DE102011118911A1 - Fahrradpedal - Google Patents

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M3/00Construction of cranks operated by hand or foot
    • B62M3/08Pedals
    • B62M3/086Attachments between shoe and pedal other than toe clips, e.g. cleats
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T74/00Machine element or mechanism
    • Y10T74/21Elements
    • Y10T74/2164Cranks and pedals
    • Y10T74/2168Pedals
    • Y10T74/217Pedals with toe or shoe clips

Abstract

Ein Fahrradpedal wird mit einer Pedalachse, einem Pedalkörper, einem ersten Schuhplatteneingriffselement und einem Positionierungselement bereitgestellt. Der Pedalkörper ist drehbar an einer Pedalachse montiert. Das Schuhplatteneingriffselement ist beweglich an den Pedalkörper zwischen einer Freigabeposition und einer Eingriffsposition montiert. Das Positionierungselement ist beweglich in Bezug auf den Pedalkörper zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position gekoppelt. Das Positionierungselement bewegt das erste Schuhplatteneingriffselement in die Freigabeposition, während sich das Positionierungselement von der ersten Position in die zweite Position bewegt. Das Positionierungselement bewegt das erste Schuhplatteneingriffselement in die Eingriffsposition, während sich das Positionierungselement von der ersten Position in die zweite Position bewegt.

Description

  • HINTERGRUND
  • Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf ein Fahrradpedal Genauer bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Fahrradpedal eines Typs von Step-In oder Clipless bzw. ein Klick- oder Systempedalen, welche bezüglich einer Schuhplatte auf lösbare Art und Weise eingreifen.
  • Hintergrundinformationen
  • Pedale sind typischer Weise eine essentielle Fahrradkomponente der meisten Fahrräder, da sie die Tretkraft auf den Antriebsstrang des Fahrrades übertragen. Verschiedene Fahrradtypen verwenden verschiedene Pedaltypen, welche für einen speziellen Zweck wie zum Beispiel Freizeit, Gelände, Straße, etc. In den letzten Jahren haben Klick- bzw. Step-in-Pedale an Beliebtheit gewonnen. Das Klick- bzw. Step-in-Pedal greift lösbar in eine Schuhplatte ein, welche an die Sohle eines Schuhs eines Fahrers gesichert ist. Mit anderen Worten sind die Schuhplatten an die Sohlen von speziell entworfenen Fahrradschuhen befestigt. Die Schuhplatten arretieren die Füße des Fahrers an den Pedalen.
  • Das Klick-Pedal bzw. Systempedal hat typischer Weise eine Pedalachse, welche an die Kurbel eines Fahrrades montiert werden kann, einen Pedalkörper, welcher drehbar an dieser Pedalachse gestützt ist und zumindest einen Schuhplatteneingriffsmechanismus, welcher an die Schuhplatte klammert. Im Falle von Geländefahrrad- bzw. Mountainbikepedalen, sind typischer Weise jeweils beide Seiten des Pedalkörpers mit einem Schuhplatteneingriffsmechanismus zum lösbaren Eingreifen bezüglich einer Schuhplatte versehen. Andererseits ist bei Straßen- bzw. Rennradpedalen typischer Weise nur eine Seite mit einem Schuhplatteneingriffsmechanismus zum lösbaren Eingreifen in eine Schuhplatte versehen. In beiden Fällen steigt der Fahrer bei der Verwendung von Klick- oder Step-in-Pedalen auf eine Seite des Pedals und der Schuhplatteneingriffsmechanismus hinter greift automatisch bzw. selbsttätig die Schuhplatte, welche an die Sohlenunterseite des Schuhs des Fahrers gesichert ist.
  • Genauer bewegt der Fahrer in den meisten Fällen den Schuh schief bzw. schräg oder angewinkelt nach unten und vorne im Bezug auf den Pedalkörper, um den Schuh des Fahrers vermittels der Schuhplatte an das Klickpedal zu befestigen, so dass das vordere Ende der Schuhplatte mit einen vorderen Haken oder Schuhplatteneingriffselement des Pedalkörpers eingreift. Wenn das vordere Ende der Schuhplatte mit dem vorderen Haken in Eingriff steht, platziert der Fahrer das hinter Ende der Schuhplatte in einen Führungsabschnitt des hinteren Hakens oder Schuhplatteneingriffselements des Pedalkörpers. In dieser Position drückt der Fahrer den Schuh nach unten, gegen das Klick-Pedal, um den hinteren Haken oder Schuhplatteneingriffselement dazu zu veranlassen, anfänglich gegen den Widerstand einer Feder nach hinten zu schwenken, um den hinteren Haken oder Schuhplatteneingriffselement in eine Schuhplattenfreigabeposition zu bringen. Das hintere Ende der Schuhplatte kommt dann in eine Position gegenüberliegend einer hinteren Fläche des hinteren Hakens oder Schuhplatteneingriffselements. Sodann kehrt der hintere Haken oder Schuhplatteneingriffselement unter dem Krafteinfluss eines Vorspannungselements oder Feder wieder zurück, so dass der hintere Haken oder Schuhplatteneingriffelement in das hintere Ende der Schuhplatte eingreift. Dieses Eingreifen befestigt den Schuh des Radfahrers vermittels der Schuhplatte an das Klick-Pedal.
  • Wenn der Schuh von den meisten Typen der Klick-Pedale entfernt wird, dreht der Radfahrer typischer Weise den Schuh um eine zu der Trittfläche des Schuhs des Fahrers senkrechte oder annähernd senkrechte Achse, wobei das vordere Ende der Schuhplatte als Schwenkpunkt verwendet wird. Als Folge dieser Schwenkung wird das hintere Schuhplatteneingriffelement gegen den Widerstand der Feder in eine Schuhfreigabeposition geschwenkt, um den Schuh frei zu geben. Zwei Beispiele eines Klick-Pedals, welche auf die oben beschriebene Art und Weise funktionieren sind in den US-Patenten Nr. 6,845,688 und Nr. 6,446,529 offenbart.
  • Selbstverständlich wurden andere Typen von Klick-Pedalen vorgeschlagen, die auf eine leicht unterschiedliche Art und Weise funktionieren. Zum Beispiel offenbart die US-Offenlegungsschrift Nr. 2010/0005924 den Typ eines Fahrrad-Klick-Pedals, bei welchem das hintere Schuhplatteneingriffelement anfänglich in einer Freigabeposition ist, während eines Auf- bzw. Einsteigens. Ebenso offenbart das US-Patent Nr. 6,164,158 den Typ eines Fahrrad-Klick-Pedals, bei welchem ein Hydraulikkreis dazu verwendet wird, sowohl das vordere Schuhplatteneingriffelement als auch das hintere Schuhplatteneingriffelement von einer anfänglichen Freigabepositionen in Eingriffspositionen während des Auf- bzw. Einsteigens zu bewegen.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Klick-Fahrradpedal bzw. ein Step-in-Fahrradpedal bereit zu stellen, welches einfach zu verwenden ist.
  • Die voran stehende Aufgabe kann im Wesentlichen dadurch gelöst werden, dass ein Fahrradpedal bereitgestellt wird, welches im Wesentlichen eine Pedalachse bzw. Pedalspindel, einen Pedalkörper, ein erstes Schuhplatteneingriffselement und ein Positionierungselement umfasst. Der Pedalkörper ist drehbar an die Pedalachsel montiert. Das Schuhplatteneingriffselement ist in Bezug auf den Pedalkörper beweglich zwischen einer Freigabeposition und einer Eingriffsposition montiert. Das Positionierungselement ist beweglich in Bezug auf den Pedalkörper beweglich zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position montiert. Das Positionierungselement bewegt das erste Schuhplatteneingriffselement in die Freigabeposition, während bzw. wenn sich das Positionierungselement von der zweiten Position in die erste Position bewegt.
  • Diese und andere Aufgaben, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden dem Fachmann aus der folgenden detaillierten Beschreibung ersichtlich, welche zusammen mit den beigefügten Zeichnungen bevorzugte Ausführungsformen offenbart.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Im Folgenden wird auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen, welche einen Teil dieser Originaloffenbarung bilden:
  • 1 ist eine Seitenansicht von außen eines Fahrradschuhs, welcher an ein linkes Pedal vermittels einer Schuhplatte des Fahrradschuhs befestigt ist, in Übereinstimmung mit einer dargestellten Ausführungsform;
  • 2 ist eine perspektivische Ansicht von oben des in 1 dargestellten Fahrradpedals, welche einen Steuerschalter und die Schuhplatteneingriffselemente in der Schuhplattenfreigabepositionen zeigt;
  • 3 ist eine perspektivische Ansicht von außen des in 1 und 2 dargestellten Fahrradpedals, welche den Steuerschalter und die Schuhplatteneingriffselemente in der Schuhplattenfreigabepositionen zeigt;
  • 4 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Abschnitts des in 1 bis 3 dargestellten Fahrradpedals, welche den Steuerschalter und die Schuhplatteneingriffselemente in der Schuhplattenfreigabepositionen zeigt;
  • 5 ist eine Seitenansicht von innen des in 1 bis 4 dargestellten Fahrradpedals, mit der Schuhplatte hin zu dem Pedal bewegt und befindlich genau vor dem Eingreifen mit den Schuhplatteneingriffselementen des Fahrradpedals;
  • 6 ist eine Seitenansicht von innen des in 1 bis 5 dargestellten Fahrradpedals, mit der Schuhplatte in Eingriff stehend mit den Schuhplatteneingriffselementen des Fahrradpedals, um die Schuhplatte lösbar an das Fahrradpedal zu sichern;
  • 7 ist eine vergrößerte Längsschnittansicht eines Abschnitts des in 1 bis 6 dargestellten Pedals, mit der Schuhplatte in Eingriff stehend mit den Schuhplatteneingriffselementen des Fahrradpedals in den Schuhplattenfreigabepositionen;
  • 8 ist eine vergrößerte Längsschnittansicht eines Abschnitts des in 1 bis 6 dargestellten Pedals, mit dem in eine Zwischenposition bewegten Steuerschalter und den Schuhplatteneingriffselementen des Fahrradpedals in den Schuhplattenfreigabepositionen;
  • 9 ist eine vergrößerte Längsschnittansicht eines Abschnitts des in 1 bis 6 dargestellten Pedals, mit dem in eine Schuhplatteneingriffsposition bewegten Steuerschalter und den Schuhplatteneingriffselementen des Fahrradpedals in den Schuhplatteneingriffspositionen;
  • 10 ist eine weitere vergrößerte Schnittansicht eines Abschnitts des in 1 bis 6 dargestellten Fahrradpedals, welche den Steuerschalter und das Schuhplatteneingriffselement in den Schuhplattenfreigabepositionen zeigt;
  • 11 ist eine weitere vergrößerte Schnittansicht eines Abschnitts des in 1 bis 6 dargestellten Fahrradpedals, welche den Steuerschalter und das Schuhplatteneingriffselement in den Schuhplatteneingriffspositionen zeigt;
  • 12 ist eine perspektivische Ansicht von oben des in 1 dargestellten Fahrradpedals, welche den Steuerschalter und das Schuhplatteneingriffselement in den Schuhplatteneingriffspositionen zeigt;
  • 13 ist eine Ansicht von hinten des in 1 dargestellten Fahrradpedals, welche den Steuerschalter und das Schuhplatteneingriffselement in den Schuhplatteneingriffspositionen zeigt, wobei die Schuhplatte vollkommen in Eingriff mit den Schuhplatteneingriffselementen steht;
  • 14 ist eine Ansicht von hinten des in 1 dargestellten Fahrradpedals, welche die Sohle des Fahrradschuhs in gestrichelten Linien zeigt, wobei die Sohle des Fahrradschuhs angewinkelt ist, um in Eingriff mit dem Lösehebel des Steuerschalters zu gelangen, um die Schuhplatte von den Schuhplatteneingriffselementen frei zu geben bzw. zu lösen;
  • 15 ist eine Ansicht von hinten des in 1 dargestellten Fahrradpedals, welche die Sohle des Fahrradschuhs in gestrichelten Linien zeigt, wobei die Sohle des Fahrradschuhs angewinkelt ist, um in Eingriff mit dem Lösehebel des Steuerschalters zu gelangen, um die Schuhplatte von den Schuhplatteneingriffselementen frei zu geben bzw. zu lösen;
  • 16 ist eine vergrößerte perspektivische Darstellung eines der Vorspannungselemente, welches selektiv den Steuerschalter und die Schuhplatteneingriffselemente in deren Schuhplattenfreigabeposition und deren Schuhplatteneingriffspositionen hält;
  • 17 ist eine Kantenansicht des in 16 dargestellten Vorspannungselements;
  • 18 ist eine Seitenansicht des in 16 und 17 dargestellten Vorspannungselements;
  • 19 ist eine Schnittansicht des in 16 bis 18 dargestellten Vorspannungselements, wie gesehen entlang der Schnittlinie 19-19 der 18;
  • 20 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines Abschnitts einer ersten Modifikation des Fahrradpedals mit dem Steuerschalter und dem Schuhplatteneingriffselement in den Schuhplattenfreigabepositionen;
  • 21 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines Abschnitts des in 20 dargestellten Fahrradpedals, mit dem Steuerschalter und dem Schuhplatteneingriffselement in den Schuhplatteneingriffspositionen;
  • 22 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines Abschnitts einer zweiten Modifikation des Fahrradpedals mit dem Steuerschalter und dem Schuhplatteneingriffselement in den Schuhplattenfreigabepositionen;
  • 23 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines Abschnitts des in 22 dargestellten Fahrradpedals, mit dem Steuerschalter und dem Schuhplatteneingriffselement in den Schuhplatteneingriffspositionen;
  • 24 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines Abschnitts einer dritten Modifikation des Fahrradpedals mit dem Steuerschalter und dem Schuhplatteneingriffselement in den Schuhplattenfreigabepositionen; und
  • 25 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines Abschnitts des in 24 dargestellten Fahrradpedals, mit dem Steuerschalter und dem Schuhplatteneingriffselement in den Schuhplatteneingriffspositionen.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Ausgewählte Ausführungsformen werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erklärt. Dem Fachmann ist es aus dieser Offenbarung ersichtlich, dass die im Folgenden gegebenen Beschreibungen der Ausführungsformen nur zum Zwecke der Darstellung/Beschreibung gegeben werden und nicht zum Zwecke der Einschränkung oder Begrenzung der durch die Ansprüche und deren Äquivalenten definierte Erfindung.
  • Unter anfänglicher Bezugnahme auf die 1 bis 3 wird ein Fahrradpedal 10 in Übereinstimmung mit einer ersten Ausführungsform dargestellt. Das Fahrradpedal 10 ist ein Klick-Pedal bzw. Clipless-Pedal bzw. Step-in-Pedal oder auch System-Pedal, welches mit einem Fahrradschuh 12 verwendet wird, der eine Schuhplatte 14 dort daran gekoppelt hat. Wie in 1 zu sehen ist das Fahrradpedal 10 fest and einen Fahrradkurbelarm 16 eines Fahrrades auf eine konventionelle Art und Weise gekoppelt. Die Schuhplatte 14 ist fest an eine Unterseite einer Sohle 18 des Schuhs 12 vermittels einer konventionellen Befestigungsanordnung (nicht gezeigt) gekoppelt. Die konventionelle Befestigungsanordnung weist für gewöhnlich eine Schuhplattenankerplatte, eine Schuhplattenbefestigungsplatte und ein Paar von Befestigungsschrauben auf. Jedoch kann die konventionelle Befestigungsanordnung für die Schuhplatte 14 jeglicher Typ einer Befestigungsanordnung sein und wird deshalb hier nicht detaillierter behandelt.
  • Wie zu sehen in 1 ist die Schuhplatte 14 zumindest teilweise in einer Tasche 18a der Sohle 18 des Schuhs 12 angeordnet. Das Fahrradpedal 10 ist konfiguriert und angeordnet, so dass die Schuhplatte 14 mit dem Pedal 10 mit einem relativ kleinen Kraftaufwand in Eingriff gebracht werden kann und ebenso mit einem relativ kleinen Kraftaufwand wieder außer Eingriff gebracht werden kann. Wie untenstehend beschrieben, wird die Schuhplatte 14 von dem Fahrradpedal 10 gelöst bzw. frei gegeben, durch ein Anwinkeln des Schuhs 12 weg von dem Kurbelarm 16 durch den Fahrer.
  • Das Pedal 10 weist hauptsächlich eine Pedalachse bzw. Pedalschaft 20 und einen Pedalkörper 22 auf. In 1 bis 6 ist das Fahrradpedal 10 ein Fahrradpedal für die linke Seite. Ein Fahrradpedal für die rechte Seite (nicht gezeigt) ist spiegelbildlich zu dem Fahrradpedal für die linke Seite 10, mit der Ausnahme, dass die Pedalachse auf der rechten Seite (für die gewöhnlich die Antriebseite) ein Rechtsgewinde hat, während die Pedalachse 20 auf der linken Seite (gewöhnlich die Seite ohne Antrieb) ein Linksgewinde hat (entgegengesetzt), dies soll verhindern, dass die Pedale locker werden können. Daher wird der Einfachheit wegen nur das Fahrradpedal 10, welches ein Pedal für eine linke Seite ist, hier dargestellt und beschrieben. Selbstredend gilt die Beschreibung für das Fahrradpedal 10 ebenso für ein Pedal einer rechten Seite.
  • Die Pedalachse 20 ist ein starres Element, welches aus einem geeigneten leichtgewichtigen Material, wie zum Beispiel einer Aluminiumlegierung, gefertigt ist. Die Pedalachse 20 ist ein relativ konventioneller Teil des Fahrradpedals 10 und daher wird die Pedalachse 20 hier nicht detaillierter beschrieben. Im Wesentlichen hat das Pedal 20 hat ein erstes Ende mit einem Gewinde, welches dazu geeignet ist, in ein Loch des Kurbelarms 16 geschraubt zu werden und ein zweites Ende, welches den Pedalkörper 22 drehbar stützt, so dass sich der Pedalkörper 22 relativ zu dem Kurbelarm 16 dreht. Die Pedalachse 20 hat eine Mittelachse A. Der Pedalkörper 22 ist um die Mittelachse A drehbar an der Pedalachse 20 montiert.
  • In dieser Ausführungsform weist das Fahrradpedal 10 ebenso ein Paar von Schuhplattenrückhaltestrukturen 24 auf, welche selektiv die Schuhplatte 14 an den Pedalkörper 22 sichern. Abhängig von der Ausrichtung des Pedalkörpers 22 wird eines der Enden des Pedalkörpers 22 als vorderes Ende oder erstes Ende betrachtet, während das andere Ende als zweites oder hinteres Ende betrachtet wird. Ebenso weist das Fahrradpedal 10 in dieser Ausführungsform einen ersten Steuerschalter 26 und einen zweiten Steuerschalter 28 auf. Der erste und zweite Steuerschalter 26 und 28 werden für die Steuerung des Eingriffs und der Freigabe der Schuhplatte 14 mit und von dem Pedalkörper 22 wie unten stehend beschrieben verwendet. Der erste Steuerschalter 26 bildet eine erste Step-In-Betätigung bzw. Einsteigebetätigung, während der zweite Steuerschalter 28 eine zweite Step-In-Betätigung bzw. Einsteigebetätigung bildet.
  • Unter Bezugnahme auf 2 ist der Pedalkörper 22 ein starres Element, welches aus einem geeigneten leichtgewichtigen Material, wie zum Beispiel einer Aluminiumlegierung, einem synthetischen Harz oder faserverstärkten Kunststoff, gefertigt ist. Der Pedalkörper 22 ist dazu konstruiert bzw. vorgesehen, den Fuß eines Fahrers durch eine lösbare Verbindung zwischen einer der Schuhplattenrückhaltestruktur 24 und der Schuhplatte 14 zu stützen. In der dargestellten Ausführungsform weist der Pedalkörper 22 ein U-förmiges Käfigelement 30, ein erstes Querelement 31, ein zweites Querelement 32, ein erstes röhrenförmiges Achsenstützelement 33 und ein zweites röhrenförmiges Achsenstützelement 34 auf. Selbstredend sind andere Konfigurationen des Pedalkörpers 22 möglich. In der dargestellten Ausführungsform sind die Elemente 30 bis 34 des Pedalkörpers 22 fest aneinander durch geeignete Befestigungsmittel fixiert, um eine integrale Einheit zu bilden.
  • Die ersten und zweiten röhrenförmiges Achsenstützelement 33 und 34 haben axial ausgerichtete bzw. auf einer Linie liegende Bohrungen, welche drehbar einen Abschnitt der Pedalachse 20 dort darin aufnehmen, für eine Drehung des Pedalkörpers 22 um die Mittelachse A. Abhängig von der Ausrichtung des Pedalkörpers 22 wird ein Ende des Pedalkörpers 22 als vorderes Ende oder erstes Ende betrachtet, während das andere Ende als zweites oder hinteres Ende betrachtet wird. Wie zu sehen in 5 und 6 hat der Pedalkörper 22 eine Mittelebene B, welche sich durch die Mittelachse A erstreckt. Die Mittelebene B teilt den Pedalkörper 22 in erste und zweite Schuhstützseiten 36 und 38. Die Mittelebene B schneidet den Pedalkörper 22 mit einem Schuhplattenaufnahmebereich ausgeformt an jeder Seite der Schuhstützseiten 36 und 38. Die ersten und zweiten Schuhstützseiten 36 und 38 können ebenso als erste und zweite Schuhplatteneingriffseiten betrachtet bzw. angesehen oder aufgefasst werden. Die Mittelebene B bildet eine Referenzebene, welche zwischen der ersten und zweiten Schuhstützseiten 36 und 38 liegt und die Mittelebene A passiert. Ebenso ist die Längsrichtung des Pedalkörpers 22, wie hierin verwendet, als eine Richtung definiert, welche senkrecht zu der Mittelachse A ist und sich parallel zu der Mittelebene B erstreckt.
  • Wie zu sehen in 5 und 6 weist die Schuhplattenrückhaltestruktur 24 ein Paar von Schuhplatteneingriffselementen 41 und 42 auf, welche an der ersten Schuhstützseite 36 des Pedalkörpers 22 in Bezug auf die Mittelebene B angeordnet sind. Die Schuhplattenrückhaltestruktur 24 weist weiterhin ein Paar von Schuhplatteneingriffselementen 43 und 44 auf, welche an der zweiten Schuhstützseite 38 des Pedalkörpers 22 in Bezug auf die Mittelebene B angeordnet sind. Die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 sind jedes beweglich in Bezug auf den Pedalkörper 22 zwischen einer Schuhplattenfreigabeposition und einer Schuhplatteneingriffsposition montiert. Daher kann die Schuhplatte 14 selektiv an der ersten und zweiten Schuhstützseiten 36 und 38 des Pedalkörpers 22 gehalten werden. Während die dargestellte Ausführungsform zwei bewegliche Schuhplatteneingriffselemente auf jeder der Seiten 36 und 38 des Pedalkörpers 22 verwendet, ist es aus dieser Offenbarung ersichtlich, dass eines der Schuhplatteneingriffselemente an jeder der Seiten 36 und 38 des Pedalkörpers 22 ein fixiertes bzw. unbewegliches Schuhplatteneingriffselement wie gewünscht und/oder benötigt sein kann. Ebenso ist es aus dieser Offenbarung ersichtlich, dass während die dargestellte Ausführungsform eine Schuhplattenrückhaltestruktur auf jeder der Seiten 36 und 38 verwendet, da Pedal ebenso nur eine Schuhplattenrückhaltestruktur 24 an dem Pedalkörper 22 haben kann, wie gewünscht und/oder benötigt.
  • In der dargestellten Ausführungsform sind die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 schwenkbar an den Pedalkörper 22 befestigt, jeweils vermittels eines Paares von ersten Schwenkstiften 45 und 46. Die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 greifen selektiv in die Schuhplatte 14 ein, um die Schuhplatte 14 an die erste Schuhstützseite 36 des Pedalkörpers 22 als Folge auf den betätigten ersten Steuerschalter 26 zu halten, welcher durch das Auftreten bzw. Niederdrücken des Fahrers mit der Schuhplatte 14 auf den ersten Steuerschalter 26 betätigt wird. Bei der dargestellten Ausführungsform bewegen sich die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 zusammen, in Folge des durch das Auftreten bzw. Niederdrücken des Fahrers mit der Schuhplatte 14 betätigten ersten Steuerschalters 26. Ähnlich zu den Schuhplatteneingriffselementen 41 und 42 sind die Schuhplatteneingriffselemente 43 und 44 jedes beweglich in Bezug auf den Pedalkörper 22 zwischen einer Freigabeposition und einer Eingriffsposition montiert. Die Schuhplatteneingriffselemente 43 und 44 sind schwenkbar an den Pedalkörper 22 vermittels eines Paares von zweiten Schwenkstiften 47 und 48 befestigt. Der Pedalkörper 22 hat einen Anschlagstift 49 (nur zwei gezeigt), welcher jedem der Schuhplatteneingriffselemente 41, 42, 43 und 44 zugeordnet ist, um die Bewegung der Schuhplatteneingriffselemente 43 und 44 in Bezug auf den Pedalkörper 22 zu begrenzen. Die Anschlagstifte 49 definieren die Schuhplattenfreigabepositionen der Schuhplatteneingriffselemente 41, 42, 43 und 44.
  • Zur Steuerung der Positionen der Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 ist der erste Steuerschalter 26 angeordnet, um die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 zwischen der Schuhplattenfreigabeposition und der Schuhplatteneingriffsposition zu bewegen. Wie bei dieser Ausführungsform zu sehen in 7 bis 9, weist der erste Steuerschalter 26 ein erstes Brückenelement 51a auf, zur Steuerung der Bewegung des Schuhplatteneingriffselements 41 und ein zweites Brückenelement 52a zur Steuerung des Schuhplatteneingriffselements 42. Ein erstes Positionierungselement 51b ist an das erste Brückenelement 51a gekoppelt, während ein zweites Positionierungselement 52b an das zweite Brückenelement 52a gekoppelt ist. In der dargestellten Ausführungsform ist das erste Positionierungselement 51b als ein einstückiges, unitäres Teil des erstes Brückenelements 51a ausgeführt und das zweite Positionierungselement 52b ist als ein einstückiges, unitäres Teil des zweiten Positionierungselements 52a ausgeführt. Alternativ können die ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b separate Teile von den ersten und zweiten Brückenelementen 51a und 52a sein. Ebenso kann ein separates zwischenliegendes Teil zwischen jedes der ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b und den ersten und zweiten Brückenelementen 51a und 52a zwischen geordnet sein, wie gewünscht und/oder benötigt.
  • Die Schuhplatteneingriffselemente 43 und 44 greifen selektiv in die Schuhplatte 14 ein, um die Schuhplatte 14 an die zweite Schuhstützseite 38 des Pedalkörpers 22 zu sichern bzw. zu halten, als Folge auf den betätigten zweiten Steuerschalter 28, welcher durch das Auftreten bzw. Niederdrücken des Fahrers mit der Schuhplatte 14 auf den zweiten Steuerschalter 28 betätigt wird. Der zweite Steuerschalter 28 weist ein erstes Brückenelement 61a und ein zweites Brückenelement 61b auf, welche schwenkbar vermittels eines Schwenkstifts 63 an ihren ersten Enden miteinander gekoppelt sind. Die zweiten Enden der ersten und zweiten Brückenelemente 61a und 61b haben jeweils erste und zweite Positionierungselemente 61b und 62b. Die Schuhplatteneingriffselemente 43 und 44 sind hinsichtlich ihres Aufbaus identisch der Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42. Ebenso ist der zweite Steuerschalter 28 identisch in seinem Aufbau mit dem ersten Steuerschalter 26. Daher ist die Betätigung der Schuhplatteneingriffselemente 43 und 44 durch den zweiten Steuerschalter 28 dieselbe, als die Betätigung der Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 durch den ersten Steuerschalter 26. Mit anderen Worten bewegen sich in der dargestellten Ausführungsform die Schuhplatteneingriffselemente 43 und 44 zusammen als Folge der durch den mit der Schuhplatte 14 auf den zweiten Steuerschalter 28 tretenden Fahrer betätigten ersten und zweiten Brückenelemente 61a und 61b. Hinsichtlich der Ähnlichkeiten zwischen dem ersten Steuerschalter 26 und dem zweiten Steuerschalter 28 wird die Konstruktion und Betätigung der Schuhplatteneingriffselemente 43 und 44 durch den zweiten Steuerschalter 28 hier der Kürze willen nicht beschrieben. Es wird lediglich die Betätigung des Steuerschalters 26 hier der Kürze willen beschrieben.
  • Im Allgemeinen ist der Steuerschalter 26 beweglich gekoppelt in Bezug auf den Pedalkörper 22, um eine Druckbewegung bzw. Druckrichtung zu schalten, welche auf die ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b in Bezug auf die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 von bzw. aus einer ersten Druckrichtung zu bzw. in eine zweite Druckrichtung, welche unterschiedlich ist von der ersten Druckrichtung. Bei der dargestellten Ausführungsform ist die erste Druckrichtung hin zu der Mittelebene B des Pedalkörpers 22 gerichtet, während die zweite Druckrichtung weg von der Mittelebene B des Pedalkörpers 22 gerichtet ist. Genauer sind die ersten und zweiten Druckrichtungen senkrecht zu der Mittelebene B des Pedalkörpers 22.
  • Die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a haben erste Enden, welche beweglich miteinander verbunden sind, während die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a zweite Enden haben, die jeweils an die ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b gekoppelt sind. Bei dieser dargestellten Ausführungsform sind die ersten Enden der ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a schwenkbar vermittels eines Schwenkstifts 53 aneinander gekoppelt und die zweiten Enden der ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a sind fest bzw. unbeweglich an die ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b gekoppelt. Ebenso sind bei dieser Ausführungsform die ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b jedes als zwei feste bzw. steife Bunde ausgeformt, welche selektiv jeweils die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 kontaktieren bzw. berühren. Daher sind die ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b jedes beweglich in Bezug auf den Pedalkörper 22 zwischen einer ersten Position (5), welcher der Schuhplattenfreigabeposition entspricht und einer zweiten Position (6), welche der Schuhplatteneingriffsposition entspricht.
  • Am Besten kann anhand der 2 festgestellt werden, dass die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 generell umgedrehte bzw. invertierte U-förmige Elemente jeweils in Bezug auf die ersten Schwenkstifte 45 und 46 sind. Das Schuhplatteneingriffselement 41 hat ein Befestigungsende 41a und ein Eingriffsende 41b. Ebenso hat das Schuhplatteneingriffselement 42 hat ein Befestigungsende 42a und ein Eingriffsende 42b. Die Befestigungsenden 41a und 42a sind jeweils schwenkbar an die Schwenkstifte 45 und 46 befestigt, wie zu sehen in 5 und 6. Die Eingriffsenden 41b und 42b sind jeweils in Längsrichtung bzw. longitudinal Richtung von den Achsen der ersten Schwenkstifte 45 und 46 beabstandet, in Bezug auf die Längsrichtung des Pedalkörpers 22. Somit sind jeweils die Befestigungsenden 41a und 42a näher an der Pedalachse 20 angeordnet, als die Eingriffsenden 41b und 42b. Bei dieser Anordnung haben die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 ihren Schwerpunkt jeweils in Längsrichtung beabstandet von den ersten Schwenkstiften 45 und 46, in Bezug auf die Längsrichtung des Pedalkörpers 22. Mit dieser Konfiguration der Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42, ist es den Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 möglich sich jeweils in ihre Freigabepositionen zu bewegen, ohne dass sie durch die ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b in Richtung ihrer Freigabepositionen gedrückt werden, wenn das Pedal 10 mit der Mittelebene B parallel zum Horizont (d. h. waagrecht oder im Wasser) positioniert ist. Mit anderen Worten werden während eines normalen Einsteigevorgangs die ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b typischer Weise durch die Schuhplatte 14 bewegt werden, so dass die ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 jeweils in ihre Freigabepositionen drücken. Jedoch können die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 auch ohne durch die ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b gedrückt zu werden, sich hin zu ihren Freigabepositionen vermittels der Schwerkraft bewegen. Somit sind die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 effizient durch die Schwerkraft von ihren Schuhplatteneingriffspositionen hin zu ihren Freigabepositionen durch ihr eigenes Gewicht vorgespannt, wenn das Pedal 10 mit der Mittelebene B parallel zum Horizont (d. h. waagrecht oder im Wasser) positioniert ist und keine drückende Kraft durch eines der ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b aufgebracht wird.
  • Genauer hat das Schuhplatteneingriffselement 41 zwei Kontakt- bzw. Berührungsflächen 41c und 41d, in welche selektiv das erste Positionierungselement 51b eingreift, um selektiv das erste Schuhplatteneingriffselement 41 zwischen der Schuhplattenfreigabeposition und der Schuhplatteneingriffsposition zu bewegen. Das erste Positionierungselement 51b kontaktiert bzw. berührt die Kontaktfläche 41c und bewegt das erste Schuhplatteneingriffselement 41 in die Schuhplattenfreigabeposition, während das sich das erste Positionierungselement 51b von der ersten Position in die zweite Position bewegt. Ebenso kontaktiert das erste Positionierungselement 51b Kontaktfläche 41d und bewegt das erste Schuhplatteneingriffselement 41 in die Schuhplatteneingriffsposition, während das erste Positionierungselement 51b sich von der ersten in die zweite Position bewegt. Bei dieser Ausführungsform der 1 bis 19 ist das erste Positionierungselement 51b so konfiguriert und angeordnet in Bezug auf die Kontaktfläche 41c, dass das erste Positionierungselement 51b in Kontakt mit der Kontaktfläche 41c bleibt, während das erste Positionierungselement 51b in der ersten Position ist (5). Ebenso ist bei dieser Ausführungsform der 1 bis 19 das erste Positionierungselement 51b so konfiguriert und angeordnet in Bezug auf die Kontaktfläche 41c, dass das erste Positionierungselement 51b in Kontakt mit der Kontaktfläche 41c bleibt, während das erste Positionierungselement 51b in der zweiten Position ist (6).
  • Gleichfalls hat das Schuhplatteneingriffselement 42 zwei Kontaktflächen 42c und 42d, welche selektiv in Eingriff mit den zweiten Positionierungselement 52b gelangen, zum selektiven Bewegen des Schuhplatteneingriffselements 42 zwischen der Schuhplattenfreigabeposition und der Schuhplatteneingriffsposition. Das zweiten Positionierungselement 52b kontaktiert die Kontaktfläche 42c und bewegt das zweite Schuhplatteneingriffselement 42 in die Schuhplattenfreigabeposition, während sich das zweite Positionierungselement 52b von der ersten Position in die zweite Position bewegt. Ebenso kontaktiert das zweite Positionierungselement 52b die Kontaktfläche 42d und bewegt das zweite Schuhplatteneingriffselement 42 in die Schuhplatteneingriffsposition, während sich das zweite Positionierungselement 52b von der ersten Position in die zweite Position bewegt. Bei der Ausführungsform der 1 bis 19 ist das zweite Positionierungselement 52b konfiguriert und angeordnet in Bezug auf die Kontaktfläche 42c, so dass das zweite Positionierungselement 52b in Kontakt mit der Kontaktfläche 42c bleibt, während das zweite Positionierungselement 52b in der ersten Position (5) ist. Ebenso ist in dieser Ausführungsform der 1 bis 19 das zweite Positionierungselement 52b so konfiguriert und angeordnet, in Bezug auf die Kontaktfläche 42c, dass das zweite Positionierungselement 52b in Kontakt mit der Kontaktfläche 42c bleibt, während das zweite Positionierungselement 52b in der zweiten Position (6) ist.
  • Somit sind die Kontaktfläche 41c des ersten Positionierungselements 51b und die Kontaktfläche 42c des zweiten Positionierungselements 52b in Bezug auf die ersten und zweiten Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 so konfiguriert, dass die ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b eine Bewegung der ersten und zweiten Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 aus ihren Schuhplatteneingriffspositionen zu ihren Schuhplattenfreigabepositionen verhindern, während die ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b in der ersten Position sind. Ebenso sind die Kontaktfläche 41d des ersten Positionierungselements 51b und die Kontaktfläche 42d des zweiten Positionierungselements 52b in Bezug auf die ersten und zweiten Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 so konfiguriert, dass es die ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b verhindern, dass sich die ersten und zweiten Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 von ihren Schuhplatteneingriffspositionen zu ihren Schuhplattenfreigabepositionen bewegen, während die ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b in deren zweiten Positionen sind.
  • Der Steuerschalter 26 weist weiterhin ein Außereingriffelement bzw. Freigabeelement oder Hebel 54 auf, welcher schwenkbar an den Pedalkörper 22 vermittels eines Schwenkstifts 55 montiert ist. Der Freigabehebel 54 bewegt die ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b von deren zweiten Positionen, welche den Schuhplatteneingriffspositionen entsprechen (9), zu deren ersten Positionen, welche den Schuhplattenfreigabepositionen (7) entsprechen. Während eines Schuhplattenfreigabevorganges drückt der Fahrer nach unten auf den Freigabehebel 54, was den Freigabehebel 54 dazu veranlasst um den Schwenkstift 55 zu schwenken. Diese Schwenkbewegung des Freigabehebels 54 bewegt die ersten Enden der ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a weg von dem Pedalkörper 22 und bewegt die ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b hin zu der Mittelebene B des Pedalkörpers 22.
  • Der zweite Steuerschalter 28 weist ebenso ein Freigabeelement oder Hebel 64 auf, welcher schwenkbar vermittels eines Schwenkstiftes 65 an den Pedalköper 22 montiert ist. Der Freigabehebel 64 bewegt die ersten Enden der ersten und zweiten Brückenelemente 61a und 62a weg von dem Pedalkörper 22, entgegen der zwingenden Kräfte der Vorspannelemente 56, als Folge auf eine Betätigung des Freigabehebels 64 hin. Der Freigabehebel 64 ist identisch dem Freigabehebel 54. Somit findet die Beschreibung des Freigabehebels 54 ebenso Anwendung auf den Freigabehebel 64.
  • Ebenso weist bei dieser Ausführungsform der erste Steuerschalter 26 weiterhin zwei Vorspannelemente 56 auf, welche jedes an den Pedalkörper 22 durch vier Schrauben 58 (nur eine in 10 und 11 gezeigt) fixiert ist. Die Vorspannelemente 56 bilden ebenso einen Teil des zweiten Steuerschalters 28, wie unten stehend erklärt. Bei dieser Ausführungsform sind die Vorspannelemente 56 Blattfedern, welche selektiv die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a in einer Einsteige- oder betätigungsbereiten Position und in einer Halte oder nicht betätigungsbereiten Position des ersten Steuerschalters 26 halten. Im Wesentlichen spannen die Vorspannelemente 56 die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a bin zueinander vor. Mit anderen Worten kontaktiert das Vorspannelement 56 die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a, so dass das Vorspannelement 56 die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a nach innen zueinander vorspannt. Die Vorspannrichtung des Vorspannelements 56 ändert sich nicht, wenn die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a zwischen der betätigungsbereiten Position und der nicht betätigungsbereiten Position bewegt werden. Auf diese Art und Weise kontaktieren die Vorspannelemente 56 die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a, so dass die Vorspannelemente 56 die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a nach innen zueinander hin vorspannt, wenn sich die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a zwischen deren Schuhplattenfreigabepositionen und deren Schuhplatteneingriffspositionen bewegen.
  • Wenn die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a des ersten Steuerschalters 26 in der Einsteige- oder betätigungsbereiten Position angeordnet sind, übertragen die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a des ersten Steuerschalters 26 eine erste Vorspannkraft von den Vorspannelementen 56 auf die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42. Die erste Vorspannkraft spannt die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 zu deren Schuhplattenfreigabepositionen via der ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b vor. Die Vorspannelemente 56 kontaktieren die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a, so dass die Vorspannelemente 56 selektiv die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a in einer konvexen Anordnung halten, so dass sie sich auswärts in Bezug auf den Pedalkörper 22 ausbeulen bzw. ausbauchen oder abstehen, wenn sie in der Einsteige- oder betätigungsbereiten Position sind. Jedoch übertragen die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a des ersten Steuerschalters 26 eine zweite Vorspannkraft von den Vorspannelementen 56 auf die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42, wenn die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a des ersten Steuerschalters 26 in der Halte- oder nicht betätigungsbereiten Position angeordnet sind. Diese zweite Vorspannkraft spannt die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 in deren Schuhplatteneingriffspositionen via der ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b vor. Wenn in der nicht betätigungsbereiten Position, kontaktieren die Vorspannelemente 56 die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a, so dass die Vorspannelemente 56 die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a selektiv in einer konkaven Anordnung halten, welche nach innen in Bezug auf den Pedalkörper 22 hineinsteht.
  • Unter hauptsächlicher Bezugnahme auf die 16 bis 19 weist jedes der Vorspannelemente 56 im Wesentlichen einen Montageabschnitt 70, einen ersten Anschlag 71 und einen zweiten Anschlag 72 auf. Die Montageabschnitte 70 der Vorspannelemente 56 sind fest and den Pedalkörper 22 vermittels der Schrauben 58 (nur eine in 10 und 11 gezeigt) gesichert. Insbesondere weist der Montageabschnitt 70 einen Mittelpart 73 und ein Paar von Montagelaschen 74 und 75 auf. Die Montagelasche 74 hat zwei Löcher 74a zur Aufnahme der Schrauben 58, welche in Bohrungen des Pedalkörpers 22 geschraubt werden. Gleichfalls hat Montagelasche 75 hat zwei Löcher 75a zur Aufnahme der Schrauben 58, welche in Bohrungen des Pedalkörpers 22 geschraubt werden. Der erste Anschlag 71 hat eine erste gekrümmte Eingriffsfläche 71a, welche schwenkend das zweite Ende des ersten Brückenelementes 51a um eine Schwenkachse P1 wie in 6 bis 9 zu sehen stützt. Der zweite Anschlag 72 hat eine zweite gekrümmte Eingriffsfläche 72a, welche schwenkend das zweite Ende des zweiten Brückenelementes 52a um eine Schwenkachse P2 wie in 6 bis 9 zu sehen stützt. Diese Schwenkachsen P1 und P2 sind keine stationären Achsen in Bezug auf den Pedalkörper 22, sondern diese Schwenkachsen P1 und P2 verschieben sich in Bezug auf den Pedalkörper 22, wenn sich die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a zwischen der Einsteige- oder betätigungsbereiten Position und der Halte- oder nicht betätigungsbereiten Position bewegen. Die ersten und zweiten Anschläge 71 und 72 hindern die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a an einer Bewegung, bis eine Kraft auf die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a aufgebracht wird, welche die Zwangskraft der Vorspannelemente 56 übersteigt. Die Zwangskräfte der Vorspannelemente 56 an den ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a werden typischerweise durch einen auf die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a tretenden Fahrer überstiegen, oder wenn das Freigabehebel 54 gegen die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a drückt.
  • In Verbindung mit den Vorspannelementen 56 sind die ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b in Bezug auf die ersten und zweiten Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 so konfiguriert, dass eine drückende Kraft welche auf die ersten und zweiten Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 hin zu den Schuhplatteneingriffspositionen aufgebracht wird, sich verstärkt bis die ersten und zweiten Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 an einer Mittelposition ankommen, welche zwischen deren Schuhplatteneingriffspositionen und deren Schuhplattenfreigabepositionen von deren Schuhplatteneingriffspositionen aus liegt. Gleichfalls sind die ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b in Zusammenhang mit den Vorspannelemente 56 in Bezug auf die ersten und zweiten Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 so konfiguriert, dass sich eine auf die ersten und zweiten Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 drückende Kraft erhöht, bis die ersten und zweiten Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 an einer Mittelposition ankommen, welche zwischen deren Schuhplatteneingriffspositionen und deren Schuhplattenfreigabepositionen von deren Schuhplattenfreigabepositionen aus liegt.
  • Generell sind die ersten Enden der ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a über dieser Mittelposition, wobei die ersten Enden der ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a nach oben durch die Vorspannelemente 56 vorgespannt sind. Demzufolge sind die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 in deren Schuhplattenfreigabepositionen angeordnet. Wenn die Enden der ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a unterhalb dieser Mittelposition sind, wird der Mittelabschnitt nach unten durch die Vorspannelemente 56 vorgespannt. Daher können die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 in deren Schuhplatteneingriffspositionen angeordnet werden. Wenn die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 in deren Schuhplattenfreigabepositionen angeordnet sind und die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a nach unten durch die Schuhplatte (in 9 gezeigt) gedrückt werden, werden die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 in deren Schuhplatteneingriffspositionen bewegt und greifen in die Schuhplatte 14 vermittels der ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b ein, wie unten stehend beschrieben.
  • In der Einsteige- oder betätigungsbereiten Position ist der Steuerschalter 26 bereit für den Fahrer, so dass dieser auf die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a treten kann, um die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 von deren Schuhplattenfreigabepositionen in deren Schuhplatteneingriffspositionen zu bewegen. Normalerweise, wie am Besten in 5 zu sehen, ist der erste Steuerschalter 26 in der betätigungsbereiten Position angeordnet, so dass die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 in deren Schuhplattenfreigabepositionen gehalten werden, wenn die Schuhplatte 14 nicht in Eingriff mit den Schuhplatteneingriffselementen 41 und 42 steht. In der betätigungsbereiten Position sind die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a nach außen von dem Pedalkörper 22 ausgebaucht bzw. gewölbt oder auch gebogen. Ebenso kontaktieren die zweiten Enden der ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a jeweils die Kontaktflächen 41c und 42c der Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 in der betriebsbereiten Position. Dieser Kontakt zwischen den zweiten Enden der ersten und zweiten Brückenelementen 51a und 52a und den Kontaktflächen 41c und 42c der Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 hält die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 in deren Schuhplattenfreigabepositionen.
  • Wie zu sehen in 7, bilden die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a einen Betätigungsabschnitt, welcher eine minimale Effektivlänge L1 zwischen den Vorspannelementen 56 hat, während der erste Steuerschalter 26 in der betätigungsbereiten Position ist. Ebenso bringen die Vorspanneelemente 56 eine Zwangskraft auf die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a zueinander auf, während der erste Steuerschalter 26 in der betätigungsbereiten Position ist. Auch hält in der betätigungsbereiten Position der Kontakt zwischen den ersten und zweiten Positionierungselementen 51a und 52a und den Kontaktflächen 41c und 42c der Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 in deren Schuhplattenfreigabepositionen. Wenn ein Fahrer anfänglich auf die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a tritt, schwenken die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a an dem Schwenkstift 53 nach unten, hin zu dem Pedalkörper 22. Wenn die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a eine Zentral- oder Mittelposition erreichen, wie in 8 gezeigt, hat der Betätigungsabschnitt der ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a eine maximale Effektivlänge L2 zwischen den Vorspannelementen 56. Mit anderen Worten sind die Vorspannelemente 56 in dieser Position wie in 8 gezeigt, auseinander gespreizt, so dass die Kraft der Vorspannelemente 56 eine maximale Zwangskraft auf die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a erreicht. In dieser Mittelposition greifen die ersten und zweiten Positionierungselemente 51a und 52a jeweils in die Kontaktflächen 41d und 42d der Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 ein. In dieser Mittelposition werden die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a instabil und die Vorspannelemente 56 drücken die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a zusammen, am sich nach innen zu biegen, hin zu der Mittelebene B des Pedalkörpers 22, wie zu sehen in 9. Als Folge werden sich die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a in eine stabile Position bewegen. Der Kontakt zwischen den ersten und zweiten Positionierungselementen 51b und 52b und den Kontaktflächen 41d und 42d der Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 hält die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 in deren Schuhplatteneingriffspositionen gegen die Schuhplatte 14. Bei dieser dargestellten Ausführungsform ist die Effektivlänge L1 der ersten und zweiten Brückenelementen 51a und 52a dieselbe für sowohl die Schuhplatteneingriffsposition, als auch die Schuhplattenfreigabeposition. Jedoch kann die Effektivlänge L1 der ersten und zweiten Brückenelementen 51a und 52a unterschiedlich in der Schuhplatteneingriffsposition und der Schuhplattenfreigabeposition sein, wie gewünscht und/oder benötigt.
  • Wenn die Schuhplatte 14 außer Eingriff mit dem Pedal 10 gebracht wird, so wird ein Ende des Freigabehebels 54 nach unten gedrückt. Die Mitte des Freigabehebels 54 ist schwenkbar mit den Pedalkörper 22 verbunden. Damit ist das andere Ende des Freigabehebels 54 in der Lage die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a zwischen den Vorspannelementen 56 zu kontaktieren. Demzufolge werden die ersten Enden der ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a nach oben in die Mittelposition gedrückt, wenn ein Ende des Freigabehebels 54 nach unten gedrückt wird, dann sind die ersten und zweiten die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 in deren Schuhplattenfreigabepositionen angeordnet.
  • Im Folgenden wird im Wesentlichen unter Bezugnahme auf die 7 bis 11 die Bewegung der Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 in Folge einer Betätigung des ersten Steuerschalters 26 erläutert. Der erste Steuerschalter 26 ist wirkend mit den Schuhplatteneingriffselementen 41 und 42 der Schuhplattenrückhaltestruktur 24 verbunden, um die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 von deren Schuhplattenfreigabepositionen (7 und 10) zu deren Schuhplatteneingriffspositionen (9 und 11) zu bewegen. Insbesondere bewegen sich die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a hin zu dem Pedalkörper 22, wenn der Fahrer mit der Schuhplatte 14 auf den ersten Steuerschalter 26 tritt. Diese Bewegung der ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a hin zu dem Pedalkörper 22 bewirkt es, dass sich die Effektivlänge der ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a von der minimalen Effektivlänge L1 auf die maximale Effektivlänge L2 ändert. Wenn sich die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a von der minimalen Effektivlänge L1 zu der maximale Effektivlänge L2 bewegen, vergrößern sich die Vorspann- oder drückenden Kräfte der Vorspannelemente 56, bis die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a die Mittelposition (8) der Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 von deren Schuhplattenfreigabeposition zu der Schuhplatteneingriffsposition erreichen. Dann, nachdem sich die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a über die Mittelposition (8) der Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 hinaus bewegt haben, ändert sich die Effektivlänge der ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a von der maximalen Effektivlänge L2 zurück auf die minimale Effektivlänge L1 (9). Wie oben ausgeführt, muss die Effektivlänge L1 nicht dieselbe sein für sowohl die Schuhplattenfreigabeposition, als auch die Schuhplatteneingriffsposition.
  • Bei dieser Ausführungsform ist der Steuerschalter 26 wirkend an die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 vermittels der ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b gekoppelt, um selektiv die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 in deren Schuhplattenfreigabepositionen (7 und 10) zu halten. Diese Rückhaltung der Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 in deren Schuhplattenfreigabepositionen wird durch die jeweils die Kontaktflächen 41c und 42c der Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 kontaktierenden ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b erreicht.
  • Genauer sind bei dieser Ausführungsform mit den Schuhplatteneingriffselementen 41 und 42 in deren Schuhplattenfreigabepositionen, die Vorspannelemente 56 in einem vorbelasteten Vorspannungszustand, so dass die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a hin zu einander gedrückt werden, um zusammen an dem Schwenkstift 53 zu schwenken. Dieser vorbelastete Vorspannungszustand der Vorspannungselemente 56 verursacht es, dass jeweils die ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b um die Schwenkachsen P1 und P2 gegen die Kontaktflächen 41c und 42c der Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 vorgespannt werden. Die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 werden in Kontakt mit den Anschlagstiften 49 gezwungen, so dass die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 sich im Bezug auf den Pedalkörper 22 in deren Schuhplattenfreigabepositionen nicht mehr bewegen. Mit anderen Worten hat jedes der Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 eine einzelne Schuhplattenfreigabeposition wegen der Vorspannkräfte der Vorspannelemente 56, welche die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 gegen die Anschlagstifte 49 des Pedalkörpers 22 halten.
  • Unter Bezugnahme auf 9 und 11 ist der erste Steuerschalter 26 wirkend an die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 vermittels der ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b gekoppelt, um selektiv die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 in deren Schuhplatteneingriffspositionen zu halten. Diese Rückhaltung der Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 in deren Schuhplatteneingriffspositionen wird durch die ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b erreicht, welche jeweils die Kontaktflächen 41d und 42d der Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 kontaktieren.
  • Genauer sind in bei dieser Ausführungsform mit den Schuhplatteneingriffselementen 41 und 42 in deren Schuhplatteneingriffspositionen, die Vorspannelemente 56 in einen vorbelasteten Vorspannungszustand, so dass die ersten und zweiten Brückenelemente 51a und 52a hin zu einander gedrückt werden, um zusammen an dem Schwenkstift 53 zu schwenken. Dieser vorbelastete Vorspannungszustand der Vorspannungselemente 56 verursacht es, dass jeweils die ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b um die Schwenkachsen P1 und P2 gegen die Kontaktflächen 41c und 42c der Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 vorgespannt werden. Die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 werden in Kontakt mit der Schuhplatte 14 gezwungen, so dass die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 sich im Bezug auf den Pedalkörper 22 in deren Schuhplatteneingriffspositionen nicht mehr bewegen.
  • Zum Beispiel ist wie in 11 zu sehen eine Schuhplattenkontaktfläche 42e des Schuhplatteneingriffselements 42 in Kontakt mit einer Eingriffsfläche 14a der Schuhplatte 14 gezwungen, um eine Bewegung des Schuhplatteneingriffselements 42 in Bezug auf den Pedalkörper 22 in seiner Schuhplatteneingriffsposition zu verhindern. Das Schuhplatteneingriffselement 41 hat eine ähnliche Schuhplattenkontaktfläche (nicht nummeriert), welche eine Eingriffsfläche (nicht nummeriert) der Schuhplatte 14 auf dieselbe Art kontaktiert, um eine Bewegung des Schuhplatteneingriffselements 41 in Bezug auf den Pedalkörper 22 in seiner Schuhplatteneingriffsposition zu verhindern.
  • Bei dieser dargestellten Ausführungsform weist die erste Schuhplattenkontaktfläche 42e erste und zweite Abschnitte auf, welche senkrecht in Bezug zu einander angeordnet sind und die Eingriffsfläche 14a ebenso entsprechende Abschnitte aufweist, die senkrecht in Bezug zueinander angeordnet sind. Diese ersten und zweiten Abschnitte der Schuhplattenkontaktfläche 42e kontaktieren die ersten und zweiten entsprechenden Abschnitte der Eingriffsfläche 14a, um eine Bewegung der Schuhplatte 14 in Bezug auf den Pedalkörper 22 zu verhindern. Jedoch kontaktiert in Abhängigkeit der Dimensionen der Schuhplatte 14 nur eine der ersten und zweiten Abschnitte der Schuhplattenkontaktfläche 42e eine entsprechende der ersten und zweiten entsprechenden Abschnitte der Eingriffsfläche 14a, um eine Bewegung der Schuhplatte 14 in Bezug auf den Pedalkörper 22 zu verhindern. Somit hat jedes der Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 seine Schuhplatteneingriffsposition festgelegt durch die Schuhplatte 14 auf Grund der Vorspannkräfte der Vorspannelemente 56, welche die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 gegen einen der ersten und zweiten entsprechenden Abschnitte der Eingriffsfläche 14a der Schuhplatte 14 hält.
  • Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die 20 und 21 eine erste Modifikation des Fahrradpedals 10 beschrieben. Hier wurde das Fahrradpedal 10 mit einem Paar von Stoppelementen 49a (nur eines gezeigt) bereitgestellt. Die Stoppelemente 49a wurden zu dem Pedalkörper 22 hinzugefügt, um die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 in deren Schuhplatteneingriffspositionen zu stoppen bzw. anzuschlagen, so dass ihre Schuhplatteneingriffspositionen durch den Pedalköper 22 festgelegt bzw. bestimmt sind anstelle der Schuhplatte wie in 10 und 11. Mit anderen Worten werden die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 gegen die Anschlagelemente 49a vermittels der drückenden Kräfte der Vorspannelemente 56 gedrückt, welche es verursachen, dass die ersten und zweiten Positionierungselemente 51b und 52b um die Schwenkachsen P1 und P2 herum vorgespannt sind. Wie zu sehen in 20 sind bei dieser Modifikation des Fahrradpedals 10 die Schuhplattenfreigabepositionen der Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 durch den Pedalkörper 22 auf dieselbe Art und Weise festgelegt bzw. bestimmt, wie oben stehend in Bezug auf die 7 und 10 behandelt.
  • Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die 22 und 23 eine zweite Modifikation des Fahrradpedals 10 beschrieben. Hier wurde das Fahrradpedal 10 mit dem Paar von Stoppelementen 49a (nur eines gezeigt) der ersten Modifikation des in 20 und 21 gezeigten Fahrradpedals 10 und einem Paar von Stoppstiften 49' (nur einer gezeigt) bereitgestellt. Die Stoppstifte 49' sind so angeordnet, dass die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 in die Schuhplattenfreigabepositionen gleiten bzw. rutschen oder auch schwimmen können bzw. Spiel haben. Mit anderen Worten können sich die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 in Bezug auf den Pedalkörper 22 zwischen den ersten und zweiten Positionierungselementen 51b und 52b und dem Pedalkörper 22 in den Schuhplattenfreigabepositionen bewegen, weil keine Vorspannkraft auf die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 durch die Vorspannelemente 56 in deren Schuhplattenfreigabepositionen aufgebracht wird. Wie zu sehen in 23 wurden bei dieser zweiten Modifikation des Fahrradpedals 10 Stoppelemente 49a zu dem Pedalkörper 22 hinzugefügt, um die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 in deren Schuhplattenfreigabepositionen zu stoppen bzw. anzuschlagen, so dass deren Schuhplatteneingriffspositionen durch den Pedalkörper 22 bestimmt bzw. festgelegt wird, anstelle von der Schuhplatte 14 wie in den 10 und 11.
  • Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die 24 und 25 eine dritte Modifikation des Fahrradpedals 10 beschrieben. Hier wurde das Fahrradpedal 10 mit dem Paar von Stoppstiften 49' (nur einer gezeigt) der zweiten Modifikation des in 22 und 23 gezeigten Fahrradpedals 10 bereitgestellt. Die Stoppstifte 49' sind so angeordnet, dass die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 in die Schuhplattenfreigabepositionen gleiten bzw. rutschen bzw. schwimmen können oder auch Spiel haben, wie bei der zweiten Modifikation des in 22 und 23 gezeigten Fahrradpedals 10. Nachdem die dritte Modifikation des Fahrradpedals 10 die Stoppelemente 49a nicht enthält, wird jede der Schuhplatteneingriffspositionen der Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 durch die Schuhplatte 14 bestimmt bzw. festgelegt, aufgrund der Vorspannkräfte der Vorspannelemente 56, welche die Schuhplatteneingriffselemente 41 und 42 gegen einen der ersten und zweiten entsprechenden Abschnitte der Eingriffsfläche 14a der Schuhplatte 14 halten.
  • Bezüglich des Verstehens des Umfangs der vorliegenden Erfindung sind der Begriff ”umfassend” und seine Ableitungen, wie diese hierin verwendet werden, als offene Begriffe zu verstehen, die das Vorhandensein der genannten Merkmale, Elemente, Komponenten, Gruppen, Ganzzahlen und/oder Schritte spezifizieren, das Vorhandensein anderer nicht genannter Merkmale, Elemente, Komponenten, Gruppen, Ganzzahlen und/oder Schritte aber nicht ausschließen. Das vorstehend Genannte gilt auch für Wörter mit ähnlichen Bedeutungen, wie beispielsweise die Begriffe ”aufweisen”, ”mit” und deren Ableitungen. Ferner können die Begriffe ”Teil”, ”Sektion”, ”Abschnitt”, ”Glied” oder ”Element”, wenn in der Einzahl verwendet, die Pluralbedeutung eines einzelnen Teils oder einer Vielzahl von Teilen haben. Wie hierin verwendet, um die vorliegende Erfindung zu beschreiben, beziehen sich die folgenden Richtungsbegriffe ”vorwärts”, ”rückwärts, oben, abwärts, vertikal, horizontal, unten und quer” sowie jedwede ähnlichen Richtungsbegriffe auf die Richtungen eines Fahrrads, das mit dem Fahrradpedal ausgestattet ist. Folglich sollten diese Begriffe, wie diese verwendet werden, um das vorliegende Fahrradpedal zu beschreiben, relativ zu einem Fahrrad, das mit dem vorliegenden Fahrradpedal ausgestattet ist, interpretiert werden, wenn dieses in der normalen Fahrposition verwendet wird. Schließlich bedeuten die Ausmaßbegriffe, wie beispielsweise ”im Wesentlichen”, ”um” und ”ungefähr”, wie hierin verwendet, einen vernünftigen Abweichungsbetrag des modifizierten Begriffs, so dass das Endresultat nicht signifikant verändert wird.
  • Während lediglich ausgewählte Ausführungsbeispiele ausgewählt worden sind, um die vorliegende Erfindung darzustellen, wird es Fachleuten anhand dieser Offenbarung ersichtlich, dass verschiedene Änderungen und Modifikationen hierin gemacht werden können, ohne vom Umfang der Erfindung, wie diese in den beigefügten Ansprüchen definiert ist, abzuweichen. Zum Beispiel kann bei der dargestellten Ausführungsform die Schuhplatte 14 selektiv entweder zu der ersten Schuhstützseite 36 oder der zweiten Schuhstützseite 38 des Pedalkörpers 22 rückgehalten werden. Jedoch können die Schuhplatteneingriffselemente 43 und 44 weggelassen werden, wenn benötigt und/oder gewünscht, so dass die Schuhplatte 14 selektiv nur an die erste Schuhstützseite 36 oder der zweiten Schuhstützseite 38 des Pedalkörpers 22 rückgehalten wird. Ebenso verwendet in der dargestellten Ausführungsform die Schuhplattenrückhaltestruktur 24 zwei bewegliche Schuhplatteneingriffselemente, um in die Schuhplatte 14 einzugreifen. Jedoch kann die Schuhplattenrückhaltestruktur 24 so konfiguriert werden, dass eines der Schuhplatteneingriffselemente ein bewegliches Schuhplatteneingriffselement ist, wie oben stehend beschrieben und das andere Schuhplatteneingriffselement ein unbewegliches Schuhplatteneingriffselemente ist, wie benötigt und/oder gewünscht. Komponenten, welche direkt miteinander verbunden gezeigt sind, können zwischen angeordnete Strukturen zwischen sich haben. Die Funktionen von einem Element kann durch zwei ausgeführt werden und anderes herum. Daher sind die vorherigen Beschreibungen der Ausführungsformen eines Fahrradpedals nur zur Illustration gegeben und nicht zum Zwecke der Einschränkung der Erfindung, wie diese durch die beigefügten Ansprüche und deren Äquivalente definiert ist.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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Claims (13)

  1. Fahrradpedal umfassend: eine Pedalachse; einen Pedalkörper, welcher drehbar an der Pedalachse montiert ist; ein erstes Schuhplatteneingriffselement, welches beweglich in Bezug auf den Pedalkörper zwischen einer Freigabeposition und einer Eingriffsposition montiert ist; und ein Positionierungselement, welches beweglich in Bezug auf den Pedalkörper zwischen einer ersten und einer zweiten Position montiert ist, wobei das Positionierungselement das erstes Schuhplatteneingriffselement in die Freigabeposition bewegt, während sich das Positionierungselement von der zweiten Position in die erste Position bewegt, und das Positionierungselement das erste Schuhplatteneingriffselement in die Eingriffsposition bewegt, während sich das Positionierungselement von der ersten in die zweite Position bewegt.
  2. Fahrradpedal nach Anspruch 1, weiterhin umfassend einen Steuerschalter, welcher beweglich in Bezug auf den Pedalkörper gekoppelt ist, um eine Druckrichtung umzuschalten, welche auf das Positionierungselement in Bezug auf das erste Schuhplatteneingriffselement aufgebracht wird, von einer ersten Druckrichtung in eine zweite Druckrichtung, welche unterschiedlich von der ersten Druckrichtung ist.
  3. Fahrradpedal nach Anspruch 1 oder 2, bei dem das Positionierungselement so in Bezug auf das erste Schuhplatteneingriffselement konfiguriert ist, dass das Positionierungselement eine Bewegung des ersten Schuhplatteneingriffselements von der Eingriffsposition in die Freigabeposition verhindert, während das Positionierungselement in der zweiten Position ist.
  4. Fahrradpedal nach einem der vorrangegangenen Ansprüche, bei dem das Positionierungselement so in Bezug auf das erste Schuhplatteneingriffselement konfiguriert ist, dass das Positionierungselement eine Bewegung des ersten Schuhplatteneingriffselements von der Freigabeposition in die Eingriffsposition verhindert, während das Positionierungselement in der ersten Position ist.
  5. Fahrradpedal nach einem der vorrangegangenen Ansprüche, bei dem das Positionierungselement so in Bezug auf das erste Schuhplatteneingriffselement konfiguriert ist, dass eine Druckkraft, welche auf das erste Schuhplatteneingriffselement hin zu der Eingriffsposition aufgebracht wird, sich erhöht bis das erste Schuhplatteneingriffselement in einer Mittelposition ankommt, welche zwischen der Eingriffsposition und der Freigabeposition ist, von der Eingriffsposition aus.
  6. Fahrradpedal nach einem der vorrangegangenen Ansprüche, bei dem das Positionierungselement so in Bezug auf das erste Schuhplatteneingriffselement konfiguriert ist, dass eine Druckkraft, welche auf das erste Schuhplatteneingriffselement hin zu der Freigabeposition aufgebracht wird, sich erhöht bis das erste Schuhplatteneingriffselement in einer Mittelposition ankommt, welche zwischen der Eingriffsposition und der Freigabeposition ist, von der Freigabeposition aus.
  7. Fahrradpedal nach einem der vorangegangenen Ansprüche, weiterhin umfassend ein zweites Schuhplatteneingriffselement, welches beweglich in Bezug auf den Pedalkörper zwischen einer Freigabeposition und einer Eingriffsposition montiert ist; und ein zweites Positionierungselement, welches beweglich in Bezug auf den Pedalkörper gekoppelt ist, zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position, wobei das zweite Positionierungselement das zweite Schuhplatteneingriffselement in die Freigabeposition des zweiten Schuhplatteneingriffselements bewegt, während sich das zweite Positionierungselement von der zweiten Position des zweiten Positionierungselements in die erste Position des zweiten Positionierungselements bewegt, und das zweite Positionierungselement das zweite Schuhplatteneingriffselement in die Eingriffsposition des zweiten Schuhplatteneingriffselements bewegt, während sich das zweite Positionierungselement von der ersten Position des zweiten Positionierungselements in die zweite Position des zweiten Positionierungselements bewegt.
  8. Fahrradpedal nach Anspruch 7, weiterhin umfassend einen Steuerschalter, welcher beweglich in Bezug auf den Pedalkörper gekoppelt ist, um eine Druckrichtung umzuschalten, welche auf das Positionierungselement in Bezug auf das erste Schuhplatteneingriffselement aufgebracht wird, von einer ersten Druckrichtung in eine zweite Druckrichtung, welche unterschiedlich von der ersten Druckrichtung ist, und um eine Druckrichtung umzuschalten, welche auf das zweite Positionierungselement aufgebracht wird, in Bezug auf das zweite Schuhplatteneingriffselement von einer ersten Druckrichtung in eine zweite Druckrichtung, welche unterschiedlich von der ersten Druckrichtung ist.
  9. Fahrradpedal einem der vorrangegangenen Ansprüche, bei dem der Steuerschalter ein erstes Brückenelement und ein zweites Brückenelement aufweist, wobei das erste und zweite Brückenelement erste Enden haben, welche beweglich miteinander verbunden sind, und zweite Enden haben, welche jeweils an die ersten und zweiten Positionierungselemente gekoppelt sind.
  10. Fahrradpedal einem der vorrangegangenen Ansprüche, bei dem der Steuerschalter ein Vorspannungselement aufweist, welches die ersten und zweiten Brückenelemente so kontaktiert, dass das Vorspannelement konfiguriert ist, um selektiv die ersten und zweiten Brückenelemente in einer konvexen Anordnung zu halten und sich nach außen in Bezug auf den Pedalkörper auszubeulen und in einer konkaven Anordnung, um nach innen in Bezug auf den Pedalkörper zu stehen.
  11. Fahrradpedal nach Anspruch 9, bei dem der Steuerschalter ein Vorspannelement aufweist, welches die ersten und zweiten Brückenelemente kontaktiert, so dass das Vorspannelement die ersten und zweiten Brückenelemente nach innen hin zu einander vorspannt, wenn sich die ersten und zweiten Positionierungselemente bewegen.
  12. Fahrradpedal nach Anspruch 8, bei dem der Steuerschalter einen Freigabehebel aufweist, welcher die ersten und zweiten Brückenelemente von den zweiten in die ersten Positionen bewegt.
  13. Fahrradpedal nach Anspruch 8, bei dem der Steuerschalter ein Freigabehebel aufweist, welcher die ersten Enden der ersten und zweiten Brückenelemente weg von dem Pedalkörper bewegt.
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