findet, kann das Terminal 200 wieder unter Verwendung der MAC-Adresse nach dem Drucker 300 suchen. Dieser Vorgang ermöglicht es, dass der Suchvorgang effizient durchgeführt wird.
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Wahlweise kann über NFC Geräteinformation wie etwa der Modellname und der Typ des Druckers 300 zum Terminal 200 übertragen werden. Wenn die Geräteinformation von Druckern, die durch die Druckanwendung des Terminals 200 verwendet werden können, nicht zur über eine NFC-Berührungsbedienung erhaltenen Geräteinformation passt (zum Beispiel, wenn die Modellnamen nicht zueinander passen), zeigt die Druckanwendung einen Fehlerbildschirm an. Auf dem Fehlerbildschirm wird eine Nachricht angezeigt, die angibt, dass es unmöglich ist, das Drucken fortzusetzen. Auf dem Fehlerbildschirm kann eine Nachricht, die Drucker angibt, die durch die Druckanwendung verwendet werden können, eine Nachricht zum Empfehlen einer Verwendung einer anderen Druckanwendung, oder dergleichen angezeigt werden.
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Außerdem kann über NFC Funktionsinformation des Druckers 300 zum Terminal 200 übertragen werden. Wenn eine Funktion, die im durch die Druckanwendung des Terminals 200 bereitgestellten Bildschirm in 9A ausgewählt wird, nicht in der über eine NFC-Berührungsbedienung erhaltenen Funktionsinformation enthalten ist, zeigt die Druckanwendung einen Fehlerbildschirm an. Auf dem Fehlerbildschirm kann eine Nachricht angezeigt werden, die angibt, dass es unmöglich ist, den Vorgang fortzusetzen. Genau genommen stoppt in dem Fall, in dem in 9A Faxen ausgewählt wird, und in dem in der über eine NFC-Berührungsbedienung vom Drucker 300 erhaltenen Funktionsinformation keine Scanfunktion enthalten ist, die Druckanwendung den FAX-Vorgang und zeigt einen Fehlerbildschirm an.
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Dritte Ausführungsform
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In der ersten Ausführungsform fährt der Vorgang in dem Fall, in dem die Wi-Fi-Einstellung des Terminals 200 ”aktiviert” vorliegt und in dem der Drucker 300 keine Wi-Fi-Verbindung aufgebaut hat, über Schritte S1101 bis S1105 mit Schritt S1107 fort. Zu diesem Zeitpunkt schreibt das Terminal 200 in Schritt S1107 eine Anweisung, einen Übergang in den AP-Modus auszuführen, in den NFC-Tag des Druckers 300, was den Drucker 300 veranlasst, einen Übergang in den AP-Modus auszuführen. Daher sollte für eine Zeitspanne vom Anfang des Vorgangs in Schritt S1101 bis zum Ende des Vorgangs in Schritt S1107 ein Benutzer das Terminal 200 nicht vom Drucker 300 wegbewegen. Genau genommen sollte die Entfernung zwischen dem Terminal 200 und dem Drucker 300 eine Entfernung sein, mit der NFC-Kommunikation durchgeführt werden kann.
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Bevor das Terminal 200 den Vorgang in Schritt S1107 abschließt, kann der Benutzer die Position des Terminals 200, das er gerade berührt, ändern oder kann das Terminal 200 vom Drucker 300 wegbewegen. Als Ergebnis kann die Durchführung von NFC-Kommunikation in Schritt S1107 scheitern, und die Ausführung einer Anweisung, einen Übergang in den AP-Modus auszuführen, kann scheitern, was die Kommunikation zwischen dem Terminal 200 und dem Drucker 300 dazu veranlasst, mit einem Verbindungsfehler zu enden. Wenn in Schritt S1107 ein Verbindungsfehler auftritt, führt der Benutzer wieder eine Berührungsbedienung durch, und der Ablauf der Schritte S1101 bis S1107 wird wieder durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt kann eine einfache Wiederholung derselben Vorgänge allein einen weiteren Verbindungsfehler verursachen, weil der Benutzer wieder das Terminal 200 vom Drucker 300 wegbewegt oder die Position des Terminals 200 ändert.
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Wenn in Schritt S1107 ein Verbindungsfehler auftritt, kann ein Vorgang zum Verringern der Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Verbindungsfehlers durchgeführt werden.
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Falls nicht anderweitig spezifiziert, sind die Konfigurationen der Vorrichtungen in einer dritten Ausführungsform äquivalent zu jenen in der ersten Ausführungsform und nicht beschrieben. Eine Beschreibung ist nachstehend durch Bezug auf 10 gegeben.
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Bevor der in 10 veranschaulichte Vorgang beschrieben wird, sei der folgende Fall angenommen. Ein Benutzer führt eine Berührungsbedienung auf dem Drucker 300 unter Verwendung des Terminals 200 durch, um so zu versuchen, eine Verbindung aufzubauen. Bevor der Vorgang in Schritt S1107 abgeschlossen ist, bewegt der Benutzer das Terminal 200 vom Drucker 300 weg. In diesem Fall hat der Drucker 300 eine Anweisung, einen Übergang in den AP-Modus auszuführen, nicht angemessen empfangen. Daher hat der Drucker 300 keinen Übergang in den AP-Modus ausgeführt. Als Ergebnis scheitert das Terminal 200 dabei, eine Verbindung zum Drucker 300 aufzubauen. Zu diesem Zeitpunkt hält das Terminal 200 Verbindungsfehlerinformation im nichtflüchtigen Speicher 221 im Terminal 200 fest. Die Verbindungsfehlerinformation wird am Ende des Vorgangs im unten beschriebenen Schritt S1307 aktualisiert. Wenn im Vorgang in Schritt S1307 ein Verbindungsfehler für den Drucker 300 auftritt, wird die MAC-Adresse des Druckers 300, auf dem die gescheiterte Bedienung zum Aufbauen einer Verbindung durchgeführt wurde, nebst einem Einstellungswert gespeichert, der das Auftreten eines Verbindungsfehlers angibt. Falls in Schritt S1307 kein Verbindungsfehler auftritt, wird ein Einstellungswert gespeichert, der angibt, dass keine Verbindungsfehler auftreten. Wenn der Vorgang in Schritt S1307 niemals durchgeführt worden ist, wird ein Einstellungswert für den Fall, dass keine Verbindungsfehler auftreten, als Anfangswert gespeichert.
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Ein die Fehlerinformation verwendender Arbeitsablauf wird beschrieben.
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In Schritt S1301 erhält das Terminal 200 Tag-Information aus dem NFC-Tag des Druckers 300. Die Tag-Information beinhaltet drei Arten Information über Netzeinstellungen des Druckers 300, die ähnlich zu jenen in der ersten Ausführungsform sind.
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Schritte S1302 und S1309 sind dieselben wie Schritte S1103 und S1112 und nicht im Detail beschrieben.
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Falls in Schritt S1302 bestimmt wird, dass der Drucker 300 nicht im AP-Modus ist, fährt der Vorgang mit Schritt S1303 fort.
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In Schritt S1303 erhält das Terminal 200 die im Terminal 200 gespeicherte Verbindungsfehlerinformation. Das Terminal 200 bestimmt, ob die folgende Bedingung erfüllt ist oder nicht: (1) die Verbindungsfehlerinformation beinhaltet einen Einstellungswert, der angibt, dass ein Fehler aufgetreten ist, und (2) die in Schritt S1301 erhaltene MAC-Adresse des Druckers 300 passt zur in der Fehlerinformation enthaltenen MAC-Adresse des Druckers 300. Falls bestimmt wird, dass in Schritt S1303 das Bestimmungsergebnis JA ist, überspringt das Terminal 200 die Schritte S1304 bis S1305 und fährt mit dem Vorgang in Schritt S1307 fort.
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Falls bestimmt wird, dass in Schritt S1303 das Bestimmungsergebnis NEIN ist, fährt der Vorgang mit Schritt S1304 fort. Schritte S1304 bis S1306 sind dieselben Vorgänge wie jene in Schritte S1104 bis S1106 und nicht im Detail beschrieben.
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In Schritt S1307 wird ein zu jenem in Schritt S1107 äquivalenter Vorgang durchgeführt, und die Verbindungsfehlerinformation wird am Ende aktualisiert.
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Schritt S1310 ist derselbe Vorgang wie jener in Schritt S1109 und nicht im Detail beschrieben.
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Wie oben beschrieben, kann in der dritten Ausführungsform, wenn zuletzt aufgrund einer NFC-Berührung ein Verbindungsfehler aufgetreten ist, der Vorgang (der der Vorgang in Schritt S1305 ist, und der auch als Bestimmungsvorgang bezeichnet wird) übersprungen werden, in dem ein Drucker spezifiziert wird und der relativ viel Zeit benötigt. Als Ergebnis kann eine Zeitdauer verringert werden, bis eine Anweisung, einen Übergang in den AP-Modus auszuführen, bereitgestellt wird, wenn Berühren wieder durchgeführt wird. Somit kann selbst in dem Fall, in dem ein Benutzer das Terminal 200 vom Drucker 300 wegbewegt, gerade nachdem der Benutzer eine Berührungsbedienung durchgeführt hat, die Wahrscheinlichkeit eines Auslösens eines weiteren Verbindungsfehlers verringert werden.
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Wenn ein Verbindungsfehler auftritt, ist es sehr wahrscheinlich, dass ein Benutzer sofort eine weitere Berührungsbedienung durchzuführt. Daher kann Zeitinformation darüber, wann der Fehler aufgetreten ist, in die Verbindungsfehlerinformation einbezogen werden. Genau genommen wird bei der Bestimmung in Schritt S1303 der aktuelle Zeitpunkt mit der Zeitinformation verglichen, die angibt, wann ein Fehler aufgetreten ist, und die in der Verbindungsfehlerinformation enthalten ist. Falls der Unterschied zwischen dem Zeitpunkt, an dem zuletzt ein Fehler aufgetreten ist, und dem aktuellen Zeitpunkt innerhalb einer vorbestimmten Zeitspanne (zum Beispiel innerhalb 10 Sekunden) liegt, und falls die MAC-Adressen zueinander passen, kann der Vorgang mit Schritt S1307 fortfahren.
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Der aktuelle Verbindungszustand des Druckers 300 kann in der Bestimmungsbedingung verwendet werden. Genau genommen beinhaltet die in Schritt S1301 erhaltene Tag-Information Information darüber, ob der Drucker 300 im Infrastrukturmodus verbunden worden ist oder nicht. Diese Information wird als die Verbindungsfehlerinformation gespeichert, wenn ein Fehler auftritt. Bei der Bestimmung in Schritt S1303 fährt der Vorgang mit Schritt S1307 fort, falls zuletzt in Schritt S1307 ein Verbindungsfehler aufgetreten ist und falls der Zustand des Drahtlos-Modus, der in Schritt S1301 erhalten wird, zum Zustand des Drahtlos-Modus passt, der in der Verbindungsfehlerinformation enthalten ist.
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In Schritt S1303 kann die Bestimmungsbedingung zum Bestimmen, ob der Vorgang den Vorgang zum Spezifizieren eines Druckers 300 überspringt und mit Schritt S1307 fortfährt oder nicht, zum Beispiel die MAC-Adresse, die verstrichene Zeitspanne, sowie eine Änderung im Verbindungszustand des Druckers 300 sein, oder sie kann eine Kombination von diesen sein. Die Bestimmungsbedingung selbst kann irgendeine sein, so lange wie sie eine Information ist, aus der bestimmt werden kann, dass der Zustand des Druckers 300 möglicherweise geändert ist, wie etwa eine Änderung der IP-Adresse des Druckers 300 oder eine Änderung der SSID im AP-Modus.
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Die vorliegende Erfindung ermöglicht, dass der Verbraucherkomfort durch Durchführen von Drahtloskommunikation unter Berücksichtigung des Verbindungszustands einer Kommunikationszielvorrichtung verbessert wird.
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Andere Ausführungsformen
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Ausführungsform(en) der vorliegenden Erfindung können auch durch einen Computer eines Systems oder Vorrichtung realisiert werden, der auf einem Speichermedium (das vollständiger auch als ein 'nichtflüchtiges computerlesbares Speichermedium' bezeichnet werden kann) aufgezeichnete computerausführbare Anweisungen (z. B. ein oder mehrere Programm(e)) ausliest und ausführt, um die Funktionen von einer oder mehreren der oben beschriebenen Ausführungsform(en) durchzuführen, und/oder der eine oder mehrere Schaltung(en) (z. B. eine anwendungsspezifisch-integrierte Schaltung (ASIC)) zum Durchführen der Funktionen von einer oder mehreren der oben beschriebenen Ausführungsform(en) beinhaltet, sowie durch ein durch den Computer des Systems oder der Vorrichtung durchgeführtes Verfahren durch zum Beispiel Auslesen und Ausführen der computerausführbaren Anweisungen vom Speichermedium, um die Funktionen von einer oder mehreren der oben beschriebenen Ausführungsform(en) durchzuführen, und/oder Steuern der einen oder mehreren Schaltung(en), um die Funktionen von einer oder mehreren der oben beschriebenen Ausführungsform(en) durchzuführen. Der Computer kann einen oder mehrere Prozessoren (z. B. eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU), eine Mikroprozessoreinheit (MPU)) umfassen, und kann ein Netz von separaten Computern oder separaten Prozessoren enthalten, um die computerausführbaren Anweisungen auszulesen und auszuführen. Die computerausführbaren Anweisungen können dem Computer zum Beispiel von einem Netz oder dem Speichermedium zur Verfügung gestellt werden. Das Speichermedium kann zum Beispiel eine(n) oder mehrere Festplatte(n), Speicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM), Nur-Lese-Speicher (ROM), Speicher vermittels verteilter Computersysteme, optische(n) Datenträger (wie etwa eine Compact Disc (CD), Digital Versatile Disc (DVD) oder Blu-ray Disc (BD)TM), Flashspeichervorrichtung(en), Speicherkarte(n), und/oder dergleichen enthalten.
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Obwohl die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf Ausführungsbeispiele beschrieben worden ist, ist selbstverständlich, dass die Erfindung nicht auf die offenbarten Ausführungsbeispiele begrenzt ist. Dem Umfang der folgenden Ansprüche soll die weitestgehende Interpretation zugestanden werden, sodass alle solchen Modifikationen und äquivalenten Strukturen und Funktionen erfasst sind.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- JP 2011-182449 [0007, 0008]